Stand: 22.02.2013  0 Kommentare

Multimilliardär George Soros hatte im 4. Quartal des Jahres 2012 mehr als der Hälfte seiner SPDR Gold Trust Anteile verkauft. Der SPDR Goldfond gilt als einer der größten Goldfonds der Welt. In den Medien wurde dieser Verkauf nun als Begründung für aktuelle Rückgänge beim Goldpreis herangezogen. "Wenn das richtig wäre, müsste George Soros aber aktuell Gold verkaufen", widerspricht Martin Siegel, Gründer und Geschäftsführer von Westgold Edelmetallhandel, im Interview mit dem Deutschen Anleger Fernsehen (DAF) am 18.02.2013.

Soros bereits wieder auf der Käuferseite?

Verantwortlich für die aktuellen Rückgänge beim Goldpreis sind laut Siegel nicht die mehrere Monate zurückliegenden Verkäufe des legendären Investors, sondern Akteure an den Terminbörsen. Diese nutzen eine enge Marktlage aus, um durch gezieltes Platzieren von Verkaufsorders den Goldkurs zu drücken. Ein im Interesse von Verkäufern preisschonener Positionsabbau sähe anders aus, ist sich Siegel sicher. Soros befinde sich möglicherweise sogar schon wieder auf der Käuferseite. Falls es sich so verhält, werde sein Kauf bei wieder steigenden Goldpreisen vermutlich als Begründung für den zu erwartenden Anstieg herhalten müssen.

"Depressive Phase" im Gold für den Einstieg nutzen

Bei grundsätzlichem Interesse an Gold sollten nicht investierte Anleger die aktuelle "Delle" im langfristigen Aufwärtstrend für den Aufbau erster Positionen nutzen, rät Siegel, der von langfristig steigenden Goldkursen ausgeht. Noch in diesem Jahr rechnet er mit einer verstärkten Rückkehr der ungelösten globalen Verschuldungsproblematik in die öffentlichen Debatten bei gleichzeitiger Verteuerung von Gold.

Hier geht es zum DAF-Videobeitrag

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