Stand: 03.10.2015  0 Kommentare

Eigentlich wollte ein freiwilliger Aufräumtrupp nur das Hafenbecken der neuseeländischen Hauptstadt Wellington von Unrat befreien. Doch neben allerhand Müll stießen die Taucher auch auf einen längst vergessenen Münzschatz. Darunter befanden sich offenbar auch Goldmünzen.

Es war einer ihrer vielen Einsätze für einen guten Zweck. Das fünfköpfige 99 Crew Dive Team aus Neuseeland hat es sich auf die Fahnen geschrieben, ihr Wissen und Können für den Erhalt und Schutz der Meere einzusetzen. Vergangenes Wochenende hatten sie sich bereits zum zweiten Mal daran gemacht, das Hafenbecken von Wellington zu säubern. Für diesen freiwilligen Einsatz wurden die redlichen Taucher reich entlohnt. Neben alten Dosen und anderem Kram barg das Team einen insgesamt 868 Münzen umfassenden Schatz, der auch zahlreiche Goldmünzen aufweisen soll.

Herkunft der Goldmünzen unklar

Noch ist unklar, woher der Münzschatz kommt oder wie alt die einzelnen Münzen sind. Auch über den möglichen Wert und Herkunft der Goldmünzen gaben die Finder keine genaue Auskunft. Gut möglich allerdings, dass sie dies aus Unwissenheit gar nicht vermochten. So gab der Organisator der Tauchgänge, ein gewisser Rob Wilson, gegenüber der neuseeländischen Tageszeitung The Dominion Post vom Sonntag (27.09.15) lediglich zu Protokoll, dass "von den von uns gefundenen Münzen einige wertvoll sein dürften". Und das sei wunderbar, fügte Wilson demnach hinzu.

Andere Medien wie etwa die britische Daily Mail (schöne Bilder der Münzen) oder das australische Portal 9NEWS, welche die Geschichte aufgegriffen haben, sprachen unterdessen von hunderten von Goldmünzen, die von den Tauchern geborgen werden konnten. Diesen Berichten zufolge plane der Tauchklub, sämtliche Münzen von Wert zu verkaufen, um damit weitere Projekte finanzieren zu können. Bislang hätten die Mitglieder der "99 Crew" alle Aktionen stets aus eigener Tasche finanziert. hieß es. In einem kurzen Video (29 Sekunden) kann man derweil einen der Taucher sehen, wie er ins Wasser springt und im Anschluss verschiedene Gegenstände aus dem Wasser hievt. Der kurze Clip endet mit einer Kamerafahrt auf die eingesammelten Münzen.

Rätselhafte Funde im Hafenbecken von Wellington

Trotz des Münzschatzes samt Goldmünzen haben die Aktivisten ihre eigentliche Zielvorgabe aber dennoch nicht aus den Augen verloren. Fast ebenso so zahlreich wie die Münzen waren den Angaben zufolge auch die 577 alten Dosen und 115 Glasflaschen, die die Taucher vom Grund des Hafenbeckens holten. Sie konnten aber auch vier Einkaufswagen bergen, die sich ins Wasser verirrt hatten. Dazu ein verrostetes Bügeleisen, sieben Verkehrsleitkegel, drei einzelne Schuhe, eine Regenjacke, sechs paar Handschuhe sowie eine Zahnbürste einschließlich der Zahnpasta. Etwas seltsam kamen ihnen jedoch die Knochen einer Kuh vor, die ausgesehen hätten, als habe man sie zuvor "aufgekocht". Rätselhaft fanden sie zudem, warum sich jemand seiner Wasserpfeife (Bong) im Hafenbecken von Wellington entledigt hatte.

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