Stand: 07.07.2015  1 Kommentare

Griechenland steht vor dem Kollaps, die Ukraine-Krise flammt wieder auf - und der Goldpreis dümpelt weiter vor sich hin. In der neuesten Ausgabe von "Bußlers Goldgrube? geht Markus Bußler auf die Gründe für die Hängepartie beim Gold ein und erklärt, warum die Aussichten für das gelbe Metall durchaus gut sind. Anleger brauchen jedoch einen langen Atem und sollten sich auf einen finalen Ausverkauf einstellen.

Markus Bußler ist aus dem Urlaub zurück - und während die Griechenland-Krise eskaliert und auch zwischen Russland und der Ukraine neue Spannungen entstanden sind, hat sich für den Goldexperten wenig getan: Der Goldpreis pendelt weiterhin um die Marke von 1.175 US-Dollar, angesichts dieser Flaute hat ein Facebook-Nutzer "Alles nur noch deprimierend. Bußler hilf!" auf die Pinnwand des Edelmetall-Experten geschrieben.

Griechenland-Pleite lastet nicht mehr auf dem Goldpreis

Und Bußler kann die Enttäuschung der Gold-Bullen durchaus nachvollziehen. Es gibt weiterhin kaum größere Ausschläge, keine Hinweise auf eine Rallye, Bußler spricht von einer Kapitulationsphase. Die Anleger geben auf und bleiben vorerst am Seitenrand. Bußler weist darauf hin, dass eine drohende Staatspleite in Griechenland vor einigen Jahren noch für einen Preissprung bei Gold von etwa 80 Dollar gut gewesen wäre, inzwischen belasten jedoch selbst solche Krisen den Goldpreis nicht mehr. Die Hängepartie kann sich nach seiner Einschätzung noch eine ganze Weile hinziehen.

Der letzte Schritt in einer mehrjährigen Konsolidierungsphase

Die aktuelle Entwicklung ist aus Sicht von Markus Bußler allerdings der letzte Schritt in einer mehrjährigen Konsolidierungsphase. Der letzte Gold-Bug wird weich gekocht - die jüngsten Arbeitsmarktdaten haben die Zinsangst befeuert, die auf dem Goldpreis lastet. Bußler glaubt, dass die Fed den ersten Zinsschritt im September gehen wird - und wenn die Zinsangst aus dem Markt entweicht, dürfte der Goldpreis wieder steigen.


Preisprognose des Gold-Experten: 1.400 US-Dollar in einem Jahr

Markus Bußler stellt in der neuesten Ausgabe seiner Sendung eine gewagte These auf. Er sieht den Goldpreis in einem Jahr bei über 1.400 Dollar. Bis zum Spätsommer dieses Jahres dürfte das Gröbste überstanden sein, der Trend werde dann vom "smart money" angetrieben. Das "big money" werde erst bei 1.550 Dollar wieder einsteigen, Markus Bußler hält jedoch die Preisprognose des österreichischen Goldexperten Ronald-Peter Stöferle durchaus für realistisch - sein Kollege geht davon aus, dass Gold in drei Jahren bei 2.300 US-Dollar pro Feinunze stehen wird. Das Fazit von Markus Bußler: Der Goldpreis läuft nun schon drei Jahre seitwärts, die große Bodenbildungphase sollte nicht überdramatisiert werden.

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Kommentare [1]
  • von Dr. Kneiper | 07.07.2015, 09:17 Antworten

    Das verlinkte Video ist vom März... [Anm. der Redaktion: Vielen Dank für den Hinweis, die Verlinkung zum Video wurde nun korrigiert.]

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