Stand: 18.08.2021
Staatsverschuldung Deutschland: Wie ist der aktuelle Stand, wie gefährlich ist es wirklich? Was heißt überhaupt Staatsverschuldung, wie hat sie sich entwickelt, was sind die Folgen? Wer sind die Gläubiger, wer profitiert davon, wer hat Nachteile? GOLD.DE informiert.

Schuldenuhr Deutschland

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Das Wichtigste in Kürze
  • Schuldenstand zum 31.12.2020: 2.171.900.000.000 Euro
  • Das sind über 2,1 Billionen. Somit neuer historischer Rekordstand
  • Nach 5 Jahren Schuldenabbau erstmals wieder Schuldenzunahme
  • Ursache ist die Corona-Krise
  • Dies sind die endgültige Zahlen des Statistischen Bundesamtes für 2020. Bitte Hinweise zur Berechnung* beachten
Lies hier:

Aktuelle Staatsverschuldung Deutschland

Der Gesamtbetrag der deutschen Staatsverschuldung lag Ende 2020 bei mehr als 2,1 Billionen Euro. Um genau zu sein: 2.171.900.000.000 Euro Schulden vermeldet das Statistische Bundesamt zum Stichtag 31.12.2020.(1). Es sind die Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts beim nicht-öffentlichen Bereich. Das ergibt pro Einwohner 26.141 Euro Schulden.

Entwicklung

Nach fünf Jahren mit Schuldenabbau ist in 2020 die Schuldenmenge wieder gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einer Zunahme um gut 273,8 Milliarden oder umgerechnet 14,4 %. Ursache ist die Corona-Krise.

Zugleich markiert die Schuldenuhr mit diesem Wert einen neuen historischen Höchststand.

Staatsverschuldung in Deutschland aktuell
Aktuelle Schulden Deutschland und Entwicklung

Zum Vergleich: Im Jahre 1990 belief sich die Schuldenhöhe noch auf rund 540 Milliarden Euro, die Pro-Kopf Verschuldung auf 8.500 Euro.

Aktuelle Verteilung und Zusammensetzung

Der größte Anteil an der Staatsverschuldung in Deutschland entfällt auf den Bund, gefolgt von den Ländern, den Gemeinden und der Sozialversicherung. Zum Stichtag 31.12.2020 setzten sich die deutschen Gesamtschulden von über 2,1 Billionen Euro wie folgt zusammen:

Verteilung Staatsschulden Deutschland

In Zahlen ausgedrückt:

Verschuldung nach Körperschaftsgruppen (in Milliarden EUR)
 20192020Veränderung
- Bund1.188,61.403,5+ 18,1 %
- Länder579,0636,0+ 9,8 %
- Gemeinden & Gemeindeverbände131,4133,3+ 1,5 %
- Sozialversicherung0,0590,044- 25,4 %
GESAMT1.899,12.172,9+ 14,4 %
Alle Werte gerundet

Aktuelle Verschuldung nach Ländern

In absoluten Zahlen hatte, wie schon in den Vorjahren, Nordrhein-Westfalen die meisten Schulden, Sachsen die wenigsten. Allerdings ist Sachsen diesmal das Land mit dem höchsten Zuwachs. Die Schuldenzunahme explodierte um 344 %:

Verschuldung nach Bundesländer (in Mio EUR) *
 20192020Veränderung (gerundet)
Baden-Württemberg44.38248.080+ 8,3 %
Bayern12.92617.839+ 38,0 %
Brandenburg16.64418.602+ 11,8 %
Hessen40.47545.882+ 13,4 %
Mecklenburg-Vorpommern7.5418.445+ 12,0 %
Niedersachsen58.16664.949+ 11,7 %
Nordrhein-Westfalen170.187178.552+ 4,9 %
Rheinland-Pfalz29.83330.852+ 3,4 %
Saarland13.82514.514+ 5,0 %
Sachsen1.1385.053+ 344 %
Sachsen-Anhalt20.89421.221+ 1,6 %
Schleswig-Holstein30.76431.974+ 3,9 %
Thüringen14.58015.650+ 7,3 %
Berlin53.95959.723+ 10,7 %
Bremen30.00639.293+ 31,0 %
Hamburg33.69135.393+ 5,1 %
* Schulden der Länder ohne Gemeinden und Gemeindeverbände beim nicht-öffentlichen Bereich. Quelle: Destatis

Spannend auch der Blick auf die pro Kopf Verschuldung in den einzelnen Bundesländern. Wie die folgende Grafik zum Stichtag 31.12.2020 zeigt, haben die Bürger Bremens, wie schon in den Jahren zuvor, umgerechnet wieder die größte Schuldenlast zu tragen. Sachsen weist pro Einwohner die geringste Verschuldung auf:

Aktuelle Schulden Bundesländer pro Kopf
Schulden pro Kopf nach Ländern mit Gemeinden und Gemeindeverbände beim nicht-öffentlichen Bereich. Stand 2020

Warum macht der Staat Schulden?

Dass Schulden und Wohlstand zusammen gehören, darüber herrscht unter Ökonomen Einigkeit. Kein Staat, kein Unternehmen, kein Privatmensch kann größere Investitionen immer aus eigener Kasse tätigen. Zudem stehen Schulden reale Gegenwerte gegenüber. Ohne Schulden gäbe es keine Investitionen und somit keine Zukunft.

Reichen die üblichen Haushaltsmittel wie Steuereinnahmen nicht aus, dann borgt sich der Staat das Geld von Dritten aus. Er verschuldet sich also.

Schulden für den Bau neuer Verkehrswege, Schulen oder Kommunikationsinfrastruktur gelten als gute Schulden, da sie eine Investition in die Zukunft sind. Sie machen nachfolgende Generationen sozusagen noch reicher und können später um ein Vielfaches wieder zurückgezahlt werden.

Heikel gelten Schulden, die nur für Konsumzwecke gemacht werden. Zudem sehen Kritiker bei einer übermäßigen Staatsverschuldung eine unzulässige, weil nicht vorhersehbare Belastung zukünftiger Generationen.

Wie gefährlich ist der Schuldenberg?

Hier muss differenziert werden. Aussagen, die einseitig Schulden als gefährliche Bedrohung darstellen und die Gläubigerseite ausblenden sind verkürzt. Denn genauso absurd wäre es einseitig zu sagen: Der Vermögensberg ist gefährlich hoch. Denn jeder Schuld steht immer 1:1 dieselbe Forderung gegenüber. Was die Frage aufwirft: Wer hat wieviel Vermögen, wo kommt dieses Vermögen her und was geschieht damit.

Fakt ist: Hohe Staatsschulden (= "Geld drucken") allein führen weder zu übermäßiger Inflation noch zu einem Crash, auch wenn das von Crash-Propheten immer mal wieder gern behauptet wird. So hat Japan seit Jahrzehnten mit die weltweit höchste Verschuldung ohne dass hier je etwas passiert wäre. Und die Inflationswerte in nahezu allen Industriestaaten der letzten 15 Jahre waren niedrig, trotz Geld druckens. In weiten Phasen sogar niedriger als zu D-Mark Zeiten mit geringer Staatsverschuldung.

Relativierend ist auch der Blick auf die Staatseinnahmen. Den 2,1 Billionen Schulden standen in 2020 deutsche Staatseinnahmen von rund 1,56 Billionen Euro gegenüber1. Als Staatseinahmen gelten Steuern, Gebühren, Beiträge sowie Erlöse oder Erträge aus Vermögen.

Ob die Schulden zu hoch sind, hängt daher ab von der politischen Couleur und wissenschaftlichen Denkschule, der ein Ökonom anhängt. Kritisiert wird die aktuelle Schuldenpolitik vor allem von Monetaristen, Neoliberalen und Vertretern marktradikaler Wirtschaftstheorien. Demgegenüber steht die Mehrheitsmeinung, welche den Schuldenstand als unproblematisch erachtet und sogar davor warnt, dass man sich auch totsparen könne.

Dass das Thema so kontrovers diskutiert wird liegt auch daran, dass die Schulden eines Staates nicht vergleichbar sind mit Schulden eines Unternehmens oder Bürgers. Ein Staat kann theoretisch niemals pleite gehen, da er souverän ist. Er kann zwar formal seine Zahlungsunfähigkeit erklären, aber Steuer- und Währungshoheit geben ihm theoretisch unendliche Ressourcen. Es gibt auch kein internationales Insolvenzrecht, das auf Staaten anwendbar wäre. So böte nur ein Krieg die Möglichkeit zur Zwangsvollstreckung.

Welche Folgen hat eine hohe Staatsverschuldung?

Bei hoher Staatsverschuldung besteht die Tendenz, dass man die Zinsen niedrig hält. Warum? Niedrige Zinsen begünstigen Schuldner, weil dann auch die Kosten für geliehenes Geld niedrig sind (= Kredit-Zins). Das ist aber nicht automatisch nachteilig.

So führt die aktuelle Niedrigzins-Politik der EZB dazu, dass bundesdeutsche Staatspapiere teils negativ verzinst sind. Das bedeutet, dass der Staat als Schuldner nicht nur keine Zinsen bezahlen muss dafür dass er sich Geld leiht, im Gegenteil: Er verdient damit. Es profitiert also das Gemeinwohl. Aber auch private Kreditnehmer profitieren von niedrigen Schuldenzinsen.

Auf der anderen Seiten benachteiligen niedrige Zinsen Gläubiger, Sparer oder allgemein Anleger in Zinsprodukten. Dies allerdings nur unter der Voraussetzung, dass die Inflation höher ist als der Zins. Man spricht dann von Geldentwertung oder einem negativen Realzins. Wie der Blick in die DM-Geschichte zeigt, kann reale Geldentwertung auch stattfinden in Hochzinsphasen mit geringer Staatsverschuldung.

Zu den Verlierern bei einem negativen Realzins zählen auch große Versicherer, Rententräger und Pensionsfonds, da sie gesetzlich verpflichtet sind, einen Teil ihres Kapitals in Staatspapiere anzulegen.

Die Antwort lautet also: Es kommt darauf an.

Anleger müssen die Entwicklung von Zins und Inflation stets genau beobachten und entsprechend handeln. In Zeiten von Geldentwertung und realem Kaufkraftverlust empfehlen sich Sachwerte wie Aktien, Immobilien oder Gold.

Schuldenquote Deutschland

Für viele Ökonomen ist die Staatsschuldenquote eines Landes viel aussagekräftiger als die absolute Verschuldung. Denn hier werden die Schulden ins Verhältnis gesetzt zur gesamten Wirtschaftskraft, dem Bruttoinlandsprodukt (=BIP). Nachvollziehbar, denn beispielsweise sind 10.000 Euro Schulden viel Geld für jemand, der monatlich nur 2000 Euro verdient, aber ein Klacks für jemand, der im Monat 20.000 Euro verdient.

Die Staatsschuldenquote, verkürzt auch Schuldenquote genannt, ist definiert als Gesamtverschuldung dividiert durch BIP, berechnet in Prozent.

Aufgrund von Corona stieg in 2020 auch die Schuldenquote. Die aktuelle deutsche Staatsschuldenquote liegt nun bei 69,8 % (2). Im weltweiten Vergleich belegt Deutschland damit einen Platz im Mittelfeld.

Die Top-10 der Länder mit der höchsten Schuldenquote weltweit werden angeführt von Venezuela, Sudan und Japan. Mit Griechenland und Italien befinden sich auch zwei EU-Staaten unter den Top-10.

Staatsschuldenquote DeutschlandTop-10 Staatsschuldenquote 2020 weltweit und Deutschland im Vergleich (2) (3)

Die Schuldenquote ist auch EU-weit geregelt. 1992 wurden als zulässige Obergrenze 60% definiert (= EU-Konvergenzkriterien, Maastricht-Vertrag). Dieser Wert wurde in den Folgejahren allerdings von nahezu allen Ländern deutlich überschritten. In Deutschland erreichte die Staatsschuldenquote ihren Höchststand mit über 80 % im Jahr 2010.

Entwicklung deutsche Staatsschuldenquote

JahrStaatsschuldenquote
200259,4 %
200363,1 %
200464,8 %
200567,0 %
200666,5 %
200763,7 %
200865,2 %
200972,6 %
201081,0 %
201178,6 %
201279,9 %
201377,4 %
201474,5 %
201570,8 %
201667,9 %
201763,9 %
201860,9 %
201959,8 %
202069,8 %
Verschuldung von Deutschland gemäß Maastricht-Vertrag in Prozent des BIP. Zahlen nach: Deutschen Bundesbank / Statista

Was ist die „Schuldenbremse“?

Dies ist eine bundesdeutsche Regelung aus dem Jahr 2009, welche die Nettokreditaufnahme des Bundes auf maximal 0,35% des BIP begrenzt.

Seit Corona gibt es wieder verstärkt Diskussionen, ob die Schuldenbremse zu hoch, zu niedrig oder ganz entbehrlich sei.

Staatsverschuldung einfach erklärt

Definition Staatsverschuldung

Als Staatsverschuldung allgemein bezeichnet man die Summe aller Verbindlichkeiten eines Staates gegenüber Dritten.

Was heißt deutsche Staatsverschuldung im Detail?

Die deutsche Staatsverschuldung meint die Gesamtverschuldung aller öffentlichen Haushalte. Sie setzt sich zusammen aus der Verschuldung von Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbänden und der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte.

Per Definition sind es Schulden, welche diese öffentlichen Haushalte beim "nicht-öffentlichen Bereich" haben, also bei Banken, Privatunternehmen oder sonstigen privaten Geldgebern im In-und Ausland.

Wie funktioniert Staatsverschuldung?

Das wichtigste Instrument hierfür sind Staatsanleihen. So nennt man Schuldverschreibungen, die ein Staat ausgibt. Dabei handelt es sich um Wertpapiere (auch Rentenpapiere genannt), die von Dritten gekauft werden. Das spült Geld in die Kasse des Staates. Diejenigen, die Anleihen kaufen, werden also Kreditgeber. Umgekehrt wird der Staat Kreditnehmer. Er hat also nun Schulden.

Die Verschuldung des deutschen Staates läuft vor allem über Bundesanleihen, Kommunalanleihen oder Bundesschatzbriefe. Der Unterschied zwischen Anleihen und Schatzbriefen besteht darin, dass Anleihen auch vor Fälligkeit über die Börse gehandelt werden können. Sie unterliegen also einem Kursrisiko.

Wie bei einem Kredit üblich, muss der Staat für das geliehene Geld einen Preis an den Geldgeber zahlen. Das ist der Zins. Deshalb nennt man Anleihen auch verzinste Wertpapiere. Der Staat ist verpflichtet, das Geld nach Ablauf der vereinbarten Laufzeit an die Gläubiger zurück zu zahlen inklusive dieser Zinsen. Die Zinsen sind umso höher, je schlechter die Bonität, also die Zahlungsfähigkeit des betreffenden Staates eingeschätzt wird. Als Gläubiger hat man natürlich ein Interesse, nach Ende der Laufzeit das eingesetzte Geld inklusive Zinsen zurück zu bekommen, also dass der Staat nicht zahlungsunfähig wird.

Um die Bonität einzuschätzen gibt es die sogenannten Ratings. Weltweit führend sind dabei die drei US-amerikanischen Rating-Agenturen Standard & Poor‘s (USA), Moody’s (USA) und Fitch (USA/UK). Deutschland erhält im abgestuften Bewertungssystem der Ausfallwahrscheinlichkeit von allen drei Agenturen die Bestbewertung „AAA“, meist gesprochen als „Triple A“.

Wo hat Deutschland Schulden?

Jeder, der eine Bundesanleihe oder einen Bundesschatzbrief besitzt, gewährt im Prinzip einen Kredit und wird somit Gläubiger des deutschen Staates. Gläubiger kann jeder sein, Privatpersonen wie Banken oder institutionelle Anleger, im Ausland wie im Inland. Ein großer Teil der deutschen Schulden steht bei Banken zu Buche. Aber auch Lebensversicherer oder Pensionskassen halten große Positionen. Jeder dieser Gläubiger finanziert mit seinem Teil die deutsche Staatsverschuldung.

Explizite und implizite Staatsverschuldung

Die veröffentlichte explizite Verschuldung beschreibt den tatsächlich aufgelaufenen Schuldenstand. Die implizite Verschuldung, auch verdeckte Staatsverschuldung genannt, stellt künftige mögliche Zahlungsverpflichtungen des Staates in Rechnung.

Langfristige Projektionen sind allerdings problematisch, weil Faktoren wie Zinsbelastungen, Bevölkerungsverteilung oder die Zusammensetzung der Sozialsysteme nur geschätzt werden können.

* Schuldenuhr Deutschland: Hinweis zur Berechnung
Grundsätzlich gibt es keine “richtige“ Schuldenuhr, die exakt auf die Sekunde tickt. Das sagt einem schon der gesunde Menschenverstand. Das gilt für alle Schuldenuhren und natürlich auch für die Schuldenuhr von GOLD.DE. Schuldenuhren sind nur eine Veranschaulichung auf Basis mathematischer Näherungswerte. Und auch diese Werte unterscheiden sich, abhängig von der Art der gewählten Berechnung.

Unschärfen ergeben sich dadurch, dass bei der Berechnung ein aktueller Wert interpoliert werden muss auf einen zurückliegenden Wert in der Vergangenheit. Denn bei einer Schuldenuhr handelt es sich um einen dynamischen Wert, der laufend ausgegeben wird. Im Gegensatz hierzu stehen statische Werte wie etwa Haushaltsbeschlüsse oder die Veröffentlichungen durch das statistische Bundesamt. Dies sind fixe Werte, die nur periodisch veröffentlicht werden zu bestimmten Terminen.

Deshalb kann ein kurzfristiger Trend anders sein als der langfristige Trend, und das erklärt auch gelegentliche "Hüpfer" und "Sprünge". In einem Quartal können Schulden durchaus vorübergehend anwachsen, und trotzdem steht am Jahresende in der Summe ein Schuldenabbau zu Buche, und umgekehrt.

Quellen

  1. Statistisches Bundesamt
  2. Eurostat / destatis:
  3. IMF / Statista:
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von Wolfgang Bieber | 28.08.2021, 18:08 Antworten

Moin, ich möchte gerne wissen von wem sich der Staat Geld ausleiht. Das muss ja schnell gehen wenn der Staat mal 2 Milliarden braucht z .b. Warum läuft die Schuldenuhr weiter, wir Zahlen doch Aktuell keine Zins? oder sind es Zinsen von Früher?
Mit freundlichen Grüßen

Wolfgang Bieber

von Alfred | 17.08.2021, 08:33 Antworten

"Das Wichtigste in Kürze
Schuldenstand zum 31.12.2020: 2.171.900.000.000 Euro
......
Ursache ist die Corona-Krise"

Leider falsch denn die Ursachen für die wachsenden Schulden sind in den geschaffenen MASSNAHMEN gegen die Corona-Hysterie zu suchen und da ist JEDER Grund zur Schaffung neuer Schulden ein gefundenes Fressen. Mal sehen welche Sau als nächstes durch das Dorf getrieben wird.

von meerettich | 15.08.2021, 17:32 Antworten

Staats-Schulden sind nichts andres als Steuer-Gesetze auf Kredit. Am Zahltag werden dann einfach neue Schulden aufgenommen. Wenn so „erschaffenes“ Geld mit der Menge der hergestellten Waren nicht übereinstimmt, so zahlt der Bürger mit inflationärem Wertverlust seiner Ersparnisse. Dafür gibt´s aber weder Zinsen noch ordentliche Steuer-Gesetze.
Mit anderen Worten, eine so erzeugte Inflation ist nichts anderes als eine nachträgliche Steuer auf gesparte Löhne von gestern… nachhaltig OHNE Steuer-GESETZE.
Wer moralistisch übertriebene Schulden durch seine Wahl zum Bundestag unterstützt ist selbst Schuld.

von Gerhard Stolz | 17.06.2020, 19:22 Antworten

Bei der ganzen Schuldendiskussion wird fast nie darauf hingewiesen, dass viele Privatpersonen daran verdienen. Wer es sich leisten kann verleiht Geld an die Allgemeinheit (Staat) und später bekommt er noch mehr zurück! Alle bezahlen dies mit ihrer Steuer und wer heute genügend Geld hat, bereichert sich oder seine Erben. Also nur ein Teil der künftigen Generationen muss zurückzahlen. Dies sollte viel mehr thematisiert werden!

2 Antworten an Gerhard Stolz anzeigen
von Schufa | 30.05.2021, 00:36 Antworten

naja wenn es nur sowenig wäre . Habe damals von der Royal Bank in Schottland einen Flyer bekommen da waren wir damals ungefähr in der Mitte mit den Schulden . Führend war Japan gefolgt von USA und anderen Staaten das war damals ca 2008 oer 2009. Wir hatten damals mit Schattenhaushalte ca 7,3 Billionen. Offziell ist da imnmer weniger ausgewiesen. Schade das ich den Flyer nicht mehr habe.

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