Stand: 29.03.2015 von Martin Vitt 1 Kommentare

Besucht man einen Patienten im Krankenhaus, stellt man oft ganz beiläufig fest, dass neben dem typischen Geruch in den Krankenzimmern auch die Tapeten irgendwie anders sind. Das hat einen einfachen Grund. Viele Tapeten werden mittlerweile mit einer Silberschicht überzogen, damit Bakterien und Viren keine Möglichkeit finden, sich in irgendeiner Form dort einzunisten. Denn die Erkenntnis ist lange überliefert: Silber und Gold töten Bakterien zu 95 % ab, das heißt, sie haben keinen Nährboden, um sich zu vermehren.

So wird heute Gold in verschiedenen Bereichen in der modernen und alternativen Medizin eingesetzt. Zum einen als Goldimplantation bei Patienten mit Arthrose (in den USA) und zum anderen als Nanogold bei der Bekämpfung von unzugänglichen Tumoren. Auch in der alternativen Medizin hat die Verwendung von Gold ihre Berechtigung, wenn Spurenelemente und Vitalpilze miteinander kombiniert werden.

Implantate mit Goldbeschichtung

Aus der Tiermedizin ist es bekannt, dass Implantate mit Gold sehr gut angenommen werden. Für den Humanbereich gibt es hier in Deutschland noch nicht diese Möglichkeit, Goldimplantate zu verwenden. Studien und Berichte liegen in der Forschung vor, die die Einsatzmöglichkeiten auch für den Menschen aufzeigen.

"Die Methode der Goldimplantation wurde Mitte 1980 erstmals von dem Amerikaner Terry Durkes erfolgreich angewandt. Der Tierarzt Dr. Jens Klitsgaard führte sie 1988 in Dänemark ein, 1993 wies er den deutschen Tierarzt Ralf Schweda (bekannt durch Fernsehsendungen) in die Therapie ein.

Bereits 1996, also vor über 18 Jahren (!), begannen drei dänische Humanmediziner damit, die Goldimplantation auch am Menschen anzuwenden, da den Wirkprinzipien von Mensch und Tier gemeinsame Bausteine zu Grunde liegen. Mindestens 8.000 Menschen haben nach unseren Informationen bereits Goldimplantate erhalten, wahrscheinlich sind es deutlich mehr." (1)

Dabei haben Goldpräparate viele Vorteile. Der Körper reagiert sehr positiv, also ohne Abstoßungsprozess auf die Implantate. Die Freisetzung von Goldionen verhindert Entzündungen und Nebenwirkungen sind nicht bekannt.

Da kaum Medikamente zum Einsatz kommen, scheint es, dass diese Methode nur einmalige Kosten verursacht und den Patienten recht schnell aus dem schulmedizinischen Apparat entlässt. Insbesondere bei Knie- und Gelenkprobleme ist der Einsatz von Goldimplantaten eine Option, die in Betracht gezogen werden sollte.(2)

Gold in der Nanomedizin

In der Nanomedizin ist Gold ebenfalls sehr willkommen. "Wissenschaftler der Rice University in Houston haben im Kampf gegen inoperable Tumore ein besonderes trojanisches Pferd entwickelt: winzige Partikel aus Siliziumdioxid, überzogen mit Gold. Die nur 110 Nanometer kleinen Körnchen haben eine vielversprechende Eigenschaft. Sie absorbieren elektromagnetische Wellen im Nahinfrarot-Bereich und heizen sich dadurch auf." (3) Diese Eigenschaft machten sich nun die Wissenschaftler zu Nutzen. Die Tumorzellen wurden mit Goldnanopartikel versetzt und dann mit harmlosem Nahinfrarotlicht bestrahlt. Der Tumor wurde zersetzt und die Nachbarzellen blieben am Leben.

Die wissenschaftlichen Forschungen im Bereich der kleinsten Teilchen gehen weiter und die Technologie hat Gold wiederentdeckt. Insbesondere verhält sich die Molekülstruktur bei Nanogold anders als in "größeren" Verbindungen. Hier ist noch viel Potential für außergewöhnliche Entdeckungen.

Naturgold in der alternativen Medizin

In der alternativen Medizin ist Naturgold seit alters her bekannt und bei der Bekämpfung von Entzündungen im Einsatz. So verwendete beispielsweise Hildegard von Bingen (1098 - 1179) Rheingold für die Goldkur und den Goldwein. Auch die großen Firmen für Globuli haben Aurum metallicum für die Patienten im Angebot.

Eine absolute Neuentwicklung ist die Verbindung von Spurenelementen mit Vitalpilzen. So findet in der "Gold-Pilz-Kur" diese Kombination ihren Ausdruck: zum einen kann mit einem guten Goldwein die Einnahme von Vitalpilzen "versüßt" werden, zum anderen werden dem Organismus durch Vitalpilze wertvolle Polysaccharide, Eisen, Kalium, Magnesium, Phosphor, Silizium und Vitamine zugeführt.

Oder die Pilze werden in Goldwein eingelegt und in der Zubereitung mit Gold getränkt. Diese "Gold-Pilz-Kur" nimmt der Organismus gerne an, da über die Nahrung die wichtigen Beta-Glucane zugeführt werden. Beta-Glucan 1,3;1,6 gehört zur Gruppe der Polysaccharide und wird zur Darm- und Immunsystem-Modulation benötigt. Eine Immunsystembehandlung mit dem Spurenelement Gold bekämpft die Entzündungen und die Beta Glucane aktivieren die Fresszellen (Makrophagen), die Bakterien, Viren und Tumorzellen beseitigen. Eine gute Koalition für ein ausgewogenes Gleichgewicht.

Ausblick: Ob in der Schulmedizin, in der medizinischen Nanotechnologie oder in der alternativen Medizin, überall ist Gold im Einsatz, um den Menschen Hilfe zu bieten. Dabei ist Gold in allen "Molekülvarianten" verfügbar und zieht die Medizinforscher immer wieder in ihren Bann. Doch auch außerhalb der Universitäten kann man Gold über die Nahrung und in schmackhafter Form zu sich nehmen. Ein Genuss, der wohl tut.

Anmerkungen:

(1)http://goldimplantation-fuer-menschen.de/[...]
(2) vgl. Homepage Team Ackermann
(3)www.pharmazeutische-zeitung.de, Thema Nanopartikel (Ausgabe GOVI Verlag 46/2003)
Gold in der Medizin: die neuesten Entwicklungen
Martin Vitt (comVita Beratung) - Der ausgebildete Finanzdienstleister (senior consultant, freier Makler IHK) Martin Vitt publiziert seit Jahren zum Thema ökologisches Gold und Goldförderung in Deutschland. Darüber hinaus arbeitet er als „freier Sachverständiger“ für Sammlungen (Briefmarken, Münzen und Uhren) und Einzelstücke (Raritäten). In vielen Publikationen beschreibt er, wie der Nachlass bewertet und worauf bei der Beurteilung seltener Stücke zu achten ist. Des weiteren steht er für die Beratung ganzer Sammlungen und bei der Vermittlung größerer Nachlassposten zur Verfügung.
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Kommentare [1]
  • von Ein echter Arzt | 06.04.2015, 22:12 Antworten

    Aus medizinischer Sicht ist der Artikel in weiten Teilen blanker Unsinn. Gold kann sehr wohl schwerwiegende Nebenwirkungen im Körper verursachen, von akuten allergischen Reaktionen bis hin zu chronischem Nierenversagen lange nach der Verabreichung. Um es ohne medizinische Fachsimpelei auszudrücken: Gold reagiert als biologisch inaktive Substanz nicht mit Geweben, soweit korrekt, der Körper kann aber sehr wohl auf Gold reagieren. Aussagekräftige und neutrale Langzeitstudien hierzu fehlen bislang. Es handelt sich also keineswegs um ein Wundermaterial, sondern um eine mögliche Alternative, deren Nutzen weiterer Bewertung bedarf und in jedem Fall sorgfältig abgewägt werden muss. Bei entzündlichen Erkrankungen beispielsweise wird Gold in der Praxis kaum mehr eingesetzt, da es inzwischen besser verträglichere, günstigere und weitaus wirksamere Alternativen gibt. Es hat schon seinen Grund, warum die Zulassung von Medikamenten oder Therapien mitunter Jahrzehnte dauert. Euphorie ist gut, solides Wissen ist besser.

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