Stand: 30.12.2014 von © Gold.de Redaktion SW/SH 1 Kommentare

Anlage-Alternativen zu Münzen und Barren: Liebhaber zahlen Rekordpreise für antike Gegenstände mit Goldanteil. Doch die Suche nach passenden Investment-Stücken gestaltet sich schwierig - und auch beim Ankauf lauern einige Fallen. Verbraucher verschenken am leichtesten bares Geld, wenn sie einem der vielen Händler vertrauen, die jüngst in Schlüsseldienst-Werkstätten, Paketshops oder schlicht auf der Straße vermeintliche Höchstpreise für Gold bieten.

Derzeit schießen Ankaufsbüros für Altgold wie Pilze aus den Boden. Die kleinen Läden kaufen praktisch alles an, was irgendwie mit Gold zu tun hat - Zahngold, Bruchgold oder goldene Uhren. Und infolge des weitweiten Runs auf Gold verzeichnen auch Antiquitätenhändler stetig steigende Sammlerpreise für antike Raritäten wie vergoldete Zigarettenetuis und auch kuriose Schätze wie goldene Schallplatten gelten inzwischen als Anlage-Alternativen.

Gold-Antiquitäten: Sammlerstücke mit Materialwert

Auf den ersten Blick wirkt der Gedanke plausibel, anstelle von Bullionmünzen und Edelmetallbarren in jegliche Gegenstände zu investieren, die Gold enthalten.

Für manches edles Sammlerstück werden bei Auktionen und Fachhändlern oftmals beachtliche Summen gezahlt. Das enthaltene Gold dient dann als zusätzliche Wertgarantie fungieren. Falls der Sammlerwert nicht mehr gezahlt wird, bleibt bei einer Antiquität aus Gold zumindest immer der Materialwert. Verglichen mit Briefmarken, die keinen inneren sondern nur einen ideelen Wert besitzen, also durchaus eine Strategie die vor extremem Wertverlust durch nachlassende Sammlernachfrage schützt. Der Weiterverkauf von Altgold an professionelle Händler wird inzwischen denkbar unkompliziert abgewickelt, neben den stationären Ankaufsbüros gibt es inzwischen auch Dienstleister, die Gold per Brief annehmen und den Gegenwert überweisen.

Zwar rangierten die Ankaufspreise in den vergangenen Jahren auf Rekordniveau und erleichterten die Entscheidung, sich von edlen Schätzen zu trennen. Doch die Rückkaufkonditionen für Altgold sehen sehr oft enttäuschend aus, wenn man sich nicht gut informiert - sehr häufig wird nur ein Bruchteil bezahlt. Ein Goldankauf Preisvergleich ist daher grundsätzlich zu empfehlen, bevor man seine Edelmetalle wieder veräußert. Altgold wird dringend benötigt - das weltweite Fördervolumen nimmt von Jahr zu Jahr ab.

Die Verwertung von Altgold ist ein kompliziertes Unterfangen - das Gold muss von anderen Metallen getrennt werden, auch der Schmelzvorgang ist kostenintensiv. Die meisten Scheideanstalten setzen Hightech-Geräte ein, die neben Gold und Silber auch weitere Edelmetalle wie Platin oder Palladium trennen können. So ist es kaum verwunderlich, dass viele Scheideanstalten ihre Kunden jenseits des tatsächlichen Edelmetall-Tagespreises vergüten. Bei der Suche nach einer geeigneten Scheideanstalt sollten Altgold-Verkäufer darauf achten, dass die Gebühren für das Schmelzen nicht extra berechnet werden.

Wer investieren möchte und Wert auf eine gute Fungibilität, also schnelle Rücktauschbarkeit in Bargelt, legt, ist im Normalfall mit Standard-Bullionmünzen oder Goldbarren besser beraten. Antiquitäten aus Gold, teurer antiker Goldschmuck und Sammlerstücke aus Gold können zwar prinzipiell gute Geldanlagen sein, die sich aber nur mit ausreichend Fachwissen auszahlen.

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Kommentare [1]
  • von SusanneSebol | 12.01.2015, 16:04 Antworten

    Ich bin wirklich begeistert von der Haeger Gmbh hier in Berlin (Kurfürstendamm). Für mich wurde sich Zeit genommen und meine Goldstücke wurden sehr gut behandelt. Habe mehrere Ankäufer miteinander verglichen aber habe beim Haeger den besten Preis bekommen. Empfehlenswert!

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