Stand: 23.06.2015  0 Kommentare

Die elektronische Auktion zur Ermittlung der Referenzpreise am Londoner Goldmarkt hat abermals Zuwachs bekommen. Am Montag (22.06.15) hat sich die Anzahl der teilnehmende Banken am LBMA Goldpreis auf 10 erhöht.

Nachdem vergangene Woche erstmals eine Bank aus China als achter Teilnehmer in das System zur Ermittlung der Referenzpreise am Londoner Goldmarkt integriert wurde, ist nun bekannt geworden, dass sich die Anzahl der teilnehmenden Banken am LBMA Goldpreis diesen Montag (22.06.15) auf 10 erhöht hat.

10 Banken an LBMA Goldpreis Auktion beteiligt

Ab diesen Montag werden insgesamt 10 internationale Banken bei der elektronischen Auktion zur Ermittlung der Referenzpreise am Londoner Goldmarkt teilnehmen. Wie das Branchenportal MarketWatch berichtet, werden ab heute nebst der Bank of China auch die Finanzhäuser Morgan Stanley sowie Standard Chartered direkte Teilnehmer der elektronischen Auktion der London Bullion Market Association (LBMA).

Seitdem der neue LBMA Goldpreis Ende März an den Start ging, hat sich die Anzahl der direkten Teilnehmer an der elektronischen Auktion von anfangs 4 auf nunmehr 10 erhöht. Die drei neuen Teilnehmer werden demnach künftig ebenso wie die Großbanken Goldman Sachs, UBS, Barclays, HSBC, Bank of Nova Scotia, Société Générale und JP Morgan direkt bei der Bestimmung der Referenzpreise des Tages mitwirken.

Der Goldpreis wird dabei zweimal täglich jeweils um 10.30 Uhr und 15.00 Uhr anhand einer "physisch zu erfüllenden, elektronischen und marktfähigen Auktionsplattform" ermittelt. Die Preisbildung findet dabei in US-Dollar statt, wobei indikative Preise auch für den Euro und den britischen Pfund ermittelt werden. Diese Referenzpreise werden von Händlern und Anlegern auf der ganzen Welt verwendet, um das gelbe Edelmetall zu bewerten und zu handeln.

LBMA Goldpreis ersetzt das viel kritisierte Goldfixing

Der neue LBMA Goldpreis ersetzt seit Ende März das zuvor seit dem Jahr 1919 praktizierte Goldfixing, bei dem Vertreter von vier oder fünf Großbanken zweimal täglich per Telefonkonferenz die Referenzpreise für den Goldmarkt ermittelten. Doch nachdem bekannt geworden war, dass Zinsen und Devisenkurse manipuliert worden sind, geriet dieses System zunehmend in die Kritik.

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