Bitcoin in Euro
1 Bitcoin (BTC) =
29.040,00 EUR
-3,08 %-923,00 EUR
Wechselkurs
EUR / USD
1,2075
Stand: Uhr
18.01.2021
Bitcoin in Dollar
1 Bitcoin (BTC) =
35.062,83 USD
-3,09 %-1.118,53 USD
Durchschnittlicher Bitcoin Kurs am 18.01.2021
Performance 2021
Bitcoin in EUR+21,67 %
Bitcoin in USD+20,20 %
Marktkapitalisierung
In Euro:540.248.877.353,00
In Dollar:652.295.209.908,40 $

Bitcoin Preis Rechner

Bitcoin (BTC)
1 BTC = 29.040,00 Euro
1 BTC = 35.062,83 Dollar
1 BTC = 596.67 g Gold
1 BTC = 44000 g Silber

Bitcoinkurs Charts

Bitcoin Kurs Entwicklung 2021

ZeitpunktEuroDollar
Vortag (17.01.2021):29.963,00 EUR36.181,36 USD
Aktuell (18.01.2021):29.040,00 EUR35.062,83 USD
Veränderung: -3,08 % -3,09 %
Tageshoch (17.01.2021):30.087,42 EUR36.365,52 USD
Tagestief (17.01.2021):29.012,22 EUR35.010,48 USD
52-Wochen Hoch:34.104,03 EUR41.907,07 USD
52-Wochen Tief:3.700,19 EUR4.071,22 USD

Top 10 Kryptowährungen

WährungKurs EuroKurs Dollar
Bitcoin (BTC)29.040,00 EUR35.062,83 USD
Ethereum (ETH)987,81 EUR1.192,68 USD
Tether (USDT)0,83 EUR1,00 USD
Polkadot (DOT)14,30 EUR17,27 USD
Ripple (XRP)0,23 EUR0,27 USD
TrueHKD (THKD)0,12 EUR0,14 USD
Cardano (ADA)0,31 EUR0,37 USD
Litecoin (LTC)115,12 EUR139,00 USD
Chainlink (LINK)18,13 EUR21,89 USD
Bitcoin Cash (BCH)390,51 EUR471,50 USD

Kryptowährungen Marktkapitalisierung

WährungMarktkapitalisierung EURMarktkapitalisierung USD
Bitcoin (BTC)540.248.877.353,00 EUR652.295.209.908,40 USD
Ethereum (ETH)113.541.509.918,00 EUR137.089.749.095,19 USD
Tether (USDT)20.137.297.121,00 EUR24.313.724.661,29 USD
Polkadot (DOT)13.658.517.734,00 EUR16.491.261.834,71 USD
Ripple (XRP)10.292.945.765,00 EUR12.427.678.242,02 USD
TrueHKD (THKD)10.124.620.870,00 EUR11.971.680.082,77 USD
Cardano (ADA)9.699.472.738,00 EUR11.711.120.320,39 USD
Litecoin (LTC)7.632.726.258,00 EUR9.215.735.534,76 USD
Chainlink (LINK)7.350.380.524,00 EUR8.874.831.966,89 USD
Bitcoin Cash (BCH)7.292.404.824,00 EUR8.804.832.244,57 USD

Info & Ratgeber: Bitcoin

Das Wichtigste in Kürze
  • Führende Kryptowährung (Kürzel: BTC)
  • Basiert auf Kryptographie und Blockchain
  • Werden in Rechenprozessen geschürft (="Mining")
  • Dezentrale Verwaltung, begrenzt auf 21 Millionen
  • Extrem volatil, besonders zum Jahreswechsel 2020 / 2021

Bitcoin einfach erklärt

Was ist Bitcoin?

Bitcoin ist eine virtuelle Währung im Internet. Der Name kommt von “Bit” (= elektronische Speichereinheit bei Computern) und “Coin” (=englisch für Münze). Sinngemäß übersetzt also digitale Münze. Man kann dieses Geld nicht anfassen.

Jeder Teilnehmer hat eine Wallet (=digitale Geldbörse), wo ein privater Schlüssel (Key) hinterlegt ist. Ein Bitcointransfer ist nur möglich mit diesem Privat Key.

Um Sicherheit zu gewährleisten, werden Prinzipien der Kryptographie angewandt, also der Verschlüsselungstechnik. Daher der Name Kryptowährung. Weitere gebräuchliche Bezeichnungen sind digitales Geld, Cybergeld oder Digitalwährung.

Bitcoin ist die erste digitale Währung. Inzwischen gibt es Hunderte weiterer Kryptowährungen. Bitcoin hat sich aber als Platzhirsch etabliert. Es vereint die größte Akzeptanz, die höchste Marktkapitalisierung, und ist deshalb die Nummer eins unter allen Kryptowährungen weltweit.

Wie entstehen Bitcoins?

Bitcoins werden nicht gedruckt oder geprägt. Sie werden berechnet. Man nennt dies auch Bitcoin schöpfen, Bitcoin schürfen oder englisch Bitcoin Mining. Die Bitcoin Menge ist dabei systembedingt auf 21 Millionen begrenzt. Ist diese Menge erreicht, werden keine neuen Bitcoins mehr geschürft.

Bitcoin Mining

Bitcoin sammelt alle Transaktionen in einer Datenbank, der Blockchain. Die Dokumentation dieser Transaktionen erfordert erhebliche Rechenleistung. Diejenigen, die diese Berechnungen durchführen, werden daher auch Miner genannt. Als Gegenleistung erhalten sie Bitcoins.

Bitcoin Geschichte

Warum wurde Bitcoin erfunden?

Hinter Bitcoin steht die Idee einerwertstabilen Währung, die nicht manipulierbar ist und von keiner Zentralinstanz kontrolliert wird. Notenbanken, Staaten oder sonstige Institutionen bleiben also außen vor. Stattdessen sollen Nutzer ihre Geschäfte direkt miteinander durchführen können, schnell, grenzübergreifend, ohne Gebühren und ohne Mittelsmänner. Auslöser für den Wunsch nach einem besseren Geld waren unter anderem die schlechten Erfahrungen der Finanzkrise 2007/2008.

Wer hat Bitcoin erfunden – und wann?

Die Anfänge reichen bis ins Jahr 2008. Dort wurde in einem Papier (“Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System”) die wesentliche Idee beschrieben. Die Verfasser verbargen sich hinter dem Pseudonym Satoshi Nakamoto. Diese Anonymität ist bis heute nicht gelüftet. Man weiß also noch immer nicht, wer den Bitcoin Code erschaffen hat.

2010 wurden die ersten Wechselkurse noch in Bitcoin-Foren ausgehandelt. Hierzu gibt es eine nette Anekdote: Laszlo Hanyecz, Bitcoin Fan der ersten Stunde, bot in einem Forum demjenigen 10.000 Bitcoin an, der ihm zwei Pizzen bringt. Am 22.05.2010 wurde tatsächlich geliefert. Der Pizza Deal gilt deshalb als ein Meilenstein der Bitcoin Geschichte, weil zum ersten Mal eine Dienstleistung in Bitcoin bezahlt wurde. Noch heute gilt daher vielen Bitcoin Fans der 22. Mai als Bitcoin Pizza Day. Übrigens: 10.000 Bitcoin waren damals ungefähr 30 Euro. Inzwischen, Stand September 2020, wären dies über 90 Millionen Euro.

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Blockchain & Funktionsweise

Wie funktioniert Bitcoin?

Mit Bitcoin sind Zahlungen direkt 1:1 möglich, also ohne Banken und ohne Grenzen. Stattdessen gibt es die Blockchain. Diese Bitcoin Software (=Client Software) hält alle Transaktionen fest.

Jeder Bitcoin Teilnehmer verfügt über eine kleine Kopie dieser Software, entweder direkt, oder, wenn ein Account bei einer der großen Bitcoin Plattformen errichtet wurde (was meist der Fall ist), indirekt. Erfolgt ein Geldtransfer von A nach B, dann wird eine Nachricht an alle Clients im Netz gesendet, dass die Transaktion stattgefunden hat.

Die Blockchain Technologie

Die Blockchain ist eine digitale Technologie, bei der Nutzer eine gemeinsame Datenbankstruktur (digitales Register) dezentral errichten und verwalten. Die Blockchain ist sozusagen ein dezentral organisiertes digitales Kassenbuch (=peer-to-peer Netzwerk).

Jede Transaktion zwischen den Nutzern wird transparent in diesem Computernetzwerk abgespeichert. Die Speicherung der Transaktionen erfolgt als blockweise Aneinanderreihung inklusive Zeitstempel. Die Funktionsweise ist also: digital, dezentral, transparent, unveränderlich. Dabei ist die Unveränderlichbarkeit ein wichtiges Sicherheitsmerkmal.

Die Blockchain-Technologie gilt auch deshalb als zukunftsträchtig, da sie sich als eine Art dezentralisierte Transaktionshistorie nicht nur für Geld- oder Bezahlsysteme eignet. Grundsätzlich sind mit der Blockchain Technik alle Formen intelligenter Vertragssysteme denkbar.

Wieso die Begrenzung auf 21 Millionen?

Dahinter steht der Gedanke, dass man auf diese Weise einer Geldentwertung vorbeugt. Es gibt ökonomische Theorien die besagen, dass Geld an Wert verliert, wenn es beliebig nachgedruckt wird. Mit Stand Ende September 2020 waren knapp 18,5 Millionen Bitcoins geschöpft (1). Dies entspricht grob 88,1 % der maximalen Bitcoinmenge. Es können also nur noch etwa 2,5 Millionen Bitcoin in den nächsten Jahren geschöpft werden.

Experten rechnen damit, dass dieser Wert um das Jahr 2030 erreicht sein wird.

In Bitcoin investieren

Bitcoin als Geldanlage sinnvoll?

Insbesondere im Jahr 2017 hat ein Bitcoin Investment unglaubliche Renditen gebracht. In diesem Jahr wurden viele Bitcoin Millionäre gemacht. Aufgrund dessen und wegen der Phantasie, die in der Idee steckt, betrachten daher viele Bitcoin mehr als Geldanlage und Spekulationsobjekt und weniger als Währung oder Zahlungsmittel.

Bitcoin ist aber extrem volatil und riskant. Denn 2018 hat Bitcoin fast genauso stark verloren. Auch in 2019 und 2020 waren die Kurssauschläge sehr heftig, nach oben wie nach unten.

Bemerkenswert in jüngster Zeit die extreme Kursexplosion Ende 2020 / Anfang 2021. Am 7. Januar 2021 übersprang der Bitcoinkurs in Dollar die 40.000 Marke. In Euro wurde die Grenze von 34.000 geknackt. Genauso bemerkenswert die extreme Kurskorrektur in den Tagen danach.

Wer auf Vermögensabsicherung bedacht ist, sollte sich also anders orientieren.

In der Summe muss man festhalten: Die Geschichte von Bitcoin ist zu jung, als dass tragfähige Aussagen für die Zukunft gemacht werden können.

Wo kann man Bitcoin kaufen?

Wer Bitcoin kaufen möchte, kann dies über diverse online Plattformen tun. Dort hat man auch die Möglichkeit, in bestimmten Währungen Bitcoins zu erwerben wie etwa in Dollar. Die in Deutschland bekannteste Plattform ist www.bitcoin.de. Wer will, kann auf diesen Plattformen natürlich auch Bitcoin verkaufen.

Der Vorteil der Plattformen ist zudem, dass man sich weder um die Blockchain noch um das “Wallet” (= digitaler Geldbeutel) selber kümmern muss. Dafür erheben die Plattformen kleine Gebühren.

Was kosten Bitcoins?

Was ein Bitcoin wert ist, entscheidet der Bitcoin Kurs zum Zeitpunkt des Kaufes. Zu Beginn des Jahres 2017 lag der Preis pro Bitcoin noch unter 1.000 Dollar. Kaum ein Jahr später kratzte der Bitcoin Wechselkurs knapp an der Grenze zu 20.000 Dollar.

Nach heftigen Kursrücksetzern wurde die symbolhafte Grenze von 20.000 Dollar am 16. Dezember 2020 geknackt mit einem neuen Allzeithoch (All Time High, ATH). Auch der Bitcoinkurs in Euro markierte an diesem Tag ein neues Allzeithoch.

Ist Bitcoin besser als Gold?

Wie sich Bitcoin im Vergleich zu Gold schlägt, haben wir ausführlich in diesem Artikel behandelt:

Geldanlage Vergleich: Was ist besser - Gold oder Bitcoin?

Haben wir eine Bitcoin Blase?

Experten sprechen dann von einer Blase, wenn eine Marktsituation vorliegt wo der Preis einer Ware weit über deren innerem Wert liegt. Der Markt ist überhitzt, es ist zu viel Spekulation im Spiel. Wesentliches Merkmal der Spekulationsblase ist, dass sie irgendwann platzt.

Ein historisches Beispiel ist Holland, wo 1637 die Tulpenblase als Resultat einer irrationalen Tulpenspekulation platzte. Aus der jüngeren Geschichte kennen wir die Dotcom Blase (2000) oder die US Immobilienblase (2007 / 08).

Insbesondere zum Jahresende 2017 wurde angesichts einer teils unglaublich hohen Bitcoin Rendite diese Frage diskutiert.

Ist bei Bitcoin ein Totalverlust möglich?

Diese Frage kann nur mit Gegenfragen beantwortet werden. Wer garantiert, dass eine Verschlüsselung, die heute als sicher gilt, auch morgen noch sicher ist? Wer garantiert, dass das Internet nicht doch einmal komplett ausfällt? Wer garantiert, dass das, was von Menschen programmiert ist, nicht eines Tages durch Menschen auch manipuliert wird?

Der Fachbegriff Single Point of Failure bezeichnet eine Schwachstelle innerhalb eines Systems, deren Ausfall einen Totalverlust des Gesamtsystems nach sich ziehen würde.

GOLD.DE Tipp für Investoren: Nur so viel Geld in Bitcoin anlegen, wie man im Extremfall entbehren kann. Man sollte einen möglichen Totalverlust nicht ausschließen.

Wie kann man in Bitcoin Aktien oder Fonds investieren?

Indem man Beteiligungen an Unternehmen kauft, die direkt mit Bitcoin zu tun haben, wie etwa die Bitcoin Group, ein deutsches Unternehmen aus Herford. Man ist hier direkt in Bitcoin Aktien investiert in Form von Gesellschaftsanteilen am Unternehmen.

Eine weitere Möglichkeit sind Beteiligungen an Unternehmen, die indirekt mit Bitcoin zu tun haben. So sind etwa die Grafikkarten des Herstellers Nvidia beim Bitcoin Mining beliebt. Sie haben vom Bitcoin Boom bereits profitiert, und man kann davon ausgehen, dass sie auch in nächster Zukunft weiter profitieren werden.

Für spekulative Anleger gibt es auch Bitcoin CFDs (= Contracts for Difference, also Differenzkontrakte) oder Bitcoin Partizipationszertifikate.

Sind Bitcoin Abspaltungen eine Art Dividende?

Eine Abspaltung bedeutet, dass ein neues System zu einem bestimmten Zeitpunkt auf einer eigenen Blockchain weitergeführt wird, und zwar unumkehrbar. Der Fachbegriff hierfür lautet “Fork” (englisch: “Gabel”). Wie bei einer Gabel, so gibt es zwar einen gemeinsamen Ursprung (den Gabelstiel), der sich dann aber aufspaltet (in Zinken).

Dabei bekommt man zum Zeitpunkt der Abspaltung die gleiche Menge der neuen Bitcoin Währung 1:1 hinzu. Wer also vor dem Bitcoin Gold Fork zwei Bitcoin besaß, der hat nach der Abspaltung immer noch zwei Bitcoin, aber neu dazu zwei Bitcoin Gold.

Dies bedeutet aber nicht automatisch auch den gleichen Wertzuwachs. Neue Kurse müssen sich ja erst finden, und da gilt das Gesetz von Angebot und Nachfrage, gewürzt mit einer ordentlichen Prise Spekulation.

Wenn man so will, kann man Abspaltungen aber durchaus als eine Art Dividende betrachten. Bei Aktien gibt es am Tag der Dividenden-Auszahlung einen Abschlag auf den Kurs, bezeichnet als “ex Dividende”.

Bereits im Jahr 2017 gab es innerhalb der Bitcoin Familie zwei Abspaltungen. Mit Bitcoin Cash entstand Anfang August eine zweite Bitcoin Kryptowährung. Ende Oktober kam dann mit Bitcoin Gold die dritte digitale Bitcoin Währung.

Bitcoin und Steuern

Aktuell gelten Gewinne aus dem Verkauf von Bitcoin als privates Veräußerungsgeschäft. Sie sind nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr komplett steuerfrei. Wer vor dieser Jahresfrist mit Gewinn verkauft, sollte sich mit seinem Steuerberater besprechen. Das Thema ist aber noch relativ jung. Es bleibt abzuwarten, ob die Finanzbehörden bei steuerlichen Bewertung von Bitcoin auch weiter diese Regelung anwenden.

Handel & Markt

Wie kommt der Bitcoinkurs zustande?

Durch Angebot und Nachfrage. Dies erklärt allerdings nicht allein die gewaltigen Kursgewinne. Hier ist sehr viel Spekulation im Spiel. Man muss bedenken, dass Bitcoin als Währung keinen regulierenden Einflüssen von Institutionen wie etwa Zentralbanken unterliegt. Das Vertrauen der Nutzer ist somit zentraler Faktor bei der Preisfindung. Nachfolgend exemplarisch einige Fragen, welche die Spekulationen befeuern:

  • Wird sich Bitcoin als digitale Währung durchsetzen?
  • Wenn nein, welche andere Kryptowährung?
  • Wie werden sich (Noten-) Banken und Staaten in Zukunft zu Bitcoin verhalten?
  • Kommen Verbote und Regelungen?
  • Wie sicher, wie zukunftsfähig ist die Blockchain Technologie?
Bitcoin Kurs in Euro von 2013 bis 2021Historischer Bitcoin Chart: Entwicklung 2013 - 2021

Können Bitcoins auf 100.000 Dollar steigen?

Es gibt nicht wenige Experten, die einen Bitcoin Kursanstieg prognostizieren, der aus heutiger Sicht utopisch erscheint. “Der Wert eines Bitcoins wird - mit längeren Durststrecken und Seitwärtsbewegungen - langfristig weiter steigen und im Jahr 2030 gut 500.000 Dollar erreichen” - zu diesem Kursziel hat sich Oliver Flaskämper, Betreiber von Deutschlands bekanntester Bitcoin Börse bitcoin.de, uns gegenüber im Sommer 2017 geäußert.

Sicherheit

Wie sicher ist Bitcoin?

Krypto heißt bekanntlich Verschlüsselung. Dies zeigt, dass von Anfang an auf Sicherheit viel Wert gelegt wurde. Dank Verschlüsselungund dezentralem Blockchain Konzept gelten Kryptowährungen als sicher.

Was sind Bitcoin Risiken?

Da die Blockchain nichts anderes darstellt als eine dezentral organisierte Datenbank, ist dies ein wichtiger Sicherheitsaspekt. Es müssten schon alle Server weltweit gleichzeitig ausfallen, um die Blockchain auszuschalten. Das System Bitcoin gilt nach derzeitigem Ermessen als sicher.

Cyberangriffe richteten sich in der Vergangenheit daher weniger gegen Bitcoin selbst, sondern auf Bitcoin Börsen und die Wallets der Nutzer. Diese Hacker Angriffe auf Tauschbörsen wirkten sich auch auf den Kurs der Krypto-Währung aus.

Auch gab es immer wieder Gerüchte über Manipulationen, die sich aber nicht auf das System Bitcoin selbst bezogen, sondern auf den Kurs. Zudem ist auch denkbar, dass innerhalb des 1:1 Zahlungsverkehrs in betrügerischer Absicht manipuliert wird, etwa durch Rechnungsfälschungen, oder in dem das Gegenüber einen Zahlungsempfang in Abrede stellt.

Wie Bitcoin sicher lagern?

Da Bitcoins virtuell sind, gibt es streng genommen nichts, was gelagert wird. Es gibt nur Eigentumsnachweise, die in der Wallet gespeichert werden.

Wichtig sind die Schlüssel, die jeder Bitcoin Nutzer hat. Diese sind nötig, um Transaktionen machen zu können. Vor allem der Private Key ist wichtig. Der private Schlüssel muss sicher verwahrt werden und darf keinem Dritten zugänglich sein. Das bedeutet aber auch, dass der Nutzer für Sicherheit selber verantwortlich ist. Denn alles was online und digital gespeichert ist, lässt sich theoretisch auch ausspähen, wenn keine ausreichenden Sicherheitsvorkehrungen getroffen sind.

Wer ganz sichergehen will, der verwahrt den privaten Schlüssel offline. Hierfür gibt es spezielle Paper-Wallets. Die sollte man allerdings auch nicht verlieren. Wenn ein Nutzer seinen auf einer Paper-Wallet ausgedruckten oder niedergeschriebenen Privat-Schlüssel verliert, kann er und auch niemand anderes mehr auf dieses Bitcoinkonto zugreifen. Die Bitcoins sind verloren.

Die Keys sind nach heutigem Wissen nicht zu knacken.

Bezahlen mit Bitcoin

Was genau ist ein Wallet?

Was beim herkömmlichen Geld der Geldbeutel, ist bei Bitcoin das Wallet. Das Bitcoin Wallet ist sozusagen eine digitale Geldbörse. Voraussetzung ist somit ein online Zugang. Das Wallet ist mit einem Passwort geschützt und anonym. Es dient dazu, digitales Geld zu verschicken und zu empfangen sowie einen Überblick über sein Bitcoin Konto zu haben.

Je nach Vorliebe kann man wählen zwischen einem Desktop Wallet, einem Online Wallet als webbasierter Dienst bei externen Bitcoin Plattformen, oder einem Mobile Wallet, das als App auf Tablet oder Smartphone installiert ist. Wer oft unterwegs ist und mit Bitcoin bezahlen will, für den empfehlen sich mobile Wallets. So können per Handy Bitcoins empfangen und versendet werden.

Es gibt auch Hardware Wallets, die so ähnlich aussehen wie ein USB Stick. Und es gibt Paper-Wallets für diejenigen, die ihre Bitcoins offline, zum Beispiel in einem Tresor verwahren wollen. Man spricht hierbei auch von einer Kalt Lagerung.

Wo werden Bitcoins akzeptiert?

Grundsätzlich werden Bitcoins überall dort akzeptiert, wo es auch angezeigt wird. Allerdings ist in Deutschland die Menge an Ladengeschäften, Restaurants, Tankstellen oder online Shops, die Bitcoin annehmen, noch gering. Als Zahlungsmittel für den Alltag taugt Bitcoin hierzulande immer noch nicht.

Dazu kommt, dass ein Bezahlvorgang noch relativ lange dauert. Die Bezahlung mit Bargeld, EC- oder Kreditkarte ist da deutlich schneller.

In anderen Ländern ist Bitcoin schon viel populärer, wie etwa in den USA, wo es sogar schon Bitcoin Automaten gibt. Auch in Asien ist Bitcoin weit verbreitet. Japan hat als eines der ersten Länder Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel anerkannt.

Ist Bitcoin anonym?

Experten bezeichnen Bitcoin lieber als pseudonym anstatt als anonym. Denn grundsätzlich ist Bitcoin transparent, da jede Transaktion in der Blockchain öffentlich dokumentiert wird. Es fehlen allerdings Klartext-Name und IP. Es ist also öffentlich, was wann und wohin transferiert wurde, aber nicht, wer Sender und Empfänger sind, wer sich also hinter den Schlüsseln verbirgt. So gesehen, ist Bitcoin erstmal schon anonym.

Spätestens aber, wenn in “normales” Geld wie den Euro zurückgetauscht wird, gibt es Spuren. Der Kauf von Euro oder Verkauf gegen Euro ist nicht anonym. Wer sich bei den bekannten Bitcoin-Börsen anmeldet (und das tun die meisten), der ist hierüber sehr wohl identifizierbar. Hier müssen im Ident-Verfahren Name und Bankkonto angegeben werden.

Service: Links und Adressen

Information & News

Bitcoin Akzeptanzstellen weltweit

Wallets, Handel, Wechselstuben

Quellen

  1. Statista: Geschöpfte Bitcoin, Stand September 2020
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Sicherheitsfrage: Wie viele Münzen sehen Sie?
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von Bitcoinunwissender | 10.11.2020, 19:21 Antworten

Was ist, wenn alle ihre Bitcoin verkaufen wollen? Wieviele gehen dann leer aus? Woher kommen dann diese Unsummen zur Auszahlung?

3 Antworten an Bitcoinunwissender anzeigen
von Eckhard | 29.12.2020, 11:12 Antworten

Nicht lange überlegen.
Augen zu.
geift nach einer halben Unze Gold und nach einem Bitcoin.
Was habt ihr in der Hand?
Nah seht ihr, ganz einfach.

von giovanni.silvertone | 12.11.2020, 00:53 Antworten

Bitcoin ist also mit Rechnerleistung aus Strom berechnet. Nur die Rechnerleistung immer etwas begrenzt macht den Bitcoin etwas knapp, jetzt wird gekauft, der Bitcoin wird wegen hoher Nachfrage knapp und der Preis steigt, steigt bis zu dem Tag an dem alle Bitcoin haben. Es wird ein Kurs aus Verkäufer werden, noch sind es hauptsächlich Käufer und Spekulanten und es steigt. Es fällt, wenn alles in Ware umgesetzt, wenn Spekulationsgewinne realisiert werden. Machen das mal zu viele stoßen sie auf die sog. "Blockchaine Technologie", das "Mining" Wow! " Also ewige Nachfrage? Alles, was durch Verwendung irgend einer Leistung und Verbrauch da ist hat keinen eigenen Wert. Werte entstehen durch ermittelten Preis aus Angebot und Nachfrage. Früher war das Medium Gold, Silber (innerer Wert) dann Papiergeld (wir glauben) jetzt Nullen und Einsen (wir sehen nur Digital) Das ist es auf Dauer, will man hier Substanz, Glauben, Digitales aus Nullen und Einsen vereinen ??? Was von dem verglichenen ist wirklich sicher ? Egal, was passiert?

von g0bbo | 22.10.2020, 21:19 Antworten

''Bitcoin sammelt alle Transaktionen in einer Datenbank, der Blockchain. Die Dokumentation dieser Transaktionen erfordert erhebliche Rechenleistung. Diejenigen, die diese Berechnungen durchführen, werden daher auch Miner genannt. Als Gegenleistung erhalten sie Bitcoins.'' diejenigen, die die berechnungen durchführen, legen das angebot und letztendlich den preis fest oder wie darf ich das alternativ interpretieren? klingt zumindest genauso wie bisher, nur das medium ändert sich.

von xx | 22.08.2020, 10:10 Antworten

Doch zu unsicher

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