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Gold.de Forum
Diskussionen zu Wirtschaft, Gold und Silber
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Jupp
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 364
Geschlecht: 
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Nein, die FED stellt die Dollars der EZB mittels irgendwelcher swaps bereit und die EZB versorgt dann die lokalen Banken mit den benötigten Dollars.
Mal kurz rechnen, 1 Billion $ bei einem Unzen Preis von $1750 entsprechen 17800 Tonnen Gold. Nee, ich glaube nicht das die swaps gegen Gold ausgeführt wurden. Der größte Teil wird wie zuvor auch kostenlos zur Verfügung gestellt, sind halt nur elektronische Dollars, frisch aus Bits erzeugt. Allerdings wird jetzt wieder alles was in $ gehandelt wird teurer, aber nicht wegen irgendwelcher Spekulanten. |
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Sapnovela
10 Unzen Mitglied

Anmeldedatum: 05.11.2011
Beiträge: 479
Geschlecht: 
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| Jupp hat Folgendes geschrieben: |
Nein, die FED stellt die Dollars der EZB mittels irgendwelcher swaps bereit und die EZB versorgt dann die lokalen Banken mit den benötigten Dollars.
Mal kurz rechnen, 1 Billion $ bei einem Unzen Preis von $1750 entsprechen 17800 Tonnen Gold. Nee, ich glaube nicht das die swaps gegen Gold ausgeführt wurden. Der größte Teil wird wie zuvor auch kostenlos zur Verfügung gestellt, sind halt nur elektronische Dollars, frisch aus Bits erzeugt. Allerdings wird jetzt wieder alles was in $ gehandelt wird teurer, aber nicht wegen irgendwelcher Spekulanten. |
Hmm... ok, dann haben halt alle anderen Unrecht, z.B.
http://www.faz.net/aktuell/finanzen....r-mehr-gold-11611204.html
Krisengeplagte Finanzinstitute nutzten im vergangenen Jahr Gold-Leihgeschäfte, um sich Dollar zu beschaffen. Dadurch könnte der Preis für das Edelmetall gedrückt werden.
http://www.mmnews.de/index.php/gold....-verleihen-gold-an-banken
Zentralbanken haben im letzten Jahr zum ersten Mal seit 11 Jahren ihre Goldleihen an Geschäftsbanken wieder ausgeweitet. Dies hat den Geschäftsbanken geholfen, die benötigte US-Dollar-Liquidität zu erhalten. Leihgeschäfte als Ursache für Goldpreis-Rückgang in den letzten Monaten.
http://www.goldreporter.de/zentralb....der-mehr-gold/gold/18070/
Der Marktforscher GFMS bestätigt: Die Notenbanken haben zuletzt verstärkt Gold verliehen, um Geschäftsbanken mit Dollar-Liquidität zu versorgen.
http://www.godmode-trader.de/nachri....Jahren-Gold,a2737906.html
Zum ersten Mal in einem Jahrzehnt haben die Zentralbanken im Jahre 2011 die Menge des von ihnen verliehenen Goldes erhöht, indem sie ihre Bestände des Edelmetalls dazu verwendet haben, den Geschäftsbanken bei der Beschaffung von US-Dollar auszuhelfen
http://www.gz-online.de/cgi-bin/adf....=132725768666249661842349
Auch die Zentralbanken haben im zurückliegenden Jahr mehr Gold an Krisen geplagte Banken verliehen, die damit ihre Dollarknappheit reduzieren konnten.
Aber passt schon... |
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Jupp
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 364
Geschlecht: 
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Unrecht haben die sicher nicht, nur bei einer lächerlichen Billion $ alleine hört das ja auf, weil da eben nun mal 17800 Tonnen Gold bei rauskommen und die in Europa nicht verfügbar sind. Also gab es die Billion $ für irgendetwas anderes, möglicherweise auch Forderungen auf Gold, das gar nicht existiert. Irgendwoher muss das Papiergold mit Hebel 100 oder irgendwas ja auch herkommen. |
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Jupp
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 364
Geschlecht: 
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Jupp
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 364
Geschlecht: 
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Ladon
Moderator

Anmeldedatum: 17.05.2010
Beiträge: 1884
Wohnort: Terra
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Lieber Jupp, dass Du ein Freund der plakativen Aussage bist, wissen wir nun schon - und Du hast ja Recht ... im Prinzip.
Der sapnovela und ich wollten doch nur darauf hinweisen, dass für dieses Vorgang "hinter den Kulissen" einige komplexe "Buchungsvorgänge" notwendig sind. In der Praxis bedarf die Geldschöpfung aus dem Nichts (die ja niemand in Frage stellt!) selbstverständlich (sozusagen) der raffinierten Bildung von Bilanzposten und es kann ja nicht schaden, wenn man auf die Existenz dieser durchaus schwierig zu verstehenden Tricksereien hinweist. Im Endeffekt wird zweifelsohne Geld "herbeigezaubert" - nur ist das eben eine komplizierte "Mechanik", die das macht.
Wie ein komplexer Chronograph: der zeigt letztlich auch "nur" die Zeit an, aber es sind eine Unzahl von Zahnrädchen, Federn und was weiß ich dazu notwendig. Wir dürfen hier schon mal versuchen, das "Gehäuse" aufzumachen - die einfache "Zeitansage" können wir ja den Medien überlassen.
Mehr soll doch gar nicht gesagt sein. Niemand widerspricht Dir im Kern. _________________ When the Four Horsemen galloped, a stock of gold pieces, cunningly concealed or surreptitiously carried, has often meant the difference between living and dying.
Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1) |
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AuCluster
10 Unzen Mitglied

Anmeldedatum: 13.12.2011
Beiträge: 477
Beruf: Schalker Wohnort: Auf Schalke
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Handelt es sich bei diesen Buchungen nicht um vorprogrammierte Prozesse, bei dem eine oder mehrere Personen ein Frontend bedienen? Da ist doch keine wissenschaftliche/akademische Leistung erforderlich. Diese Buchungen laufen doch immer gleich ab, oder muss eine Expertenkommission zusammentreten, die entscheidet, wie heute vorgegangen wird? |
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Jupp
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 364
Geschlecht: 
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Um eine Billionen $Us auf 530 Banken zu verteilen brauchts nicht mal 24 Stunden für die paar SWIFT Transaktionen. Technisch nicht anspruchsvoll, kann jede kleine Buchhalterin ausführen. Sieht man in Grossbetrieben wo täglich Milliarden durch Transaktionen bewegt werden, ein paar Nullen hinten an die Zahlen dran spielt, rein technisch gesehen, absolut keine Rolle.
Das Problem ist die Tarnung und Verschleierung der Vorgänge in diesem zusammenbrechenden Betrugssystem. Aber die funktioniert ja nicht mehr, innerhalb kürzester Zeit werden die Vorgänge auseinandergenommen und für alle verständlich dargelegt. Natürlich vereinfacht, wozu sich mit der Bänkster Verkomplizierung beschäftigen, die ausschliessliche der Verschleierung dient? Reine Zeitverschwendung. |
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bx812
Newcomer
Anmeldedatum: 03.02.2012
Beiträge: 4
Geschlecht:  Wohnort: Bad Soden
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Guten Abend @all,
seit einiger Zeit bin ich nun stiller Leser hier und wollte mich zu diesem speziellen Thema nun einmal melden.
160t Gold sind mittlerweile in Vzla eingetroffen und damit vor dem Zugriff des Imperialismus gerettet
Hat es dem Markt was aus gemacht?
Ich denke eher nicht.
Es geht bei der ganzen Aktion um mehrere Fliegen die Chavez mit einer Klappe erschlagen wollte.
Dieses Jahr sind wieder Praesidentschaftswahlen. Die in 2006 gewann er zum einen durch Wahlbetrug und zum anderen wegen ungeeigneter Gegenkandidaten. Beim Referendum 2007 klappte das nicht mehr.
Bei der diesjaehrigen Wahl hat er mit Capriles und Lopez zwei gute und beliebte Gegenkandidaten.
Um diese Wahlen wieder gewinnen zu koennen braucht Chavez wieder viel Geld was er, wie auch bei vorhergehenden Wahlen, in den Barrios ausschuetten kann. Von Matratze ueber Kuehlschrank bis hin zu Autos gibts vom Comandante.
Aber Geld ist knapp im Staate, zu viel wird verschenkt (PetroCaribe, Cuba, Bolivien etc.). Immer weitere Anleihen werden bei den Chinesen getaetigt und das Land ueber Jahre mit Oellieferungen an die Chinesen gebunden - zu Barrelpreisen welche unter den aktuellen liegen und in zukuenftigen Jahren liegen werden.
Ich gehe davon aus dass das Gold was da zurueck geholt wurde ueber kurz oder lang auf den internationalen Maerkten landen wird damit Chavez fluessig bleibt um Geschenke in Inland wie auch im Ausland zu taetigen damit seine "Freunde" auch seine "Freunde" bleiben und er die naechste Wahl gewinnt.
Wie wuerde sich das eigentlich auf den Markt auswirken wenn ploetzlich so 50t oder 100t verkauft wuerden?
Einen schoenen Abend
Hans  |
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Ladon
Moderator

Anmeldedatum: 17.05.2010
Beiträge: 1884
Wohnort: Terra
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| AuCluster hat Folgendes geschrieben: |
| Handelt es sich bei diesen Buchungen nicht um vorprogrammierte Prozesse, bei dem eine oder mehrere Personen ein Frontend bedienen? Da ist doch keine wissenschaftliche/akademische Leistung erforderlich. Diese Buchungen laufen doch immer gleich ab, oder muss eine Expertenkommission zusammentreten, die entscheidet, wie heute vorgegangen wird? |
Um beim Beispiel mit dem Chronografen zu bleiben: Den kann ich selbst dann bedienen wenn ich keine Ahnung von der Mechanik im Gehäuse habe! Ich muss nicht mal wissen, dass es diese Mechanik GIBT!
| Jupp hat Folgendes geschrieben: |
...
Das Problem ist die Tarnung und Verschleierung der Vorgänge ...
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Jahaaa! DAVON ist doch die Rede. Genau das sind doch selbst "Tätigkeiten" oder "Vorgänge". Wer etwas verschleiert, muss den Schleier bewegen, wer etwas tarnt, muss die Tarnung heranschaffen und hoch halten. Das muss man doch aussprechen, sonst entsteht ein völlig falsches Bild! Ein "Unbedarfter" schaut dann mal hin, sieht die "Tarnung" oder den "Schleier" und wird sagen: Der Jupp erzählt aber Kokolores. Das sieht ja ganz anders und viel schwieriger aus!
Das ist KEINE Zeitverschwendung! Das hat was mit ernstgenommen werden zu tun. Da muss man doch zumindest darauf hinweisen, dass das, was im Grunde geschieht, unter vielen Schichten der Finanzmarktmechaniken verborgen wird! Denn ein Forum soll schließlich auch informieren.
Du setzt voraus, dass jeder richtig versteht was Du sagst und entsprechendes Vorwissen hat, machst Dir aber oft nicht die Mühe den anderen zu verstehen, beißt Dich Deinerseits in seiner Wortwahl fest und ordnest "flankierende Ergänzungen" dann als "Gegenrede" ein.
Hier lesen viele User "schweigend" mit und die machen das oft aus Gründen der "Informationsgewinnung" - da wäre es schön, wenn wir gelegentlich einen Schritt über die plakative Feststellung hinaus gehen könnten, denn niemand kann sagen auf welchem Level sich der "Informationsstand" der Beteiligten in einem Forum bewegt.
Das Bedürfnis nach Information der anderen absichtlich nicht zu erfüllen und das mit einem lapidaren "das ist Zeitverschwendung" abzutun, kann ich daher absolut nicht gutheißen. Sorry.
Danke. Und jetzt "back to topic", der olle Hugo wartet schon  _________________ When the Four Horsemen galloped, a stock of gold pieces, cunningly concealed or surreptitiously carried, has often meant the difference between living and dying.
Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1) |
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Jupp
10 Unzen Mitglied
Anmeldedatum: 27.12.2011
Beiträge: 364
Geschlecht: 
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Ja gut, ich verstehe deinen Standpunkt Ladon. Dann drücke ich es anders aus: für mich ist es Zeitverschwendung. Ich habe auch keine Insider Quellen, ich komme nicht an mehr Informationen als jeder andere auch. Kann jeder selber nachlesen, und wenn nicht muss _ich_ eben nicht meine Zeit dafür opfern, um das alles auseinanderzunehmen, das machen andere bereits. Genügt doch (für mich) darauf hinzuweisen, wo man selber etwas nachlesen kann.
Recht interessanter Artikel zum eigentlichen Thread Thema:
http://www.propagandafront.de/19983....n-gold-lagern-sollte.html |
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