| GOLD | 5.102,38 $/oz | 4.287,12 €/oz | 137,83 €/g | 137.834 €/kg |
| SILBER | 85,91 $/oz | 72,15 €/oz | 2,32 €/g | 2.319,68 €/kg |
Sowohl der Kauf von Gold als auch ein Investment in Goldminen haben einen direkten Bezug zu Sachwerten, wobei folgende Unterschiede zu beachten sind.
Vereinfacht ausgedrückt kann man behaupten, dass Aktien – im Gegensatz zu Goldmünzen oder Goldbarren – einem Kontrahentenrisiko und damit verbundenen Totalverlustrisiko ausgesetzt sind. Während sich jedoch die Renditen von Goldminen durch Dividendenausschüttungen erhöhen können, müssen Goldbesitzer auf Zinsen und Dividenden stets verzichten, wodurch sogenannte Opportunitätskosten entstehen.
Die Wertentwicklung von Goldminenunternehmen hängt einerseits vom Goldpreis ab, andererseits spielen aber auch Faktoren wie Produktionskosten (Energie, Personal, Kredite), Unternehmens-führung sowie politische Rahmenbedingungen und Umwelteinflüsse (Überschwemmungen oder Bergrutsch) eine wichtige Rolle.
Während bei physischem Gold das Risiko niedriger ausfällt, steht bei Goldminen eher die Renditechance im Vordergrund.
Früher galten Aktien in Bezug auf Flexibilität und Handelskomfort als klar überlegen. Doch mittlerweile bieten immer mehr Edelmetallhändler ihren Kunden die Möglichkeit, physisches Gold sicher zu verwahren und es mithilfe von Limitfunktionen bequem online zu handeln.
Kapitalmarktexperten attestieren Goldminen häufig eine Hebelwirkung gegenüber Gold. Das heißt:
Bei steigendem (fallendem) Goldpreis erzielen sie eine Outperformance (Underperformance).
Doch diese vermeintlichen Gesetzmäßigkeiten funktionieren nicht immer.
Auf lange Sicht hat diese Hebelwirkung eher nicht gegriffen, schließlich notieren viele Goldminen aktuell deutlich unter ihren Rekordhochs. Der NYSE Arca Gold Bugs Index (HUI) gilt unter Investoren als anerkannte Branchen-Benchmark. Er notiert aktuell 48 Prozent unter seinem im Juli 2011 markierten Allzeithoch von 624 Zählern.
Dieser Goldminenindex „hinkt“ dem Goldpreis somit seit Jahren hinterher. Auf dieses Nachholpotenzial wird von einigen Analysten immer wieder hingewiesen. Anleger, die sich mit Gold bereits in hohem Maße eingedeckt haben und unter Timingaspekten Goldmineninvestments eine Outperformance gegenüber Gold zutrauen, sollten in der gegenwärtigen Marktphase daher über ein Investment in den Goldminenindex nachdenken und sich zugleich aber über dessen höhere Kursschwankungen (Volatilität) bewusst sein.
Während nämlich der Goldpreis eine historische 250-Tage-Volatilität von 19 Prozent ausweist, kommt der Branchenindex auf einen deutlich höheren Wert von 31 Prozent.
Anhand des Gold/HUI-Ratios (siehe Grafik) können Investoren jedoch erkennen, dass Goldminen im Vergleich zu Gold derzeit sehr günstig bewertet sind (= hohes Gold/HUI-Ratio).
Quelle: www.ingoldwetrust.report
Am vergangenen Freitag enttäuschten die Zahlen zur aktuellen Entwicklung der US-Einzelhandelsumsätze bzw. der Industrieproduktion die Prognosen. Obwohl dies die Chance auf zwei Zinssenkungen (bis Ende 2025) erhöht hat, erlitt der Goldpreis einen leichten (temporären) Schwächeanfall.
Auch der stärker als erwartet ausgefallene Inflationsschub spricht eher für ein Investment in Gold. In den kommenden Handelstagen dürften sich die Akteure an den Goldmärkten u.a. für das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung (Mittwoch) stark interessieren.
Neue Impulse könnte der Goldpreis aber auch am Donnerstag erfahren, wenn die wöchentlichen Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe und der Konjunkturausblick der Philadelphia Fed veröffentlicht werden.
Am Freitag folgt dann noch der von der Uni Michigan ermittelte Index zum Konsumenten-vertrauen. Am Donnerstag und Freitag stehen zudem die Kommentare diverser US-Notenbanker zur Bekanntgabe an.
Details zu den Daten, Prognosen sowie historische Zeitreihen finden Sie hier.
Für Überraschungen könnte aber auch Donald Trump und dessen alles andere als berechenbare Handels- bzw. Außenpolitik sorgen.
Fazit: Gründe zum Gold-Verkauf sind derzeit ähnlich rar wie das gelbe Edelmetall selbst.
Mir war dieser Sektor als spekulatives Investment zwar geläufig. Doch hat es mich nie interessiert. Zufällig bekam ich dann Aktien und stellte fest das hier tatsächlich mit kleinst Beträgen möglich ist.
Es gibt natürlich einiges zu beachten und in Erfahrung zu bringen aber man kann durchaus nur 5€ ins blaue investieren. Dann ist das ähnlich wie Lotto spielen.
Allerdings vergesst nicht ihr müsst Gewinn dann bei der Steuer angeben.
Für mich als Noob ist das vergleichbar einer Investition in Krypto.
Wobei ich denke Krypto kaufen ist vielleicht etwas unkomplizierter.
Übrigens bekommt man bei manchen Brokern Willkommensprämie damit könnte ihr dann dort Aktie o.ä. kaufen.
Oder ein Demo Konto erstellen um zu begreifen was ihr tut!!
Tatsächlich könnt ihr schnell Schulden machen. Also nur was für Leute die rechnen und kalkulieren wollen und können.
Ich bin in den ersten Wochen 30% ins Minus gerutscht. Auch wegen dem Umstieg auf Minen. Hat wenig Plan und der ganz Börsenmarkt gab ab. Jetzt fängt es sich wieder und habe etwas Zuversicht das bei der ganzen Mühe etwas mehr rum kommt als Erfahrung.
Alles wird gut durchhalten abwarten
Mann kann es auch kurz und direkt sagen: Minenaktien sind seit über zehn Jahren Vollschrott. Gold hat in demselben Zeitraum eine nette Rendite geschafft, aber vor allem wegen der Rally seit letztem Jahr. Etliche Jahre ging es zur Seite. Für sehr gute Renditen muss man wie immer in Aktien global gehen, schwanken außerdem weniger.