Stand: 10.07.2019  2 Kommentare

EZB-Chef Mario Draghi hat zuletzt weitere geldpolitische Lockerungen in der Eurozone angedroht. Nach dem demokratie-unwürdigen Brüsseler Basarhandel soll nun aller Voraussicht nach im Herbst 2019 auch noch die ehemalige französische Finanzministerin und heutige Chefin des IWF, Christine Lagarde, Nachfolgerin von „Signore Draghi“ als Präsidentin der Europäischen Zentralbank werden. 

Lagarde wird die inflationstreibenden Anleihekauf-Programme mit Sicherheit wieder aufnehmen. Dadurch wird die EZB-Bilanz neue Höchststände oberhalb von 5 Mrd. EUR erreichen. Und natürlich wird auch die absurde Negativzinspolitik der EZB ebenfalls fortgesetzt werden.

Gleichzeitig hat die US-Notenbank FED den Ausstieg aus der Zinswende in den letzten Monaten verbal vorbereitet. Bereits beim Mini-Aktien Crash vor Weihnachten hatten die Märkte die FED zum Kurswechsel gezwungen. Nun erwartet der Markt eine erste Zinssenkung Ende Juli. 

Insgesamt ist der Währungskrieg in vollem Gang und Donald Trump wird nicht müde, einen schwächeren US-Dollar zu fordern, um der amerikanischen Wirtschaft einen Export-Vorteil zu verschaffen und das enorme Handelsdefizit zumindest ansatzweise zu reduzieren.

Zusammengenommen geht damit die unendliche Geschichte der hochmanipulierten Finanzmärkte weiter. Die Notenbanken werden weltweit auch weiterhin beliebig billiges Geld zur Verfügung stellen sowie Aktien und Unternehmensanleihen aufkaufen. Verlierer sind die Arbeiter, Sparer und unsere Gesellschaft. 

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Der Goldpreis hat all das mit einem gewaltigen Sprung nach oben quittiert. Nach einer sechs Jahre lange Bodenbildung und zahlreichen Rücksetzern an der massiven Widerstandszone 1.350 – 1.375 US-Dollar, gelang im Juni der Ausbruch nach oben. Dabei dürfte das kürzlich erzielte Hoch bei 1.438 US-Dollar nur ein Zwischenhoch gewesen sein. 

Gut möglich, dass der Goldpreis bis zum FED-Zinsentscheid am 31. Juli den erfolgreichen Ausbruch zunächst einmal konsolidieren und korrigieren wird. Entweder findet diese Konsolidierung auf hohem Niveau um 1.400 US-Dollar statt oder aber die schwachen Hände werden bei einem Test der ehemaligen Widerstandszone 1.350 – 1.375 US-Dollar rechtzeitig vor dem nächsten Anstieg noch abgeworfen.

In jedem Fall hat der Befreiungsschlag am Goldmarkt ein neues Kapitel aufgeschlagen und ein Mindestkursziel bei 1.525 US-Dollar aktiviert. Hier begann das große Dilemma am Goldmarkt im Frühjahr 2013.

Damals prallten die Goldkurse dreimal von dieser Marke deutlich nach oben ab. Beim vierten Mal hielt die Unterstützung nicht mehr und es kam zum großen Crash und in der Folge zum Tiefpunkt bei 1.045 US-Dollar.

Heute, über sechs Jahr später, hat der Edelmetallsektor eine tiefe und lange Talsohle durchschritten. Mit dem erfolgreichen Ausbruch steht die Ampeln sowohl beim Gold als auch beim Silber und natürlich den Minenaktien augenscheinlich auf grün! 

Im kostenlosen Cashkurs*Gold-Webinar am Mittwoch den 17.Juli um 18 Uhr gehen Dirk Müller, Ronald-Peter Stöferle, Florian Grummes und Björn Paffrath der Frage nach, ob wir uns nun tatsächlich in einem neuen Bullenmarkt bei Gold, Silber und den Minenaktien befinden - oder ob die jüngsten Kurssteigerungen nur das bekannte Strohfeuer darstellen. Seien auch Sie mit dabei!

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Kommentare [2]
  • von Fritz | 17.08.2019, 17:42 Antworten

    Draghi,Putin,Trump,Brexit sind die besten Nährböden für Metallspekulanten, es bildet sich im Moment eine ungeahnte Blase, keiner weiss wann sie explodiert denn Gold ist schon Jahre überbewertet.

  • von blo-rakane | 11.07.2019, 18:34 Antworten

    5 Mrd. EUR x1000=5 Billionen€... EZB-Bilanz

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