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Gut zu wissen - Gold

Gold gilt seit Jahrtausenden aufgrund seiner Eigenschaften, Seltenheit und der auffallend glänzenden Farbe als sehr begehrtes Edelmetall. Seit über 3.000 Jahren ist Gold als Zahlungs- oder Tauschmittel anerkannt. Unsere führenden Industriestaaten nutzen Gold als Währungsreserve und noch vor wenigen Jahren war es in vielen Ländern Standard, dass die eigene Währung zu einem bestimmen Anteil mit Gold gedeckt war. Im Rausch von Giral- und Papiergeld der letzten 30 Jahre ging das Interesse an Gold zurück und jetzt in Zeiten von Finanzkrise, hoffnungsloser Überschuldung und Inflationsgefahren steht Gold bei vielen Anlegern wieder an erste Stelle, wenn es darum geht, die Kaufkraft des eigenen Vermögens zu schützen.
Bezeichnung von Gold

Der Name Gold kommt vom indogermanischen Wort „ghel“, das „glänzend, gelb“ bedeutet. Auch der lateinische Begriff „Aurum“ zielt auf die Farbei des Goldes, denn es bedeutet „das Gelbe“

Dichte von Gold

Gold hat eine sehr hohe Dichte von 19,32 g/cm3 (Gramm pro Kubikzentimeter)

Einsatzbereiche von Gold

Gold kommt z. B. in folgenden Bereichen zum Einsatz:

+ in der Schmuckherstellung

+ in der Dekoration, bei Kunstgegenständen (1 Gramm Blattgold reicht für 1/2 Quadratmeter Fläche)

+ in der Optik wegen der großen Reflektion von gelben, roten und infraroten Wellenlängen (Beschichtung von Gläsern, Spiegeln, Laserspiegeln, Optiken)

+ in der Elektronik wegen der Korrosionsbeständigkeit, Kontaktfähigkeit und einfachen Verarbeitung (vergoldete Leiterplatten, Steckverbinder, Kontaktflächen, Schaltkontakte, Bonddrähte aus reinem Gold)

+ in der Medizin wegen der Korrosionsbeständigkeit (Zahnersatz), heilenden Wirkung (Rheuma)

Fördermengen von Gold

Folgende Staaten gehren zu den grten Goldfrderlndern (Tonnen Gold in 2007): Sdafrika (252), China (275), USA (238), Australien (246), Peru (170), Russland (157), Indonesien (118), Kanada (101). Weltweit wurden 2007 knapp 2400 Tonnen Gold abgebaut (100 Jahre zuvor waren es nur etwas mehr als 600 Tonnen).

Gediegen

Der Begriff „gediegen“ kommt aus der Mineralogie und sagt aus, dass Gold als reines chemisches Element in der Natur zu finden ist. Weltweit kommen rund 20 Elemente gediegen vor, die bekanntesten neben Gold sind z. B. Silber, Kupfer, Platin, Palladium, Quecksilber oder Aluminium. Durch mechanische Bearbeitung wird das Gold aus dem Gestein, das es umgibt, gelöst. Sogenanntes Freigold (Goldnuggets oder Goldstaub) gibt es nur sehr selten.

Gold als Zahlungsmittel

Goldmünzen als Zahlungsmittel gab es erstmals im 6. Jahrhundert vor Christus.

Gold-Symbol

Das chemische Elementsymbol für Gold ist Au (leitet sich ab von der lateinischen Bezeichnung für Gold: Aurum = das Gelbe)

Goldmedaillen

Wer z. B. bei einem sportlichen Wettkampf eine Goldmedaille gewinnt, hat in Wirklichkeit mehr Silber als Gold um den Hals hängen: Mindestens 92,5 % bestehen aus Silber, die Medaille ist mit mindestens 6 Gramm Gold vergoldet.

Goldmenge

Die geschätzte Menge Gold, die sich derzeit noch in der Erdkruste befindet, wird von Experten mit 0,004 ppm (parts per million/Promille) oder 0,0000004 Prozent angegeben. Die Länder Südafrika, China, USA und Australien fördern zusammen mehr als 40 Prozent des weltweit abgebauten Goldes. Schätzungsweise 155.000 Tonnen Gold wurden seit Beginn der Menschheit geschürft. 2005 betrug der weltweite Bestand 153.000 Tonnen (das sind rund 8000 Kubikmeter Gold). Das meiste Gold besitzen folgende Länder oder Institutionen: Zentralbanken und andere Währungsinstitutionen (28.600 Tonnen) USA (8.100 t), Deutschland (3.400 t), Internationaler Währungsfonds (3.200 t), Frankreich (2900 t). 25.000 t Gold befinden sich in Privatbesitz (Münzen, Barren). 79.000 Tonnen sind in Schmuck verarbeitet, 18.000 Tonnen in Kunstgegenständen.

Goldpreis

Seit dem 18. Jahrhundert wird der Goldpreis von Vertretern der wichtigsten Banken in London täglich neu festgelegt. Seit 1968 erfolgt um 15 Uhr eine zweite Festlegung – wegen der Zeitverschiebung zur Öffnung der US-Börsen. Gold wird in US-Dollar gehandelt, sodass auch eine Abhängigkeit zum Ölpreis besteht. Im März 2008 stieg der Preis für eine Feinunze Gold (31,1034768 Gramm) erstmals auf über 1000 US-Dollar. Im Oktober 2009 wurde ein neuer Rekordwert erreicht.

Goldrausch

Auf der Suche nach dem Gold wurden ganze Völker ausgerottet, wie die Eroberungszüge in Südamerika und Mittelamerika zeigen. Wenn Menschenmassen auf der Suche nach dem wertvollen Metall in die neu entdeckten Goldvorkommen vorstoßen spricht man vom Goldrausch. Dies war vor allem im 19. Jahrhundert der Fall, z. B. in Amerika (1848/49 in Kalifornien, ab 1858 in Colorado, 1896-98 am Klondike River/Alaska), in Australien (ab 1851 in Bathurst, 1879 in Temora, 1886 in Teetulpa, ab 1892 in Coolgardie), in Neuseeland (ab 1861 in Otago), in Südafrika (ab 1886 in Transvaal).

Goldvorkommen in Deutschland

Gold kam bzw. kommt in kleinen Mengen auch bei uns vor: am Rammelsberg in Goslar (Niedersachsen), in Korbach (Hessen), in Reichmannsdorf (Thüringen), bei Istein in Efringen-Kirchen (Baden-Württemberg).

Goldwaschen am Rhein

Was im 19. Jahrhundert tausende Menschen nach Alaska zog, ist heutzutage am Rhein immer noch möglich, wenn auch mit geringerem Ertrag: das Goldwaschen. Vor allem an den Altarmen des südlichen Oberrheins, zwischen Freiburg und Basel, begeben sich Abenteuerlustige auf die Suche nach Goldflitter - unter professioneller Anleitung in einem mehrstündigen Goldwaschkurs. Geräte für die Goldsuche sind Goldwaschpfannen (aus Eisen oder Plastik) und Goldwaschschleusen. Die Schatzsucher machen sich dabei die Schwerkraft zunutze: Zuerst werden die Schwebteile, die das Wasser trüben, herausgeschwemmt. Dann müssen noch Schwemmsande und Steine beseitigt werden, bis im dunklen Sand Goldkörner und/oder Goldflitter zurückbleiben.

Karat

Die Reinheit von Gold wird in Karat angegeben (Abkürzung kt, nicht zu verwechseln mit ct, der Gewichtseinheit für Edelsteine). Pures Gold oder Feingold hat 24 Karat. Die Promilleangaben, die z. B. in Schmuck oder Barren gestempelt/eingeprägt sind (Punzierung), bedeuten folgendes: 333 = 8 Karat. D.h. dass auf 1000 Gewichtsanteile 333 Anteile Gold kommen (333 = 1/3 von 24 Karat = 8 Karat). Folglich ergeben sich daraus die weiteren Werte: 375 = 9 Karat, 585 = 14 Karat, 750 = 18 Karat, 916,6 = 22 Karat. Bullionmünzen gibt es meist in 916,6/1000 (z. B. Krügerrand) oder 999,9/1000 (z. B. Wiener Philharmoniker und auch Goldbarren).

Kunst aus Gold

Schon bei den Ägyptern, Griechen und Römern war Gold ein beliebtes Edelmetall, das für Schmuck und rituelle Gegenstände verwendet wurde. Über die Jahrtausende wurde Gold auch in Gemälden verewigt oder lebt in der Mythologie, Religion und Volksmärchen weiter. Vielen bekannt ist z. B. die Goldmaske von Pharao Tutanchamun, die Himmelsscheibe von Nebra, Rembrandts „Mann mit dem Goldhelm“, die Erzählung von den Argonauten und ihrer Suche nach dem Goldenen Vlies (Fell eines goldenen Widders), das Goldene Kalb aus der Bibel oder die Goldmarie aus Grimms Märchen „Frau Holle“.

Legierung

Der Begriff legieren kommt aus dem Lateinischen (ligare) und bedeutet verbinden/zusammenbinden/vereinigen. Eine Legierung bezeichnet ein Mischkristall. Dabei kann es natürliche Legierungen geben (z. B. Elektron/Bernstein, eine Legierung aus Gold und einem hohen Anteil Silber) oder künstlich hergestellte. In der Schmuckherstellung kommen beispielsweise Gold-Silber-Kupfer-Legierungen zum Einsatz, wodurch das Metall leichter zu verarbeiten ist, sich aber auch seine Farbe ändert. Durch die Legierung wird reines Gold sozusagen verdünnt.

Primäres und sekundäres Gold

Bei der Goldgewinnung wird in primäres und sekundäres Gold unterschieden. Befindet sich das Edelmetall noch tief im Boden, in seinem Urgestein und muss durch eine Goldmine gefördert werden, spricht man von primärem Gold. Ist es bereits aus dem Gestein herauserodiert/abgetragen und befindet sich z. B. in Geröllhalden oder Flüssen (hier kommt das Goldwaschen zum Einsatz), wird es als sekundäres Gold bezeichnet.

Schmelzpunkt und Siedepunkt von Gold

Der Schmelzpunkt von Gold liegt bei 1064,18 Grad Celsius (1337,33 Kelvin), der Siedepunkt bei 2856 °C (3129 K). Wenn Gold schmilzt, verliert es seine typische Farbe und ist eher gelb-grünlich. Erst wenn es wieder erkaltet/erstarrt ist, stellt sich die goldgelbe Farbe wieder ein.

Virtuelles Gold

Auch das gibt es mittlerweile. Und wie beim echten Gold kann man das virtuelle Gold auch käuflich erwerben. Bei Massively Multiplayer Online Role Playing Games wie World of Warcraft (Abkz. WoW) gibt es eine virtuelle Spielwährung, das sogenannte WoW Gold. Da das Erspielen des WoW Gold eine eher lästige Pflichtaufgabe in diesen Spielen ist, bieten Unternehmen wie Goldbuster diese virtuellen Währungen an. Spieler können sich also bei Unternehmen wie Goldbuster WoW Gold kaufen. Es gibt natürlich nicht nur WoW Gold sondern auch andere virtuelle Währungen für andere MMORPGs.

Witwatersrand-Goldfeld

Das größte Goldfeld der Welt liegt in Witwatersrand in Südafrika (Großraum Johannesburg). Nach dem Höhenzug ist auch die südafrikanische Währung, der Rand, benannt. 40.000 Tonnen Gold wurden bisher dort gefördert. Der Abbau des Goldes ist aufwendig, die Bergwerke sind bis zu 4 km tief.