Stand: 12.09.2017 von Dr. Hamed Esnaashari 6 Kommentare

Käufer können nach knapp einem Jahr die psychologische 1.300 USD pro Unze überwinden. Die starke Saisonalität kann sich dabei unterstützend wirken, sodass ein Test der 1.400 USD pro Unze wahrscheinlicher erscheint.

Der Goldpreis hat nach vier Anläufen die Marke von 1.300 USD pro Unze brechen und erneut per Wochenschlusskurs oberhalb schließen können. Diese Marke war bereits in der zweiten Jahreshälfte 2016 stark umkämpft. Unter anderem steig der Goldpreis am Tag der US-Präsidentschaftswahl kurzfristig über diese Marke. 

Im weiteren Tagesverlauf wurde ein massiver Ausverkauf von historischem Ausmaß beobachtet. Denn an diesem Tag wurde im Goldfuture das höchste Handelsvolumen aller Zeiten beoabachtet. Damit wurde im Goldpreis eine rote Linie gezogen, die es zu überwinden gab.

Videoanalyse von Dr. Hamed Esnaashari


Wir hatten in unserer letzten Ausgabe (12/2016) darauf hingewiesen, dass ein Anstieg des Goldpreises von 1.100 USD in Richtung der besagten Widerstandsmarke eher wahrscheinlich erscheint. Gleichzeitig galt die Aussage, dass die 1.300 nicht sofort überwunden werden sollte.

Es verwundert daher nicht, dass die Käufer erst im vierten Anlauf schließlich die psychologische und markante Marke durchbrechen konnten.

Aus technischer Sicht ist der Goldpreis nach 120 USD Preisanstieg in weniger als 2 Monaten kurzfristig überkauft. Eine Gegenbewegung wieder in Richtung der ehemaligen Widerstands und jetzt Unterstützungszone wäre daher gesund. Auf der anderen Seite befindet sich der Goldpreis in einer saisonal sehr starken Marktphase.

Ob diese Gegenbewegung in den kommenden Tagen und Wochen auftreten wird, ist abzuwarten. Entscheidender ist, dass mit dem Überwinden der 1.300 USD pro Unze weiter steigende Kurse mit dem Ziel 1.400 USD pro Unze als mehr wahrscheinlich angesehen werden müssen.

Hier treffen die Käufer abermals auf eine Marke, die zuletzt mehrfach zu einem signifikanten Preisrückgang geführt hat. Warum diese Zone für den weiteren Kursverlauf als markant angesehen werden muss, ist unter anderem Gegenstand der aktuellen Videoanalyse.

Goldpreis: Kommt nun die Rallye zum Jahresende?
Dr. Hamed Esnaashari - Der ausgebildete Arzt und Chirurg publiziert seit Jahren Analysen zu den Finanz- und Rohstoffmärkten auf diversen Finanzportalen und arbeitet als Trading-Mentor. Sein technischer Ansatz beruht auf die Erkennung von wiederkehrenden Formationen im Chart, woraus er Wahrscheinlichkeiten für die zukünftige Preisentwicklung abbildet.
Webseite des Autors:
www.formationstrader.de
Weitere Beiträge:
MEISTDISKUTIERTE ARTIKEL
MEISTGELESENE ARTIKEL
Kommentar zum Artikel schreiben
Sicherheitsfrage: wie viele Münzen sehen Sie?
Fragen über Fragen
Kommentare [6]
  • von bling bling | 11.09.2017, 18:55 Antworten

    bei der analyse von 12/2016 war es noch recht ruhig um nord korea und der kurs euro/dollar hat sein übriges getan. soll das heißen, dass zwischen den zeilen jener analyse eine nordkorea-krise zu erblicken war? saisonalität als unterstützung mag sein. ich betrachte trumps zwitscherei fast schon als kursmanipulation. obama musste sein blackberry bei amtsantritt abgeben (sicherheitsgründe) - trump bläst jeden hirnf**z via smartphone in den äther. sehr seltsam.

    • von Hein | 12.09.2017, 08:22 Antworten

      Na ja... Die Kriese war am Horizont schon sichtbar.
      Es ist aber nicht nur der blonde red neck der den Kursmanipuliert.
      Wir durften lernen, warum die Goldnachfrage durch China, in den letzten Jahren, so stark war. Es geht den Chinesen um die Unabhängigkeit des Ölpreises vom Dollar. So wird es wohl möglich sein Rohöl und Yuan zu kaufen und gegen physisch Gold zu tauschen. Das kommt Russland und anderen entgegen.
      Der blonde red neck kann machen was er will. Der größte Kreditgeber der USA ist China. Damit ist der blonde red neck voll abhängig von China. Wie gesagt: Die USA sind mit 107% des Brutto Inlands Produktes verschuldet und die Verbraucher mit dem 10-fachen dessen. Eine Volkswirtschaft am Abgrund.

  • von bling bling | 14.09.2017, 16:45 Antworten

    "die verbraucher mit dem 10-fachen" ich frag mal blöd: kann man da konsumenten und produzenten gegenüberstellen? wie wäre da die gewichtung?

    • von Hein | 20.09.2017, 11:55 Antworten

      Hi.
      Gute Frage.
      Die Privathaushalte sind gemeint. Diese sind 10 fach höher verschuldet als der Staat selbst.

  • von Mr. Silver | 18.09.2017, 13:44 Antworten

    Der Cot Report ist tief rot eingefärbt. Die Minen haben soviel Kontrakte an die Spekulanten verkauft und jetzt endet der Geldfluss langsam wieder. Es kommen keine neuen Käufer hinzu, die den Spekulanten die Kontrakte abkaufen. Jetzt werden die Spekulanten gemolken weil Sie keine Zuteilung der Kontrakte wollen und auch nicht bezahlen können.Der Preis wird wieder stark zurückfallen. Die 1360 war das Ende der Fahnenstange. Fällt die 1120 $ kann man auf 1050 hoffen. Fällt diese Marke dann kommt richtig Schwung in die Bewegung. 50 % short Überhang bei den Commercial sprechen für eine starke Abwärtsbewegung. Ein Spike bis 1400 ist immer möglich doch dann geht es lawinenartig nach unten

  • von Goldhahn | 21.09.2017, 15:18 Antworten

    yesssssssssssss

    bald haben wir die 1400 wieder.....


    äh,
    wann & wo???

    ;-)))

Copyright © 2009-2017 by Gold.de - Alle Rechte vorbehalten

Konzept, Gestaltung und Struktur, sowie insbesondere alle Grafiken, Bilder und Texte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird ohne Vorwarnung abgemahnt. Alle angezeigten Preise in Euro inklusive MwSt. (mit Ausnahme von Gold), zzgl. Versandkosten, sofern diese anfallen. Verfügbarkeit, Abholpreise, Goldankauf und nähere Informationen über einzelne Artikel sind direkt beim jeweiligen Händler zu erfragen. Alle Angaben ohne Gewähr. Sie betrachten die Seite: Gold.de - Gold und Silber kaufen im Preisvergleich

Handcrafted with in Baden-Württemberg, Germany