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Stand: 11.10.2021 von Jörg Bernhard
Wie in jedem Herbst liefern Ronald-Peter Stöferle und Mark Valek, die beiden Autoren der jährlichen Goldstudie „In Gold we Trust“, ein kostenloses „Chartbuch“ mit ausgesprochen interessanten Grafiken. Diese lassen meist nur einen Schluss zu: Kauf Gold!
Incrementum AG: Neues Chartbook vom In Gold we Trust - Team

Nützliches Know-how auf über 70 Seiten

Unter goldaffinen Investoren genießt die Liechtensteiner Vermögensverwaltung Incrementum AG einen glänzenden Ruf, schließlich versorgt sie das Team um Stöferle und Valek seit eineinhalb Jahrzehnten mit fundierten und kostenlosen Informationen über Geld und Gold.

Im Frühjahr wird die umfangreiche und reichweitenstarke Goldpreisstudie „In Gold we Trust“ veröffentlicht und im Herbst wird mit einem kostenlosen „Chartbuch“ Appetit auf die nächste XXL-Goldstudie gemacht.

Während die allgemeine Analyse in einer ausführlichen Variante (2021: 359 Seiten) und einer Kompaktversion (2021: 24 Seiten) in Deutsch, Englisch und Chinesisch erhältlich ist, gibt es die Chartsammlung nur in englischer Sprache.

Wie gewohnt haben die beiden Autoren besonders interessante und sehenswerte Charts und Zusammenhänge zusammengetragen.

Eingeteilt ist das „Chartbuch“ dieses Mal in folgende sechs Kapitel:

  1. der monetäre Klimawandel

  2. weitere Inflationstreiber

  3. der Staus Quo von Gold

  4. das Jahrzehnt von Silber?

  5. Goldene Chancen im Minensektor

  6. Wie geht`s weiter Gold?

Nachfolgend habe ich exemplarisch drei besonders interessante und aussagekräftige Charts ausgesucht, welche die alles andere als nachhaltige Entwicklung des globalen Finanzsystems und den Ernst der Lage sehr gut zum Ausdruck bringen:

Grafik 1 zeigt zum Beispiel ein ganz großes Problem auf. So ist zum Beispiel in den USA die Geldmenge M2 im Zuge der unzähligen Krisen in den vergangenen Jahrzehnten auf über 20 Billionen Dollar regelrecht explodiert.

Als besonders problematisch kann man die seit dem Jahr 2000 zu beobachtende extreme Aufwärtsdynamik in immer kürzeren Zeiträumen ansehen. Mit der US-Wirtschaft ging es erheblich weniger dynamisch bergauf.

USA Geldmenge M2 1900-2020

Grafik 2 zeigt zum Beispiel den starken Inflationsanstieg innerhalb kurzer Zeit auf. Mit 4,1 Prozent p.a. wurde in Deutschland im September die stärkste Geldentwertung seit 28 Jahren registriert.

Obwohl aus Kreisen der US-Notenbank Fed und der Europäischen Zentralbank diese Inflationsgefahr kleingeredet und als temporäres Phänomen bezeichnet wird, sollten Anleger dieses Problem weiterhin auf dem Radarschirm beobachten.

Starken Inflationsanstieg auf 4 Prozent

Grafik 3 erklärt, warum sich vor allem Sparer derzeit Sorgen um ihr Geldvermögen machen. Negative Realzinsen (inflationsbereinigte Renditen) haben nämlich den unangenehmen Nebeneffekt, dass nicht nur Bargeld, sondern auch Staatsanleihen bester Bonität Kaufkraftverluste erleiden.

Gold ist während solcher Marktphasen meist als „sicherer Hafen“ gefragt.

Negative Realzinsen Inflationsbereinigte Renditen

Diese drei Charts stellen jedoch lediglich einen Extrakt aus dem Chartbuch dar. Meiner Meinung nach lohnt es sich auf jeden Fall, sich auch die anderen Charts und Grafiken der beiden erfahrenen Kapitalmarktexperten Stöferle und Valek zu Gemüte zu führen.

Hier können Sie sich das Chartbuch kostenlos herunterladen

Ausblick für die laufende Woche

Obwohl am vergangenen Freitag das US-Arbeitsministerium enttäuschen Zahlen zur Entwicklung des Arbeitsmarkts im September geliefert hat, kletterte die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen über 1,6 Prozent p.a. und damit auf den höchsten Stand seit vier Monaten.

Bei der Zahl neu geschaffener Stellen gab es statt eines Anstiegs auf 500.000 einen unerwarteten Rückgang auf 194.000 Jobs zu vermelden. Damit dürfte ein Zurückfahren der Anleihekäufe bereits im November erst einmal vom Tisch sein.

Doch aufgeschoben heißt bekanntlich nicht aufgehoben.

Stark steigende Energiepreise könnten die von wichtigen Notenbanken in Aussicht gestellte Normalisierung der Inflation verhindern. Am Mittwoch stehen aktuelle US-Inflationszahlen für den Monat September zur Bekanntgabe an. Laut einer von Trading Economics veröffentlichten Umfrage unter Analysten soll die Teuerungsrate bei 5,3 Prozent p.a. und die Kerninflation bei 4,0 Prozent p.a. verharren.

Am Donnerstag folgen dann noch die Produzentenpreise, wo eine Beschleunigung von 8,3 auf 8,7 Prozent p.a. prognostiziert wird.

Wohl dem, der einen Teil seines Geldvermögens in den altbewährten Inflationsschutz Gold investiert hat. Auf lange Sicht dürften Goldbesitzer deutlich ruhiger schlafen als Geldbesitzer.

Autor: Jörg Bernhard
Freier Wirtschaftsjournalist
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Handarbeit aus "Schwäbisch Sibirien"