Stand: 28.01.2017 von © Gold.de Redaktion FG/GW 0 Kommentare

Seit Jahresanfang kann der Goldpreis bislang voll überzeugen und die meisten anderen Anlageklasse klar in den Schatten stellen. So legte der Preis für eine Feinunze Gold ausgehend von 1.146 US-Dollar in gerade einmal drei Wochen bis auf 1.219 US-Dollar um 6,3% zu. Während die Minenaktien diesen Anstieg mit starker Eigendynamik bestätigen, hinkt der Silberpreis aktuell noch hinterher.

Seit zwei Tagen war am Goldmarkt nun jedoch genau am 38,2%-Retracement bei 1.219 US-Dollar kein Weiterkommen mehr möglich, so dass es hier bislang zu einem überschaubaren Rücksetzer gekommen ist. Dieser dürfte aber bereits in den nächsten Tagen nochmals eine Kaufchance mit sich bringen.

Aufgrund der Serie höherer Tiefs (Dezember 2015 bei 1.045 US-Dollar und Dezember 2016 bei 1.123 US-Dollar) dürfte sich der Goldpreis mittelfristig bereits auf dem Weg in Richtung 1.500 US-Dollar befinden.

Tageschart Gold in US-Dollar

Zwischenzeitlich wurden zwei der drei genannten Kursziele erreicht:

1.     Das 38,2%-Retracement der Abwärtsbewegung seit  der US-Wahlnacht von 1.338 US-Dollar auf 1.123 US-Dollar = ca. 1.205 US-Dollar. ?

2.     Das 38,2%-Retracement der gesamten Korrektur seit Anfang Juli (also von 1.375 US-Dollar bis auf 1.123 US-Dollar) = ca. 1.220 US-Dollar. ??

Das dritte noch ausstehende Kursziel sollte eigentlich in den kommenden Wochen bzw. bis zum Frühjahr 2017 erreichbar sein:

3.     Die leicht fallende 200-Tagelinie aktuell um 1.265 US-Dollar.

Tageschart Gold in US-Dollar

Kurzfristig hat sich der Goldpreis allerdings bei 1.219 USD festgelaufen und ist nun nach einem kleinen Doppeltop auf der Suche nach einer tragfähigen Unterstützung auf der Unterseite. Diese müsste sich eigentlich schon im Bereich um ca. 1.284 US-Dollar finden. Alternativ wäre noch die 50-Tagelinie (1.176 US-Dollar) eine mögliche Anlaufstation. Unter 1.160 US-Dollar darf der Goldpreis jetzt aber nicht mehr fallen, sonst ist die bullische Ausgangslage hinfällig. Ein überschaubarer Rücksetzer um Kraft zu tanken, muss dem Goldpreis aber zugestanden werden.

Weder vom Terminmarkt noch vom Sentiment droht aktuell Gefahr. Und auch die Saisonalität ist den Edelmetallen noch bis Mitte/Ende Februar günstig gestimmt.

Tageschart Gold in Euro

Vom 23.Dezember bis zum 17.Januar konnte sich der Goldpreis in Euro gerechnet von 1.078 Euro bis auf 1.140 Euro erholen. In den letzten sieben Handelstagen wurde diese Goldpreisentwicklung aber mittlerweile bis auf 1.107 Euro korrigiert bzw. zurückgenommen. Aufgrund der klaren Verkaufssignale beim MACD und der Stochastik dürfte der laufende Rücksetzer wohl erst am unteren Bollinger Band (1.097 Euro) enden.

Tageschart Gold in Euro

Alternativ könnten die Bären aber auch schon von der 50-Tagelinie (1.108 Euro) gestoppt werden. Im Anschluss müsste dann die nächste Rallystufe zünden und den das obere Bollinger Band (1.142 Euro) sowie die altbekannte Widerstandszone um 1.165 Euro angelaufen werden.

Nachkauflimit bei 1.100 Euro

Wer die extrem günstigen Kurse im Dezember nicht genutzt hat, sollte in den nächsten Tagen mit einem Nachkauflimit unter 1.100 Euro nochmals eine vielversprechende Chance erhalten.

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