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Beitragvom: 04.07.2011, 20:13 Nach oben Nach unten
Datenreisender
Gold-Guru


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Platinpreis fällt unter Förderkosten
http://www.goldseiten.de/content/di....artikel.php?storyid=16622
vom: 04.07.2011, 20:13 Nach oben Nach unten
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Beitragvom: 04.07.2011, 23:06 Nach oben Nach unten
goldbegleiter
½ Unze Mitglied


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Da hätte mann sich ganz schön verkaufen können,gerade wo so viele neue Autos gebaut werden.
Beitragvom: 05.07.2011, 16:15 Nach oben Nach unten
peter
500 g Barren Mitglied


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Frage kennt jemand hier Forum den Förderkosten "Break Even Poin " für Gold und Silber ??
MFG
Peter
_________________
peter24
Beitragvom: 05.07.2011, 18:15 Nach oben Nach unten
TH
1 Unze Mitglied


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Bei Börse-Online heißt es in einem Artikel, dass die Förderkosten für Gold mittlerweile bei knapp 1000 $ je Unze liegen. Das kommt mir aber erstaunlich hoch vor.

http://www.boerse-online.de/rohstof....Silber/623264.html?p=2#a0
Beitragvom: 05.07.2011, 22:02 Nach oben Nach unten
Datenreisender
Gold-Guru


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TH hat Folgendes geschrieben:
Bei Börse-Online heißt es in einem Artikel, dass die Förderkosten für Gold mittlerweile bei knapp 1000 $ je Unze liegen. Das kommt mir aber erstaunlich hoch vor.

Von 1000 $ redet auch Max Otte in diesem Interview:
http://www.gold.de/forum/klartext-von-max-otte-t2355.html (ab Minute 12:00)
Beitragvom: 06.07.2011, 10:40 Nach oben Nach unten
psychonaut-hh
10 Unzen Mitglied


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1000$ kommen mir auch reichlich hoch vor! Hatte mich vor Jahren mal etwas intensiver mit den Explorern und Junior-Producern beschäftigt, da kamen mir Förderkosten von ca. 400 - 900$ unter. Gefühlter Schnitt lag bei 650$.

Aber soetwas ist ja auch oft eine Sache der Berechnung. Kommt ja immer drauf an, welche Kosten mit einberechnet werden. Insofern sind diese Zahlen manchmal auch schwer vergleichbar, bzw. wenig aussagekräftig.
Beitragvom: 06.07.2011, 10:52 Nach oben Nach unten
Datenreisender
Gold-Guru


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Das leicht erreichbare und abbaubare Gold ist ja bereits eingesammelt.
Das Abbauen des verbliebenen Goldes wird immer aufwändiger und teurer,
siehe zum Beispiel hier: http://www.gold.de/forum/gold-aus-sa-bald-alle-t2356.html
Beitragvom: 06.07.2011, 11:48 Nach oben Nach unten
DerGoldhamster
2 Unzen Mitglied


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Ich glaube nicht das die durchschnittlichen Förderkosten bei ca. 1000$ liegen. Da wäre die Gewinnspanne viel zu niedrig für die Unternehmen. Viele große Föderunternehmen agieren ja global und werden wahrscheinlich in einer Mine mehr und in der anderen weniger Gewinn pro Unze machen.
In dem Link wird z.B. von 450$-500$ gesprochen

http://www.rohstoff-welt.de/news/artikel.php?sid=28133

Grüße,

DerGoldhamster
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Fortschritt ist der Übergang von Situationen, deren Nachteile man schon kennt, zu Situationen,
deren Nachteile man noch nicht kennt.

(Arnold Gehlen)
Beitragvom: 06.07.2011, 15:17 Nach oben Nach unten
Ladon
Moderator


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psychonaut-hh hat Folgendes geschrieben:
...
Aber soetwas ist ja auch oft eine Sache der Berechnung. Kommt ja immer drauf an, welche Kosten mit einberechnet werden. Insofern sind diese Zahlen manchmal auch schwer vergleichbar, bzw. wenig aussagekräftig.


Ich zitiere hier dieses Posting nochmal, weil es den Kern der Sache trifft!

Es wird bei diesen Zahlen nie dazu gesagt, ob es sich um die Kosten handelt ...
... ein Gramm Gold aus dem Boden zu holen
... plus sauber zu scheiden
... plus diverse Transporte bis zur "Mint"
... plus ggf. in Barren zu gießen

Wo hört das "Fördern" auf und wo beginnt der "Marktpreis"?
_________________
When the Four Horsemen galloped, a stock of gold pieces, cunningly concealed or surreptitiously carried, has often meant the difference between living and dying.

Roy W Jastram (The Golden Constant; 2009; ISBN: 978-1-84720-261-1)
Beitragvom: 06.07.2011, 15:41 Nach oben Nach unten
sw_trade
10 Unzen Mitglied


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Die Förderkosten/ bzw. sog. Gestehungskosten variieren von Vorkommen zu Vorkommen und sind keinesfalls im Sinne der Kostenbildung zu paschalisieren bzw. im Rahmen einer äquivalenten Summe zu determinieren. Diese beinhalten allein schon die Suche, heißt die reinen Auffindungskosten, nach dem entsprechenden EM. Dass die mit der Zeit abnehmen lässt sich auf neue und immer besser werdende Technologien zurückführen. Des Weiteren variiert der Kapitaleinsatz zur Förderung. Einige Vorkommen sind mit wenig Kapital zu erschließen, andere hingegen benötigen umso mehr, je nach der Lage bzw. geo. Region. Ich könnte mir gut vorstellen, dass hier allein schon die Löhne mit einberechnet werden, die wie wir ale wissen enorme Diffrenzen von Land zu Land aufweisen. Ein afrikanischer Minenarbeiter wird bsp. einen Bruchteil des Lohnes bekommen, den ein australischer Arbeiter sein nennen darf. Im Anschluss fallen Transportkosten an, die weitere Scheidung und der evtl. Weitertransport zur Prägeanstalt, sofern diese nicht die Säuberung übernimmt. Um es auf den Punkt zu bringen....man darf immer nur eine Quelle bei der Preisbildung betrachten.
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"The mother of all evil is speculation."
-Gordon Gekko-
Beitragvom: 24.07.2011, 19:29 Nach oben Nach unten
Toto
10 Unzen Mitglied


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Wenn die Förderkosten inzwischen tatsächlich bei 1000 Dollar je oz. liegen sollten wäre der Kursanstieg der letzten Jahre wohl der Erhöhung der Förderkosten geschuldet. Dann wäre doch alles ok. Kaum Inflation bzw. -risiko.
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Lg von Toto
Beitragvom: 25.07.2011, 20:10 Nach oben Nach unten
Nixgefunden
10 Unzen Mitglied


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Roman Schneider schreibt im Januar in seinem Blog auf die Frage:

Wie hoch sind die Kosten, eine Unze (31,1g) Gold aus der Erde zu holen?

Das variiert von Mine zu Mine und hängt davon ab, welche Kosten man alles dazu rechnet. Aktuell muß man wohl durchschnittlich bei einer Vollkostenrechnung ca. 850-900$ pro Unze als Gestehungskosten rechnen. Allerdings stiegen in den letzten Jahren diese Kosten jedes Jahr um 10-15%. Die Umweltauflagen und Entlohnungen werden in der Zukunft drastisch steigen. Zur Zeit wird Gold teilweise unter unmenschlichen Bedingungen zu Hungerlöhnen in Südafrika oder China abgebaut und sicherlich sind dort die Umweltbedingungen am unteren Rand des Möglichen. Das wird sich in den nächsten Jahren ändern. Damit steigen die Gestehungskosten deutlich, voraussichtlich sogar über den aktuellen Welt-Goldmarktpreis.

Bleibt abzuwarten, ob er mit seiner Prognose richtig liegt.

http://goldmarkt.blogspot.com/2011/....orten-zum-thema-gold.html
Beitragvom: 25.07.2011, 20:38 Nach oben Nach unten
rotchamp1
5 Unzen Mitglied


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Nicht zu vergessen sind die Recyclingunternehmen im Bereich Elektronicschrott, Kabelabfälle etc.>Kupferrecycling.
Die dort sozusagen als Abfallprodukte anfallenden EM haben einen nicht zu unterschätzenden Anteil an der Gesamtrecyclingquote.
Zitat / Quelle Aurubis:Während am Standort in Lünen ausschließlich Sekundärrohstoffe zur Kathodenerzeugung eingesetzt werden, werden im Hamburger Primärverhüttungsprozess Konzentrate im Mix mit Recyclingmaterialien eingesetzt. Auch in Olen (Belgien) und Pirdop (Bulgarien) werden Kupfer-Raffinerschrotte eingesetzt. Daraus gewinnen wir neben dem hochreinen Kathodenkupfer auch diverse Begleitmetallprodukte wie Eisensilikatgestein, hochreine Schwefelsäure sowie weitere hochwertige Produkte basierend auf Zinn, Blei, Zink, Nickel und Selen. Bedeutend ist die Herstellung von diversen Silber- und Golderzeugnissen.

Auszug Geschäftsbericht Aurubis 2009/2010 Seite 11
Edelmetallhaltige Rohstoffe mit gutem Angebot :
Auf Basis der guten Versorgungslage und der hohen Anlagenauslastung haben wir mit der Produktion von 1339t Silber und 38t Gold neue Höchstmarken erzielt!
Quelle:
http://www.aurubis.com/fileadmin/me....er_Aurubis_AG_2009_10.pdf

Man Bedenke der Focus liegt hier in erster Linie auf dem Kupferecycling!
smilie_12
Beitragvom: 26.07.2011, 08:30 Nach oben Nach unten
Toto
10 Unzen Mitglied


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Aber dann sind die steigenden EM Preise keinesfalls eine Blase und auch nur zum Teil Folge einer Fiat Blase sondern eine Widerspiegelung der gestiegenen Förderkosten.
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Lg von Toto
Beitragvom: 21.02.2012, 15:09 Nach oben Nach unten
Christian28
½ Unze Mitglied


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Ich sehe da auch keine Blase, die Förderkosten begrenzen sicherliche irgendwo ein unteres Preisniveau eines jeden Edelmetalls. Sinken die Preise immer weiter Richtung Produktionskosten wird weniger produziert und die Preise steigen wieder an!
Beitragvom: 21.02.2012, 15:18 Nach oben Nach unten
Goldhamster79
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Christian28 hat Folgendes geschrieben:
Ich sehe da auch keine Blase, die Förderkosten begrenzen sicherliche irgendwo ein unteres Preisniveau eines jeden Edelmetalls. Sinken die Preise immer weiter Richtung Produktionskosten wird weniger produziert und die Preise steigen wieder an!


Ja, die langfristige Preisuntergrenze, dieser Hinweis muss sein. Kurzfristig ist einiges möglich, ich verweise auf meine Ausführungen bei rott-meyer.de und dem hierzu gehörigen Faden im Forum unter
http://www.gold.de/forum/gold-plati....tin-als-chance-t3302.html

Aktuell konnte das Hündchen Platin wieder etwas aufs Herrchen Gold aufschließen...

Goldhamster
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- und sind damit unwählbar für jeden dt. Steuerzahler.

ESM = Ermächtigungsgesetz der Sozialistischen Machthydra
Beitragvom: 21.02.2012, 18:09 Nach oben Nach unten
Glückshase
½ Unze Mitglied


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Hallo, ich sammle und kaufe mir Gold und Silber sollte man auch Platin dazukaufen? Lg.
Beitragvom: 21.02.2012, 19:45 Nach oben Nach unten
Goldhamster79
1 kg Barren Mitglied


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Glückshase hat Folgendes geschrieben:
Hallo, ich sammle und kaufe mir Gold und Silber sollte man auch Platin dazukaufen? Lg.


Die Antwort lautet 42.
Nur auf die Frage nach den Mindestbeiträgen für Kleinanzeigen lautet sie abweichend 5.

Alle anderen Antworten findet man wenn man die entsprechenden Fäden LIEST, vorgefertigte Antworten erhältst Du bei deinem "Bankberater".
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Beitragvom: 21.02.2012, 19:56 Nach oben Nach unten
mamü
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Glückshase hat Folgendes geschrieben:
Hallo, ich sammle und kaufe mir Gold und Silber sollte man auch Platin dazukaufen? Lg.



Die fällige MWSt von 19 % kann man sparen, indem man gleich Gold kauft.
Beitragvom: 21.02.2012, 20:49 Nach oben Nach unten
eurone
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Der größte Goldförderer ist Südafrika,auch dieses Land kommt nicht mehr umhin etwas für den Umweltschutz zu tun.Durch das auswaschen des Uran haltigen Bodens besteht mittlerweile auch für Johannesburg eine bedrohliche Trinkwasserverseuchung.Man spricht mittlerweile von Südafrikanischen Tschernobyl.Hier kommen Kosten in mehrstelligen Milliadenbeträgen auf die Minenbesitzer zu.Einige haben sich schon abgesetzt.Das gleiche passiert auch mitten in Europa.In Rumäniens Karpaten wurde schon seid ewigen zeiten Gold abgebaut.Es kam auch hier schon zu mehreren Umweltkatastrophen wegen gebrochener Auffangbecken in deren Folge die Donau bis nach Deutschland mit Quecksilber verseucht wurde.Jetzt haben sich die Australier eingekauft und machen nach alter Methode weiter,aber auch hier regt sichg mittlerweile der Wiederstand der Bevökeru ng.
Also die angegebenen Kosten von bis zu 1000 Dollar halte ich schon für wahrscheinlich,und werden sich weiter erhöhen.Die Kosten der Minenbetreiber sind dem Markt egal,für EM gelten die allgemeinen Regeln von Kosten und Nutzen hier nicht.In wie weit die großen Minengesellschaften einen Preis dem Markt diktieren
Ein weiterer Grund der hohen Förderkosten ist der Preis moderner Technologie da sich nicht wenige Minen daran machen ihre eigenen Halden aufzubereiten.
Sorry den Artikel finde ich nicht mehr:
Als der Goldpreis im Oktober auf etwa 1500 Dollar fiel schlossen kleine Minen und größere drosselten ihre Produktion aus Kostengründen.
Also alles in allem gut vorstellbar,die geschätzten Kosten.
_________________
Der sicherste Reichtum ist die Armut an Bedürfnissen.
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