1 Euro = 1,1008 Dollar

1 Dollar = 0,9084 Euro

Datum: 13.11.2019
Wechselkurs: 1,1008
Kurs Vortag: 1,1005
Veränderung Vortag: +0.0003 %
 
Jahreshoch: 1,1612
Jahrestief: 1,0878
Performance 2019: -0.0469 %

Was bedeutet eigentlich "Dollarkurs"?

Das ist der Handelspreis des Dollar. Also das, was ein Dollar in einer anderen Währung "kostet". Hierzulande ist der Begriff Dollarkurs eine umgangssprachliche Verkürzung und meint den Devisen- oder Wechselkurs Euro - Dollar. Es ist die Antwort auf die Frage: Wie viel ist ein Euro in US-Dollar wert?. Dabei werden üblicherweise Kursveränderungen auf die vierte Nachkommastelle genau angegeben.

Beispiel:
Ein Wechselkurs von 1,1000 bedeutet: Für 1 Euro bekommt man 1,10 US-Dollar.
Ein Wechselkurs von 1,4500 bedeutet: Für 1 Euro bekommt man 1,45 US-Dollar. Man bekäme also "mehr Dollar" für seinen Euro, die Kaufkraft des Euro in Bezug auf den Dollar wäre stärker geworden.
Deshalb sagt man auch:
Der Euro "steigt" oder wird "stärker" (gegenüber dem Dollar), wenn der Wechselkurs steigt.
Der Euro "fällt" oder wird "schwächer" (gegenüber dem Dollar), wenn der Wechselkurs fällt.

Seit Einführung des Euros bewegte sich dieser in einer Kurszone von 0,8252 bis 1,5990. Die Kaufkraft des Euros gegenüber dem Dollar kann also erheblich schwanken.

Euro in Dollar Umrechung

Eurokurs Dollarkurs
1 Euro 1,10 US Dollar
5 Euro 5,50 US Dollar
10 Euro 11,01 US Dollar
20 Euro 22,02 US Dollar
50 Euro 55,04 US Dollar
100 Euro 110,08 US Dollar
500 Euro 550,40 US Dollar
1000 Euro 1.100,80 US Dollar
5000 Euro 5.504,00 US Dollar
10000 Euro 11.008,00 US Dollar

Dollar in Euro Umrechung

Dollarkurs Eurokurs
1 US Dollar 0,91 Euro
5 US Dollar 4,54 Euro
10 US Dollar 9,08 Euro
20 US Dollar 18,17 Euro
50 US Dollar 45,42 Euro
100 US Dollar 90,84 Euro
500 US Dollar 454,22 Euro
1000 US Dollar 908,43 Euro
5000 US Dollar 4.542,15 Euro
10000 US Dollar 9.084,30 Euro

Entwicklung EUR/ USD Wechselkurs

Wissenswertes zum Dollarkurs

Das Wichtigste im Überblick

  • Dollarkurs beeinflusst uns alle
  • Fast alle Rohstoffe werden in USD notiert - auch der Goldpreis
  • Starker Euro verbilligt Gold vergleichsweise
  • Schwacher Euro verteuert Gold vergleichsweise
  • Dollarkurs für private Goldanleger in der Regel nicht relevant

Wer bestimmt den Dollarkurs?

Warum steigt der Dollarkurs? Warum sinkt der Dollarkurs? Wie auf jedem Markt, so gelten auch hier die Gesetze von Angebot und Nachfrage, die in einem komplexen Zusammenspiel einen Preis definieren. Insbesondere ist dies der Markt von Devisenhändlern. Die (Zins-) Politik der Notenbanken sowie Spekulationen sind dabei wesentliche Faktoren. Aber auch die allgemeine Politik und wirtschaftliche Entwicklungen spielen eine wichtige Rolle. Wenn Deutschland etwa viele Güter in die USA exportiert, dann steigt die Nachfrage nach Euros, da die Amerikaner diese Importe mit Euro bezahlen müssen.

So beeinflusst die Weltleitwährung Dollar uns alle

Den direkten Einfluss merkt jeder, der Euro in Dollar tauscht. Je nach aktuellem Dollarkurs kann dies günstiger sein oder ungünstiger. So bekommt man beim Geldwechsel Euro gegen Dollar vergleichsweise mehr Dollar für Euro, wenn der Euro "stark" ist. Die Auswirkung lässt sich am besten vergleichen mit einem USA-Urlaub: Ein starker Euro macht alles, was man im Urlaubsland USA kauft, vergleichsweise günstig. Umgekehrt macht ein schwacher Euro alles, was man dort kauft, vergleichsweise teurer.

Aber auch gesamtwirtschaftlich hat der Dollarkurs Auswirkungen. Ein starker Euro ist für exportorientierte Unternehmen hierzulande ungünstiger, da die Waren in den USA vergleichsweise teurer werden. Umgekehrt verbilligen sich aber Importe bei einem starken Euro. US-Waren hierzulande werden günstiger. Das gilt auch für die meisten wichtigen Rohstoffe, da diese auf Dollarbasis gehandelt werden. Dazu zählen etwa Öl, aber auch Gold, Silber und weitere Edelmetalle.

Viele Ökonomen gehen aber inzwischen davon aus, dass die Ära des Dollar als Weltleitwährung sich dem Ende zuneigt.

Dollarkurs Tabelle: So hängen Dollarkurs und Goldpreis zusammen

Starker Euro (= schwacher Dollar) bedeutet: Schwacher Euro (= starker Dollar) bedeutet:
Gold kaufen hierzulande ist
vergleichsweise günstiger
Gold kaufen hierzulande ist
vergleichsweise teurer
ein bestehendes Investment in Gold
hierzulande verliert relativ an Wert
ein bestehendes Investment in Gold
hierzulande steigt relativ an Wert
Gold verkaufen ist hierzulande
relativ ungünstiger
Gold verkaufen ist hierzulande
relativ günstiger

Hat der Dollarkurs Einfluss für private Goldanleger?

Theoretisch ja, praktisch nein. Denn wer hierzulande privat Gold kaufen oder Gold verkaufen will, ist in der Regel kein Importeur oder Exporteur, sondern macht dies beim hiesigen Händler. Kauf und Verkauf sowie daraus resultierenden Gewinne oder Verluste werden also stets in Euro realisiert. Solange man also in der Euro-Währung bleibt, ist der Dollar-Euro Wechselkurs für private Goldanleger faktisch nicht relevant. Und wenn bei einem bestehenden Goldinvestment keine reale Verkaufsabsicht besteht, ist der aktuelle Preis sowieso nur theoretischer Natur.

Anders bei Edelmetall-Händlern im Euro-Raum. Für sie ist der Dollar Wechselkurs von Bedeutung, zum Beispiel wenn sie Gold in den USA einkaufen, und dieses hierzulande dann auf Euro-Basis verkaufen.

Fazit: Für die meisten privaten Goldanleger hierzulande zählt faktisch nur der Goldpreis in Euro. Auch wenn es durchaus passieren, dass bezogen auf einen bestimmten Zeitraum, der Goldpreis auf Dollarbasis gestiegen ist, während er im selben Zeitraum auf Euro-Basis berechnet gefallen ist. Dies zeigt beispielhaft das Jahr 2017:

Dollarkurs und Goldpreis Zusammenhang So beeinflusste der Euro-Dollar-Kurs im Jahr 2017 den Goldpreis in Euro

Kann ich von Wechselkursschwankungen profitieren?

Theoretisch könnte man schon als privater Goldanleger Euro-Dollar Wechselkurs-Schwankungen zu seinen Gunsten nutzen: Indem man zunächst Euro gegen Dollar tauscht und damit in den USA oder bei einem internationalen Händler Gold kauft. Später könnte man zu einem geeigneten Zeitpunkt das Gold gegen Dollar wieder verkaufen, und dann den Verkaufserlös in die heimische Euro-Währung zurücktauschen.

Allerdings sollte man dann auch vertrauenswürdige Edelmetall-Händler in Übersee kennen, bei der Einfuhr mögliche Zollbestimmungen kennen oder sich Gedanken machen, inwieweit es sinnvoll ist, sein Gold im Ausland zu lagern. Spezielle Steuerregelungen können relevant sein, und man sollte auch richtige Dollarkurs Prognosen treffen können.

Devisenhandel Dollar und Euro

Der Devisenmarkt

Damit bezeichnet man den Markt, wo auf dem Währungen gehandelt werden. Der Devisenmarkt ist der größte und liquideste Finanzmarkt der Welt. Das tägliche Handelsvolumen aller Devisen betrug 2016 über 5 Milliarden US-Dollar. Der Handel findet nicht (oder kaum) an Börsen statt, sondern wird dezentral zwischen den Marktteilnehmern abgewickelt, bei denen es sich ganz überwiegend um Banken handelt. Der größte deutsche Devisenhändler ist die Deutsche Bank.

Beim Devisenhandel (auch: Währungshandel oder Forex-Handel, von englisch: foreign exchange = Devisen) werden Währungspaare oder currency pairs gehandelt. Ein Währungspaar besteht aus der Basiswährung oder base currency (hier: Euro) und der Kurswährung oder quote currency (hier: US-Dollar). Der US-Dollar ist bisher die mit Abstand meist gehandelte Währung. Das gilt auch für das Währungspaar EUR/USD.

Euro & Dollar – Historische Entwicklung

Der Devisenhandel in seiner heutigen Form existiert seit 1973. Zuvor war der Außenwert von Währungen im Bretton-Woods-System an den US-Dollar gebunden, der seinerseits zu einem Dollarkurs von 35 USD je Feinunze an Gold gebunden und auch in Gold eintauschbar war. Das Währungspaar EUR/USD wird seit dem 4. Januar 1999 gehandelt, ging also der Bargeldeinführung des Euro 2002 voraus. Der Eröffnungskurs lag bei 1,1789 Dollar für 1 Euro.

Die neue Gemeinschaftswährung erlitt zunächst deutliche Verluste. Am 27. Januar 2000 wurde die Wechselkursparität (Wertgleichheit zweier Währungen ) unterschritten. Noch im selben Jahr, am 26. Oktober 2000, markierte der Euro mit 0,8252 Dollar sein bisheriges Allzeittief.

Im Jahr 2002 wurde die Parität wieder erreicht und dann überschritten. Seither hat der Euro die Marke von 1 Dollar nicht mehr unterschritten. Im Gefolge der Finanzkrise, die 2007 in den USA ihren Anfang nahm, erreichte der Euro im Juli 2008 sein bisheriges Allzeithoch von 1,5967 Dollar.

Euro- & Dollarkurs Wechselkurs ab 1999
Euro-Dollar-Kurs: Der Wechselkurs ab 1999 mit Jahresmittelwerten

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Handarbeit aus "Schwäbisch Sibirien"