Stand: 25.01.2017  0 Kommentare

Wie aus den veröffentlichten Daten des World Gold Council hervorgeht, war Russland im November 2016 wieder einmal der mit Abstand aktivste staatliche Goldkäufer am Markt. China hat seine Bestände erstmal seit Mai nicht erhöht und die Goldreserven der Türkei gehen nach den höchsten Verkäufen seit Februar 2016 weiter zurück.

Top 20 der staatlichen Goldreserven im November 2016

Platz Land Goldreserven (Tonnen) Goldanteil an Gesamtreserven
1. USA 8.135,5 74,2 %
2. Deutschland 3.377,9 68,1 %
3. IWF 2.814 k. A.
4. Italien 2.451,8 67,2 %
5. Frankreich 2.435,8 63,9 %
6. China 1.842,6 2,2 %
7. Russland 1.615,2 15,6 %
8. Schweiz 1.040 5,8 %
9. Japan 765,2 2,4 %
10. Niederlande 612,5 63,1 %
11. Indien 557,8 5,7 %
12. EZB 504,8 26,3 %
13. Taiwan 423,6 3,6 %
14. Türkei 396,5 13,1 %
15. Portugal 382,5 57,2 %
16. Saudi-Arabien 322,9 2,2 %
17. Vereinigtes Königreich 310,3 8,5 %
18. Libanon 286,8 20,1 %
19. Spanien 281,6 16,7 %
20. Österreich 280 44,9 %
Welt gesamt 33.248,5 k. A.

Russische Goldreserven legen erneut zu

Mit Goldkäufen im Volumen von 32,13 Tonnen hat Russland im November 2016 seine Goldbestände ein weiteres Mal kräftig erhöht und erreichte einen Gesamtbestand von 1.615,2 Tonnen. Damit lag das Land im internationalen Vergleich unverändert nach China und vor der Schweiz auf dem 7. Platz.

Der Goldanteil an den russischen Reserven belief sich trotz der Zukäufe im November auf 15,6 Prozent, ein leichter Rückgang gegenüber 16,3 Prozent im Oktober, der in erster Linie auf die negative Goldpreisentwicklung im November zurückzuführen ist.

Am 30. November, dem Stichtag für die Bewertung des russischen Goldes, kostete die Feinunze Gold im Londoner Handel 1.178,10 US-Dollar, damit war der Goldpreis um über sieben Prozent günstiger als am Stichtag im Oktober.

China setzt Goldkäufe aus

China hat im November 2016 überraschend kein Gold gekauft. Zuletzt hatte die Volksrepublik, nach Russland der zweitwichtigste staatliche Käufer des Edelmetalls, die Bestände im Mai 2016 unverändert gelassen. Im internationalen Vergleich im November China vor Russland und nach Frankreich auf dem 6. Platz.

Der Goldanteil an den chinesischen Reserven war mit 2,2 Prozent gegenüber dem Wert des Vormonats von 2,3 Prozent nahezu unverändert, was vor allem auf Dollarverkäufe zurückzuführen sein dürfte. China war im November bemüht, den Wertverfall des Yuan gegenüber der US-Währung zu bremsen.

Kasachische Goldreserven steigen kontinuierlich weiter

Wie in jedem anderen Monat seit Dezember 2011 hat Kasachstan auch im November 2016 wieder Gold gekauft. Das Volumen belief sich auf 3,07 Tonnen. Kasachstan schließt mit einem Bestand von nun 254,7 Tonnen weiter zu den Top 20 der größten staatlichen Goldbesitzer auf.

Im November lag das Land vor Belgien und nach Österreich auf dem 21. Platz. Dank der jahrelangen Zukäufe macht Gold mit einem Anteil von 32,4 Prozent mittlerweile fast ein Drittel im Mix der Reserven des zentralasiatischen Landes aus.

Türkei trennt sich weiter von Gold

Die Türkei hat im zweitletzten Monat des vergangenen Jahres ihre Rolle als wichtigster staatlicher Goldverkäufer am Markt bestätigt und trennte sich von 28,77 Tonnen des Edelmetalls. Die Bestände umfassen allerdings neben Gold des türkischen Staates auch Einlagen von Geschäftsbanken in Gold, sodass die Verkäufe nicht direkt mit anderen Ländern vergleichbar sind.

Die für November an den IWF gemeldeten türkischen Goldreserven beliefen sich auf 396,5 Tonnen mit einem Anteil an den internationalen Reserven von 13,1 Prozent. Im internationalen Vergleich liegt die Türkei vor Portugal und nach Taiwan auf dem 14. Platz.

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