Stand: 02.08.2015  0 Kommentare

Nigel Moffat von der Perth Mint zeigt sich positiv überrascht von der starken Nachfrage nach physischem Gold. Trotz des Unterschreitens der 1.100-Dollar-Marke bleibe die zu erwartende Korrelation aus fallenden Preisen und einem rückläufigen Kaufverhalten aus. Zugleich stellt Moffat fest, dass aufgrund des gefallenen Australischen Dollars das Geschäft der Raffination in Australien nach wie vor profitabel verläuft.

Beträchtliche Goldnachfrage aus allen Teilen der Welt

Von seinem Höchstwert im Jahr 2011 bei über 1.900 Dollar hat Gold mittlerweile über 40 Prozent an Wert eingebüßt und notiert aktuell bei 1.080 Dollar. Laut Nigel Moffat von der Perth Mint Depository habe der Preisverfall jedoch nicht zu einem nachlassenden Interesse der Anleger an physischen Goldprodukten wie Goldbarren oder Goldmünzen geführt, im Gegenteil. "Seit dem Rückgang des Goldpreises auf weniger als 1.100 Dollar sehen wir wieder eine beträchtliche Nachfrage, die aus allen Teilen der Welt kommt", sagt Moffat und ergänzt:

"Während der Finanzkrise im Jahr 2008 stieg die Nachfrage nach Gold drastisch, weil Gold als Wertspeicher genutzt wurde. Auch heute noch ist Gold die Anlageklasse, die Menschen bei Unsicherheit in der Welt wählen." Die starke Nachfrage ist derzeit nicht nur bei der Perth Mint feststellbar. Auch bei der US Mint sprechen die stark steigenden Absatzzahlen für die Anlagemünze American Gold Eagle eine deutliche Sprache.

Australische Raffinierer profitieren von fallender Landeswährung

Die Perth Mint ist nicht nur einer der bedeutendsten Münzprägeanstalten, sondern auch die zweitgrößte Scheideanstalt der Welt mit einem jährlichen Raffinationsvolumen von 240 Tonnen Gold. Das Edelmetall stammt vorwiegend aus australischen Minen, wird aber auch aus Ländern wie Neuseeland und Papua Neuguinea eingeführt.

Ein Teil des raffinierten Goldes wird zu Münzen ein beträchtlicher Teil aber auch zu Goldbarren verarbeitet, insbesondere zu Barren mit einem Gewicht von 1 kg, die beim Handel in asiatischen Ländern wie China, Indien oder Thailand bevorzugt werden. Rund 85 Prozent des Umsatzes des Perth Mint stammt aus dem Exportgeschäft.

Die Goldraffination selbst ist trotz des gefallenen Goldpreises für die Perth Mint nach wie vor profitabel. Moffat erklärt dies mit dem schwachen Australischen Dollar, der - ebenso wie der deutliche Wertverlust des Euro gegenüber dem US-Dollar - als ein Puffer gegen Preisverluste von Gold wirkt.

Goldprodukte der Perth Mint

Am deutschen Markt ist die Perth Mint vor allem für ihre Gold- und Silbermünzen bekannt. Dazu gehören die Goldmünze Känguru, die Serien Lunar 2 Gold und Lunar 2 Silber sowie die Silbermünzen Koala  und Kookaburra. Darüber hinaus erfreuen sich die geprägten Goldbarren der Perth Mint mit Känguru-Motiv großer Beliebtheit, die in acht Größen und Gewichten zwischen 1 g und 10 oz erhältlich sind.

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