Zusätzlich zu den Umlaufmünzen, die in der DDR aus Aluminium bestanden, gab es Gedenkmünzen, die aus Silber hergestellt wurden. Jedoch waren auch hier nur die 10- und 20-Mark-Gedenkmünzen aus Silber in unterschiedlicher Legierung, die 5-Mark-Stücke waren zumeist aus Kupfer, Nickel und Zink, dem so genannten Neusilber. Goldmünzen wurden lediglich in einer äußerst geringen Auflage geprägt.

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Die Ausgabe zum 150. Geburtstag von Karl Marx war ein Unikat und besitzt eine Feinheit von 999. Heute befindet sie sich im Deutschen Historischen Museum in Berlin. Davon abgesehen wurden nur noch 266 Münzen als Materialproben zum 40. Jahrestag der Befreiung vom Faschismus mit einer Feinheit von 333 produziert. Diese waren als Geschenke für Staatsgäste und Parteifunktionäre vorgesehen. Die Gestaltung wurde von der 10 Mark-Gedenkmünze übernommen, jedoch befindet sich rechts neben dem Staatswappen ein erhabenes P, das die Münze als Probe kennzeichnet. Die silbernen 10- und 20-Mark-Gedenkmünzen hatten eine wesentlich kleinere Auflagenzahl als die aus Neusilber. Sie wurden oft zur Devisenbeschaffung im Ausland genutzt, aber auch die Numismatiker aus dem Kulturbund der DDR bekamen eine festgelegte Anzahl an Münzen zugeteilt. Geringe Stückzahlen wurden auch an Betriebe und Institutionen gegeben, die diese für Prämierungen verwendeten. Prägestätten der DDR: A - Berlin (1948 - 1990) E - Muldenhütten (1948 - 1953)

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Handarbeit aus "Schwäbisch Sibirien"