Stand: 08.03.2018 0 Kommentare

Neben sachliche und nüchternen Themen wie der Preisentwicklung von Edelmetallen, Fördermengen oder den Trends bei Angebot und Nachfrage finden sich auch immer wie der erheiternde, kuriose und erstaunliche Meldungen rund um das Thema Gold und Silber. Hier einige Beispiele:

Gold, das auf Bäumen wächst

Keine Ente, sondern eine echte Nachricht vom Oktober 2013: Australische Wissenschaftler bestätigen die Anreicherung von Gold in Eukalyptusbäumen, wenn sich das Edelmetall in ausreichender Menge im Bereich des durchwurzelten Untergrunds befindet.

Als neue Methode der Goldförderung wird sich das Anpflanzen von Bäume sich zwar nicht durchsetzen können. Etwa 5000 Bäume wären nötig, um die Menge für einen einzigen Goldring zu erhalten. Für die umweltfreundliche und kostengünstige Exploration von Gebieten, in denen oberflächennahes Gold vermutet wird, taugen die "goldhungrigen" Bäume jedoch allemal. Mehr im Artikel Gold wächst auf Bäumen.

Eine schwer bekömmliche Nachspeise

Indien ist ein Land, das seit Jahren massive Probleme mit Goldschmuggel hat, nicht zuletzt deshalb, weil die Importzölle und seit 2016 zusätzlich eine Importsteuer die Kosten für die Goldeinfuhr in die Höhe treiben.

Im April 2014 wählte ein indischer Geschäftsmann bei der Einreise aus Singapur ein höchst ungewöhnliches Versteck, um das Gold zollfrei in sein Heimatland zu bringen: den eigenen Darm. Er verschluckte sage und schreibe zwölf Goldbarren und riskierte damit Leib und Leben. Das Edelmetall weigerte sich, den Verdauungstrakt des Mannes auf vorgesehenem Weg zu verlassen musste in einem Krankenhaus in Neu-Delhi per Operation zu Tage gefördert werden.

Der Goldbarren unter der Badewanne

Dass Klempner, die Ihre Arbeit in schwer zugänglichen Bereichen des Hauses verrichten, immer wieder einmal verloren geglaubte Besitztümer entdecken, ist an sich nicht ungewöhnlich. In der Regel handelt es sich bei den Funden jedoch nicht um Schätze im buchstäblichen Sinne. Als der kanadische Klempner Alif Babul Anfang des Jahres 2016 einen Goldbarren in der Größe eines Mobiltelefons aus einem Haufen Bauschutt hervorzog, war er deshalb nicht wenig erstaunt.

Den Wohnungseigentümern muss der Klempner wie der Weihnachtsmann persönlich vorgekommen sein. Sie hatten den Goldbarren nahe eines Jacuzzi versteckt. Dessen Motor hatte den Barren dann in kontinuierlichen Rüttelbewegungen aus seinem Versteck befördert und komplett unter die Wanne rutschen lassen. Alles Suchen war vergeblich geblieben und ohne Alif Babul wäre der 50.000 kanadische Dollars (36.000 Euro) teure Barren vermutlich auf der Mülldeponie gelandet.

Dieses Gold sinkt nicht

Gold gehört zu den Elementen mit der höchsten spezifischen Dichte und versinkt deshalb normalerweise schnell und problemlos in Wasser. Das künstliche Goldnugget, das im Jahr 2015 an Technischen Universität Zürich (ETH Zürich) erschaffen wurden, zeigt jedoch keine Neigung zum Untertauchen. Stattdessen schwimmt es wie ein Papierschiffchen auf der Wasseroberfläche.

Der Grund: Einem Team von Wissenschaftlern um Professor Raffaele Mezzenga ist es gelungen, Gold buchstäblich aufzublähen. Das Nugget besteht zu 98 Prozent aus Luft und von den verbleibenden 2 Prozent Feststoffen entfallen nur vier Fünftel auf Gold. Milchproteine bilden das letzte Fünftel. Bei diesem auch als Aerogel bezeichneten Produkt handelt es sich nicht nur um eine technische Spielerei: Geringes Gewicht, geringer Materialbedarf und die große innere Oberfläche machen das luftige Gold für eine Vielzahl industrieller Anwendungen interessant. Mehr im Artikel Echtes Gold, aber fast so leicht wie Luft.

Falscher Hase

Für reichlich Gelächter sorgte im Jahr 2014 ein Witzbold, der den Werbeslogan von Briefgold.de "Machen Sie Ihr Gold zu Geld" auf sehr eigenwillige Weise interpretierte. Statt Zahngold, Goldschmuck oder Goldmünzen schickte der Mann unter anderem eine DVD des James Bond-Films "GoldenEye", ein Foto seines Goldhamsters und mehrere "Goldhasen" aus Schokolade. Der Goldankäufer antwortete:

"Sehr geehrter Herr XXX
Leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass es sich bei Ihrer seltenen Figurensammlung goldener Hasen in Wahrheit um foliierte Vollmilchschokolade der Firma Lindt handelt und eine von Ihnen erhoffte Vergütung in Höhe von €5.000 nicht erfolgt. Aus unseren Aufzeichnungen geht hervor, dass Sie uns nicht zum ersten Mal Gegenstände zusenden, die als Spekulationsobjekt ungeeignet sind. (?) Da es Ihnen offenbar schwerfällt, unser Konzept zu begreifen, beachten Sie bitte die folgende Definition: Gold ist ein chemisches Element mit dem Symbol Au und der Ordnungszahl 79 - es zählt zu den wenigen farbigen Metallen."

Ob bei dem bei Antwortschreiben von Briefgold.de völlige Humorlosigkeit oder nicht doch eher knochentrockener Humor vorliegt, mag der geneigte Leser selbst beurteilen. Es bleibt in jedem Fall zu hoffen, dass das spannende Thema Edelmetalle auch in Zukunft von Zeit zu Zeit mit solchen köstlichen Nachrichten bereichert wird.

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