Gut zu wissen!
Farbveränderungen bei Silber
Silber hat normalerweise einen metallischen, hellen, grauen Glanz. Je stärker die Metallteilchen zerkleinert werden, je dunkler werden die Körner (...
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Tageskurse in EUR je Feinunze:
Gold 1.319,18 EUR |
Silber 25,83 EUR |
Platin 1.245,92 EUR |
Palladium 534,23 EUR
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Münzvorstellung: Dukaten, Kronen, Gulden
Donnerstag, 05.08.2010
Die Republik Österreich wartet neben dem berühmten Wiener Philharmoniker in Gold und Silber noch mit diversen anderen Goldmünzen auf. Zu den am weitesten Verbreiteten, die auch Anlagezwecken dienen, gehören Dukaten, Gulden und Kronen. Auf allen Münzen ist Kaiser Franz Joseph I. zu sehen (in verschiedenen Altersdarstellungen) sowie der Doppeladler der Habsburger.
Dukaten:
Dukaten gab es bereits im Mittelalter in Venedig, im 16. Jahrhundert wurden sie dann auch in Österreich geprägt, verloren aber 1858 ihre Eigenschaft als gesetzliches Zahlungsmittel. Aufgrund einer Entscheidung Kaiser Franz Josephs (dessen Porträt die Münzen ziert) wurden die Dukaten jedoch bereits seit 1857 als Handelsgoldmünze geprägt und bis 1915 herausgegeben. Diejenigen Dukaten, die es heute bei den Edelmetallhändlern gibt, sind moderne Nachprägungen. Sie tragen das Datum 1915 als Reminiszenz an das letzte Jahr, in dem sie offiziell geprägt wurden.
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Nennwert |
Feinheit |
Gewicht |
Feingoldgehalt |
Durchmesser |
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1-fach Dukaten |
986/1000 |
3,49 g |
3,44 g |
19,75 mm |
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4-fach Dukaten |
986/1000 |
13,96 g |
13,77 g |
39,5 mm |
Gulden:
Die Gulden sollten eigentlich ein Beitrag Österreichs zur Lateinischen Union (einem Zusammenschluss von Frankreich, Belgien, Italien und der Schweiz im Jahr 1865) sein. Innerhalb dieser Staaten sollten die Münzen in Wert, Größe, Gewicht abgestimmt werden und auch in allen Ländern gelten. Österreich schaffte den Beitritt zwar nicht, prägte aber trotzdem von 1870 bis 1892 Münzen mit den Werten 4 und
8 Gulden, die den Maßen der Unionsländer entsprachen. Anfang der 1950er Jahre wurden Nachprägungen herausgegeben, sie tragen die Jahreszahl 1892.
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Nennwert |
Feinheit |
Gewicht |
Feingoldgehalt |
Durchmesser |
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4 Gulden (10 Franc / 4 Florin) |
900/1000 |
3,23 g |
2,90 g |
19 mm |
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8 Gulden (20 Franc / 8 Florin) |
900/1000 |
6,45 g |
5,81 g |
21 mm |
Kronen:
Die österreichischen Kronen waren während der Regierungszeit von Kaiser Franz Joseph I. offizielles Zahlungsmittel in der Doppelmonarchie und Nachfolger der Gulden. Die 10-Kronen-Goldmünze wurde von 1892 bis 1912 geprägt, die 20-Kronen-Münze 1892 bis 1915. Zwischen 1908 und 1915 gab es außerdem eine Goldmünze mit dem Nennwert 100 Kronen. Von 1920 bis 1936 wurden Nachprägungen mit der Jahreszahl 1915 hergestellt, auch in den 50er Jahren gab es moderne Nachprägungen, jeweils mit dem letzten offiziellen Prägedatum.
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Nennwert |
Feinheit |
Gewicht |
Feingoldgehalt |
Durchmesser |
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10 Kronen |
900/1000 |
3,39 g |
3,05 g |
19 mm |
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20 Kronen |
900/1000 |
6,77 g |
6,09 g |
21 mm |
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100 Kronen |
900/1000 |
33,87 g |
30,49 g |
37 mm |
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