Stand: 31.03.2014  0 Kommentare

Kalifornien wird derzeit von einer der schlimmsten Dürreperioden in der Geschichte des US-amerikanischen Bundesstaats heimgesucht. Neben erhöhter Waldbrandgefahr hat die Laune des Klimas noch eine weitere, weniger bedrohliche Folge: Zahlreiche Menschen in Kalifornien ergreifen die Gelegenheit beim Schopf und nutzen die massiv abgesunkenen Pegelstände der Flüsse, um sich als Goldwäscher zu versuchen.

California Gold Rush reloaded

Scharen von Glücksrittern auf der hoffungsvollen Suche nach dem gelben Edelmetall sind in Kalifornien nichts grundsätzlich Neues. Mitte des 19. Jahrhunderts pilgerten Hunderttausende in den Westen der USA, um in den Goldfeldern der Sierra Nevada und im nördlichen Kalifornien mit ein wenig Beistand von Fortuna zu schnellem Reichtum zu gelangen. Sie waren es, denen Kalifornien seinen heute offiziellen Spitznamen verdankt: The Golden State.

Goldsucher in Kalifornien

Goldsucher in Kalifornien
Bildquelle: http://en.wikipedia.org/wiki/File:Gullgraver_1850_California.jpg

Im März 2014, mehr als 160 Jahre nach dem Höhepunkt des Kalifornischen Goldrauschs, sorgt eine anhaltende Dürreperiode dafür, dass moderne Goldsucher in die seit Jahrzehnten unzugänglichen Bereiche der Flussbetten gelangen können. Wirklich aufgehört hat die Goldsuche in Kalifornien nie, doch die Zahl der tatkräftigen Hobby-Schürfer ist in diesem Jahr hoch wie lange nicht mehr.

Gute Jobs sind Mangelware und so nutzen nicht wenige die unverhoffte Gelegenheit, das Haushaltseinkommen ein wenig aufzustocken und zugleich den Spaß an der frischen Luft bei warmem und extra trockenem Wetter zu genießen. "Es ist mehr ein Hobby, aber klar: Wenn ich hier einen ordentlichen Fund mache - über das zusätzliche Geld würde ich mich schon freuen", sagt Trevor Whitehead, einer von vielen, die derzeit dem Lockruf des Goldes folgen.

Goldene Zeiten für die Ausrüster

Wie schon zu Zeiten des großen historischen Goldrauschs dürfen sich die Ausrüster der Goldsucher guter Geschäfte sicher sein. Schaufeln, Eimer, Goldpfannen, Gummistiefel, Fachbücher zum Thema Goldsuche oder was der Teilzeit-Schürfer von heute auch sonst benötigen mag: Geschäfte wie Pioneer Mining Supplies im kalifornischen Auburn stellen es bereit.

Einer anderer Ausrüster, Frank Sullivan, verzeichnet wegen der Dürre einen Umsatzanstieg von 20 bis 25 %. Ausgelassen freuen kann er sich darüber allerdings nicht, denn mit der Trockenheit nimmt zugleich die Gefahr von Waldbränden zu: "Es ist gut für das Business, aber keine Dürre und ein bisschen Regen wäre mir eigentlich lieber", sagt der besorgte Geschäftsmann.

Quelle: Christian Science Monitor

 

Dürre in Kalifornien löst Mini-Goldrausch aus
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