Stand: 21.03.2014 von © Gold.de Redaktion SW/SH 22 Kommentare

Im Jahr 2011 stellte Dylan Grice einen zweifelhaften Weltrekord auf. Der Ökonom der französischen Société Générale erklärte in einem Interview im September 2011 ganz nüchtern, dass der "faire Wert" einer Unze Gold liegt bei nicht weniger als 10.000 Dollar läge. Zur gleichen Zeit zeigte die Glaskugel von Rob McEwen, auch bekannt als "Mister Gold" und Gründer von "Goldcorp", ein Kursziel von 5.000 Dollar an.

Dass die Prognosen der Analysten oft weit entfernt von der Realität sind, zeigen die Goldpreis-Prognosen der Banken der vergangenen Jahre.

Analysten der amerikanischen Citigroup prognostizieren in Analogie zur Kursentwicklung im Jahre 1980, als der Goldpreis binnen weniger Tage von 500 auf 850 Dollar anstieg, eine Kursexplosion auf 6.000 Dollar. Die deutschen Analysten hielten sich hingegen zurück: Die Deutsche Bank prognostizierte einen Goldpreis von 2.000 US-Dollar pro Feinunze bis zum Ende des Jahres 2011, die Stabilitas Fonds GmbH landete bei "mehr als 2000 Dollar" und Uwe Bergold, Fondsmanager bei der GR Asset Management, nahm im "Deutschen Anleger Fernsehen" noch etwas mehr Anlauf - sein Kursziel lag bei 3000 Dollar bis zum Jahresende.

Einige wichtige Akteure am Goldmarkt sind u. a.:

  • JP Morgan
  • Goldman Sachs
  • HSBC
  • Deutsche Bank
  • Barclays Capital
  • Credit Suisse
  • UBS
  • Société Générale
  • Royal Bank of Scotland

Goldpreis-Prognosen - Glaskugel oder goldene Zukunftsvorhersage?

Im internationalen Vergleich wirkten die sportlichen Leistungen der deutschen Analysten im Prognosenweitwurf geradezu kreisklassig, doch ein Blick zurück macht deutlich: Selbst die vorsichtigen Schätzungen lagen weit entfernt von den tatsächlichen Kursen, denn Gold beendete das Jahr 2011 bei 1568 US-Dollar pro Feinunze. Doch obwohl keine der geäußerten Schätzungen auch nur in der Nähe des tatsächlichen Wertes lag, gehören Goldpreis-Prognosen zur Standardausstattung der Wirtschaftsberichterstattung.

Und die Marktbeobachter wurden im vergangenen Jahr vor besondere Herausforderungen gestellt - der Goldpreisrutsch vom April 2013 erwischte viele Analysten auf dem falschen Fuß. Im Juli 2013, als der Goldpreis seinen stärksten Rutsch seit über 30 Jahren überstanden hatte, passten viele Geldhäuser ihre Prognosen an - die Citigroup sagte beispielsweise einen Goldpreis von 1100 US-Dollar pro Feinunze bis zum Jahresende voraus und die Societe Generale tippte auf 1159 US-Dollar bis zum Jahresende. Zum Vergleich: Der Goldpreis beendete das Jahr 2013 bei knapp 1200 US-Dollar pro Feinunze. Die Analysten hatten also, nachdem sie lange Zeit zu optimistisch waren, ihre Erwartungen umso pessimistischer formuliert - und lagen auch damit falsch.

Goldpreis-Prognosen einiger wichtiger Banken

Die aktuellen Prognosen für das Jahr 2016, 2017 und 2018 sehen laut Bloomberg (Stand: 23.10.2015) durchschnittlich wie folgt aus:

2016 2017 2018
Anzahl 33 20 16
Durchschnitt (in USD) 1140 $ 1209 $ 1230 $
Tief (in USD) 975 $ 950 $ 900 $
Hoch (in USD) 1359 $ 1470 $ 1473 $
Quelle: Bloomberg (Stand: 23.10.2015)

Goldpreis-Prognosen 2015 von Banken und Analysten

Die Prognosen für das Jahr 2015 sahen insgesamt bärisch aus. Auch Banken wie Goldman Sachs erwarteten mit einem durchschnittlichen Goldpreis von 1050 USD fallende Kurse. Die Banken Citigroup mit 1220 USD und die Commerzbank mit 1200 USD liegen in ihren Erwartungen etwa gleich auf.

Goldpreis-Prognosen 2014 von Banken und Analysten

In der obigen Grafik sehen Sie Goldpreis-Prognosen für das Jahr 2014. Der Goldpreis selbst stand zum Zeitpunkt der Erstellung dieser Grafik bei 1.335 Dollar (Stand: März 2014). Nachdem die Profis in den vergangenen zwei Jahren eher zu optimistisch waren, war es bei den Prognosen 2014 genau umgekehrt.

Goldpreis-Prognosen 2013 von Banken und Analysten

Die obige Grafik für das Jahr 2013 zeigt, dass viele wichtige Banken ihren Prognosen viel zu hoch angesetzt hatten.

Goldpreis-Prognosen 2012 von Banken und Analysten

Auch für das Jahr 2012 waren die Goldpreis-Prognosen wichtiger Handelshäuser zu optimistisch.

Weitere Analysten und ihre Goldprognosen im Überblick

Analyst Institut 2014 2013 2012
René Hochreiter Allan Hochreiter (Pty) $1150 $1600 $1650
Bhargava Vaidya B.N. Vaidya & Associates $1235 $1670 $1600
Michael Widmer BAML - - $1850
Suki Cooper Barclays Capital $1205 $1778 $1875
Anne-Laure Tremblay / Stephen Briggs BNP Paribas $1095 $1865 $1775
Carsten Fritsch Commerzbank $1300 - -
Rohit Savant CPM Group $1250 $1658 $1612
Mitul Kotecha Credit Agricole $1105 $1650 -
Tom Kendall Credit Suisse Securities (Europe) $1080 $1740 $1755
Wolfgang Wrzesniok-Rossbach Degussa Goldhandel $1315 - $1750
Daniel Brebner Deutsche Bank - $1860 $1825
Martin Murenbeeld DundeeWealth Economics $1250 $1768 $1835
William Adams Fastmarkets $1260 $1765 $1785
Alexander Zumpfe / Sonia Hellweg Heraeus $1305 $1751 -
James Steel HSBC $1292 $1760 $1850
Jeffrey Rhodes / Edward Meir INTL Commodities $1165 $1727 $1727
Michael Jansen JPMorgan Securities - - $1869
Thorsten Proettel LBBW $1210 $1745 $1640
Bayram Dincer LGT Capital Management - - $1770
Matthew Turner / Jonathan Butler Mitsubishi Corporation International (Europe) $1245 - $1782
David Jollie Mitsui & Co Precious Metals Inc $1280 $1785 $1770
Frederic Panizzutti MKS (Switzerland) $1262 $1753 $1808
Peter Fertig QCR Quantitative Commodity Research $1260 $1775 $1730
Ross Norman Sharps Pixley $1274 $1736 $1765
Robin Bhar Societe Generale $1135 $1700 -
Daniel Smith Standard Chartered Bank - - $1875
Eddie Nagao Sumitomo Corporation $1275 $1600 $1525
Bart Melek TD Securities $1175 $1895 -
Philip Klapwijk Thomson Reuters GMS $1176 $1847 $1760
Joni Teves / Edel Tully UBS $1200 $1900 $2050
Carl Firman VM Group - - $1689
Tatsächlicher Durchschnittspreis ? $1411 $1669

Quelle: Jährliche Goldpreisprognosen der Mitglieder der London Bullion Market Association

Einige Banken und Analysten lassen sich tatsächlich schon zu Prognosen für das Jahr 2015 und die kommenden Jahre hinreisen. In der Übersicht ergeben die Werte jedoch eher ein gemischtes bullisch-bärisches Bild, welches keinerlei Tendenzen erkennen lässt. Es macht daher wenig Sinn, zum jetzigen Zeitpunkt hier über Zahlen zu berichten.

Motivation von Analysten und Gold-Prognosen

Ganz allgemein gilt: Jede Goldpreisprognose sollte auf die Motivation ihres Urhebers hin überprüft werden. So ist es wenig überraschend, dass insbesondere solche Unternehmen besonders hohe Zahlen nennen, die selbst physisches Gold oder börsengehandelte Papiere auf Goldbasis verkaufen. Ähnlich vorhersehbar ist die Motivation von Akteuren wie "Goldman Sachs ", die wiederholt den Goldpreis durch pessimistische Prognosen gedrückt haben, um sich danach auf dem Markt einzudecken. Jüngstes Beispiel: Goldman Sachs hat im letzten Quartal des Jahres 2013 für 77,2 Millionen Dollar Anteile am weltweit größten Gold-Exchange-Traded-Fund SPDR Gold Trust (GLD) erworben und damit ihre Anteile um satte 21 Prozent aufgestockt, obwohl die Rohstoffanalysten des Geldhauses weiterhin fest davon überzeugt sind, dass der Goldpreis bis Ende 2014 auf 1050 US-Dollar fällt. Die Bank hat also praktisch nach einem fallenden Messer gegriffen - oder einfach taktisch klug einen Abgesang auf Gold angestimmt, um möglichst hohe Wertzuwächse zu realisieren?

Es lohnt sich bei den Goldpreisprognosen daher ein Blick auf die Nebensätze - viele Marktbeobachter begründen ihre Werte schlichtweg gar nicht, sodass der Verdacht entsteht, dass die sensationelle Schätzung lediglich ein Vorwand ist, um in der Tagespresse für Aufmerksamkeit zu sorgen. Anspruchsvolle Prognosen beziehen sich dagegen auf fundamentale Marktdaten oder bedienen sich der Methoden der Charttechnik mit Trendkanälen sowie psychologisch wichtigen Grenzwerten.

Die Stimmung auf dem Edelmetallmarkt dreht sich allmählich - die ersten Banken haben im Februar 2014 damit begonnen, ihre Preisprognosen für Gold nach oben zu korrigieren: "Bei Gold und Silber haben wir den Boden gesehen. Für die künftige Preisentwicklung bin ich optimistisch", erklärte beispielsweise ein Vertreter der Commerzbank. Die UBS-Bank hat ihre Prognosen für den Goldpreis angehoben, auf Sicht eines Monats liegt das Preisziel nun bei 1280 Dollar und damit um 100 Dollar über dem ursprünglichen Wert. In drei Monaten soll der Goldpreis sogar bei 1350 Dollar liegen. Zur Erinnerung: Aktuell liegt der Goldpreis bereits bei 1330 US-Dollar. "Gold hat langsam angefangen, seinen schlechten Ruf abzulegen", heißt es in der Studie der UBS. Die technischen Analysten von Citi Futures haben für Gold ein Entwicklungspotenzial bis 1400 US-Dollar ausgemacht. Die meisten Analysten erwarten also leicht steigende Notierungen.

Goldpreis-Prognosen kennen keine "Weisheit der Vielen"

Auch bei längerer Betrachtung über mehrere Jahre wird allerdings deutlich: Die "Weisheit der Vielen" gibt es - zumindest auf dem Goldmarkt - nicht. Um die Güte der Prognosen zu prüfen, führt die "London Bullion Market Association" eine jährliche Untersuchung durch - sie befragt eine Reihe renommierter Analysten von großen Banken und Beratungsunternehmen zu ihren Goldpreisprognosen und kürt zum Jahresende den Gewinner. Preiswürdig war aber kaum eine Prognose - zwischen 2008 und 2011 lagen die von der LBMA vorausgesagten Mittelwerte um fünf Prozent unter den tatsächlichen Kursen. Die durchschnittliche Vorhersage für 2012 lag um 5 Prozent zu hoch, während sie im folgenden Jahr sogar um 25 Prozent zu bullisch war. Und im neuen Jahr sieht es ganz so aus, als hätten die Experten wieder am Ziel vorbei geschossen: Sie gehen davon aus, dass der Goldpreis im Jahr 2014 auf 1219 Dollar je Feinunze abrutschen wird. Bislang macht der Goldpreis allerdings keine Anstalten, die Experten zu bestätigen.

Als Re­sü­mee kann man aus der rückblickenden Betrachtung der Prognosen für die zukünftige Gopldpreisentwicklung feststellen, dass auch die Banken und Analysten oftmals sehr weit von den tatsächlichen Entwicklungen (sowohl nach oben, als auch nach unten) entfernt lagen. Die eigentlichen Prognosen scheinen in der Wirklichkeit eher nach den jeweiligen Positionierungen getroffen worden zu sein. Sind Banken am Goldmarkt z. B. unterinvestiert, werden niedrige Prognosen genannt, während Banken, die sehr hohe eigene Goldbestände, Derivate etc. halten, eher dazu neigen, höhere Goldziele zu prognostizieren.


Ergänzungen - weitere Prognosen

Die größte Bank Dänemarks in Kopenhagen namens Danske Bank A/S lag mit Ihren Prognosen in den Jahren 2012 und 2013 mit am besten. Für Q4 2014 sah die Danske Bank einen Goldpreis von 1.100 USD.

Von den Analysten der Société Générale wurde die Vorhersage (forecast) des Durchschnittsgoldpreises für 2014 von 1180 USD auf 1272 USD nach oben korrigiert, trotz bärischer Einschätzung für Gold auf mittel- bis langfristige Sicht.


Goldpreis-Prognosen für 2015, 2016 und 2017

Die Nachrichtenagentur Bloomberg hat 34 Goldpreis-Prognosen verschiedener Banken für das Jahr 2015, 29 Prognosen für 2016 und 17 Prognosen für das Jahr 2017 ausgewertet. Höchst- und Tiefstwerte sowie den errechneten Mittelwert aller Prognosen sehen Sie in folgendem Balkenchart:

Goldpreisprognosen 2015, 2016 und 2017
Goldpreisprognosen 2015, 2016 und 2017

Weitere Prognosen können gerne mit Quelle als Kommentar gepostet werden!


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Kommentare [22]
  • von Frank | 24.03.2014, 11:34 Antworten

    Sehr guter Bericht,
    man sieht das alle nur "mitschwimmen"...

  • von Paul | 24.03.2014, 17:23 Antworten

    Jagt die Fixingmafia in die Luft.Diese Ganoven geben den Kurs vor ,den sie gerne hätten um billig ein zukaufen .mich wundert nur .es wird immer geschrieben .das betrogen wird nur wann wird auch mal Bestraft, sitzen die Gesetzgeber mit den Gängstern an einem Tisch .

  • von Alex | 04.04.2014, 20:46 Antworten

    spietzen Bericht!! Danke!!

    Ich würde sagen das sich die meisten Banken gegen ihren natürlichen Feind, nämlich Gold, verschworen haben. Das Ziel ist ,den Gold Kunden in die Irre zu führen und somit Goldkäufer zu schockieren und nach möglichkeit aus dem Markt zu treiben. Da alle Banken bei diesem Kartell mitmachen, brauchen Sie sich keine Gedanken darum zu machen ob Kunden zu einer anderen Bank abwandern. Mit den Prognosen liegen die Banken ja im Prinzip alle falsch.
    Auch die neuesten Prognosen der Banken könnten eine Bullenfalle sein und danach weitere "verbrannte" Erde bei den Käufern hinterlassen. .

  • von Alex | 04.04.2014, 22:09 Antworten

    lt. meinen Recherchen sieht es so aus bei bestimmten US-Banken

    JP Morgan sieht den Kurs bis 2015 auf 1120$
    Sociente General bis ende des Jahres auf 1000$
    Goldman Sachs für 2014 bei 1050$


  • von Alex | 04.04.2014, 22:14 Antworten

    noch weitere Banken mit anderen Zahlen für die UBS: für 2014 soll der Preis bei 1300 - 1400$ liegen
    Nomura für 2014 bei 1500$
    Royal Bank of Canada für 2014 bei 1400$

    meine Daten hab ich über Google News geholt.
    Also ein paar Optimisten sind offensichlich dabei , aber in der Minderzahl.



  • von Karl Waldheim | 24.04.2014, 19:59 Antworten

    Interessant, werden diese "Prognosen" gewürfelt oder hat sich jemand auch die Mühe gemacht fundamentale Daten in die Preisentwicklung einzubeziehen ?

    • von Karl Bausch | 10.09.2016, 13:40 Antworten

      Ich würde bei so viel unkenntniss heute an Ihrer Stelle anfangen zu
      weinen.

  • von Mr.Silver | 12.05.2014, 13:53 Antworten

    Wer heute Gold kauft, hat sein Einsatz bis 2016 halbiert.
    Man sieht die Aktien weiter steigen was Rohstoffe im allgemeinen zum Sinken bringt. So langsam bekommen wir wieder ein bekanntes Marktverhalten. Aktien rauf Rohstoffe runter. Das sah ja bis 2011 noch anders aus, da liefen Aktien und Rohstoffe zusammen in eine Richtung.
    Sehen Sie sich mal den Cot Report an, da sieht man das das Volumen um 40 % abgenommen hat . Relative Stärke ist auch ganz einfach festzustellen DAX : Unzenpreis Gold ergibt ca 10,3. Steigt die Zahl sieht man den Geldfluss in den Dax fließen. Die Zahl lag ja 2011 schon mal bei 3,7.. Hält die 1180 Dollar nicht, geht es erstmal bis zur 1040, bricht die 1000 Dollar dann landen wir bei 870. Dann hat es auch der letzte kapiert das der Trend bei Gold zu Ende ist. Erst im Jahr 2038 können Sie mit einem Goldpreis bei ca 2000 Dollar rechnen, doch bis dahin läuft es durch ein langes Tal der Tränen, bis es von den Toten wieder aufersteht.

    Mr Silver

    • von Tele24 | 13.07.2016, 19:24 Antworten

      na Mister Silver- da haben Sie sich aber ganz schön geirrt.....

      • von Mr.Silver | 31.12.2016, 15:03 Antworten

        1046 dollar haben wir im Gold erstmal erreicht. Und am 12.05 2014 stand das Gold bei fast 1300 Dollar. Halbiert hat sich das Gold nicht das war sehr negativ, doch der Preisverfall wird sich fortsetzten. Der Januar 2017wird den Goldpreis erstmal bis max 1270 treiben, und dann bleibt es spannend wie lange der Geldfluss weiterhin erhalten bleibt. Dafür gibt es den Cot Report um dies zu erfahren.

    • von pit | 03.08.2016, 15:04 Antworten

      Hmmmm....diese Prognosen von Laien...hahaha

  • von Old Shatterhand | 31.05.2014, 09:05 Antworten

    Mr. Silver, Sie irren sich. Gold wird bis 2025 auf -20 Dollar fallen. Sie müssen dann als Goldverkäufer 20 Dollar pro Unze für die Entsorgung zahlen. Die Minen werden alle schliessen und das gesamte wertlose Gold wird im Meer versenkt werden. Aktien werden nie wieder fallen und im gleichen Zeitraum um mehr als 10000 % steigen. Wer jetzt eine einzige Aktie für 100 Euros kauft und 10 Jahre wartet ist dann so reich dass er nie wieder arbeiten muss. Sie sind ein sehr intelligenter Mensch, Mr. Silver !

    • von Mr.Silver | 31.12.2016, 15:18 Antworten

      Ich muss mal sagen die Amazon Aktie lief in diesem Jahrzehnt besser als das gute Gold.

  • von Kurt Gerster | 02.06.2014, 07:30 Antworten

    Mr. Silver hat evtl. recht. Allerdings finde ich die These "Aktien rauf - Rohstoffe runter" etwas gewagt. Der jetzige Anstieg der Aktien ist zu einem großen Teil dem Verhalten der Notenbanken geschuldet. Das Wachstum hält sich in Grenzen und hat sich in China abgeschwächt. Das drückt auf die Rohstoffpreise.

    Bleibt die Frage: Was ist Gold wert? Der Goldanstieg des letzten Jahrzehnts ist in der Geschichte ziemlich einmalig. In den 80er Jahren lief Gold (bis Anfang des Jahrtausends) seitwärts. Wer 88 einstieg und 2000 drüber schaute hatte nicht nur einen dicken Verlust, sondern auch den Kaufkraftverlust zu beklagen. Eine Seitwärtsbewegung über ein Jahrzehnt oder länger ist leicht vorstellbar. Der große Knall des Währungssystems kommt vielleicht nicht. Vielleicht doch?

  • von GFB | 11.08.2014, 07:19 Antworten

    Mr. Silver, ohne die "Rettungsschirme" wären die meisten Banken und EU-Länder bereits pleite. Welche Auswirkungen das auf die Wirtschaft und Aktienmärkte hätte sollten Sie wissen? Sie sollten sich mal die Prognose von J. Lorber unter www.j-lorber.de näher betrachten. Da J. Lorber bereits bei vielen Prophezeihungen recht hatte, würde ich lieber auf Gold und das Gebet setzen, als auf Ratschläge von Banken!

  • von Erhard Langegger | 07.02.2015, 00:30 Antworten

    Ich kann beim besten Willen nicht verstehen, dass der Goldpreis heute
    am 6.2. 2015 so tief gefallen ist. Bei dieser noch nie in der Geschichte dagewesenen Verschuldung beinahe der ganzen Industriestaaten, müßte der Goldpreis doch massiv steigen. Es müsste jeder vernünftig denkende Mensch in diesen Zeiten Gold kaufen. Eine massive Geldentwertung wird in den kommenden Jahren nicht ausbleiben. Viel zu viel neues Geld wurde gedruckt. Das ganze Szenarium kann man einfach nicht mehr verstehen. Meiner Meinung nach sind alle verrückt. Das neue Geld muss wieder durch Gold gedeckt werden, dann kann man nicht immer wieder neues Geld drucken.

  • von John Brenner | 28.07.2016, 10:25 Antworten

    alles Kaffeesatzleserei.
    1 Kg Gold bleibt 1 Kg Gold egal wie der Kurs gerade in irgendeiner Fiatwerung steht.

    • von Jürgen Häußler | 07.08.2016, 20:13 Antworten

      Stimmt. 1.000.000 Reichsmark waren 1935 ein schönes Vermögen. 1950 war das Vermögen immer noch 1.000.000 Reichsmark, leider halt nicht mehr so schön.

  • von Karl Herbert | 03.08.2016, 19:43 Antworten

    Gold wird zu einer stabilen Währung . In der EU werden . Wenn das Geldmonopol der EZB zusammen bricht . Stichwort italienische Banken .Italien Portugal Spanien Griechenland Frankreich .die griese im Euroraum ist schlimmer als jezuvor .Überflutung der geldmaerkte durch die EZB der Euro verwandelt sich in toletenpapier

  • von Karl | 20.08.2016, 21:53 Antworten

    Von Gold kann man net runterbeissen, jedoch kann man von Gold IMMER etwas zu Essen kaufen. Ob man das im Krisenfalle von einer Aktie kann, ist die Frage ?? In den kommenden Jahren bishin zum €uro-Crash, sehe ich ansonsten nicht viele wirklichen Alternativen ...

  • von Franzi | 10.12.2016, 10:32 Antworten

    Eine Aktualisierung dieses Artikels wäre schön, am besten in Form der Gegenüberstellung Prognose vs. reale Marktentwicklung. Kann man sich natürlich auch selbst zusammensuchen. Serviceartikel sind aber wohl dazu da, dem Anleger Zeit und Aufwand zu sparen.
    Auch die Fortschreibung für 2018 und 2019 wäre nicht uninteressant.

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