Gold: 2.181,03 € 0,00 %
Silber: 27,63 € 0,00 %
Bitcoin in Euro
1 Bitcoin (BTC) =
61.686,00 EUR
-0,09 %-53,00 EUR
Wechselkurs
EUR / USD
1,0697
Stand: Uhr
15.06.2024
Bitcoin in Dollar
1 Bitcoin (BTC) =
65.985,07 USD
-0,09 %-56,69 USD
Durchschnittlicher Bitcoin Kurs am 15.06.2024
BTC Performance 2024
Bitcoin in EUR60,88 %
Bitcoin in USD55,90 %
Marktkapitalisierung
In Euro:1.216.303.889.918,00
In Dollar:1.301.071.515.441,80 $

Bitcoin Preis Rechner

Bitcoin (BTC)
1 BTC = 61.686,00 Euro
1 BTC = 65.985,07 Dollar
1 BTC = 879,72 g Gold
1 BTC = 69.310,11 g Silber

Bitcoin Kurs im Chart

Bitcoin Kurs Entwicklung 2024

ZeitpunktDollarEuro
Vortag (14.06.2024):66.041,76 USD61.739,00 EUR
Aktuell (15.06.2024):65.985,07 USD61.686,00 EUR
Veränderung: -0,09 % -0,09 %
Tageshoch (14.06.2024):66.224,68 USD61.910,00 EUR
Tagestief (14.06.2024):65.715,51 USD61.434,00 EUR
52-Wochen Hoch:73.734,97 USD67.409,00 EUR
52-Wochen Tief:25.008,57 USD23.265,00 EUR
Bitcoin Allzeithoch:73.734,97 USD67.409,00 EUR

Bitcoin Kursentwicklung

Bitcoin Kurs in Euro von 2013 bis 2023Historischer Bitcoin Chart: Entwicklung in Euro 2013 - 2023

Top Kryptowährungen

WährungKurs EuroKurs Dollar
Bitcoin (BTC)61.686,00 EUR65.985,07 USD
Ethereum (ETH)3.302,02 EUR3.532,15 USD
Tether (USDT)0,93 EUR1,00 USD
USDEX (USDEX)0,99 EUR1,07 USD
BNB (BNB)565,93 EUR605,37 USD
HEX (HEX)0,11 EUR0,13 USD
Solana (SOL)134,61 EUR143,99 USD
Lido Staked Ether (STETH)3.302,21 EUR3.532,35 USD
USDC (USDC)0,93 EUR1,00 USD
Ripple (XRP)0,45 EUR0,48 USD
Dogecoin (DOGE)0,13 EUR0,14 USD
Toncoin (TON)7,47 EUR7,99 USD
Enegra (EGX)184,83 EUR200,67 USD
Cardano (ADA)0,39 EUR0,41 USD
JasmyCoin (JASMY)1,74 EUR2,08 USD
Gaj Finance (GAJ)0,01 EUR0,01 USD
Avalanche (AVAX)28,39 EUR30,37 USD
TrueHKD (THKD)0,12 EUR0,14 USD
OKB (OKB)40,12 EUR42,42 USD
Elrond (EGLD)473,88 EUR533,64 USD
Wrapped Bitcoin (WBTC)61.810,00 EUR66.117,71 USD
TRON (TRX)0,11 EUR0,12 USD
Algorand (ALGO)1,39 EUR1,57 USD
Chainlink (LINK)14,00 EUR14,98 USD
VeChain (VET)0,12 EUR0,14 USD

Kryptowährungen Marktkapitalisierung:

WährungMarktkapitalisierung EURMarktkapitalisierung USD
Bitcoin (BTC)1.216.303.889.918,00 EUR1.301.071.515.441,80 USD
Ethereum(ETH)396.891.481.195,00 EUR424.551.960.397,95 USD
Tether (USDT)104.931.730.078,00 EUR112.244.716.309,94 USD
USDEX (USDEX)102.088.852.618,00 EUR111.028.836.886,81 USD
BNB (BNB)87.069.629.158,00 EUR93.137.755.536,73 USD
HEX (HEX)62.973.581.182,00 EUR73.927.347.149,86 USD
Solana (SOL)62.210.278.064,00 EUR66.545.886.622,33 USD
Lido Staked Ether (STETH)31.566.160.093,00 EUR33.766.094.221,44 USD
USDC (USDC)30.229.043.738,00 EUR32.335.790.481,78 USD
Ripple (XRP)24.813.071.582,00 EUR26.542.364.053,56 USD
Dogecoin (DOGE)18.436.653.528,00 EUR19.721.555.562,05 USD
Toncoin (TON)18.279.272.403,00 EUR19.553.206.105,55 USD
Enegra (EGX)15.841.423.817,00 EUR17.198.634.701,37 USD
Cardano (ADA)13.674.453.848,00 EUR14.627.464.845,20 USD
JasmyCoin (JASMY)12.152.173.102,00 EUR14.512.305.894,54 USD
Gaj Finance (GAJ)11.507.942.718,00 EUR12.401.225.209,49 USD
Avalanche (AVAX)11.171.185.541,00 EUR11.949.736.757,06 USD
TrueHKD (THKD)10.124.620.870,00 EUR11.971.680.082,77 USD
OKB (OKB)9.893.882.754,00 EUR10.462.034.953,91 USD
Elrond (EGLD)9.589.945.681,00 EUR10.799.217.376,03 USD
Wrapped Bitcoin (WBTC)9.467.843.203,00 EUR10.127.683.719,67 USD
TRON (TRX)9.442.292.780,00 EUR10.100.352.616,11 USD
Algorand (ALGO)9.111.624.055,00 EUR10.301.829.947,18 USD
Chainlink (LINK)8.221.301.038,00 EUR8.794.266.539,04 USD
VeChain (VET)8.163.030.080,00 EUR9.696.915.446,14 USD

Info & Ratgeber: Bitcoin

Das Wichtigste in Kürze
  • Führende Kryptowährung (Kürzel: BTC)
  • Hohe Volatiliät (Kurschwankungen)
  • Extreme Kursexplosionen und -abstürze im Wechsel
  • Nur für Anleger mit hoher Risikobereitschaft
  • Januar 2024: Handel mit Bitcoin-ETFs offiziell zugelassen

Bitcoin einfach erklärt

Update Januar 2024: Bereits in 2023 zeigte sich der Bitcoinkurs nach den massiven Kursverlusten in 2022 stark erholt. Haupttreiber der Erholung waren Fantasien über eine mögliche Zulassung von Bitcoin-ETFs.

Anfang 2024 war es dann soweit: Die US-Wertpapieraufsicht SEC genehmigte den Börsenhandel von Bitcoin-ETFs. Kurzeitig knackte der Bitcoinpreis die Grenze von 40.000 EUR. Die offizielle Zulassung von börsenhandelbaren Bitcoin-ETFs dürfte die Nachfrage durch große Invetmentgesellschaften wie Blackrock beflügeln.

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist eine virtuelle Währung. Der Name kommt von “Bit” (= elektronische Speichereinheit bei Computern) und “Coin” (=englisch für Münze). Sinngemäß übersetzt also digitale Münze. Man kann dieses Geld nicht anfassen.

Jeder Teilnehmer hat eine Wallet (=digitale Geldbörse), wo ein privater Schlüssel (Key) hinterlegt ist. Ein Bitcointransfer ist nur möglich mit diesem Privat Key.

Um Sicherheit zu gewährleisten, werden Prinzipien der Kryptographie angewandt, also der Verschlüsselungstechnik. Daher der Name Kryptowährung. Weitere gebräuchliche Bezeichnungen sind digitales Geld, Cybergeld oder Digitalwährung.

Bitcoin ist die erste digitale Währung. Inzwischen gibt es Hunderte weiterer Kryptowährungen. Bitcoin hat sich aber als Platzhirsch etabliert. Es vereint die größte Akzeptanz, die höchste Marktkapitalisierung, und ist deshalb die Nummer eins unter allen Kryptowährungen weltweit.

Die Menge an Bitcoins ist auf 21 Millionen begrenzt. Die Währung Bitcoin kann also nicht beliebig vermehrt werden.

Warum wurde Bitcoin erfunden?

Hinter Bitcoin steht die Idee einer wertstabilen Währung, die weder manipulierbar noch inflationierbar ist und von keiner Zentralinstanz kontrolliert wird. Notenbanken, Staaten oder sonstige Institutionen bleiben also außen vor. Stattdessen sollen Nutzer ihre Geschäfte direkt miteinander durchführen können, schnell, grenzübergreifend, ohne Gebühren und ohne Mittelsmänner. Auslöser für den Wunsch nach einem besseren Geld waren unter anderem die schlechten Erfahrungen der Finanzkrise 2007/2008.

Bitcoin Mining

Wie entstehen Bitcoin? Bitcoin werden nicht gedruckt oder geprägt. Sie werden berechnet. Man nennt dies Bitcoin Mining. Diejenigen, die diese Berechnungen durchführen, werden Miner genannt. Als Gegenleistung erhalten sie Bitcoins.

Die Berechnung erfordert erhebliche Rechenleistung, da Bitcoin alle Transaktionen in einer Datenbank sammelt, der Blockchain. Jede Transaktion muss berechnet und dokumentiert werden. Man spricht auch von Bitcoin schürfen oder Bitcoin schöpfen..

Bitcoin Geschichte

Wer hat Bitcoin erfunden – und wann?

Die Anfänge reichen bis ins Jahr 2008. Dort wurde in einem Papier (“Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System”) die wesentliche Idee beschrieben. Der (oder die) Verfasser verbargen sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Diese Anonymität ist bis heute nicht gelüftet. Man weiß also noch immer nicht, wer den Bitcoin Code erschaffen hat.

2010 wurden die ersten Wechselkurse noch in Bitcoin-Foren ausgehandelt. Hierzu gibt es eine nette Anekdote: Laszlo Hanyecz, Bitcoin Fan der ersten Stunde, bot in einem Forum demjenigen 10.000 Bitcoin an, der ihm zwei Pizzen bringt. Am 22.05.2010 wurde tatsächlich geliefert. Der Pizza Deal gilt deshalb als ein Meilenstein der Bitcoin Geschichte, weil zum ersten Mal eine Dienstleistung in Bitcoin bezahlt wurde. Noch heute gilt daher vielen Bitcoin Fans der 22. Mai als Bitcoin Pizza Day.

Übrigens: 10.000 Bitcoin waren damals ungefähr 30 Euro. Stand Januar 2024 sind es grob 390 Millionen Euro.


Blockchain & Funktionsweise

Wie funktioniert Bitcoin?

Mit Bitcoin sind Zahlungen direkt 1:1 möglich, also länderübergreifend und ohne Banken. Stattdessen gibt es die Blockchain. Diese Bitcoin Software hält alle Transaktionen fest.

Jeder Bitcoin Teilnehmer verfügt über eine kleine Kopie dieser Software (=Client Software), entweder direkt oder indirekt. Letzteres ist der Fall, wenn ein Account bei einer der großen Bitcoin Plattformen existiert. Erfolgt ein Geldtransfer von A nach B, dann wird eine Nachricht an alle Clients im Netz gesendet, dass die Transaktion stattgefunden hat.

Die Blockchain Technologie

Die Blockchain ist eine Technologie, bei der Nutzer eine gemeinsame Datenbankstruktur (digitales Register) dezentral errichten und verwalten. Die Blockchain ist sozusagen ein dezentral organisiertes digitales Kassenbuch (=peer-to-peer Netzwerk).

Jede Transaktion zwischen den Nutzern wird transparent in diesem Computernetzwerk abgespeichert. Die Speicherung der Transaktionen erfolgt als blockweise Aneinanderreihung inklusive Zeitstempel. Die Funktionsweise ist also: digital, dezentral, transparent, unveränderlich. Dabei ist die Unveränderlichbarkeit ein wichtiges Sicherheitsmerkmal.

Die Blockchain-Technologie gilt auch deshalb als zukunftsträchtig, da sie sich als eine Art dezentralisierte Transaktionshistorie nicht nur für Geld- oder Bezahlsysteme eignet. Grundsätzlich sind mit der Blockchain Technik alle Formen intelligenter Vertragssysteme denkbar.

Wieso die Begrenzung auf 21 Millionen?

Dahinter steht der Gedanke, dass man auf diese Weise einer Geldentwertung vorbeugt. Es gibt ökonomische Theorien die besagen, dass Geld an Wert verliert, wenn es beliebig nachgedruckt wird. Laut Statista waren Ende 2023 rund 19,6 Millionen Bitcoins geschöpft. Dies entspricht etwa 93,3 % der maximal möglichen Bitcoinmenge. Es können also nur noch etwa 1,4 Millionen Bitcoin in geschöpft werden.

Experten rechnen damit, dass dieser Wert um das Jahr 2140 erreicht sein wird.

In Bitcoin investieren

Bitcoin als Geldanlage sinnvoll?

Viele betrachten Bitcoin mehr als Spekulationsobjekt und weniger als Währung oder Zahlungsmittel. Bitcoin ist aber hoch volatil und riskant. In seiner noch jungen Geschichte hat ein Bitcoin Investment unglaubliche Renditen gebracht und viele Bitcoin Millionäre gemacht. Extremen Kursexplosionen folgten aber auch extreme Kursabstürze.

Für positive Kursphantasien sorgt die Anfang 2024 erfolgte Zulassung von Bitcoin ETFs zum Handel an der Börse. Dies macht Bitcoin für institutionelle Investoren attraktiver. Dies auch vor dem Hintergrund, dass die Menge an Bitcoins begrenzt ist.

In der Summe muss man dennoch festhalten: Die Geschichte von Bitcoin ist zu jung, um tragfähige Aussagen für die Zukunft machen zu können. Wer auf Vermögensabsicherung bedacht ist, sollte sich anders orientieren.

Wo kann man Bitcoin kaufen?

Wer Bitcoin kaufen möchte, kann dies über diverse online Plattformen tun. Dort hat man auch die Möglichkeit, in bestimmten Währungen Bitcoins zu erwerben wie etwa in Dollar. Die in Deutschland bekannteste Plattform ist www.bitcoin.de. Wer will, kann auf diesen Plattformen natürlich auch Bitcoin verkaufen.

Der Vorteil der Plattformen ist zudem, dass man sich weder um die Blockchain noch um das “Wallet” (= digitaler Geldbeutel) selber kümmern muss. Dafür erheben die Plattformen Gebühren.

Was kosten Bitcoins?

Was ein Bitcoin wert ist, entscheidet der Bitcoin Kurs zum Zeitpunkt des Kaufes. Zu Beginn des Jahres 2017 lag der Preis pro Bitcoin noch unter 1.000 Dollar.

In der Spitze betrug der Preis für ein Bitcoin im Jahr 2021 über 50.000 Euro, in Dollar über 60.000 US-Dollar.

Stand Januar 2024 kostet ein Bitcoin knapp 40.000 Euro. Umgerechnet sind das über 43.000 USD.

Tagesaktuelle Kurse inklusive Bitcoin Chart sind eingangs dieser Seite zu finden.

Ist Bitcoin besser als Gold?

Wie sich Bitcoin im Vergleich zu Gold schlägt, haben wir ausführlich in diesem Artikel behandelt:

Geldanlage Vergleich: Was ist besser - Gold oder Bitcoin?

Haben wir eine Bitcoin Blase?

Experten sprechen dann von einer Blase, wenn eine Marktsituation vorliegt wo der Preis einer Ware weit über deren innerem Wert liegt. Der Markt ist überhitzt, es ist zu viel Spekulation im Spiel. Wesentliches Merkmal der Spekulationsblase ist, dass sie irgendwann platzt.

Ein historisches Beispiel ist Holland, wo 1637 die Tulpenblase als Resultat einer irrationalen Tulpenspekulation platzte. Aus der jüngeren Geschichte kennen wir die Dotcom Blase (2000) oder die US Immobilienblase (2007 / 08).

Angesichts einer teils unglaublich hohen Bitcoin Rendite und extremen Kursspitzen wird diese Frage immer wieder diskutiert.

Ist bei Bitcoin ein Totalverlust möglich?

Diese Frage kann nur mit Gegenfragen beantwortet werden. Wer garantiert, dass eine Verschlüsselung, die heute als sicher gilt, auch morgen noch sicher ist? Wer garantiert, dass das Internet nicht doch einmal komplett ausfällt? Wer garantiert, dass das, was von Menschen programmiert ist, nicht eines Tages durch Menschen auch manipuliert wird?

Der Fachbegriff Single Point of Failure bezeichnet eine Schwachstelle innerhalb eines Systems, deren Ausfall einen Totalverlust des Gesamtsystems nach sich ziehen würde.

GOLD.DE Tipp für Investoren: Nur so viel Geld in Bitcoin anlegen, wie man im Extremfall entbehren kann. Man sollte einen möglichen Totalverlust nicht ausschließen.

Wie kann man in Bitcoin Aktien oder Fonds investieren?

Man kann Beteiligungen an Unternehmen kaufen (=Aktien), die direkt mit Bitcoin zu tun haben, wie etwa die Bitcoin Group SE, ein deutsches Unternehmen aus Herford.

Eine weitere Möglichkeit sind Beteiligungen an Unternehmen, die indirekt mit Bitcoin zu tun haben. So sind etwa die Grafikkarten des Herstellers Nvidia beim Bitcoin Mining beliebt. Sie haben vom Bitcoin Boom profitiert und man kann davon ausgehen, dass sie auch weiter profitieren werden.

Für spekulative Anleger gibt es auch Bitcoin CFDs (= Contracts for Difference, also Differenzkontrakte) oder Bitcoin Partizipationszertifikate.

Seit Januar 2024 sind Bitcoin-ETFs offiziell zum Handel an der Börse zugelassen. Die Zulassung gilt aber nicht für Deutschland.

Sind Bitcoin Abspaltungen eine Art Dividende?

Eine Abspaltung bedeutet, dass ein neues System zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einer eigenen Blockchain weitergeführt wird, und zwar unumkehrbar. Der Fachbegriff hierfür lautet “Fork” (englisch: “Gabel”). Wie bei einer Gabel, so gibt es zwar einen gemeinsamen Ursprung (den Gabelstiel), der sich dann aber aufspaltet (in Zinken).

Dabei bekommt man zum Zeitpunkt der Abspaltung die gleiche Menge der neuen Bitcoin Währung 1:1 hinzu. Wer also vor dem Bitcoin Gold Fork zwei Bitcoin besaß, der hat nach der Abspaltung immer noch zwei Bitcoin, aber neu dazu zwei Bitcoin Gold.

Dies bedeutet aber nicht automatisch auch den gleichen Wertzuwachs. Neue Kurse müssen sich ja erst finden, und da gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spekulation.

Wenn man so will, kann man Abspaltungen aber durchaus als eine Art Dividende betrachten. Bei Aktien gibt es am Tag der Dividenden-Auszahlung einen Abschlag auf den Kurs, bezeichnet als “ex Dividende”.

Bereits im Jahr 2017 gab es innerhalb der Bitcoin Familie zwei Abspaltungen. Mit Bitcoin Cash entstand Anfang August eine zweite Bitcoin Kryptowährung. Ende Oktober kam dann mit Bitcoin Gold die dritte digitale Bitcoin Währung.

Bitcoin und Steuern

Aktuell gelten Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin als privates Veräußerungsgeschäft. Gewinne sind also nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr komplett steuerfrei. Wer vor dieser Jahresfrist mit Gewinn verkauft, sollte sich mit seinem Steuerberater besprechen.

Das Thema ist aber noch relativ jung. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Finanzbehörden bei der steuerlichen Bewertung von Bitcoin auch auf Dauer so positionieren.

Handel & Markt

Wie kommt der Bitcoinkurs zustande?

Durch Angebot und Nachfrage. Dies erklärt allerdings nicht allein die gewaltigen Kursgewinne. Hier ist sehr viel Spekulation im Spiel. Man muss bedenken, dass Bitcoin als Währung keinen regulierenden Einflüssen von Institutionen wie etwa Zentralbanken unterliegt. Das Vertrauen der Nutzer ist somit zentraler Faktor bei der Preisfindung. Nachfolgend exemplarisch einige Fragen, welche die Spekulationen befeuern:

  • Wird sich Bitcoin als digitale Währung durchsetzen?
  • Wenn nein, welche andere Kryptowährung?
  • Wie werden sich (Noten-) Banken und Staaten in Zukunft zu Bitcoin verhalten?
  • Kommen Verbote und Regelungen?
  • Wie sicher, wie zukunftsfähig ist die Blockchain Technologie?

Können Bitcoins auf 100.000 Dollar steigen?

Es gibt nicht wenige Experten, die einen Bitcoin Kursanstieg prognostizieren, der aus heutiger Sicht utopisch erscheint. “Der Wert eines Bitcoins wird - mit längeren Durststrecken und Seitwärtsbewegungen - langfristig weiter steigen und im Jahr 2030 gut 500.000 Dollar erreichen” - zu diesem Kursziel hat sich Oliver Flaskämper, Betreiber von Deutschlands bekanntester Bitcoin Börse bitcoin.de, uns gegenüber im Sommer 2017 geäußert.

Sicherheit

Wie sicher ist Bitcoin?

Bitcoin ist eine Kryptowährung. Krypto heißt Verschlüsselung und zeigt, dass dies von Anfang an ein zentraler Aspekt war. Dank Verschlüsselung und dezentralem Blockchain Konzept gelten Kryptowährungen als sicher.

Was sind Bitcoin Risiken?

Da die Blockchain nichts anderes darstellt als eine dezentral organisierte Datenbank, ist dies ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Es müssten schon alle Server weltweit gleichzeitig ausfallen, um die Blockchain auszuschalten. Das System Bitcoin gilt nach derzeitigem Ermessen als sicher.

Cyberangriffe richteten sich in der Vergangenheit daher weniger gegen Bitcoin selbst, sondern auf Bitcoin Börsen und die Wallets der Nutzer. Diese Hacker Angriffe auf Tauschbörsen wirkten sich auch auf den Kurs der Krypto-Währung aus.

Auch gab es immer wieder Gerüchte über Manipulationen, die sich aber nicht auf das System Bitcoin selbst bezogen, sondern auf den Kurs. Zudem ist auch denkbar, dass innerhalb des 1:1 Zahlungsverkehrs in betrügerischer Absicht manipuliert wird, etwa durch Rechnungsfälschungen oder dass das Gegenüber einen Zahlungsempfang in Abrede stellt.

Negativschlagzeilen wie die Pleite der Kryptobörse "FTX" Ende 2022 sorgen auch nicht gerade für Ruhe im Markt. Hier stand der Vorwurf der Unterschlagung und Veruntreuung im Raum.

Wie Bitcoin sicher lagern?

Da Bitcoins virtuell sind, gibt es streng genommen nichts, was gelagert wird. Es gibt nur Eigentumsnachweise, die in der Wallet gespeichert werden.

Wichtig sind die Schlüssel, die jeder Bitcoin Nutzer hat. Diese sind nötig, um Transaktionen machen zu können. Vor allem der Private Key ist wichtig. Der private Schlüssel muss sicher verwahrt werden und darf keinem Dritten zugänglich sein. Das bedeutet aber auch, dass der Nutzer für Sicherheit selber verantwortlich ist. Denn alles was online und digital gespeichert ist, lässt sich theoretisch auch ausspähen, wenn keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind.

Wer ganz sichergehen will, der verwahrt den privaten Schlüssel offline. Hierfür gibt es spezielle Paper-Wallets. Die sollte man allerdings auch nicht verlieren. Wenn ein Nutzer seinen auf einer Paper-Wallet ausgedruckten oder niedergeschriebenen Privat-Schlüssel verliert, kann weder er noch irgendeine andere Person auf dieses Bitcoinkonto zugreifen. Die Bitcoins sind verloren.

Die Keys sind nach heutigem Wissen nicht zu knacken.

Bezahlen mit Bitcoin

Was genau ist ein Wallet?

Was beim herkömmlichen Geld der Geldbeutel, ist bei Bitcoin das Wallet. Das Bitcoin Wallet ist sozusagen eine digitale Geldbörse. Voraussetzung ist somit ein online Zugang. Das Wallet ist mit einem Passwort geschützt und anonym. Es dient dazu, digitales Geld zu verschicken und zu empfangen sowie einen Überblick über sein Bitcoin Konto zu haben.

Je nach Vorliebe kann man wählen zwischen einem Desktop Wallet, einem Online Wallet als webbasierter Dienst bei externen Bitcoin Plattformen oder einem Mobile Wallet, das als App auf Tablet oder Smartphone installiert ist. Wer oft unterwegs ist und mit Bitcoin bezahlen will, für den empfehlen sich mobile Wallets. So können per Handy Bitcoins empfangen und versendet werden.

Es gibt auch Hardware Wallets, die so ähnlich aussehen wie ein USB Stick. Und es gibt Paper-Wallets für diejenigen, die ihre Bitcoins offline, zum Beispiel in einem Tresor verwahren wollen. Man spricht hierbei auch von einer Kalt Lagerung.

Wo werden Bitcoins akzeptiert?

Grundsätzlich werden Bitcoins überall dort akzeptiert, wo es auch angezeigt wird. Allerdings ist in Deutschland die Menge an Ladengeschäften, Restaurants, Tankstellen oder online Shops, die Bitcoin annehmen, noch gering. Als Zahlungsmittel für den Alltag taugt Bitcoin hierzulande immer noch nicht.

Dazu kommt, dass ein Bezahlvorgang noch relativ lange dauert. Die Bezahlung mit Bargeld, EC- oder Kreditkarte ist da deutlich schneller.

In anderen Ländern ist Bitcoin schon viel populärer, wie etwa in den USA, wo es sogar schon Bitcoin Automaten gibt. Auch in Asien ist Bitcoin weit verbreitet. Japan hat als eines der ersten Länder Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt.

Ist Bitcoin anonym?

Experten bezeichnen Bitcoin lieber als pseudonym anstatt als anonym. Denn grundsätzlich ist Bitcoin transparent, da jede Transaktion in der Blockchain öffentlich dokumentiert wird. Es fehlen allerdings Klartext-Name und IP. Es ist also öffentlich, was wann und wohin transferiert wurde, aber nicht, wer Sender und Empfänger sind, wer sich also hinter den Schlüsseln verbirgt. So gesehen, ist Bitcoin erstmal schon anonym.

Spätestens aber, wenn in “normales” Geld wie den Euro zurückgetauscht wird, gibt es Spuren. Der Kauf von Euro oder Verkauf gegen Euro ist nicht anonym. Wer sich bei den bekannten Bitcoin-Börsen anmeldet (und das tun die meisten), der ist hierüber sehr wohl identifizierbar. Hier müssen im Ident-Verfahren Name und Bankkonto angegeben werden.

Service: Links und Adressen

Information & News

Bitcoin Akzeptanzstellen weltweit

Wallets, Handel, Wechselstuben

Ihre Meinung zum Thema?
Sicherheitsfrage: Wie viele Münzen sehen Sie?
Fragen über Fragen
Ich stimme zu, dass mein Kommentar und Name zur Veröffentlichung auf GOLD.DE gespeichert wird. Die Netiquette für Kommentare hab ich gelesen. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit per Mail an info@gold.de widerrufen. Unsere Datenschutzerklärung.
von Carlo --- Ein Spekulant | 10.05.2024, 08:24 Uhr Antworten

Ich finde es verwunderlich, wie viele --- Nichtspekulanten --- hier ihre Meinung schreiben.
Bitcoin ist und bleibt primär eine Spekulation !!!
Wollen die Nichtspekulaten die Spekulaten überzeugen und bekehren ???
Mutter Theresa hat nun gar nichts mit Spekulationen zu tun.
Ich finde es sehr schade, daß hier so wenige Spekulanten, sich zu Wort melden.
Meine Meinung : Wer nicht bereit ist, Geld verlieren zu können,
sollte sich andere Geld - Anlagen suchen, und den Bitcoin nicht schlecht reden !!!
P. S. Spekulanten wollen nicht bekehrt werden, und die Nichtspekulaten sollten sich eine andere Plattform suchen. Betonung liegt auf : PLATT

1 Antwort an Carlo --- Ein Spekulant anzeigen
von Ein Nichtspekulant | 09.04.2024, 22:56 Uhr Antworten

Es bleibt spannend, stellt man in den Grafiken 6 Monate ein und lässt man Veräußerungsabgaben einmal unbetrachtet, hat man bei Bitcoin grob das doppelte, bei AU und AG 1/4 mehr "Wert" im wertlosen Giralgeld. Edelmetalle wahrscheinlich nur mit weniger Risiko. Blöd, dass bei Bitcoin scheinbar viele kalte Füsse bekommen und verkaufen. Ist die Mondentfernung von der Erdoberfläche eventuell doch nicht so weit wie gedacht?

von Carlo --- Ein Spekulant | 13.03.2024, 00:50 Uhr Antworten

Ich glaube, daß Experten - Meinungen, und Charttechnik, irrelevant sind !!!
Ich glaube, wenn die Big - Player Geld verdienen wollen,
dann sehen wir bald die 100. 000 ,-- USD plus X
Aber wie heißt es so schön : Glauben - heißt - nicht - Wissen !!!
Spekulationen sind, und bleiben, einfach herrlich !!!

1 Antwort an Carlo --- Ein Spekulant anzeigen

Copyright © 2009-2024 by GOLD.DE – Alle Rechte vorbehalten

Konzept, Gestaltung und Struktur sowie insbesondere alle Grafiken, Bilder und Texte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird ohne Vorwarnung abgemahnt. Alle angezeigten Preise in Euro inkl. MwSt. (mit Ausnahme von Anlagegold), zzgl. Versandkosten, sofern diese anfallen. Verfügbarkeit, Abholpreise, Goldankauf und nähere Informationen über einzelne Artikel sind direkt beim jeweiligen Händler zu erfragen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Stand: 09:00:57 Uhr