Stand: 20.06.2018  7 Kommentare

Kommt die nächste Katastrophe morgen? Oder erst in 100 Jahren? Prepper haben diese Frage bereits entschieden. Sie sind vorbereitet.

Prepper Ausrüstung  

Schwarzseher haben bekanntlich immer recht. Nämlich deshalb, weil man nicht widerlegen kann, dass sie nicht recht haben. Denn irgendeine Krise oder Katastrophe ist immer passiert in der millionenjährigen Geschichte unseres Planeten, und wird auch weiterhin passieren. Das Ende der Dinosaurier durch einen gewaltigen Meteoriten Einschlag. Kriege und gesellschaftliche Umbrüche. Erdbeben und Überschwemmungen. Atomunglücke und Apokalypsen. Seuchen und Cyberangriffe. Börsencrashs und Hyperinflation. Stromausfälle und Terroranschläge.

Die Frage ist nur: Wann kommt der Tag X?

Prepper: Bereit für den Tag X

Die sogenannten Prepper gehen davon aus, dass der Tag X bald eintreten kann. Und dass es schlimm wird. Deshalb bereiten sie sich darauf vor. Deshalb heißen sie Prepper (englisch = "to prepare”, sich vorbereiten). Und Prepper sind nicht nur ein paar Wenige. Genaue Angaben sind schwierig, manche Insider beziffern die Zahl der Prepper in Deutschland gar auf über 1 Million. Man kann aber in jedem Fall von einer Prepperszene sprechen. Man kennt sich, man trifft sich, man tauscht sich aus. Im realen Leben, aber auch im Web in den einschlägigen Communities.

Wir sind überzeugt, dass die Prepperszene wächst.

Philipp Nater, www.sichersatt.de

Was heißt "sich vorbereiten”?

Natürlich ist nicht jeder, der eine Dose Ravioli im Keller hat, gleich ein Prepper. Prepper antizipieren eine mögliche Krisensituation. Sie haben eine klare Vorstellung, was im Ernstfall überlebenswichtig sein könnte. Das reicht von professionell anmutender Vorratshaltung mit Lebensmitteln, Kerzen, Hygienematerial oder Medikamenten über Gaskocher oder Kofferradio (natürlich mit Kurbel) bis hin zu Werkzeugen und ausgeklügelten Fluchtplänen. Manch einer soll sich sogar einen bombensicheren Bunker in den Garten gebaut haben.

Das Erlernen von Survivaltechniken kann auch nicht schaden, ebenso wie das Erlernen von Kampftechniken zum Selbstschutz. Man weiß ja nie, ob irgendwelche marodierende Horden einem am "The Day after” das Leben schwer machen. Manche Prepper haben deshalb auch Waffen gebunkert. Waffenscheinfreies wie Pfefferspray, Messer oder Pfeil und Bogen ist in jedem einschlägigen Shop einfach zu bekommen.

Mit Schusswaffen ist das so eine Sache. Im Zweifel spricht man halt nicht offen darüber. Prepper hängen ihre Vorbereitungen sowieso nicht an die große Glocke.

Übervorsichtige Spinner, verrückte "Doomer”?

Wenn Ihnen diese Frage jetzt durch den Kopf geht, dann sind Sie in bester Gesellschaft. Denn die meisten denken so, wenn Sie zum ersten Mal von Preppern hören. Doch das wäre vorschnell geurteilt. Bevor Sie also anfangen, Prepper als verschrobene Pessimisten oder fatalistische Doomsday-Prepper in die Apokalyptiker Ecke zu stellen, sollten Sie sich die Gegenfrage stellen: Können Sie definitiv ausschließen, dass morgen KEIN verheerendes Erdbeben stattfindet?

Sehen Sie - es ist nämlich eine Sache des Glaubens! Und "glauben” tun wir schließlich alle irgendwas. Dass die Ehefrau treu, die Renten sicher, und der neu angeschaffte Diesel Kombi umweltfreundlich ist.

Prepper sind also ganz normale Leute. Sie wünschen sich genauso wenig eine Katastrophe wie Sie oder wir von Gold.de. Die meisten wollen einfach nur vorbereitet sein, sehen sich eher als verantwortungsvolle Menschen, die Krisenvorsorge betreiben. Wer einen Motorradhelm trägt oder sein Haus versichert, der macht das ja auch nicht aus purem Pessimismus. Schließlich kann auch ein Stromausfall nervig sein, wenn man stundenlang ohne Licht ausharren muss.

Die Sache mit dem Glauben

Natürlich ist dieser Glaube an eine mögliche Krise bei Preppern überdurchschnittlich stark ausgeprägt. Anders lässt sich das Engagement nicht erklären. In Anlehnung an das berühmte Zitat von Descartes "Cogito, ergo sum” ("ich denke, also bin ich”) könnte man bei Preppern schon sagen: "Ich glaube, also bereite ich mich vor.”

Also lässt da doch Nostradamus grüßen? Zurück ins Mittelalter, zum religiös überhöhten Glauben an das Unausweichliche? Nein. Zwar ist es richtig, dass dieser Satz von Descartes die Ära der Aufklärung einleitete, also jene große Denkströmung, die mit Vernunft und Wissenschaft das Ende mittelalterlicher Irrationalität einläutete. Prepper reflektieren aber die Irrationalitäten heutiger Verhältnisse. So gesehen sind Prepper sogar sehr modern.

Was haben Prepper mit Gold zu tun?

Krisenfeste Reservewährungen sind natürlich auch Thema. Da schließt sich der Bogen zu Edelmetallen. Jeder interessierte Anleger weiß, dass Silber und natürlich insbesondere Gold eine gute Absicherung in Krisenzeiten ist. Denn ob am Tag X Papiergeld, Aktien oder Zinsprodukte noch etwas wert sind, steht ja in den Sternen. Und mit Immobilien ist das ja auch so eine Sache. Die können beschädigt werden, oder man kann sie enteignen.

Gold als Wertspeicher hat dagegen noch nie versagt. Es trotzt Wasser, Erdbeben, Seuchen oder Kriegen. Es überdauert Regierungen, Finanzcrashs oder Währungswechseln. Und es ist handlich genug, dass man es verstecken kann.

Wir empfehlen in jedem Anschreiben, das wir Bestellungen beilegen, sich auch zu Gold und Silber Gedanken zu machen … Für eine Krise braucht man natürlich eher kleinere Stückelungen, um gegebenenfalls gegen Lebensmittel oder Hygieneartikel tauschen zu können. Sicher sollte man dabei bekannte Münzen wie Maple Leaf, Krügerrand, Philharmoniker bevorzugen. Gegen drohende Goldverbote kann man Sammlermünzen erwerben, dies könnte vor Konfiszierung schützen.

Simon Träger, krisenpakete.de

Gold und Silber Empfehlungen für Prepper Gold und Silber für Prepper: Wichtig sind hier kleine Stückelungen, Bekanntheit und Fungibilität

Krisenvorsorge

Wer sich für Gold und Silber interessiert, das auch in kleinen Stückelungen erhältlich ist, einen hohen Bekanntheitsgrad hat und gut fungibel ist - hier einige ausgewählte Direktlinks zu den jeweiligen Preisvergleichen:

Es gibt aber auch Stimmen, die von Edelmetallen abraten. Begründet wird dies, dass in Notsituationen ein Tausch von Gold oder Edelmetall gegen wichtige Dinge des täglichen Überlebens zum Nachteil des Besitzers verlaufen würde.

Sind Prepper politisch?

Nicht mehr und nicht weniger als jeder andere Mensch auch. Erdbeben oder Naturkatastrophen haben ja mit Politik nichts zu tun.

Anders verhält es sich, wenn gesellschaftliche Umbrüche befürchtet werden. Solche Einschätzungen sind politisch. Hier ergeben sich thematische Anknüpfungspunkte zu extremistischen Positionen. Derzeit vor allem zum rechten Lager. So beschlossen im Dezember 2017 die Innenminister der Länder, die Prepper-Szene explizit auf rechts-extremistische Tendenzen hin zu beobachten. Vorausgegangen waren Verbindungen zur "Reichsbürger” Szene und Waffenfunde, die bei Hausdurchsuchungen im Sommer 2017 entdeckt wurden. Ein befürchteter "Untergang” Deutschlands ist bekanntlich wichtiger Teil rechten Gedankengutes. "Deutschland” fungiert hier stark als identitätsstiftende Klammer. Dieses "Deutschland” wird als bedroht (oder gar "besetzt”) angesehen, sei es durch fremde Mächte, durch Migration, oder sonstige böswillige Akteure. Da mag es durchaus Kreise geben, die sich hier regelrechte Bürgerkriegs-Szenarien ausmalen, wo sie mit der Waffe in der Hand ihre "Mission" durchsetzen. Aber das sind keine Prepper.

Entsprechend stieß das Ansinnen der Innenminister, die Prepperszene als solche beobachten zu wollen, in der Prepper-Bewegung auf Unverständnis. So äußerte der Verein Prepper e.V. in einem offenen Brief an die Innenminister der Länder die Befürchtung, Prepper pauschal mit Waffen zu assoziieren sei eine übereilte Verurteilung der Szene und würde die Öffentlichkeitsarbeit nur erschweren. Gleiches gelte für den Vergleich zwischen Prepper und "Reichsbürger".

Hier darf also nicht pauschalisiert werden. Man verurteilt ja auch nicht pauschal alle Jäger oder Sportschützen als Rechsextremisten, nur weil sie Waffen haben. In den einschlägigen Prepper-Foren und Communities gehört die Distanzierung von extremistischen Tendenzen daher zum guten Ton.

Als unpolitisches Portal achten wir sehr darauf, dass weder links- noch rechtsradikales Gedankengut über unsere Plattformen verbreitet wird und intervenieren bei entsprechenden Beiträgen sofort. Der Moderationsaufwand hält sich aber absolut in Grenzen, da wir durch eine Null-Toleranz-Politik in den vergangenen Jahren und sehr klar formulierten Forenregeln entsprechende Individuen erfolgreich fernhalten konnten.

Ben Pichler, austrian-preppers.at

Prepping als Geschäft?

Wo eine Szene, da eine Zielgruppe. Und somit auch ein potentieller Markt. Passende Krisenliteratur oder Ratgeber sorgen für den theoretischen Überbau, größere und kleinere Webshops für die Krisenvorsorge per Mausklick. Sie nennen sich "krisenpakete.de”, "notrucksack.com”, "survivalcombat.de”, "prepper-shop.net", "www.fluchtrucksack.de" oder "sichersatt.de", da ist der Name Programm. Hier findet sich von der Trinkwasseraufbereitung über den Fluchtrucksack bis hin zu Armbrust-Pfeilen oder dem Spezial-Müsliriegel für den Hunger-Ernstfall alles für die kommende Katastrophe. Für die ganz Harten auch die ABC Ausrüstung. Allerdings dürfte der Geschäftsgedanke nicht überall im Vordergrund stehen. Eine große Portion Überzeugung spielt bei vielen Shops ebenfalls eine wichtige Rolle.

Auch größere Outdoor-Shops und Markenhersteller dürften die Entwicklung mit Interesse beobachten. Schlafsäcke oder Taschenmesser sind ja nicht nur für Camper und Naturfreunde interessant. Am besten gleich kombiniert mit den passenden Survival-Kursen. Die Grenze zu "Bushcraftern”, der Outdoor- und Survival-Szene ist da sehr fließend.

Auch die üblichen Baumärkte oder Drogerieketten haben mit der neuen Zielgruppe sicher hier und da ein kleines Absatz-Extra gemacht, Stichwort Notstrom-Aggregat, oder Zahnpasta in der Großpackung.

Wie es anfing

Das Horten von Vorräten ist ja nicht neu. Es ist so alt wie die Menschheit selbst. Neu ist, dass man mit "Prepper" einen neuen, auch medienwirksamen, Begriff gefunden hat. Und dass sich der Begründungszusammenhang geändert hat. Wenn alles funktioniert, braucht man heute wirklich keine Vorratshaltung mehr. Der Supermarkt um die Ecke oder die 24/7 Tankstelle hat ja alles, ständig und sofort verfügbar. Moderne Warenwirtschaften arbeiten ebenfalls "just-in-time". Was aber, wenn der Strom mal lange und großflächig ausfällt, wie etwa bei einem großen Blackout?

So bleibt als Begründung für die Vorratshaltung nur noch die gedachte Krise. Entsprechend hat sich auch die Vorstellung gewandelt, was ein Vorrat ist. Hatte Oma darunter vor allem Einmachgläser oder die Kartoffeln der letzten Ernte verstanden, so gesellen sich im modernen Prepper-Vorratskeller Waffen, Werkzeuge und Survival-Utensilien dazu.

Aus meiner Sicht sollte man sich auf ein spezielles Krisenszenario vorbereiten und das ist der Blackout, ein langanhaltender Stromausfall. Dieser kann durch Krieg, Hacker oder Sabotage verursacht werden

Hendrik Schirmer, www.fluchtrucksack.de

Die Ursprünge der Prepper Bewegung im engeren Sinne liegen in den USA. Dort war der Pfadfinderspruch "be prepared” schon zu Zeiten des kalten Krieges ziemlich populär. Bekanntlich endete der Kalte Krieg ziemlich lautlos Ende der 90er Jahre. Dafür definierten dann Terroranschläge oder Finanz- und Verschuldungskrisen die neue Bedrohungslage.

Black-Swan-Ereignisse" wie der 11. September, die Finanzkrise 2008/2009 und eine Anzahl von Anschlägen spielen eine große Rolle, wenn es um die Entstehung einer kollektiven Wahrnehmung dieser Thematik geht

Jasper Martitz, survivalrucksack.com

Neuen Schub für die Prepper-Bewegung in Deutschland gab es auch 2016, als das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) detaillierte Empfehlungen zur Krisenvorsorge und zur Bildung von Notvorräten aussprach: "Mit einem Vorrat an Lebensmitteln und Getränken für zwei Wochen sind Sie hierfür gerüstet … Halten Sie pro Person ca. 14 Liter Flüssigkeit je Woche vorrätig."

Wenn man so will, also die offizielle Aufforderung zum "preppern”.

Das könnte auch interessieren:

"Prepper Sprech”: Gängige Abkürzungen für Einsteiger

INCH: I never come home

TEOTWAWKI: The end of the world as we know it

PANZERPLATTEN: Lange haltbare Trockenkekse

BUG OUT: Die gewohnte Umgebung verlassen

BUG IN: Sich im Haus einigeln/verschanzen

BoB: Bug Out Bag, ein fertig gepackter Fluchtrucksack

Prepper Liste

Anleitungen und Empfehlungen für Packlisten gibt es zuhauf in den einschlägigen Portalen. Sie hängen zudem davon ab, welches Szenario angedacht wird. Ein großer Vorratskeller ist natürlich anders bestückt als ein Flucht-Rucksack. Im Wesentlichen umfassen Prepperlisten bzw. eine Prepper Ausrüstung aber folgende Punkte:

  • (Haltbare) Nahrung & Getränke
  • Kleidung
  • Übernachtung
  • Licht, Energie & Wärme (Feuer)
  • Hygiene
  • (Gas-) Kochset
  • Kommunikation
  • Notfall Signale
  • Werkzeug & Hilfsmittel
  • prophylaktischer Schutz für Körper und Gesundheit
  • Erste Hilfe Set für Verletzungen
  • Verteidigung
  • Finanzielles

Prepper Links für Einsteiger:

Link Kategorie Details
Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe Website des BKK offizielle Empfehlungen zur Krisenvorsorge
www.prepper-gemeinschaft.de Prepper Gemeinschaft Deutschland (PGD) Infos, Ratgeber, Forum
www.previval.org Prepper Forum Unterforen zu allen Themen (Nahrung, Ausrüstung, Überleben, Suche-Biete Treffpunkt etc)
Prepper e.V. Verein für Krisenvorsorge und Zivilschutz eingetragener Verein, Infos, Veranstaltungen
Katwarn Warnsystem (Smartphone App) Katastrophen Warnungen, herausgegeben vom "Fraunhofer Institut für Offene Kommunikationssysteme FOKUS"
www.survivalrucksack.com Ratgeber Plattform Tips, Blog, Kaufempfehlungen und Tutorials
www.krisenpakete.de Onlineshop Prepper Bedarf, Blog
www.city-prepper.de Onlineshop & Blog Prepper Bedarf & Accessoires (T-Shirts, Kappen)
www.sichersatt.de Onlineshop Preppershop
www.austrian-preppers.at Community Portal Prepper-Foren, Blog, News, Infos
www.fluchtrucksack.de online Shop Preppershop
www.der-survivalscout.com Preppernetzwerk Ostfriesland Community, Ratgeber
www.preppers-point.de Blog Artikel, Infos, News

Vorbereiten für den Ernstfall: Übertrieben oder sinnvoll?

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Kommentare [7]
  • von Anna | 24.06.2018, 22:30 Antworten

    Und das beste kommt zum Schluss. Ihr habt eine der besten Seiten vergessen
    paranoid-prepper.com. Nur so als Info

  • von Waldmann | 22.06.2018, 16:26 Antworten

    Also ich seh das so: einen gewissen Grundvorrat bereit halten, den man auch verbrauchen kann. Und immer das älteste verbrauchen. So wird nichts alt und hat auch was umweltfreundliches, wenn man nicht für jeden Mini-Einkauf mit dem Auto zum nächsten Supermarkt fahren muss... Für den Notfall nahrungsmäßig gerüstet und trotzdem nicht übertrieben. Und EM seh ich da in der gleichen Kategorie (als eine Säule unter vielen), wird ja auch nicht schlecht, im Gegenteil hat man noch den Anspareffekt und hat das beruhigende Gefühl, noch was für später zu haben. Gleichzeitig aber nicht so flüssig, dass man geneigt ist, es auf die Schnelle wieder auszugeben wie bei Bargeld...

  • von Wolga66 | 20.06.2018, 18:37 Antworten

    Mal wieder Panik und Weltuntergang.
    Das einzige Problem das ich z.Zt. sehe wäre ein längerer Stromausfall durch Überlastung oder Unfall.
    Als Vorsorge braucht man einen Stromerzeuger und Taschenlampen mit aufgeladenen Batterien.

    • von Christian G | 21.06.2018, 12:37 Antworten

      Stimmt, niemand weiß was kommt, aber Energie ist das a und o, wenn was kommt. Der erste Schritt zum Prepper ist gemacht.

  • von Johannes | 20.06.2018, 12:08 Antworten

    Das wahrscheinlichste Szenario für einen länger andauernden Ausfall der Infratsruktur in Deutschland ist wohl ein Kollaps der elektronischen Zahlungssysteme, evtl. gepaart mit einem Blackout der Energieversorgung durch einen Hackerangriff. Dann helfen am ehesten Bargeld und Edelmetalle. Diese retten einen aber auch nur dann, wenn die öffentliche Ordnung erhalten bleibt, z.B. indem die Beamten im Dienst bleiben. Ansonsten, das lehrt uns jeder Western, kann man sich mit Gold nicht freikaufen aus einer Misere. Es gibt immer einen der stärker ist.

    • von fm | 05.07.2018, 13:12 Antworten

      Das Ganze hat noch ein wenig mehr als die Angst vor dem Weltuntergang.
      Unsere Generation gehört mit zu den ersten, für die alles verfügbar ist am Supermarkt um die Ecke oder Kiosk nebenan.
      Repariert wird nicht mehr, nur noch weggeworfen und neu gekauft.
      Oma und Opa haben noch Obst eingekocht und Kartoffeln eingekellert.
      Wir haben dazu völlig den Bezug verloren mit allen u.a. auch ökologischen Folgen - wem ist schon bewußt, wie lebensnotwendig z.B. Bienen sind.
      Leute, die an Krisen denken handeln verantwortungsvoll für sich uns andere, da sie sich kritisch mit unserer Lebensweise und den Gefahren für Mensch und Umwelt auseinandersetzen.

    • von Christian G | 20.06.2018, 14:07 Antworten

      Aber mit Gold kann man sich einen noch stärkeren leisten, der einen vor dem stärkeren schützt.

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