| GOLD | 4.993,92 $/oz | 4.207,72 €/oz | 135,28 €/g | 135.281 €/kg |
| SILBER | 75,56 $/oz | 63,68 €/oz | 2,05 €/g | 2.047,36 €/kg |
Aufgrund des stark gestiegenen Silberpreises ist der Verkauf von Silbermünzen zu den derzeitigen Konditionen bei uns nicht möglich. Aktuell werden auch keine Silbermünzen bei der Bundesbank angeboten.
Silbermünzen in der Qualität „Stempelglanz” werden von der Bundesbank zum Nennwert ausgegeben. Für Ausgaben in „Spiegelglanz“ ist hingegen die zum Bundesverwaltungsamt gehörende Münze Deutschland zuständig. Der Ausgabepreis dieser Münzen ist höher als der der „Stempelglanz“-Münzen, richtet sich aber ebenfalls nicht direkt nach den tagesaktuellen Silberpreisen.
Dieses System der Preisfestsetzung funktioniert nur, solange der Silberpreis über dem Ausgabepreis der Münzen liegt. Sobald eine Münze günstiger ist als ihr Silberwert, wird Arbitrage möglich.
Die Erhöhung des Nennwerts ist eine bewährte Methode, um der Gefahr der Arbitrage entgegenzuwirken. So wurden beispielsweise im Jahr 2015 in Deutschland die 20-Euro-Silbermünzen eingeführt. Sie ersetzten die älteren 10-Euro-Ausgaben.
Eine weitere Möglichkeit wäre, den Silbergehalt zu senken oder komplett auf unedle Metalle umzustellen. Erfahrungsgemäß haben diese Maßnahmen jedoch ein stark nachlassendes Interesse von Sammlern zur Folge.
Deshalb war für die Silbermünzen des Jahres 2026 ursprünglich eine Nennwerterhöhung geplant. Für Ausgaben aus Sterlingsilber sollten die Nominale von 20 auf 25 Euro und für Ausgaben aus Feinsilber von 25 auf 35 Euro angehoben werden.
Es folgte eine weitere Ankündigung der Nennwerterhöhung auf 35 Euro für Münzen aus Sterlingsilber und 50 Euro für Feinsilbermünzen. Abermals stieg der Silberpreis zu stark für die geplante Erhöhung.
Die Ausgabe aller für das Jahr 2026 angekündigten deutschen Silber-Euro-Gedenkmünzen wurde ausgesetzt. Zumindest ist dies der aktuelle Stand vom 22. Januar 2026. Ob einige oder gar alle Münzen doch noch erscheinen werden, hängt von der Entwicklung des Silberpreises in den kommenden Wochen und Monaten ab.
Hier die Übersicht über die aktuell vom Ausgabestopp betroffenen Gedenkmünzen:
Unglaubliche Enttäuschung.
Eine Münze mit 444/1000 Silbergehalt als Silbermünzen zu benennen.
Das letzte Silbergeld 925er mit immer höheren Nennwert ohne 19% Steuer. Allerdings sind doch viele Silber-und Goldmünzen über den Nennwert. Ablenkung, Silber wird jetzt anders gebraucht, da kann man nicht über Nennwer verkaufen, die meißten verschwinden eh bei Samlern
Soll sich doch der Staat darüber freuen wenn er Silbermünzen für mehr verkaufen "DARF" als der Silberpreis hergibt, anstelle die Produktion deswegen komplett einzustellen...
Der Sammler zahlt doch so oder so... oder hab ich da was falsch verstanden!?
Wenn ich soetwas mit solch einer Überschrift lese, kommt mir da eher die berühmte deutsche Sparsamkeit (Preis aussitzen und abwarten) in den Sinn als irgend etwas anderes...
Schließlich sitzen Wir ja auch auf unseren Silberwerten mit der Erwartung dass der Preis für dieses Edelmetall noch weiter steigt; - warum sollte das bei deutschen Münzpräge- Unternehmen denn anders sein?