Stand: 09.12.2014  0 Kommentare

Die bislang einzige Goldmine Irlands bekommt Konkurrenz. Das könnte einer der ärmsten Regionen Großbritanniens zu einem Aufschwung verhelfen.

Die Tagebau-Mine in der Nähe von Omagh in der nordirischen Grafschaft Tyrone ist die einzige Goldmine auf der gesamten irischen Insel. Noch! Schon bald könnte unweit davon eine noch unerschlossene hochgradige Gold-Lagerstätte der Region neue wirtschaftliche Impulse verleihen.

Einziger Goldförderer will Mine erweitern

Bis zuletzt hat der kanadische Minenbetreiber Galantas Gold in der Omagh-Mine rund 3200 Unzen (ca. 99,5 kg) Gold jährlich produziert, nebst etwas Silber und Blei. Nach Unternehmensangaben laufen derzeit Genehmigungsverfahren, um die Produktion auch unter Tage fortsetzen und damit erweitern zu können.

Erschließung der Mine läuft seit Jahren

Doch nun bekommt der einzige Goldförderer Nordirlands Konkurrenz. Und zwar aus seiner Heimat. Die mit Hauptsitz im kanadischen Toronto ansässige Dalradian Resources hat nach eigenen Angaben im Laufe dieses Jahres bereits 22 Millionen Pfund an der Börse in Toronto angeworben, um das Explorationsprogramm für die Goldvorkommen nahe dem Ort Curraghinalt in Nordirland weiter zu führen. Seit die Arbeiten in 2010 begannen, hat das Unternehmen 60 Millionen Pfund in die Erschließung der Mine gesteckt. 

Weitläufiges Adernsystem

Seit Beginn des Explorationsverfahrens habe sich die Größe der erwarteten Goldvorkommen in Curraghinalt bereits versechsfacht, wie das Unternehmen mitteilt. Doch dies könne noch weiter wachsen, da sich das Adernsystem weit über die bisher getätigten Bohrungen erstrecke.

Goldproduktion Nordirlands wächst exponentiell

Eine betriebswirtschaftliche Auswertung vom Oktober 2014 hat demnach ergeben, dass die Produktion ab dem Jahr 2017 beginnen kann und jährlich 194.000 Unzen (ca. 6034 kg) Gold in den ersten fünf Jahren abwerfen könnte Über die gesamte Minenlaufzeit von 18 Jahren erwarte man durchschnittlich 162.000 Unzen ( ca. 5038kg) Gold.jährlich. 

Gold in industriellem Sti

Nach Angaben der BBC kostet die Förderung des Goldes ungefähr die Hälfte des Ertrages. Doch der nordirische Energieminister Fergus O'Dowd arbeitet daran, noch mehr Minengesellschaften in die Gegend zu bringen und Lizenzgebiete verkaufen zu können. "Die Realität ist eben nun mal, dass es Arbeitsplätze schaffen wird. Wir verfügen jetzt über mehr Wissen, wo unsere Mineralvorkommen liegen", sagte O'Dowd.

Nach Angaben von Dalradian Resources wird in Nordirland ab 2017 zum ersten Mal Gold in großem industriellen Stil gefördert werden.

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