| GOLD | 4.342,12 $/oz | 3.756,60 €/oz | 120,78 €/g | 120.777 €/kg |
| SILBER | 63,57 $/oz | 54,99 €/oz | 1,77 €/g | 1.767,97 €/kg |
Die wohl größte wirtschaftliche Umwälzung begann mit der Industriellen Revolution. Als Vorreiter dieser Entwicklung ging England 1717 zur Goldparität über und führte 1821 offiziell den Goldstandard ein. Während andere Länder noch mit Silberwährungen arbeiteten, erlebte England bereits ein starkes Wirtschaftswachstum.
Die Einführung der Spinning Jenny, die Optimierung der Dampfmaschine durch James Watt und der Bau der ersten Lokomotive markierten den Beginn einer neuen Ära – in einer zunehmend auf Gold basierenden Währungsordnung.
Die zweite Phase der Industrialisierung, auch Hochindustrialisierung genannt, breitete sich von England in die USA und nach Deutschland aus.
Die Belle Époque (ca. 1870-1914) gilt rückblickend als goldenes Zeitalter des Wohlstands und Fortschritts, das stark mit dem klassischen Goldstandard korreliert.
Die Zeit zwischen 1870 und 1914 war geprägt von bahnbrechenden Erfindungen: Auto, Telefon, Radio und elektrisches Licht stammen aus dieser Epoche.
Besonders bemerkenswert ist, dass diese Zeit des Fortschritts nicht von hoher Inflation geprägt war. Vielmehr war sie durch eine moderate Deflation gekennzeichnet, was der heutigen These widerspricht, dass ein stabiles Geldsystem Innovationen hemmt.
Eine Studie der Ohio State University aus dem Jahr 2000 listet zehn der größten Erfindungen der letzten 1000 Jahre auf. Fünf bis sechs dieser bahnbrechenden Errungenschaften stammen aus der Zeit des klassischen Goldstandards – ein bemerkenswerter Zusammenhang.
Nach den Weltkriegen versuchten viele Staaten, die Kriegswirtschaft durch eine massive Ausweitung der Geldmenge zu finanzieren. Die Folge war eine hohe Inflation. Mit dem Bretton-Woods-System (1944-1973) wurde wieder eine goldbasierte Währungsordnung geschaffen.
Die wirtschaftlichen Entwicklungen in dieser Zeit sind beeindruckend: In den USA spricht man von der „Post-World War II Prosperity“, in Deutschland und Österreich vom „Wirtschaftswunder“ (1948-1973).
Ein Blick auf die DDR zeigt eine andere Entwicklung: Während Westdeutschland mit dem Bretton-Woods-System wuchs, blieb der wirtschaftliche Aufschwung in der DDR, die auf ungedecktes Papiergeld setzte, aus – Planwirtschaft dahingestellt.
1971 schaffte US-Präsident Richard Nixon den Goldstandard endgültig ab. Seitdem sind die Inflationsraten deutlich angestiegen.
Während der marktwirtschaftlichen Phase des Goldstandards (1790-1913) lag die durchschnittliche Inflationsrate bei nur 0,2 Prozent, während sie seit 1971 auf rund 4 Prozent angestiegen ist.
Auch das reale Wirtschaftswachstum in den USA bestätigt einen interessanten Trend: Während des marktbasierten Goldstandards betrug es durchschnittlich 4,2 Prozent pro Jahr.
Seit dem Übergang zum Fiat-Geld sank es auf 2,8 Prozent. Auch die inflationsbereinigte Rendite des S&P 500 entwickelte sich unter dem klassischen Goldstandard mit 7,2 Prozent besser als unter dem Fiat-Geld-System mit nur 6,4 Prozent.
Die historische Analyse zeigt, dass stabile Währungen keineswegs ein Hindernis für Innovation und Wachstum waren – im Gegenteil.
Vielmehr sprechen zahlreiche Indikatoren dafür, dass der Goldstandard eine Periode wirtschaftlicher Stabilität und starken Fortschritts begleitet hat.
Unabhängig davon zeigt die Vergangenheit, dass hohe Inflation keineswegs eine Voraussetzung für wirtschaftliche Prosperität ist – und dass John Maynard Keynes mit seinem Urteil, der Goldstandard sei ein „barbarisches Relikt“, vielleicht vorschnell war.
Ich habe in den 90iger Jahren meine Mutter und meine Tante gefragt:
Wer hat nach dem Krieg sein Geld behalten.
Sie hatten keine klare Aussage, aber ich habe darin gelesen: die Mischung machts.
Als ich Geld übrig hatte, habe ich 2002 Gold gekauft, zum Kurs von rund 900 € pro 100 g. Bei Beginn des Corona-Theaters habe ich mich gefragt: Wenn das Virus nicht so gefährlich ist (hat sich vor Gericht bestätigt. RKI-Files), was ist dann der Plan der Eliten (incl. der Kriminellen) ?
Abgesehen von der Idee der vielfältigen Anlagestrategie .... ich danke Herrn Streck für das informative Gespräch .....
Habe ich immer wieder Gold nachgekauft, im Rahmen meiner Möglichkeiten.
Eine Gewinnabsicht hatte ich eigentlich nicht. Ich habe nur eine sicheren Hafen für meine Ersparnisse gesucht.
Heutiger Wert : 100 g = 9000 €
Meiner Meinung nach sollte es einen internationalen Vergleichswert geben, dauerhaft steigende Schuldenberge sowie steigende Abgaben und Steuren können es für mich nicht sein . Ein großes Problem sehe ich auch bei den zusätzlichen CO2 Abgaben, sie sind kontra produktiv