Stand: 03.07.2015  0 Kommentare

Eine Lieferung über 13 Tonnen Gold aus Südafrika ist vergangenen Dienstag bei der Zentralbank des Iran in Teheran eingegangen. Die seit zwei Jahren ausstehende Lieferung ist ein weiterer Hinweis darauf, dass die Sanktionen gegen das Land gelockert werden.

Die Zentralbank des Iran hat in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch (01.07.15) eine Lieferung über 13 Tonnen Gold aus Südafrika erhalten. Zuvor saß das Gold aufgrund der internationalen Sanktionen gegen den Iran zwei Jahre lang in einem Tresor in Südafrika fest.

Die Freigabe des Goldes deutet auf eine weitere Lockerung der Sanktionen im Rahmen des Atomstreits zwischen der 5+1-Gruppe (Russland, China, Frankreich, Großbritannien, USA plus Deutschland) und dem Iran hin.

Südafrika liefert 13 Tonnen Gold in den Iran

Wie die halbstaatliche iranische Nachrichtenagentur Fars News unter Berufung auf eine Mitteilung der Zentralbank des Iran am Mittwoch meldete, habe Teheran die nun gelieferten 13 Tonnen Gold bereits vor Verhängung der internationalen Sanktionen gegen den Iran in Südafrika gekauft, um sie den Goldreserven des Landes zuzuführen.

Allerdings wurde das Gold nach dem Erwerb aufgrund der internationalen Sanktionen nicht freigegeben und saß deshalb zwei Jahre lang in einem Tresor in Südafrika fest.

100 Milliarden Dollar Devisen- und Goldreserven des Iran im Ausland eingefroren

Der Gouverneur der Zentralbank des Iran, Valiollah Seif, bedankte sich laut Bericht bei den Verhandlungspartnern, welche die Lieferung der 13 'Tonnen Gold ermöglicht hätten, und betonte, es sei ein zentrales Anliegen der iranischen Regierung, nach der Aufhebung der Sanktionen Zugang zu den im Ausland eingefrorenen staatlichen Devisen- und Goldreserven des Iran zu erhalten.

Nach einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters vom Januar vergangenen Jahres belaufen sich die in verschiedenen Ländern der Welt eingefrorenen Devisen- und Goldreserven des Iran auf rund 100 Milliarden Dollar. Ein beträchtlicher Anteil davon entstamme aus Geschäften, die der Iran mit dem Export von Erdöl erzielt habe.

Aufgrund der internationalen Sanktionen war der Iran bislang nicht in der Lage, auf diese finanziellen Mittel zuzugreifen.

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