Stand: 11.01.2013  1 Kommentare

Die Produktpalette der australischen Lunar Serie II wurde 2013 erneut um eine Münz-Variation erweitert. Auch bei der Schlange 2013 gibt es nun eine Version mit dem Privy Mark Bayrischer Löwe. Bereits im Vorjahr 2012 beim Drachen gab es bereits ebenfalls ein Privy Mark mit dieser ungewöhnlichen Konstellation: eine australische Münze mit chinesischen Lunarkalender-Motiv und einem bayrischen Löwen als Münzzeichen. Dies betrifft allerdings nur die Standard-Stückelung 1 Unze (1 oz). Bildmaterial war zum Zeitpunkt der Artikelerstellung noch nicht verfügbar.

Ein sogenanntes Privy Mark ist ein Münzzeichen, dass zusätzlich zum Motiv aufgeprägt ist. Es gibt bereits eine Reihe von Münzen mit Privy Marks, unter anderem z. B. die Silbermünze Maple Leaf mit Privy Marks, deren Motive wiederum den Tiermotiven des chinesischen Lunarkalenders entlehnt sind. Insgesamt betrachtet sind Münzen mit Privy Marks sicherlich ein Nischenprodukt. Bestimmte Privy Marks, vor allen jene mit sehr geringer limitierter Auflage, sind allerdings auch bei manchen Sammlern durchaus sehr gefragt und erzielen deutlich höhere Preise als die entsprechende Standard-Bullionmünze.

Sammlern der eigentlichen Lunar Serie II sind Privy Marks oftmals ein Dorn im Auge, da es sich abgesehen von dem kleinen Münzzeichen um die gleichen Münzen handelt, die Privy Mark-Ausgaben aber deutlich günstiger angeboten werden, was dazu führen könnte, dass auch die normalen Ausgaben aufgrund der "Verwässerung" des Marktes unter Umständen an Sammlerwert verlieren. Auch bei Online-Auktionshäusern kommt es sicherlich häufiger zu Verwechslungen und ein Laie erhält z. B. statt einer normalen, auf 300.000 Stück limitierten Münze, nur eine billigere Variante davon.

Ob die kuriose australisch-chinesische-bayrische Mischung beim Sammler ankommt oder unbedingt in eine Sammlung gehört, bleibt fraglich. Bei entsprechend niedrigen Verkaufspreisen werden aber auch sicherlich die Privy Mark-Varianten ihre Abnehmer finden. Beauftragt wurden die Privy Mark-Ausgaben übrigens von der BayernLB, welche auch Sparkassen, andere Banken und Münzhändler beliefert.

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Kommentare [1]
  • von Roland Bruckert | 25.08.2013, 11:24 Antworten

    Privy Marks gehören grundsätzlich verboten und die Perth Mint wäre gut beraten, wenn sie sich dies per Gerichtsbeschluss verbieten lassen würde. Erst ab dem Drachen greift diese Verwässerung des Marktes um sich. Es ist zu erwarten, dass der Wert der offiziellen Lunar II Münze durch die viele Privys geschmälert wird. Ich werde mir überlegen, ob ich dann diese Reihe weiter sammeln kann.

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