Stand: 02.04.2017 17 Kommentare
Staatsverschuldung Deutschland
2.038.444.623.019 EUR
Schulden pro Kopf 24.805 €

Als Staatsverschuldung bezeichnet man die Summe aller Verbindlichkeiten eines Staates gegenüber Dritten. Wie hoch ist die Staatsverschuldung in Deutschland. Wie setzt Sie sich zusammen? Stimmt es, dass die Verschuldung immer weiter steigt? Hier finden Sie die Antworten auf diese und weitere Fragen rund um das Thema Staatsverschuldung in Deutschland.

Staatsverschuldung in Deutschland (BRD) bis 2015
Staatsverschuldung Stand Oktober 2016

Erfassung und Höhe der Staatsverschuldung in Deutschland

Die jährliche Ermittlung der Staatsverschuldung in Deutschland erfolgt durch die Deutsche Bundesbank und wird im statistischen Jahrbuch durch das Statistische Bundesamt publiziert. Darüber hinaus wird die aktuelle Höhe der Staatsverschuldung auch in sogenannten Schuldenuhren (siehe oben) angezeigt.

Schulden der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände 2015
Schulden der Länder, Gemeinden und Gemeindeverbände 2015

Der Gesamtbetrag der deutschen Staatsverschuldung lag Ende 2015 bei 2,02 Billionen Euro oder etwas mehr als 25.000 Euro pro Einwohner. Zum Vergleich: Im Jahre 1990 belief sich die Schuldenhöhe noch auf rund 540 Milliarden Euro und die Pro-Kopf Verschuldung auf 8.500 Euro.

Zusammensetzung der Staatsschulden

Die deutsche Staatsverschuldung oder Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte setzt sich im Wortlaut des Statistischen Bundesamts aus der Verschuldung von „Bund, Länder, Gemeinden/Gemeindeverbände und der Sozialversicherung einschließlich aller Extrahaushalte“ zusammen.

Verteilung Schulden Deutschland

Die Grundlage, auf der die Staatsschulden berechnet werden, ist in der Vergangenheit mehrfach angepasst worden. Die Sozialversicherung wird zum Beispiel erst seit 2010 einbezogen und die Schulden von Holdinggesellschaften des staatlichen Sektors erst seit 2015.

Verteilung der Staatsverschuldung 2015

Der größten Anteil an der Staatsverschuldung in Deutschland entfällt auf den Bund, gefolgt von den Ländern, den Gemeinden und der Sozialversicherung. In absoluten Zahlen betrachtet hat Nordrhein-Westfalen die meisten und Sachsen die wenigsten Schulden. Sachsen ist zugleich das Bundesland mit der geringsten Pro-Kopf-Verschuldung, während Bremen die höchste Pro-Kopf-Verschuldung aufweist.

Im Jahr 2015 verteilten sich die Schulden des Bundes, der Länder, der Gemeinden und der Sozialversicherungen einschließlich aller Extrahaushalte wie folgt:

Körperschaftsgruppen/Länder
Insgesamt (in Mio. Euro)
Veränderung gegenüber
dem Vorjahr
31.12.201531.12.2014
Gesamt2.022.5622.043.918-1,0 %
Bund1.264.9951.289.854-1,9 %
Länder612.909614.055-0,2 %
Gemeinden/Gemeindeverbände144.169139.4483,4 %
Sozialversicherung489561-12,9 %
Länder
Baden-Württemberg53.10752.5911,0 %
Bayern21.23423.581-10,0 %
Brandenburg18.12818.214-0,5 %
Hessen42.62044.071-3,3 %
Mecklenburg-Vorpommern9.5109.745-2,4 %
Niedersachsen60.82057.1836,4 %
Nordrhein-Westfalen184.956186.442-0,8 %
Rheinland-Pfalz32.96732.7600,6 %
Saarland14.05313.8341,6 %
Sachsen2.2943.144-27,0 %
Sachsen-Anhalt20.74120.2942,2 %
Schleswig-Holstein27.66127.915-0,9 %
Thüringen15.65015.752-0,7 %
Berlin58.71959.692-1,6 %
Bremen21.72320.5945,5 %
Hamburg28.72528.2421,7 %
Gemeinden/Gemeindeverbände
Baden-Württemberg8.5067.15218,9 %
Bayern14.15214.1400,1 %
Brandenburg2.0662.097-1,5 %
Hessen18.99618.8190,9 %
Mecklenburg-Vorpommern2.0421.9793,2 %
Niedersachsen12.53512.4830,4 %
Nordrhein-Westfalen55.10952.0615,9 %
Rheinland-Pfalz12.59712.4850,9 %
Saarland3.7733.6274,0 %
Sachsen4.2484.323-1,8 %
Sachsen-Anhalt3.0613.148-2,7 %
Schleswig-Holstein4.2444.1632,0 %
Thüringen2.8392.972-4,5 %

Statistisches Bundesamt, Wiesbaden 2016

Explizite und implizite Staatsverschuldung

Die explizite Staatsverschuldung ist von der impliziten Verschuldung zu unterscheiden. Die veröffentlichte explizite Verschuldung beschreibt den tatsächlich aufgelaufenen Schuldenstand, während die implizite Verschuldung künftige verbindliche Verpflichtungen des Staates wie Pensionsansprüche in Rechnung stellt.

Langfristige Projektionen der expliziten Verschuldung auf Grundlage der heutigen impliziten Verschuldung sind allerdings problematisch, weil Faktoren wie Zinsbelastungen, Bevölkerungsverteilung oder die Zusammensetzung der Sozialsysteme häufig Veränderungen unterworfen sind

Die Staatsschuldenquote in Deutschland

Die Staatsschuldenquote eines Landes beschreibt die Gesamtverschuldung der öffentlichen Haushalte als Anteil am BIP (Bruttoinlandsprodukt). 

In den EU-Konvergenzkriterien  des Maastricht-Vertrags von 1992 wurde für Mitgliedsstaaten der Europäischen Union eine zulässige Obergrenze von 60% festgesetzt, die allerdings von nahezu allen Ländern früher oder später überschritten wurde. Die Staatsverschuldung in Deutschland lag zuletzt 2002 unter der Grenze von 60% des BIP.

Deutsche Staatsschuldenquote seit 2002

JahrStaatsschuldenquote
200259,3 %
200363,0 %
200464,7 %
200566,9 %
200666,4 %
200763,6 %
200865,0 %
200972,5 %
201081,0 %
201178,4 %
201279,7 %
201377,4 %
201474,9 %
201571,0 %
2016*68,2 %

*Schätzung des IWF, World Economic Outlook Database, April 2016

Staatsverschuldung und Ratings

Das wichtigste Instrument für die Verschuldung von Staaten sind Staatsanleihen, in Deutschland zum Beispiel die Bundesanleihen. 

Diese Anleihen sind nicht gedeckt, also nicht durch konkrete Vermögenswerte abgesichert. Entscheidend für die Risikobewertung beim Kauf der Anleihen ist die Bonität des ausgebenden Staates.

Die Bewertung der Bonität wird von Kredit-Ratingagenturen vorgenommen. Weltweit führend sind dabei die drei US-amerikanischen Agenturen Standard & Poor‘s (USA), Moody’s (USA) und Fitch (USA/UK). Deutschland erhält im abgestuften Bewertungssystem der Ausfallwahrscheinlichkeit von allen drei Agenturen die Bestbewertung „AAA“, meist gesprochen als „Triple A“.

Neben der Einschätzung der Bonität bieten die Rating-Agenturen auch eine Einschätzung der zukünftigen Bonität an und unterscheiden dabei negativen Ausblick, stabilen Ausblick und positiven Ausblick. Der Ausblick für Deutschland wird von den drei Agenturen mit Stand vom September 2016 als stabil eingeschätzt.

Die „Schuldenbremse“ und ihre Auswirkungen

Als „Schuldenbremse“ wird eine Regelung der deutschen Föderalismuskommission aus dem Jahr 2009 bezeichnet, die dem Bund und den Ländern beginnend mit dem Jahr 2011 verbindliche Ziele für die Absenkung der Haushaltsdefizite macht.

Der Nettokreditaufnahme des Bundes darf ab 2016 maximal 0,35% des BIP betragen. Die Länder dürfen ab 2020 überhaupt keine neuen Schulden mehr aufnehmen. Der Bund hat diese Vorgaben bereits im Jahr 2014 erreicht und die Nettokreditaufnahme auf null gesenkt.

Die Schuldenbremse zeigte ab 2011 Wirkung, nachdem die Staatsschuldenquote im Jahr 2010 einen Höchststand von 81% erreicht hatte. Der Internationale Währungsfonds geht davon aus, dass Deutschland im Jahr 2020 wieder einen Wert von weniger als 60% erreichen kann.

Schuldenhöhe im Vergleich zum Monddurchmesser
Abbildung 2: Schuldenhöhe im Vergleich zum Monddurchmesser

Auch hinsichtlich der Entwicklung der Verschuldung ohne Bezug zum BIP zeigte sich die Schuldenbremse erfolgreich. Der seit Jahrzehnten ununterbrochene Anstieg der Staatsverschuldung wurde im Jahr 2013 gestoppt. Auch in den beiden folgenden Jahren lag der Schuldenstand insgesamt niedriger als im Vorjahr.

Die nebenstehende Abbildung 2 soll den aktuellen Schuldenstand Deutschlands (Stand: Mai 2012) verdeutlichen. Angenommen, man rechnet die Staatsschulden in Gold-Philharmoniker um und stapelt die Goldmünzen aufeinander - der Stapel wäre annähernd so groß wie der mittlere Durchmesser des Mondes.


Die Kehrseite des Kampfs gegen die Staatsverschuldung

Der Erfolg im Kampf gegen die ansteigende Staatsverschuldung war und ist maßgeblich abhängig von einem extrem niedrigen Zinsumfeld, in dem für bundesdeutsche Staatspapiere mit Stand vom September 2016 sogar negative Zinsen gezahlt werden. 

Damit ist Deutschland nach Japan das zweite Industrieland, in dem das Prinzip der positiven Verzinsung von verliehenem Kapital buchstäblich auf den Kopf gestellt wurde.

Die Hauptabnehmer deutscher Anleihen sind nicht Privatanleger, sondern Versicherer und Pensionsfonds, die sogar gesetzlich verpflichtet sind, einen Teil ihres Kapitals in Staatspapiere anzulegen. 

Die Negativverzinsung macht sich also für weite Bevölkerungsschichten, die selbst gar keine Anleihen halten durchaus negativ bemerkbar. So sind zum Beispiel fallenden Garantiezinsen für Renten- und Lebensversicherungen eine direkte Folge dieser Entwicklung.

Staatsbankrott in Deutschland möglich?

Glaubt man den Rating-Agenturen ist die Zahlungsfähigkeit Deutschlands nach wie vor exzellent und die Gefahr eines Staatsbankrotts ist ein zu vernachlässigendes Szenario. Die sinkende Staatsschuldenquote und die positiven Effekte der Schuldenbremse machen die Zahlungsunfähigkeit in absehbarer Zukunft in der Tat sehr unwahrscheinlich.

Allerdings ist die negative Anleihenverzinsung ein historisch einmaliger Vorgang, mit dem die Schulden des Staates nicht nachhaltig reduziert, sondern zumindest teilweise einfach auf die Bevölkerung abgewälzt werden. 

Eine Situation, in der die Verschuldung dem Staat Geld einbringt, statt ihn Geld zu kosten, ist offensichtlich nicht langfristig tragfähig und muss sich früher oder später auch auf die Einnahmen in Form von Steuern auswirken.

Es spricht also durchaus einiges dafür, dass Negativzinsen nicht mehr als eine lediglich aufschiebende Wirkung haben und sich der vorläufig unterbrochene Trend der steigenden Staatsverschuldung fortsetzt.

Ob und wann am Ende dieser Entwicklung ein Staatsbankrott stehen könnte ist schwer seriös einzuschätzen. Allerdings gilt die Wahrheit, dass in der Geschichte bisher noch keine ungedeckte Währung langfristig überlebt hat. Verlöre der Euro seinen Wert vollständig, wäre auch der deutsche Staat zahlungsunfähig.

THEMA INHALTE:

Schulden des öffentlichen Gesamthaushalts von 1950 bis 2015

JahrStaatsverschuldung Deutschlandin Mio. Euro
2015
2.022.562
2014
2.043.918
2013
2.043.344
2012
2.068.289
2011
2.025.438
2010
2.011.677
2009
1.694.368
2008
1.577.881
2007
1.552.371
2006
1.545.364
2005
1.489.853
2004
1.429.749
2003
1.357.723
2002
1.277.271
2001
1.223.503
2000
1.210.918
1999
1.199.582
1998
1.165.414
1997
1.132.442
1996
1.082.970
1995
1.018.767
1994
848.057
1993
769.898
1992
686.356
1991
599.511
1990
538.334
1989
474.704
1988
461.525
1987
433.788
1986
409.300
1985
388.436
1984
366.682
1983
343.279
1982
313.733
1981
278.221
1980
238.897
1979
210.950
1978
188.579
1977
167.119
1976
150.904
1975
130.008
1974
97.368
1973
86.421
1972
79.392
1971
71.661
1970
64.210
1969
62.982
1968
62.402
1967
58.018
1966
50.294
1965
44.697
1964
39.797
1963
36.026
1962
33.129
1961
32.215
1960
28.998
1959
25.463
1958
23.991
1957
23.158
1956
22.362
1955
21.357
1954
18.311
1953
14.775
1952
12.276
1951
10.747
1950
9.574
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Kommentare [17]
  • von Lothar Holz | 18.10.2016, 18:13 Antworten

    Kauft stetig physisches GOLD und versteckt es gut, eure Kinder und Enkel werden es euch danken ;-)

  • von Michael Montua, Berlin | 07.11.2016, 22:04 Antworten

    Bei dem unverantwortlichen Umgang der global Beteiligten, wobei sich nun Herr Draghi, der bei Herrn Greenspan abgeschrieben hat, besonders effektiv mit seinem vielen " bedrukten Papier" vorwagt, steht uns der Cut über kurz oder lang bevor, wobei dieser mit heftigem Rumoren einhergeht, und nur zu hoffen bleibt, dass nach dieser wahnwitzigen Verschuldung wieder ein solides Wirtschaften möglich wird, damit die folgende Generation wieder Werte schaffen kann.

  • von Anand Manadeva | 11.11.2016, 15:37 Antworten

    Obwohl ich außerstande bin, die im Artikel genannten Zahlen / Informationen / Quellen
    zu verifizieren, bin ich gleichwohl von der sachlichen Richtigkeit dieser Äußerungen
    überzeugt. Was ich gerne gelesen hätte:
    1. Gibt es einen Weg (e) aus der Schuldenfalle
    2. Wie würde das aussehen mit all seinen Konsequenzen

    Was ich persönlich befürchte sind Verarmung auf breiter Ebene mit all ihren Folgen
    und letzlich Ereignisse wie Währungsreformen und Kriege.

  • von Klaus Kirchner | 21.11.2016, 15:55 Antworten

    man sollte die Zahl einmal ausschreiben.... denn kaum jemand kann sie noch lesen

  • von Phil Frevelli | 24.11.2016, 15:17 Antworten

    Hier, IN DEUTSCHLAND, sieht man wohin Schuldenmacherei führen. IN DEN WOHLSTAND. ANDERE STAATEN, die solche Schulden nicht machen können BLEIBEN ARM und OHNE WOHLSTAND. Für mich besteht dann nur die Frage. Was erntest du von deinen Staatsschulden, welche ja auch ohne die idiotischen Ratinginstitute (siehe
    Lehmannkrise) mit Null-Komma oder Negativzinsen festgeschrieben werden könnten.
    Schulden bei guter Strukturernte sind in der Makroökonomie KEINE SCHULDEN. Sie sind Positivbuchungen. Also Geld drucken was das Zeug hält, die mit effektiver, staatlicher Investitionsbasenvermeidung zu einem positiven Strukturwandel führen.
    Dazu Politiker oder solche, die sich so schimpfen endlich auch einmal in Makroökonomie schulen. Es ist ja verheerend, wie sie sich selber in politischen Spektakelsendungen blossstellen.

  • von Kurt Kircher Ringstr. 11 B / 67141 Neuhofen | 05.12.2016, 10:44 Antworten

    Wieviel Schuldenhat Deutschland insgesamt. Die Politik ALLE / Sagen mir wären das Reichste Land . Kann mir jemand das ERKLÄREN. Gruss Kircher

  • von Jurgen Clauss | 03.01.2017, 06:47 Antworten

    Europa war von Anfang an zum scheitern verurteilt. Aber die Politiker in Deutschland wollten es auf biegen und brechen egal was es kostet. Mit Demokratie hat unser Land ( Deutschland ) nichts mehr zu tun. Dafür müßte man wie in Frankreich Fallbeil wieder einführen . Wir sind eine versteckte Diktatur. Staatsbeschäftigte rund 11 Millionen Menschen in Deutschland. Lächerlich. Sesselpfurzer gehen mit 56 oder sogar Vorruhestand mit 52 Jahren in Pension natürlich mit 70% ihres Nettoeinkommens. Der Normalbürger soll mit 70 Jahren (also fast tot) in Rente gehen aber nur mit paar und vierzig %. Lachhaft. Heute schon arbeitet jeder Arbeiter ca.14 bis 17 Stunden täglich damit er alles bezahlen kann.KURZUM DIE GRÖßTEN VERBRECHER IM DEUTSCHEN STAAT IST DER STAAT SELBST und meiner Bescheidenen Meinung nach gehören alle aus der Politik 100 Jahre in den Knast.

  • von dubidu | 17.01.2017, 11:55 Antworten

    Langfristig zahlen und büßen immer die kleinen Leute. Aber wenn man solche Parteien wählt und unterstützt, und sich nicht auf die Straße traut um etwas zu ändern, haben sie es auch verdient.

  • von Normalo | 12.02.2017, 11:16 Antworten

    Man sollte sich die Frage stellen, warum sind die Schulden so hoch? Welcher Kostentreiber steht hier im Vordergrund? Warum werden wir belogen? Wenn eine "Roth" eine Äußerung macht "wer was gegen Ausländer spricht ist ein Nazi" ist das nicht diskreminierend und einer Demokratischen 'Einstellung unwürdig das entspricht eher Äußerungen im totalitären Staaten? Warum wählen wir sowas (die dümmsten Schafe rufen ihren Schlächter selbst)? Die Politik, Presse und die eigne Regierung sind scheinbar zum Wohl des Volkes oder etwa zum Eigenwohl aktiv?

  • von Wili wald | 21.02.2017, 12:47 Antworten

    Wir gehen den Bankrott entgegen . Das Sozialsystem wird ausgebeutet . Ohne Fleiß ein dicken Preis. Kinder über alles ,die nächsten Harzer. Deutschland ist bis 2099 von den Alliierten quasie besetzt. Nur darüber wird nicht gesprochen.

  • von Udi pudi | 21.02.2017, 20:35 Antworten

    Der deutsche Michel kapiert nichts . Fast alle Politiker sind koruppt. Sie denken zu erst an sich. Siehe cdu und spd die keine wahlen vorziehen wollen ,trotz Streit. Deutschland schafft sich ab. Ich hoffe es gibt kein Krieg in Europa . Die USA sind Kriegstreiber . Die Krim gehört zu Russland. Warum hat sich die NATO soweit nach Russland ausgebreitet, selbst schuld. Außerdem ist Deutschland nicht souverain. Siehe kanzlerakte . Gott steh uns bei.



  • von Frank Peter | 24.02.2017, 17:47 Antworten

    @Jurgen Clauss:
    Es gibt immer wieder Leute, die relativ unpolitische Foren für rechtschreibdurchnässte Politikreden der Extremen missbrauchen. Das ist schade, denn Sie haben einfach leider keine Ahnung. Bitte belegen Sie Ihre abstrusen Stammtischbehauptungen wie z.B. die, dass Staatsbedienstete mit 52 in Rente gehen können. Ich bin selbst so einer und "darf" bis voraussichtlich 67 arbeiten, falls nicht endlich der Mut aufgebracht wird, den demografischen Wandel zu akzeptieren.
    Ich arbeite gern, denn ich verdiene dabei mehr Geld als im Ruhestand. Ich zahle sogar gerne Steuern, denn das heißt wiederum, dass ich ein Einkommen habe. Und, ich zahle sogar gerne recht viel Steuern, denn...
    Schauen sich alle mal die Zahlen genauer an, dann sieht man doch seit fünf Jahren eine Konsolidierung bzw. leichten Rückgang der Staatsschulden. Wohlgemerkt bei steigender Wirtschaftsleistung! Uns geht es verdammt gut, das sollte man hier klar schreiben.
    Und, leider haben die rechten Marktschreier durchaus recht (damit sind sie aber nicht alleine!), wenn sie sagen, die Steuerlast sei ungerecht verteilt bzw. es gibt einfach zu viele Schlupflöcher. Aber, liebe Leute, dann wählt doch endlich mal kompetente Politiker und nutzt eure demokratischen Rechte! Doch die rechten Scharfmacher wollen nur hetzen, letztlich genauso wie die linken.
    In der Demokratie müssen Sie innerhalb der Freiheitsdefinition tätig werden und nicht ausgerechnet auf einer Wirtschaftsseite wie gold.de politische Reden schwingen!
    Lesen Sie sich Bildung an, vertrauen Sie nicht nur einer Quelle und denken Sie endlich nach!

  • von Dieter Emmert | 15.03.2017, 19:02 Antworten

    Ich kann nicht verstehen, wie Politiker in keinsten Masse an Schuldentilgung denken. Es geht nur darum, keine weiteren Nettoschulden mehr zu machen. Zinskosten in 2015 21 Mrd. EUR. Jeder 14.te EUR der Steuereinnahmen wird fuer Zinsaufwendungen ausgegeben. Dabei propagieren Minister eine Maut einzufuehren, die ich auch unterstuetze, um letztendlich 1 Mrd. EUR pro Jahr einzuspuelen. An der Ausgabenseite, wird diesbezueglich nichts od. nur wenig getan. Was koennte man mit den "entgangenen Zinsaufwendungen" in Form von Investitionen alles machen. Es wird hoechste Zeit, dass Politiker fuer ihre Finanzwirtschaft gerade stehen muessen. Es geht mir nicht in den Kopf, wie man langfristig mehr Geldausgeben kann, als man einnimmt.

  • von Rudolf Reinhard, Mettingen | 22.03.2017, 13:57 Antworten

    Schön, dass es hier so viel Vertrauen in die Anlage von physischen Edelmetallen als Sicherung gegen den irgendwann sicherlich eintretenden "Supercrash" gibt. Haben denn dies Verfechter dieser Strategie in der Historie mal nachgesehen wie so eine Währungsreform ablief? Wer da verfügbares Guthaben hat - und dazu gehören dann definitiv auch verbuchte Edelmetalle im Depot - wird sicherlich Begehrlichkeiten beim Staat wecken. Da gibt es viele Instrumente, diese Vermögen anzuzapfen. Ein Vermögensreserve sollte daher für niemanden sichtbar sein.

  • von Opa Heinz | 22.05.2017, 09:06 Antworten

    Wirken sich die niedrigen Zinsen positiv oder negativ auf die Staatsverschuldung aus?

  • von A. Kuhl | 18.06.2017, 18:45 Antworten

    Stoppt mal die Diskussion vom schlechten Staat.
    Schulden sind da, stimmt. Aber der Staat hat auch Werte geschaffen.
    Investitionen in Infrastruktur etc. das sollte dagegen gerechnet werden.

  • von Hans im Glück | 21.06.2017, 09:15 Antworten

    Die einzige Möglichkeit dauerhaft eigene Kaufkraft zu sichern, ohne langfristig von Dritten geschröpft zu werden sind Gold und Silber. Das Ende der Silberförderung wird nicht mehr lange auf sich warten lassen; noch dazu verschwindet es nach und nach in der Produktion und durch chemische Reaktionen auf nicht geschützten Beständen

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