Stand: 30.03.2015  0 Kommentare

Zum 1. April öffnet China seinen Goldmarkt für weitere Unternehmen - und der zunehmende Wettbewerb um die kaufkräftige Mittelschicht des Landes wird nach Einschätzung des World Gold Council dafür sorgen, dass die Lieferaufschläge für Gold sinken. Goldkäufe werden somit in China noch attraktiver für wertbewusste Anleger.

Öffnung des Goldmarkts in China

Die Bemühungen der chinesischen Führung für eine Öffnung des heimischen Goldmarktes tragen nach einem Bericht des "Wall Street Journal" offenbar erste Früchte: Die Aufschläge für Goldkäufe in China werden sinken, vermutet Albert Cheng, Geschäftsführer des Far East Office des World Gold Council.

China erlaubt derzeit nur 15 Banken den Import von Gold, ab dem 1. April dürfen heimische Minenunternehmen, die Vermögenswerte im Ausland belassen haben, das Edelmetall direkt ins Land bringen. Und dieser zusätzliche Wettbewerb wird laut einem Bericht des Wall Street Journals deutliche Auswirkungen auf die Prämien haben, die derzeit für Gold in China zu zahlen sind.

China nimmt Kurs auf Rekord-Goldimporte im Jahr 2015

In der Vergangenheit mussten die chinesischen Goldkäufer oft eine hohe Prämie zahlen, wenn sie schnelle Lieferung des Edelmetalls gewünscht hatten. Dieser Aufschlag lag bei bis zu zehn US-Dollar pro Feinunze. Wenn nun mehr Unternehmen in der Lage sind, Gold zu importieren, entspannt sich die Goldversorgung in China und damit der Preisdruck. Und bisher sollen mindestens vier Minenunternehmen ihr Interesse an der Regelung bekundet haben.

Der World Gold Council erklärte, dass er die starke Zunahme der chinesischen Goldimporte infolge der neuen Regeln nicht erwartet hatte - und die Einfuhren können in diesem Jahr noch weiter auf bis zu 900 Tonnen steigen.

Bislang machen China und Indien zusammen mehr als die Hälfte der weltweiten Goldnachfrage aus, doch viele asiatische Länder wie Myanmar und Indonesien holen auf, weil die Wirtschaftsreformen in diesen Ländern immer mehr Menschen zu Wohlstand verhelfen. Asien wird demnach seinen Anteil an der weltweiten Goldnachfrage zwischen 65 bis 70 Prozent leicht steigern, das derzeitige Niveau liegt bei etwa 60 Prozent.

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