Gold: 2.160,00 € 0,32 %
Silber: 28,12 € 0,93 %
Aktueller Dollarkurs am 24.05.2024
Wechselkurs:1,0843
Kurs Vortag:1,0814
Veränderung Vortag: 0,26 %
Jahreshoch:1,1100
Jahrestief:1,0600
Performance 2024: 1,77 %

Euro / Dollar Währungsrechner

 

Euro in Dollar Umrechung

EurokursDollarkurs
1 Euro1,08 US Dollar
5 Euro5,42 US Dollar
10 Euro10,84 US Dollar
20 Euro21,69 US Dollar
50 Euro54,21 US Dollar
100 Euro108,43 US Dollar
500 Euro542,13 US Dollar
1000 Euro1.084,26 US Dollar
5000 Euro5.421,30 US Dollar
10000 Euro10.842,59 US Dollar

Dollar in Euro Umrechung

DollarkursEurokurs
1 US Dollar0,92 Euro
5 US Dollar4,61 Euro
10 US Dollar9,22 Euro
20 US Dollar18,45 Euro
50 US Dollar46,11 Euro
100 US Dollar92,23 Euro
500 US Dollar461,14 Euro
1000 US Dollar922,29 Euro
5000 US Dollar4.611,44 Euro
10000 US Dollar9.222,89 Euro

Entwicklung Dollarkurs

Info: Wissenswertes zum Dollarkurs

Das Wichtigste im Überblick

  • Rohstoffe wie auch Gold werden in USD notiert
  • Starker Euro verbilligt Goldkauf vergleichsweise
  • Schwacher Euro verteuert Goldkauf vergleichsweise
  • Für private Goldanleger praktisch nicht relevant
  • Seit September 2022 Euro wieder deutlich stärker

Definition: Was heißt "Dollarkurs"?

Handelspreis des Dollar. Also das, was ein Dollar in einer anderen Währung "kostet".

Hierzulande ist der Begriff Dollarkurs eine umgangssprachliche Verkürzung und meint den Devisen- oder Wechselkurs Euro - Dollar. Es ist umgekehrt auch die Antwort auf die Frage: Wie viel ist ein Euro in US-Dollar wert? Beispiel:

  • Wechselkurs von 1,1000 bedeutet: Für 1 Euro bekommt man 1,10 US-Dollar
  • Ein Wechselkurs von 1,4500 bedeutet: Für 1 Euro bekommt man 1,45 US-Dollar. Man bekäme "mehr Dollar" für seinen Euro, die Kaufkraft des Euro in Bezug auf den Dollar wäre stärker geworden.

Deshalb sagt man auch:

Der Euro "steigt" oder wird "stärker" (gegenüber dem Dollar), wenn der Wechselkurs steigt.

Der Euro "fällt" oder wird "schwächer" (gegenüber dem Dollar), wenn der Wechselkurs fällt.

Kursveränderungen werden üblicherweise auf die vierte Nachkommastelle genau angegeben. Seit Einführung des Euros bewegte sich dieser in einer Kurszone von 0,8252 bis 1,5990. Die Kaufkraft des Euros gegenüber dem Dollar kann also erheblich schwanken.

Weltleitwährung Dollar beeinflusst alle

Da der Dollar nicht nur Weltleitwährung ist, sondern auch die meisten Rohstoffe auf Dollarbasis gehandelt werden, hat der Euro-Dollarkurs indirekt Einfluss auf uns alle.

Für Importe ist ein starker Euro vorteilhaft, denn importierte US-Waren werden hierzulande günstiger. Dazu zählen vor allem auch Rohstoffe wie Öl, Gold, Silber und weitere Edelmetalle.

Für exportorientierte Unternehmen hierzulande mit wichtigem US-Geschäft oder allgemein Unternehmen, die ihre Waren auf Dollarbasis exportieren, ist ein starker Euro dagegen ungünstiger. Deren Waren verteuern sich in den USA, was Absatzrückgänge zur Folge haben kann.

Die Auswirkungen des Dollar-Euro-Wechselkurses kann auch jeder privat spüren. So macht ein starker Euro einen USA-Urlaub preiswerter. Denn alles was man im Urlaubsland kauft, wird aufgrund des starken Euros vergleichsweise günstiger. Und umgekehrt.

Viele Ökonomen gehen aber inzwischen davon aus, dass die Ära des Dollar als Weltleitwährung sich dem Ende zuneigt.

Hat der Dollarkurs Einfluss für private Goldanleger?

In der Theorie verhält es sich salopp formuliert so:

  • Wer Gold kauft, tauscht zunächst Euro gegen Dollar. Mit diesen Dollar wird dann Gold gekauft
  • Wer Gold verkauft, bekommt zunächst einen Dollarbetrag. Diese Dollar werden dann gegen Euro getauscht

Für den Tausch "Euro-Dollar" bzw. "Dollar-Euro" ist dann der jeweils gültige Wechselkurs relevant.

Dollarkurs Tabelle

Überblick: So hängen Dollarkurs und Goldpreis zusammen

Starker Euro (= schwacher Dollar) bedeutet:Schwacher Euro (= starker Dollar) bedeutet:
Gold kaufen ist hierzulande vergleichsweise vorteilhaft ("günstig"). Man bekommt mehr Gold für seine EurosGold kaufen ist hierzulande vergleichsweise nachteilig ("teuer"). Man bekommt weniger Gold für seine Euros
ein bestehendes Investment in Gold hierzulande verliert relativ an Wertein bestehendes Investment in Gold hierzulande steigt relativ an Wert
Gold verkaufen ist hierzulande vergleichsweise nachteilig. Man bekommt weniger Euros für sein GoldGold verkaufen ist hierzulande vergleichsweise vorteilhaft. Man bekommt mehr Euros für sein Gold

Diesen Zusammenhang verdeutlicht beispielhaft die folgende Grafik. In 2017 stieg der Goldpreis auf Dollarbasis, während er in Euro umgerechnet fiel. Grund war der gestiegene Wechselkurs (= "der Euro wurde stärker"), der den Preisanstieg in Dollar mehr als egalisiert hat:

Dollarkurs und Goldpreis ZusammenhangSo beeinflusste der Euro-Dollar-Kurs im Jahr 2017 den Goldpreis in Euro

Und so kann man die Grafik interpretieren: Gesetzt den Fall, Gold wäre am 1.1. 2017 gekauft und am 31.12. 2017 verkauft worden, dann hätte ein US-Anleger (in Dollar) 12,43 % Gewinn gemacht, während ein Anleger im Euro-Raum - 0,95 % Verlust gemacht hätte.

Das ist aber nur Theorie. In der Praxis ist der Dollar-Euro Wechselkurs faktisch nicht relevant, solange man in der Euro-Währung bleibt. Das trifft auf die allermeisten Privatanleger zu. Denn in der Regel erfolgen sowohl Goldkauf wie Goldverkauf bei hierzulande ansässigen Händlern. Gewinne oder Verluste werden also stets in Euro realisiert. Somit zählt faktisch nur der Goldpreis in Euro. Und wenn bei einem bestehenden Goldinvestment keine reale Verkaufsabsicht besteht, ist der aktuelle Preis sowieso nur theoretischer Natur.

Anders bei Edelmetall-Händlern. Für sie ist der Dollar Wechselkurs von Bedeutung, wenn sie etwa Gold aus den USA importieren und hierzulande dann auf Euro-Basis weiterverkaufen.

Kann ich von Wechselkursschwankungen profitieren?

Theoretisch könnte man als privater Goldanleger Euro-Dollar Wechselkurs-Schwankungen zu seinen Gunsten nutzen, indem man zu einem geeigneten Zeitpunkt (=" starker Euro") Euro gegen Dollar tauscht und damit in den USA Gold kauft.

Später verkauft man das Gold in den USA gegen Dollar. Diese tauscht man zu einem geeigneten Zeitpunkt (=" schwacher Euro") in die heimische Euro-Währung zurück.

Allerdings sollte man dann auch vertrauenswürdige Edelmetall-Händler in Übersee kennen und sich Gedanken machen, inwieweit es sinnvoll ist, sein Gold im Ausland zu lagern oder die Zollbestimmungen kennen, die bei Einfuhr und Ausfuhr von Gold gelten. Spezielle Steuerregelungen können ebenfalls relevant sein. Und man sollte richtige Dollarkurs Prognosen treffen können.

Wer bestimmt den Dollarkurs?

Warum steigt der Dollarkurs? Warum sinkt der Dollarkurs? Wie auf jedem Markt, so gelten auch hier die Gesetze von Angebot und Nachfrage, die in einem komplexen Zusammenspiel einen Preis definieren. Insbesondere ist dies der Markt von Devisenhändlern. Wichtige Einflussfaktoren sind:

  • (Zins-) Politik der Notenbanken
  • Spekulationen
  • Allgemeine Politik und wirtschaftliche Entwicklungen
  • Exportvolumen Deutschlands in die USA: Je höher, desto mehr steigt die Nachfrage nach Euros, da die Amerikaner diese Importe mit Euro bezahlen müssen. Und umgekehrt.

Devisenhandel & Devisenmarkt

Beim Devisenhandel (auch: Währungshandel oder Forex-Handel, von englisch: foreign exchange = Devisen) werden Währungspaare oder currency pairs gehandelt. Ein Währungspaar besteht aus der Basiswährung oder base currency (hier: Euro) und der Kurswährung oder quote currency (hier: US-Dollar). Der US-Dollar ist bisher die mit Abstand meist gehandelte Währung. Das gilt auch für das Währungspaar EUR/USD.

Der Devisenmarkt ist der Markt, wo auf dem Währungen gehandelt werden. Es ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Das tägliche Handelsvolumen aller Devisen betrug 2016 über 5 Milliarden US-Dollar. Der Handel findet nicht (oder kaum) an Börsen statt, sondern wird dezentral zwischen den Marktteilnehmern abgewickelt, bei denen es sich ganz überwiegend um Banken handelt. Der größte deutsche Devisenhändler ist die Deutsche Bank.

Euro & Dollar – Historische Entwicklung

Der Devisenhandel in seiner heutigen Form existiert seit 1973. Zuvor war der Außenwert von Währungen im Bretton-Woods-System an den US-Dollar gebunden, der seinerseits zu einem Dollarkurs von 35 USD je Feinunze an Gold gebunden und auch in Gold eintauschbar war. Das Währungspaar EUR/USD wird seit dem 4. Januar 1999 gehandelt, ging also der Bargeldeinführung des Euro 2002 voraus. Der Eröffnungskurs lag bei 1,1789 Dollar für 1 Euro.

Die neue Gemeinschaftswährung erlitt zunächst deutliche Verluste. Am 27. Januar 2000 wurde die Wechselkursparität (Wertgleichheit zweier Währungen ) unterschritten. Noch im selben Jahr, am 26. Oktober 2000, markierte der Euro mit 0,8252 Dollar sein bisheriges Allzeittief.

Im Jahr 2002 wurde die Parität wieder erreicht und dann überschritten. Seither hat der Euro die Marke von 1 Dollar nicht mehr unterschritten. Im Gefolge der Finanzkrise, die 2007 in den USA ihren Anfang nahm, erreichte der Euro im Juli 2008 sein bisheriges Allzeithoch von 1,5967 Dollar.

Euro-Dollarkurs Wechselkurs
Euro-Dollar-Kurs: Wechselkursentwicklung ab 1999 mit Jahresmittelwerten
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von Ruja | 11.11.2022, 18:37 Uhr Antworten

M.E. bräuchte man, um von Währungsschwankungen zu profitieren, nicht den Umweg über Gold-Kauf in den USA zu machen, da sich diese doch sowieso im Goldpreis (Euro) widerspiegeln. Man bräuchte also nur bei hohem Euro-Kurs Gold zu kaufen und bei gesunkenem Euro-Kurs wieder zu verkaufen. Der gestiegene Dollar-Kurs führt ja automatisch dazu, dass ich für dieselbe Menge Gold beim Verkauf mehr Euros bekomme, wie wenn ich dieselbe Menge Gold in Dollar tauschen würde, wie das im letzten Abschnitt ja beschrieben wurde.

von Mo Money | 13.04.2022, 22:40 Uhr Antworten

Interessant das es zu diesem Thema noch keinen Beitrag gibt. Anhand der immer weiter steigenden Inflation und der Abwertung des Euros, wäre es doch rein logisch betrachtet seinen jetzt noch, wenn auch nur leicht stärkeren Euro in Dollar einzutauschen, um der Inflation entgegen zu wirken und im Nachhinein die stärkere Währung zu haben.

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Stand: 15:40:04 Uhr