Stand: 13.12.2017 von © Gold.de Redaktion / AB 10 Kommentare

12,3 Millionen Euro für 3,814 Gramm! Das war der Preis, den “Le Grand Mazarin”, ein Diamant mit 19,07 Karat, im November 2017 bei Christie´s erzielte. Und das war noch nicht mal der Top Act an diesem denkwürdigen Abend in Genf. Eine Halskette mit einem 163,41 Karäter wurde ebenfalls versteigert - für knapp 29 Millionen. Zugegeben Extrembeispiele, aber sie zeigen: Diamanten als Geldanlage sind populärer denn je. Aber sind sie auch eine Alternative zu Gold? Ring frei also für Teil 5 unserer beliebten Geldanlage Vergleich Reihe “Gold vs…”. Diesmal schicken wir Diamanten ins direkte Duell.

Was ist sehr wertvoll, sehr selten, gut transportabel, gut lagerbar, unzerstörbar, hat eine hohe Wertdichte, ist heiß begehrt bei Mensch wie Industrie und behält seinen Wert über alle Zeiten? Richtig, es ist nicht nur Gold. Dasselbe gilt auch für Diamanten. Mit diesen Eigenschaften empfehlen sie sich ebenfalls als krisenfester Sachwert, der Schutz vor Vermögensverlust bietet. Der Vergleich der beiden Kontrahenten verspricht also interessant zu werden.

Diamonds are … an investor´s best friend?

Anlagediamanten

Gefühlt jeder zweite Artikel über Diamanten beginnt mit dem weltberühmten Song “Diamonds are a girl´s best friend” von Marilyn Monroe. Die Szene ist zwar ein Klassiker, aber nur die halbe Wahrheit. Denn Diamanten sind mehr als nur Schmuck. Sie hatten immer auch eine Funktion als Wertanlage. Kaum ein Herrscher, kaum ein König, der nicht auch Edelsteine als Ausdruck seiner wirtschaftlichen Macht in seiner Schatzkammer hatte.

Dass in jüngster Zeit Diamanten als Geldanlage verstärkt im Interesse von Anlegern stehen, hat Gründe. Diamanten sind ein Sachwert, und Sachwerte haben Konjunktur. Viele Menschen haben Angst vor Geldentwertung, oder sehen eine Finanz- und Schuldenkrise mit ungewissem Ausgang. Die Absicherung von Vermögen gewinnt an Bedeutung. Dass sich Investoren neben klassischen Sachwerten wie Aktien, Immobilien, Rohstoffen oder Gold auch für Alternativen interessieren, liegt auf der Hand.

Ein weiterer Punkt, der zur wachsenden Popularität von Diamanten als Wertanlage beigetragen hat, ist das Aufkommen von online Plattformen, die ganz gezielt Investment Diamanten anbieten. Das Internet bietet heute dem interessierten Anleger ganz andere Möglichkeiten zur Information oder zum Vergleich. Man muss nicht mehr wie früher zum Juwelier (oftmals der einzige in der Stadt), sondern kann Anlagediamanten online kaufen. Spezialisierte Anbieter importieren Diamanten direkt von den internationalen Diamantenbörsen, und geben diesen Preisvorteil weiter.

Niedrig - bzw. Negativzinsen tun ein Übriges dazu, dass Anleger schon länger aus Zinsprodukten rausgehen und nach Geldanlage Alternativen suchen.

Diamanten als Geldanlage: Die wichtigsten Facts

Diamant ist das härteste Material der Welt
Das macht Diamanten für die Industrie wichtig

Diamanten sind schön
Das macht Diamanten für die Schmuckindustrie wichtig

Diamanten sind alt
Das macht Diamanten so faszinierend. Echte Diamanten haben ein Alter von mehreren 100 Millionen Jahren. Die ältesten Exemplare sind Experten zufolge über 4 Milliarden Jahre alt.

Warum sind Diamanten so wertvoll?
Weil sie begehrt sind, und weil sie selten sind. Man kann sie zwar heute auch künstlich herstellen, der Unterschied ist aber für Experten erkennbar. Anleger sollten nicht in synthetische Diamanten investieren, sondern echte Diamanten bevorzugen.

Karatgewicht bei Diamanten
Ein (1) Karat entspricht dabei genau 0,2 Gramm. Ein Diamant mit 10 Karat wiegt also 2 Gramm.
Im Unterschied dazu ist die Karatangabe bei Gold keine Gewichtsangabe, sondern bezeichnet den Feinanteil an reinem Gold. 24 Karat Gold bedeutet, dass 99,99 Prozent des Gewichts aus Gold bestehen. Dabei ist es unerheblich, ob es sich um einen Kilobarren Gold handelt, oder um eine kleine Goldmünze.

Der Wert von Diamanten steigt überproportional mit der Größe
Ein 2-Karat Diamant ist nicht doppelt so wertvoll wie ein 1-Karäter, sondern um ein Vielfaches wertvoller. Das liegt daran, dass große Diamanten noch seltener sind, und somit überdurchschnittlich begehrt.

Klassifizierung: Die Sache mit den “C´s”
Cut, Clarity, Colour, Carat - also Schliff, Reinheit, Farbe und Karat: Das sind die berühmten “4 C´s”, anhand derer Diamanten begutachtet werden, und an denen sich auch Geldanleger orientieren sollten. Nicht wenige Experten erweitern diese 4C-Formel um ein fünftes “C” - das “Certificate”.

Das Zertifikat ist wichtig
Anleger sollten auf Zertifikate renommierter Gesellschaften achten, wie etwa GIA (Gemological Institute of America). Bei größeren Steinen ist auch eine Laserinschrift üblich, die in den Diamant eingraviert ist.

Der Schliff ist wichtig
Ihre wahren Wert entfalten Diamanten erst mit dem richtigen Schliff. Ein meisterhafter Schliff bringt den Stein zum funkeln, erweckt das vielgerühmte “Feuer”. Dabei gibt es diverse Schliffarten, wie etwa den Brillantschliff, den Tropfenschliff, den Ovalschliff oder den Smaragdschliff, um nur einige zu nennen. Experten gehen davon aus, dass ein Rohdiamant durch den Schliff bis zu 50% und mehr seines Gewichtes verlieren kann. Dennoch empfehlen sich Rohdiamanten als Kapitalanlage nur bedingt, denn sie haben kein Zertifikat.

Jeder Stein ist individuell - und somit auch seine Wertbestimmung
Einen allgemeingültigen offiziellen Spotpreis wie bei Gold gibt es nicht bei Diamanten. Beim Verkauf muss der Wert eines jeden Diamanten individuell ermittelt werden.

Diamanten kaufen: Wo - und welche?
Diamantenkauf ist Vertrauenssache. Es empfiehlt sich daher bei Anlagediamanten, Expertenrat einzuholen. Theoretisch kann man auch beim Juwelier kaufen. Doch wie Goldschmuck, so ist auch Diamantschmuck zur Geldanlage nur bedingt geeignet.
Besser kauft man Anlagediamanten bei spezialisierten Händlern. Meist kann man dort auch wieder seine Diamanten verkaufen, falls dies nötig sein sollte.
Diamanthändler Dr. Ulrich Freiesleben empfiehlt hierbei nur in beste Qualitäten zu investieren:

Nach unserer Jahrzehnte langen Erfahrung hat das Beste immer seinen Wert behalten. Daher empfehlen wir ausschließlich lupenreine Diamanten in den besten weißen Farben (D-G) mit dem weltweit renommiertesten Zertifikat des Gemological Institute of America (GIA). Ein „Must“ sind dabei die Prädikate „Excellent“ in allen drei Schliffkategorien, ebenso wie keine „Fluorescence“. Für den Wiederverkauf ist es wichtig, dass nur die gesuchten Größen ausgewählt werden (z.B. bei Einkarätern 1.01 – 1.03 Carat)

Dr. Ulrich Freiesleben, diamondas.com

Berühmte Diamanten

Cullinan
Der bisher größte je gefundene Diamant der Welt. Gewicht: 3106,7 Karat. Dieser Diamant wurde in 105 Einzelstücke aufgeteilt

The Pink Star
Aktuell der bisher teuerste Diamant der Welt, verkauft 2017 für 71,2 Millionen Dollar

Lesedi La Rona
1109 Karat, verkauft 2017 für 53 Millionen Dollar

Koh-i-Noor
186 Karat, urkundlich erwähnt erstmals 1304, heute im Tower of London ausgestellt

Hope Diamant
45,52 Karat, urkundlich erwähnt erstmals 1642, heute im National Museum of Natural History in Washington DC. Sonnenkönig Ludwig XIV soll ihn auch mal besessen haben.

Diamanten vs. Gold: Der Vergleich

Nach Oldtimern, Immobilien, Aktien und Bitcoin jetzt also unser Vergleich Gold vs. Diamanten: Wer hat am Ende die Nase vorn? Wie gewohnt, werden wir die beiden Kontrahenten wieder in einem “Battle” Runde für Runde gegeneinander antreten lassen. Bewertet haben wir folgende Einzeldisziplinen:

  • Vermögenssicherung
  • Laufende Erträge
  • Wertdichte
  • Renditechancen
  • Volatilität
  • Fungibilität
  • Einfachheit
  • Stückelung
  • Anonymität
  • Steuer
  • Mobilität
  • Anlagekosten
  • Zweifelhafte Herkunft
  • Emotionale Rendite
  • Wechselkursrisiko
  • Physische Sicherheit
  • Unabhängigkeit von Interessen
  • Zukunft

Runde 1: Vermögenssicherung

Absicherung von Vermögen ist der der primäre Zweck von Sachwerten. Geldwerte können durch Inflation entwertet werden, Emittenten von Anleihen oder sonstigen Finanzprodukten können zahlungsunfähig werden, Firmen können pleitegehen. Von einem Sachwert erwartet man, Vermögen über Generationen hinweg zu erhalten, und dass es nicht zum worst case “Totalverlust” kommt.
Bei Gold ist dies der Fall. Es hat über die Jahrtausende immer seinen Wert behalten. Ein Totalverlust ist ausgeschlossen.
Dasselbe gilt aber auch für Diamanten. Punkt für beide.

Unser Fazit: Unentschieden, Punkt für beide

Runde 2: Laufende Erträge

Weder Gold noch Diamanten können mit Miete, Zins, Dividenden oder ähnlichen laufenden Erträgen aufwarten. Sie wachsen auch nicht. Wir vergeben keine Punkte.

Unser Fazit: Unentschieden, Punkt für keinen

Runde 3: Wertdichte

Wenn man den Wert in Relation zu Gewicht bzw. Volumen setzt, dann übertreffen Diamanten Gold bei weitem. So verkörpert der “Le Grand Mazarin” in einem Gewicht von nur 3,814 Gramm einen Wert von aktuell 12,3 Millionen Euro. Zum Vergleich: Für dieselbe Menge Gold ermittelt unser Goldrechner gerade mal 132 Euro (Stand Anfang Dezember 2017, der tagesaktuelle Preis kann jederzeit mit unserem Rechner neu ermittelt werden).
Zugegeben, so ein bekannter Diamant ist ein Extrembeispiel. Am Argument an sich ändert das aber nichts. Diese Runde geht an Diamanten

Unser Fazit: Punkt für Diamanten

Runde 4: Renditechancen

Abgesehen davon, dass Gold wie Diamanten nicht primär unter dem Aspekt “Rendite” betrachtet werden sollten, sind Preisentwicklungen und Chartverläufe von Anlageklassen über einen längeren Zeitraum immer relativ. Je nach gewähltem Zeitraum wird sich die eine Anlageform im Kursverlauf besser darstellen, oder die andere.

Dazu kommt, dass es keinen einheitlichen Index für Diamanten gibt. Es gibt es diverse Märkte und diverse Indizes, wie etwa der Idex Diamond Index oder Rapaport. Außerdem sind Diamanten Preise abhängig von mehreren Faktoren, wie etwa Karat, Farbe oder Reinheit.

Aber genau das bringt den Sachverhalt auf den Punkt: Für Nicht-Experten ist es schwierig, Wertentwicklungen und Preise am Diamantenmarkt nachzuvollziehen.

Der folgende Chartvergleich kann daher nur exemplarisch sein.


Preisentwicklung Diamanten Vergleich Preisentwicklung Diamanten - Gold

Im obigen Zeitraum zeigen Gold, 1-Karäter und 5-Karäter Diamanten (Qualität “D-IF”) einen stetigen Wertzuwachs. Gold hat aber die bessere Performance.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Runde 5: Volatilität

Volatilität meint die Stärke von Kursschwankungen nach oben wie nach unten. Im Gegensatz zu Aktien gelten Gold wie Diamanten unter diesem Aspekt generell als gute Empfehlung. Wer ruhig schlafen will, ist mit beiden gut bedient.
In unserem obigen Chart ist die Volatilität bei der Diamanten Preisentwicklung aber noch besser als bei Gold. Der Grund liegt vor allem darin, dass der Diamantenmarkt nicht börsenreguliert ist. Der Diamantenhandel wird noch immer physisch vollzogen und ist daher weniger anfällig für Spekulationen oder gar Kursmanipulationen.

Unser Fazit: Punkt für Diamanten

Runde 6: Fungibilität

Fungibilität bedeutet, wie leicht ein Gut handelbar ist. Bei Geldanlagen ist damit vor allem gemeint, wie schnell das investiertes Kapital zu Geld gemacht werden kann. Eine unvorhergesehene Notsituation kann schließlich jeden treffen. Hilfreich ist hier ein großer Markt mit vielen Marktteilnehmern sowie Preistransparenz. Ein großer Markt bedeutet allerdings nicht zwangsläufig, dass etwas in kurzer Zeit zu einem guten Preis verkauft werden kann.

Für den Gold- wie den Diamantenverkauf bieten sich prinzipiell zwei Möglichkeiten. Zum einen gibt es Portale, die online ankaufen. Der Versand, die Begutachtung durch den Ankäufer sowie die anschließende Geldüberweisung - theoretisch ist der Prozess gleich. Innerhalb weniger Tage ist das Geld auf dem Konto.

Zum anderen gibt es den Barverkauf in einem Ladengeschäft oder einer Filiale um die Ecke. Das geht noch schneller. Prinzipiell sind also Gold wie Diamanten gut fungibel. Zur Not lassen sich beide auch im hinterletzten Dschungeldorf gegen Geld, Waren oder Dienstleistungen tauschen. Sieht zunächst nach einem Unentschieden aus. Der Unterschied liegt aber im Detail.

Eine Unze Gold ist stets eine Unze Gold. Es gibt einen weltweiten und tagesaktuellen Spotpreis für Gold, an dem sich alle orientieren. Dieser Börsenkurs ist jedem zugänglich. Gold ist deshalb nicht nur begehrt, sondern auf der ganzen Welt auch zu einem transparenten Preis handelbar. Was ein 100 Gramm Goldbarren wert ist, kann jeder nachvollziehen und Preisvergleiche einholen. Man kann online vergleichen und an den Händler mit dem besten Goldankaufspreis verkaufen.

Anders bei Diamanten. Ein 1-Karäter ist nicht gleich ein 1-Karäter. Kein Stein gleicht dem anderen. Für jeden Diamant muss eine individuelle Bewertung vorgenommen werden. Es kann sogar vorkommen, dass zwei Experten unterschiedliche Bewertungen für ein- und denselben Stein abgeben. Der Diamant muss also erst begutachtet werden, bevor man ein Preisangebot bekommt. Was aber, wenn man als Verkäufer mit dem Preis nicht einverstanden ist? Dann muss man sich umständlich ein zweites Angebot einholen.

Ein Goldverkauf geht also einfacher, in der Regel auch etwas schneller, und zudem sind die Ankaufsmöglichkeiten vor Ort oft besser, da auch viele Banken Gold ankaufen.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Runde 7: Einfachheit

Was Gold ist versteht jedes Kind. Seriöse Händler vorausgesetzt, kann jeder Gold kaufen. Beim Goldkauf ist kein Experte nötig.
Anders dagegen sieht es aus, wer Diamanten kaufen will. In was soll ich investieren? Einen großen 2-Karäter, viele Halbkaräter, oder gar einen Mix? Fancy Diamonds, Brillantschliff oder Tropfenschliff? Farbeinstufung “F” oder doch eher “D”? Welche Diamantenklasse ist besonders fungibel? Die Einschätzung, welche Diamanten sich als Anlagediamanten am besten eignen, erfordert Fachwissen, ebenso wie die Einordnung nach den 4 Cs. Farben, Größen und Schliffe können Moden unterliegen, Märkte sollte man einschätzen können. Für Anleger ist eine Beratung beim Diamantenkauf angeraten.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Runde 8: Stückelung

Hierunter wollen wir verstehen, wie niedrigschwellig der Einstieg in das Investment gestaltet werden kann. Dies ist auch unter dem Aspekt des Cost-Average-Effektes wichtig. Nach dieser Theorie ist es besser, über einen längeren Zeitraum öfters und in kleinen Beträgen in eine Anlageklasse zu investieren, anstatt einmalig mit einem großen Betrag. Anlageexperten weisen immer wieder darauf hin.
Auch bei einem späteren Verkauf kann eine kleine Stückelung von Vorteil sein.

Bei Gold kann jeder klein einsteigen. Wer den bekannten Krügerrand kaufen will und nicht genug Geld für die klassische Unze hat, für den gibt es auch die 1/2, 1/4 oder 1/10 Unze. So kostet ein 1/4 oz Krügerrand, Stand Anfang Dezember 2017, rund 285 Euro. Ein Betrag, der auch für Kleinanleger oder auch mal einen Studenten kein unüberwindliches Hindernis darstellt. Zwar steigt bei kleinen Goldinvestments der anteilige Kostenfaktor für die Anschaffungskosten, aber auch die sind überschaubar.

Anders bei Diamanten. Viele Experten raten, mindestens bei Halbkarätern anzufangen. Ein Halbkaräter in bester Qualität kostet aber, Stand Dezember 2017, deutlich über 3000 Euro. Man kann auch mit Drittelkarätern einsteigen, aber auch die sind in top Qualiltät derzeit kaum unter 1000 Euro zu haben (vgl. hierzu www.diamondas.com). Bei Einkarätern sollte man schon 5-stellig kalkulieren. Und wer gar in einen 2-Karäter investieren will, der sollte sich vorab mit dem Begriff “Klumpenrisiko” auseinandersetzen (=ein hoher Geldbetrag, gebunden in einem einzigen Asset). Ganz abgesehen davon, dass die Frage Was kosten Diamanten für Laien sowieso schwer zu beantworten ist. Beim Diamantenkauf sollte immer Expertenrat hinzugezogen werden.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Runde 9: Anonymität

Hier ist es wie bei Gold. Man kann bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro anonym Diamanten kaufen, auch beim Händler als sogenanntes anonymes Tafelgeschäft. Und man kann anonym Diamanten verkaufen, dann allerdings nur privat.

Unser Fazit: Unentschieden, Punkt für beide

Runde 10: Steuer

Bei privaten Veräußerungsgeschäften unterliegen Goldgewinne nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr keiner Besteuerung mehr. Wer also nach einem Jahr Gold mit Gewinn verkauft, der kann den Gewinn komplett einstreichen. Wird vor dieser Jahresfrist verkauft, dann gilt für Gewinne eine Freigrenze von 600 Euro. Wird diese Grenze überschritten, dann muss zum persönlichen Steuersatz versteuert werden.

Dasselbe gilt auch für Diamanten. Aber: Beim Diamantenkauf kommen, im Gegensatz zum Goldkauf, 19% Mehrwertsteuer on top hinzu. Für den Privatanleger ein erheblicher Nachteil. Denn die Investition verteuert sich dadurch um 19%. Dieses Geld muss durch Kurssteigerung erst verdient werden, will man unterm Strich keinen Verlust machen. Zwar gibt es Anbieter, die eine mehrwertsteuerfreie Lagerung im Ausland anbieten, dies dürfte aber für die meisten keine echte Alternative sein.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Runde 11: Mobilität

Gold kann leicht transportiert werden. Diamanten aber noch viel leichter. Und das ist wörtlich zu nehmen, denn wenn man denselben Wert zugrunde legt, dann wiegen Diamanten nur einen Bruchteil von dem, was Gold an Gewicht bzw. Größe auf die Waage bringt. Um wieder bei unserem Beispiel des “Le Grand Mazarin” zu bleiben. Dieser Stein verkörpert aktuell einen Wert von 12,3 Millionen Euro bei gerade mal 3,8 Gramm Gewicht. Sowas lässt sich auch im Mantelsaum einnähen.
Zum Vergleich: 12,3 Millionen wären beim aktuellen Goldpreis mehr als 350 Kilo Gold (Stand Anfang Dezember 2017). Da braucht man schon einen Gabelstapler.

Unser Fazit: Punkt für Diamanten

Runde 12: Anlagekosten

Unter Anlagekosten wollen wir alle Kosten verstehen, die nötig sind, um eine Kapitalanlage zu kaufen, zu erhalten, zu lagern und zu verkaufen. Also Kosten, die zur eigentlichen Anlagesumme hinzukommen.
Wer nicht verstecken will, der muss bei Gold wie bei Diamanten in ein Schließfach oder einen Tresor investieren.
Bei Diamanten ist aber der Spread, also die Spanne zwischen Kaufpreis und Verkaufspreis, etwas höher. Zudem darf man nicht vergessen, dass beim Diamantenkauf, im Gegensatz zu Gold, Mehrwertsteuer extra dazukommt.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Runde 13: Zweifelhafte Herkunft

Blutdiamanten und Blutgold sind heute weltweit geächtet, und es wird viel getan, dies ganz zu unterbinden. Bei Diamanten haben sich Regierungen, die Diamantindustrie und zivile Organisationen im sogenannten Kimberley Process zur Zertifizierung von konfliktfreien Diamanten zusammengeschlossen.

Ähnlich bei Gold. Hier gibt es das Fairtrade-Gold Siegel für Gold, welches unter fairen sozialen Bedingungen gefördert und gehandelt wird. In Deutschland vergibt etwa die Organisation TransFair (Fairtrade Deutschland) ein solches Siegel.

Dennoch: Kinderarbeit in Minen, mit Diamanten oder Gold finanzierte Bürgerkriege in Herkunftsländern kann man noch immer nicht ganz ausschließen. Wir vergeben keine Punkte.

Unser Fazit: Unentschieden, Punkt für keinen

Runde 14: Emotionale Rendite

Vergleicht man Investmentdiamanten mit Anlagegold, dann sind funkelnde Diamanten, jeder für sich ein Unikat, für die meisten wohl schöner anzuschauen als ein nüchterner Kilobarren Gold oder die üblichen Bullionmünzen. Dies gilt erst recht, wenn man einen schönen Stein aus seiner Diamantenkollektion dem Juwelier seines Vertrauens gibt, um hieraus ein besonderes Geschenk anfertigen zu lassen.

Unser Fazit: Punkt für Diamanten

Runde 15: Wechselkursrisiko

Der Goldpreis wird in Dollar fixiert. Auch für Diamantenpreise ist der Dollar die Leitwährung zur Wertbemessung. Hier schenken sich also beide Kontrahenten nichts. Für den Anleger ist zu beachten: Je nachdem ob der Euro schwächer oder stärker notiert im Vergleich zum Dollar, können in Euro gekaufte Diamanten bzw. Gold mehr “wert” sein oder weniger.

Unser Fazit: Unentschieden, Punkt für keinen

Runde 16: Physische Sicherheit

Gold trotzt Wasser, Feuer oder Erdbeben, und es überdauert Jahrhunderte vergraben in der Erde. Wird es wieder ausgegraben, dann hat es noch immer Wert. Diamanten auch.

Unser Fazit: Unentschieden, Punkt für beide

Runde 17: Unabhängigkeit von Interessen

Wer sicherheitsorientiert denkt, der möchte möglichst unabhängig sein von Schuldnern, Banken, Staaten, gesetzlichen Regelungen oder sonstigen Dritten. Zinsprodukte hängen ab von der finanzpolitischen Großwetterlage. Anleihen und ähnliche Konstrukte hängen ab von der Zahlungsfähigkeit der Emittenten. Aktien hängen ab von der wirtschaftlichen Lage. Fonds hängen ab von der Kompetenz und Seriosität der Fondsmanager. Gold hängt ab von - nichts. Man kauft es, und es gehört einem. Dasselbe gilt für Diamanten. Wäre eigentlich ein Unentschieden.

Nun gab es aber in der Geschichte mehrere Beispiele von Goldverboten, etwa in der Weimarer Republik, oder in den USA 1933. Der Besitz und Handel von Gold wurde hier staatlicherseits mit mehr oder weniger strengen gesetzlichen Regelungen belegt.

Diamantenverbote für Privatanleger sind uns nicht bekannt.

Unser Fazit: Punkt für Diamanten

Runde 18: Zukunft

Wenn etwas aufgrund vielseitiger Verwendungsmöglichkeiten einer hohen Nachfrage unterliegt, dann wirkt sich das prinzipiell positiv auf den Wert aus. Sowohl bei Diamanten wie bei Gold gibt es einen hohen Bedarf seitens Industrie und Schmuckbranche.

Gold kann man nicht künstlich herstellen. Das sorgt dafür, dass es auch weiter knapp bleibt.

Künstliche Diamanten hingegen gibt es schon seit geraumer Zeit, und das Wissen um die Technologie hierfür wächst. Zum Verständnis: Synthetische Diamanten sind in der Zusammensetzung und den Eigenschaften identisch mit echten Diamanten. Der Unterschied liegt einzig darin, dass man im Labor den irdischen Entstehungsprozess der Natur nachbildet. Unechte Diamanten sind in der Industrie unverzichtbar; welchen Einfluss sie zukünftig in der Schmuckbranche haben werden, ist ungewiss. Wird es womöglich einmal gelingen, künstliche Diamanten herzustellen, die sich nicht mehr von echten Diamanten unterscheiden lassen?

Auch hierzu haben wir Diamangroßhändler Dr. Ulrich Freiesleben befragt: "Dass in unserer immer technologischeren Welt natürliche Diamanten nicht mehr von synthetischen zu unterscheiden sind, halten wir eher für sehr unwahrscheinlich. Wir beobachten aber, dass durch die unbegrenzte Vermehrbarkeit von synthetisch hergestellten Diamanten das Preisniveau nur noch ca. 20% von natürlichen Diamanten betragen wird. Es entsteht ein zweiter, unabhängiger Markt, der nach ganz anderen Regeln funktionieren wird als der für das natürliche, zwei Milliarden Jahre alte Mineral", so der Experte.
Dennoch: Einen kleinen Unsicherheitsfaktor sehen wir da schon.

Unser Fazit: Punkt für Gold

Fazit: 10:8 für Gold


Diamanten als Wertanlage Geldanlage Vergleich: Diamanten - Gold

Knappes Rennen: Gold wie Diamanten machen grundsätzlichen einen guten Job als defensiver Sicherheitsanker in der Vermögensplanung. Sie sollten daher auch vorrangig unter diesem Aspekt bewertet werden. Für kurzfristige Spekulationen auf die Schnelle taugen beide nicht.

Die Maxime unserer Kunden ist, ihr Vermögen in diesen Zeiten möglichst breit aufzustellen. Dabei erfahren Sachwerte eine immer höhere Gewichtung. Wer Diamanten in sein Portfolio aufnimmt, sucht langfristig Sicherheit und Mobilität für seine Werte. Stabilität geht ihnen vor Rendite. Nach unseren Informationen besitzen unsere Kunden schon Papiere, Immobilien und Edelmetalle, wenn sie sich für eine Beimischung von Diamanten entscheiden.

Katja Herrmann, freiherr-diamonds.com

Was weiter auffällt: Gold und Diamanten haben viele Gemeinsamkeiten. Damit stellt sich die Frage nach der Korrelation mit anderen Anlageklassen. Wer schon Gold hat, für den relativiert sich der Aspekt “Diversifizierung”.

Von besonderer Bedeutung für den durchschnittlichen Sachwert-Anleger sollten die Punkte “Fungibilität”, “Verfügbarkeit”, “Steuer” oder “Zukunft” sein. Hier sehen wir Gold vorn.

Dies spricht aber nicht gegen Diamanten. Als Beimischung in größeren Depots sind sie durchaus eine Überlegung. Aber auch für Liebhaber, die womöglich etwas Expertenwissen haben, können Diamanten eine sinnvolle Ergänzung im Portfolio sein. DIE beste Vermögensanlage gibt es sowieso nicht. Es gibt nur Anlageformen, die besser zum jeweiligen Anleger passen. Das muss jeweils individuell entschieden werden. Unser Geldanlage-Vergleich soll helfen, hier die persönlich beste Entscheidung zu finden.

Diamanten oder Gold: Was denken Sie?

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Kommentare [10]
  • von Karl P. | 05.02.2018, 21:15 Antworten

    ... und zu Punkt 14 "Emotionale Rendite": Wenn ich mir so ein kleines Halbkaräterchen neben einer 1-Unzen-Libertad PP und einer 1-Unzen-Cook-Islands-Bounty vorstelle (beide zusammen immer noch billiger als der Diamant), geht auch der Punkt für mich eindeutig ans Gold. (Jemand, der – wie unter Punkt 11 "Mobilität" erwähnt – einen Gabelstapler für sein Gold braucht, der mag das anders sehen.)

  • von Karl P. | 05.02.2018, 20:32 Antworten

    M.E. spricht doch einiges mehr gegen Diamanten als Kapitalanlage:

    Zu 1 "Vermögenssicherung": Die Herstellung künstlicher Diamanten mach Fortschritte, und in dem Moment, wo nur aufwändige Tests eines Fachlabors natürliche von künstlichen Diamanten unterscheiden können, und wo für die in den USA weitverbreiteten Verlobungsringe künstliche Einkaräter dieser Qualität zu Moissanit-Preisen erhältlich sind, wird sich die Nachfrage nach natürlichen Diamanten auf spezielle Liebhaberkreise beschränken und somit deutlich geringer sein, mit entsprechenden drastischen Folgen für das Preisniveau. Ob dieser Moment in drei, dreißig oder dreihundert Jahren kommt, kann niemand voraussehen, aber das Risiko ist da.

    Zu 4. "Renditechancen": Die Kurve endet 2014 und unterschlägt, dass speziell in den letzten zwei Jahren die Preise für die üblichen Anlagediamantgrößen (Drittel- bis Fünfkaräter der höheren C-Qualitäten) stetig deutlich (teilweise bis fast auf die Hälfte) gefallen sind. Siehe beispielsweise die auf Diamondas und Freiherr Diamonds einsehbaren Preisentwicklungskurven.

    Ein weiterer Gesichtspunkt zu Renditechancen: Bei Gold-Bullionware wie Barren oder Maple Leaf ist der Unterschied zwischen An- und Verkaufspreis im unteren einstelligen Prozentbereich, diese Unterschied muss aber alle Kosten des Händlers für Lagerhaltung, Versicherung, Personalarbeitszeit, Buchhaltung usw. und auch Prüfung beim Ankauf decken (ich vermute mal, so ein Geschäft rentiert sich nur durch den gleichzeitigen Handel mit Nicht-Bullion-Ware mit größeren Handelsspannen) – bei Diamanten (bei denen es keine standardisierte Bullionware gibt) fällt alleine durch die Prüfung beim Ankauf ein relativ höherer Aufwand an, den der Händler durch eine höhere Spanne verdienen muss. Die muss für den Anlieger erst einmal durch einen entsprechend höheren Preisanstieg erbracht werden (bevor man überhaupt von einer „Rendite“ reden kann), während der Verlust bei Preisverfall umso härter ausfällt.

    7. "Fungibilität": Bei Gold kann ich bei einem Großteil der auf gold.de gelisteten Händler direkt im Internet einsehen, zu welchem Preis sie mir eine Goldunze (z.B. Maple Leaf) abkaufen. Bei Diamanten habe ich bei einem der beiden im vorigen Absatz genannten Händler angefragt, zu welchem Preis er mir exakt den Diamanten, den ich an dem betreffenden Tag gekauft hätte, am gleichen Tag zurücknehmen würde, und erhielt nur eine sehr unkonkrete Wischiwaschi-Antwort ohne eine einzige Zahl darin. Da habe ich das Gefühl, eine Katze im Sack zu kaufen, statt eine kalkulierbare Kapitalanlage zu erwerben.

    Ich bleibe bei Gold (und etwas Platin und Silber).

  • von Else Flick | 19.12.2017, 12:18 Antworten

    In Goldbarren kann man ein Loch bohren und ihn an die Wand schrauben.

    • von Heinz Erhard | 19.01.2018, 19:12 Antworten

      Kann man mit Diamanten auch wenn Loch und Schraube die richtige Größe haben.

      • von Karl P. | 05.02.2018, 22:52 Antworten

        Der hier beschriebene Diamant hat dafür die richtige Form und Größe:
        www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Augsburger-Forscher-zuechten-groessten-kuenstlichen-Diamanten-der-Welt-id40901721.html

  • von Dr. Schmidt | 15.12.2017, 08:31 Antworten

    Fairer und informativer Vergleich. Und in der Ausführlichkeit wirklich interessant. Meist wird ja nur entweder das eine oder das andere über den Klee gelobt, je nach Plattform.

  • von Eifel Partisan | 15.12.2017, 00:18 Antworten

    In meinen Augen liegt Gold ganz klar vorne. Inhaltlich möchte ich anmerken, dass Gold ein Feuer übersteht, Diamanten jedoch verbrennen. Das wurde leider in diesem Artikel anders dargestellt.

  • von H.Zabelt | 14.12.2017, 20:08 Antworten

    Ich weiß nicht so recht wie gut handelbar Diamanten sind, in Antwerpen muss man einen Zwischenhändler haben.Gold nimmt jeder. Also schwierig. Bei Diamanten muß man sich gut auskennen und den täglichen Kurs, wie bei Gold an der Börse, gibt es nicht, soweit ich informiert bin. Fazit: Was für Profis

  • von bling bling | 14.12.2017, 15:29 Antworten

    dass man gold leicht mit metallsuchern finden kann (und die zertifikate vermutlich bald gechipt werden oder schon sind) würde dann wieder ausgleichen. der diamantenschmuggel (kriegssituation) ist leichter, aber eben nicht der tausch gegen ware und dienstleistung.

    punkt 14 würde ich auch ausgleichen: ein paar barren gold im wert des diamanten sind auch sehr cool anzufassen und anzuschauen. man kann auch etwas schönes aus gold formen oder seine frau vergolden.

  • von Peter L ustig | 13.12.2017, 17:34 Antworten

    Korrektur zu Runde 16 = Physische Sicherheit !!!

    *Prof. Michael Fröba, Chemiker von der Universität Hamburg:

    Diamanten bestehen aus reinem Kohlenstoff. Er kann, wie Ruß oder Kohlenstaub, mit Luft zu Kohlendioxid verbrennen. Allerdings sind Temperaturen von mehr als 800 Grad notwendig, um das härteste bekannte Mineral zu verbrennen. Vor rund 230 Jahren gab es tatsächlich solche Experimente – mit ihnen wurde wahrlich Geld verbrannt. Wenn man Diamanten unter Luftausschluss auf mehr als 1500 Grad erhitzt, wandeln sie sich sogar in einen anderen Stoff um, in den Werkstoff Graphit. Auch er besteht aus reinem Kohlenstoff und unterscheidet sich vom Diamanten nur in seiner Kristallstruktur. Graphit ist unter Normalbedingungen (Temperatur/ Druck) die chemisch stabilste Form des Kohlenstoffs.

    *https://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=9&cad=rja&uact=8&ved=0ahUKEwiuxevtsofYAhWLqaQKHVxqBHoQtwIIaTAI&url=https%3A%2F%2Fwww.youtube.com%2Fwatch%3Fv%3DFG-vGVHsBXM&usg=AOvVaw0Ci61U3uYy7dPDm0BOEphc

    *Ein Diamant ist nicht unvergänglich. Bereits ab einer Temperatur von 800 Grad Celsius beginnt er zu verbrennen. Chinesische Forscher haben nun Diamanten hergestellt, die 200 Grad mehr aushalten und zugleich härter sind als natürliche Diamanten.


    "Obwohl der Diamant das härteste Material für Schneidewerkzeuge ist, hat die geringe Hitzebeständigkeit seine Anwendungen eingeschränkt, vor allem bei hohen Temperaturen", schreibt das Team um Yongjun Tian von der Yanshan-Universität in Qinhuangdao

    ...somit klarer Punkt für GOLD (z.B. wenn das geheime Depot ein Opfer von unerwarteten Flammen werden sollte = Hausbrand ) !!!

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