| GOLD | 4.608,20 $/oz | 3.957,05 €/oz | 127,22 €/g | 127.222 €/kg |
| SILBER | 91,70 $/oz | 78,74 €/oz | 2,53 €/g | 2.531,55 €/kg |
| Gewicht | Preis |
|---|---|
| 1 Gramm | 0,0027 EUR |
| 1 Kilogramm | 2,74 EUR |
| 1 Tonne | 2.736,37 EUR |
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| Zeitraum | Performance | in % |
|---|---|---|
| Jahresbeginn | 0,19 USD | 6,35 % |
| 30 Tage | 0,31 USD | 10,75 % |
| 6 Monate | 0,34 USD | 11,86 % |
| 1 Jahr | 0,37 USD | 13,01 % |
| 5 Jahre | 0,50 USD | 18,71 % |
| Jahr | Ø in Euro | Ø in Dollar |
|---|---|---|
| 2025 | 2,82 EUR | 2,93 USD |
| 2024 | 2,70 EUR | 2,97 USD |
| 2023 | 2,29 EUR | 2,45 USD |
| 2022 | 2,72 EUR | 3,10 USD |
| 2021 | 2,70 EUR | 3,08 USD |
Was ist der Aluminiumpreis, warum steigt oder fällt er, wie hat er sich entwickelt? Was ist Aluminium überhaupt und eignet es sich auch für Privatinvestoren? GOLD.DE informiert.
Der Aluminiumpreis wird bestimmt durch Angebot und Nachfrage an den internationalen Rohstoffbörsen sowie möglichen Spekulationen hierauf. Der Aluminiumpreis wird in US-Dollar pro Tonne notiert. Als wichtigster Handelsplatz gilt die London Metal Exchange (LME). Eine weitere wichtige Alumiumbörse ist die New York Mercantile Exchange (NYMEX), früher auch als eigenständige Börse unter den Namen New York Commodities Exchange (COMEX) bekannt.
Im Gegensatz zu Gold, das gern als Wertabsicherung im Vermögensportfolio genutzt wird, ist Aluminium ein reines Industriemetall. Auf der Nachfrageseite sind daher konjunkturelle Entwicklungen der Hauptgrund ob der Aluminiumpreis steigt oder fällt. Auf der Angebotsseite sind insbesondere Förderkosten zu nennen, wozu auch Energiepreise allgemein zählen. Der Aluminiumkurs gilt als volatil.
Betrachtet man den Alumiumpreis historisch seit 1985, so bewegte er sich grob in einer Range zwischen 1.500 - 2.500 Dollar pro Tonne, mit gelegentlichen Ausbrüchen auch unten wie oben.
Nennenswert im Aluminiumchart der starke Kursanstieg während des Ukrainekrieges im März 2022, wo die 4.000 Dollar Marke angetestet wurde.
Aluminium ist kein Edelmetall, sondern zählt zu den Leichtmetallen. Es ist das häufigste Metall; in der Erdkruste gilt es sogar als das dritthäufigste Element überhaupt. Aluminium ist leicht, gut formbar, verfügt über sehr gute thermische wie elektrische Leitfähigkeiten und gilt als relativ korrosionsbeständig.
Da Aluminium wegen seines unedlen Charakters in reiner Form praktisch nicht vorkommt muss es in Verhüttungsprozessen unter hohem Energieeinsatz gewonnen werden. Wichtigstes Ausgangsmaterial ist dabei Bauxit. Deshalb, und auch wegen der bei der Aluminiumgewinnung anfallenden Produktionsreste, gilt die Gewinnung von Roh-Aluminium unter Umweltaspekten als problematisch.
In der Industrie findet das leichte Aluminium Verwendung vor allem da, wo es seinen Gewichtsvorteil gegenüber Stahl ausspielen kann. Hierzu zählen vor allem die Luftfahrt-, Auto- und Verpackungsindustrie. Je nach Zusatz können Aluminiumlegierungen mit bestimmten Eigenschaften produziert werden, was die Verwendungsmöglichkeiten von Aluminium insgesamt sehr breit macht. So wird Aluminium in vielen weiteren Branchen genutzt wie Elektrik, Elektronik, Kühltechnik, Optik oder Maschinenbau allgemein.
Nach Angaben des U.S. Geological Survey (USGS) verfügte Guinea in 2020 über die größten Bauxitreserven weltweit mit rund 7,4 Milliarden Tonnen, gefolgt von Australien mit rund 5,1 Milliarden Tonnen. Beim Abbau von Bauxit führte dem Report zufolge Australien mit 110 Millionen Tonnen in 2020. Weitere wichtige Bauxitförderer sind China, Guinea, Brasilen, Indien und Russland.
Bei der Aluminiumproduktion (=Verhüttung) hatte China mit 74 Millionen Tonnen in 2020 die größte Kapazität aufzuweisen1. Auch die Aluminiumschmelzen in Russland und Kanada haben im weltweiten Maßstab gesehen einen gewichtigen Output. Wichtige Aluminiumproduzenten sind Chinalco, RUSAL, Rio Tinto, Alcoa oder Norsk Hydro.
Dabei gewinnt Aluminiumrecycling immer mehr an Bedeutung. Schätzungen zufolge soll die europaweite Recyclingrate von Aluminium bereits 67 Prozent betragen. Nennenswerte Geldbeträge beim Ankauf von Aluminiumschrott gibt es aber nur bei industriellen Mengengrößen.
Physisches Aluminium ist für Privatanleger nicht geeignet. Die Wertdichte ist sehr gering; zudem ist es ein klassischer Industrierohstoff. Aluminiumprodukte gibt es daher nur in Halbzeugen oder Formen, die als Vorstufe für die Industrie dienen. Außerdem unterliegt ein Aluminiumkauf der Mehrwertsteuer.
Wer Aluminium als Geldanlage nutzen will, für den empfehlen sich börsenhandelbare Produkte wie Zertifikate, ETCs oder Optionsscheine. Dabei sollten Anleger aber über eine gewisse Risikobereitschaft verfügen, da jede Aluminiumpreis Prognose auch hohe Volatilitäten kalkulieren muss. Eine weitere Möglichkeit wäre ein Investment in Aktien von Unternehmen aus der Branche wie Rohstoff-Förderer oder Aluminium Hersteller.
Wer lieber in physische Sachwerte in Form von Metallen investieren will, der greift besser zu Edelmetallen wie Gold, Silber, Platin oder Palladium.
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