| GOLD | 4.956,23 $/oz | 4.220,61 €/oz | 135,70 €/g | 135.696 €/kg |
| SILBER | 98,90 $/oz | 84,22 €/oz | 2,71 €/g | 2.707,74 €/kg |
Was ist mein Palladium heute wert?
| Zeitpunkt | EUR | USD | CHF |
|---|---|---|---|
| Vortag (22.01.2026): | 1.627,32 EUR | 1.913,06 USD | 1.510,00 CHF |
| Aktuell (23.01.2026): | 1.621,28 EUR | 1.903,76 USD | 1.504,64 CHF |
| Veränderung: | -6,04 EUR | -9,30 USD | -5,36 CHF |
| -0,37 % | -0,49 % | -0,35 % | |
| Tageshoch (23.01.2026): | 1.649,67 EUR | 1.939,11 USD | 1.530,18 CHF |
| Tagestief (23.01.2026): | 1.611,59 EUR | 1.892,74 USD | 1.496,24 CHF |
| Performance (2026): | 17,07 % | 17,04 % | 16,80 % |
| Allzeithoch (Schlusskurs): | 2.915,50 | 3.178,50 | |
| Allzeithoch (Intraday): | 3.100,50 | 3.434,59 |
Was kostete Palladium am Tag X?
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| Monat | EUR | USD |
|---|---|---|
| Januar 2026 | 17,07 % | 17,04 % |
| Dezember 2025 | 10,43 % | 11,83 % |
| November 2025 | -1,26 % | -1,00 % |
| Oktober 2025 | 18,35 % | 16,76 % |
| September 2025 | 13,10 % | 13,49 % |
| August 2025 | -11,71 % | -9,56 % |
| Jahr | EUR | USD |
|---|---|---|
| 2025 | 59,73 % | 80,36 % |
| 2024 | -12,92 % | -17,94 % |
| 2023 | -40,66 % | -38,75 % |
| 2022 | -3,42 % | -8,94 % |
| 2021 | -9,93 % | -16,67 % |
| 2020 | 13,07 % | 23,93 % |
| Palladiumpreis in | je Feinunze | je Gramm | je Kilo |
|---|---|---|---|
| Japan: (YEN) | 301.363,53JPY | 9.689,21JPY | 9.689.210,89JPY |
| Tschechien: Krone (CZK) | 39.413,32CZK | 1.267,19CZK | 1.267.186,99CZK |
| Dänemark: Krone (DKK) | 12.109,02DKK | 389,32DKK | 389.319,87DKK |
| Großbritannien: PFUND (GBP) | 1.414,08GBP | 45,46GBP | 45.464,44GBP |
| Ungarn: Forint (HUF) | 620.463,86HUF | 19.948,68HUF | 19.948.681,99HUF |
| Polen: Zloty (PLN) | 6.819,59PLN | 219,26PLN | 219.258,27PLN |
| Rumänien: Leu (RON) | 8.256,04RON | 265,44RON | 265.442,05RON |
| Schweden: Krone (SEK) | 17.175,84SEK | 552,22SEK | 552.224,55SEK |
| Schweizer Franken (CHF) | 1.505,03CHF | 48,39CHF | 48.388,72CHF |
| Island: Krone (ISK) | 236.706,88ISK | 7.610,42ISK | 7.610.419,57ISK |
| Norwegen: Krone (NOK) | 18.767,94NOK | 603,41NOK | 603.412,45NOK |
| Türkei: Lira (TRY) | 82.146,69TRY | 2.641,12TRY | 2.641.117,92TRY |
| Australien: Dollar (AUD) | 2.788,12AUD | 89,64AUD | 89.641,36AUD |
| Brasilien: Real (BRL) | 10.087,28BRL | 324,32BRL | 324.318,55BRL |
| Kanada: Dollar (CAD) | 2.621,77CAD | 84,29CAD | 84.293,22CAD |
| China: Yuan (CNY) | 13.239,05CNY | 425,65CNY | 425.651,81CNY |
| Hongkong: Dollar (HKD) | 14.799,53HKD | 475,82HKD | 475.823,24HKD |
| Indonesien: Rupie (IDR) | 32.026.554,35IDR | 1.029.693,42IDR | 1.029.693.417,15IDR |
| Israel: Schekel (ILS) | 5.958,85ILS | 191,58ILS | 191.584,49ILS |
| Indien: Rupie (INR) | 173.827,16INR | 5.588,76INR | 5.588.758,53INR |
| Südkorea: Won (KRW) | 2.785.537,38KRW | 89.558,48KRW | 89.558.479,27KRW |
| Mexiko: Peso (MXN) | 33.184,03MXN | 1.066,91MXN | 1.066.907,85MXN |
| Malaysia: Ringgit (MYR) | 7.667,36MYR | 246,52MYR | 246.515,04MYR |
| Neuseeland: Dollar (NZD) | 3.227,97NZD | 103,78NZD | 103.783,19NZD |
| Philippinen: Peso (PHP) | 112.236,35PHP | 3.608,54PHP | 3.608.537,78PHP |
| Singapur: Dollar (SGD) | 2.436,14SGD | 78,32SGD | 78.324,77SGD |
| Thailand: Baht (THB) | 59.460,44THB | 1.911,73THB | 1.911.726,97THB |
| Südafrika: Rand (ZAR) | 30.780,81ZAR | 989,64ZAR | 989.641,24ZAR |
| Unzen (oz) | Gramm | Kurs in EUR |
|---|---|---|
| 1/20 oz | 1,56 g | 81,32 EUR |
| 1/10 oz | 3,11 g | 162,11 EUR |
| 1/8 oz | 3,89 g | 202,77 EUR |
| 1/4 oz | 7,78 g | 405,54 EUR |
| 1/2 oz | 15,55 g | 810,55 EUR |
| 1 oz | 31,10 g | 1.621,10 EUR |
| 2 oz | 62,20 g | 3.242,20 EUR |
| 5 oz | 155,52 g | 8.106,54 EUR |
Was ist der Palladiumpreis, wie entsteht er und wo wird er festgelegt? Wie funktioniert der Palladiummarkt? Welche Faktoren beeinflussen den Preis? Warum schwankt der Palladiumkurs und wie zuverlässig sind Preisprognosen? Alle Antworten finden Sie hier:
Palladium ist ein Edelmetall und wird als Rohstoff auf dem Weltmarkt in US-Dollar gehandelt. Der Preis bezieht sich auf eine Feinunze, was exakt 31,1034768 Gramm entspricht.
Die Abkürzung für die Feinunze ist „oz” (Ounce) oder „troy oz” (Troy Ounce). Der aktuelle Marktpreis wird als Palladium-Spotpreis bezeichnet. Preise in anderen Währungen wie dem Euro ergeben sich durch Umrechnung zum aktuellen USD-Wechselkurs.
Die Wertpapierkennnummer (WKN) lautet XPDEUR.
Die internationale Wertpapierkennnummer (ISIN) ist XC0009665529.
Wichtige Handelsplätze für Palladium-Futures und -Optionen sind die New York Mercantile Exchange (NYMEX) sowie die Japan Exchange Group (JPX), ehemals Tokyo Commodity Exchange (TOCOM) genannt. Für den physischen Handel ist der London Platinum and Palladium Market (LPPM) von zentraler Bedeutung. Dort findet zweimal täglich das sogenannte Preisfixing statt, bei dem Referenzpreise für Palladium festgelegt werden.
Wie überall bestimmt auch beim Palladium das Verhältnis von Angebot und Nachfrage die Preisentwicklung. Einflussfaktoren sind unter anderem Fördermengen, technologische Entwicklungen, Recycling, geopolitische Risiken und spekulative Bewegungen an den Rohstoffmärkten. Von großer Bedeutung ist vor allem die Nachfrage der Automobilindustrie: Palladium wird hauptsächlich in Katalysatoren eingesetzt, etwa zur Reduktion von Emissionen. Branchen- und Konjunkturtrends, wie beispielsweise verschärfte Umweltrichtlinien oder Veränderungen bei den Fahrzeugantrieben, beeinflussen den Preis deutlich.
Für eine realistische Palladiumpreis-Prognose ist es entscheidend, das Zusammenspiel aller Einflussgrößen zu bewerten – von Minenförderung über Handelsmengen bis hin zur Entwicklung der Elektromobilität, die mittelfristig den Bedarf an Palladium dämpfen könnte.
Ein Blick auf die historische Preisentwicklung zeigt: Das erste markante Hoch erreichte Palladium im Januar 2001 mit über 1.100?USD je Feinunze. Damals trieben Spekulationen und Engpässe im Katalysatorbereich den Preis rasant nach oben. Danach ging der Palladiumkurs deutlich zurück. Ein erneuter Kursanstieg erfolgte ab 2016. Danach notierte der Palladiumpreis lange Phasen deutlich teurer als Gold oder Platin.
Im Mai 2021 wurde mit knapp 3.000 USD pro Unze das bisherige Allzeithoch in Dollar markiert. Der Palladiumpreis in Euro erreichte seinen bisherigen Höchststand im Februar 2020 mit rund 2.600 Euro pro Unze.
Seit Oktober 2022 ist die Preisentwicklung von Palladium stark rückläufig. Im Juli 2023 liegt der Palladiumpreis wieder deutlich unter dem Goldpreis. Insgesamt gilt Palladium als stark volatil.
Bemerkenswert ist die Korrelation mit Platin, die auch als Platin-Palladium-Ratio bekannt ist. Da Palladium in vielen Punkten Platin ähnelt, kommt es gelegentlich vor, dass die Industrie bei entsprechenden Weltmarktpreisen Palladium als Platin-Ersatz einsetzt (Substitution) und umgekehrt. Dies wiederum beeinflusst das Preisniveau dieser beiden Rohstoffe erneut. Daher auch die Redensart von Palladium als „Platins kleiner Bruder“.
Wer in physisches Palladium investieren möchte, findet im Edelmetallhandel eine Auswahl an Münzen und Barren in gängigen Gewichtsklassen. Palladium-Münzen und -Barren zur Kapitalanlage inklusive Preisvergleich zertifizierter Händler finden Sie hier.
Die Preise für physische Palladiumprodukte werden dabei im Wesentlichen vom Weltmarkt-Börsenpreis bestimmt. Dazu addiert sich noch die Handelsspanne, die beim Kauf von Palladium als Aufgeld fällig wird. Wer sein Palladium verkaufen möchte, dem stellt der ankaufende Edelmetallhändler einen entsprechenden Abschlag in Rechnung (z. B. die Umsatzsteuer).
Aus Anlegersicht ist die Tatsache relevant, dass der Kauf von physischen Palladiumprodukten im Gegensatz zu Anlagegold der Mehrwertsteuer unterliegt. Das sind Kosten, die durch Kurssteigerungen erst einmal wettgemacht werden müssen. Unter bestimmten Voraussetzungen können Händler aber auch Palladiumprodukte mit der günstigeren Differenzbesteuerung anbieten.
Weiter bieten Zertifikate, Fonds, Exchange-Traded-Funds (ETFs) bzw. Exchange Traded Certificates (ETCs; speziell in Deutschland) oder Aktien der Palladium-Produzenten eine Möglichkeit, mehr oder weniger direkt in Palladium zu investieren.
Mit Zertifikaten und Optionsscheinen kann man auf einen steigenden oder fallenden Palladiumkurs setzen (Long- oder Short-Zertifikate mit und ohne Preishebel bzw. Call- oder Put-Optionsscheine).
Mit dem Kauf von Palladium-Aktien beteiligt man sich an Unternehmen, die Palladium produzieren oder im weiteren Sinne in der Palladiumbranche tätig sind.
Hier die Top 5:
Bei Produzenten mit Schwerpunkt Südafrika ist zu beachten, dass die dortige instabile Energie-Infrastruktur die Minengesellschaften immer wieder vor große und teure Herausforderungen stellt und auch Produktionsziele gefährdet.
Basierend auf den Daten von 2024 des World Platinum Investment Councils (WPIC; erstellt auch Palladium-Statistiken) weisen folgende Staaten die größten Palladium-Vorkommen bzw. Palladium-Reserven auf:
Palladium empfiehlt sich als Geldanlage aber generell nur für risikobereite Investoren. Denn im Gegensatz zu Gold hat Palladium keine monetäre Tradition und der Faktor „Werterhalt” spielt kaum eine Rolle. Die Palladiumnachfrage stammt daher größtenteils aus der Industrie. Der Markt gilt als eng und konjunkturelle Faktoren sowie branchenspezifische Entwicklungen spielen eine große Rolle.
All dies resultiert in einer hohen Volatilität (Preisschwankungen). Da hohe Risiken aber auch hohe Renditechancen bedeuten können, kann Palladium als Beimischung im Edelmetallportfolio dienen (Diversifizierung).
Die Ankaufspreise für palladiumhaltiges Material orientieren sich an den aktuellen Weltmarktpreisen, wobei die Kosten für Annahme, Sortierung und Aufbereitung abgezogen werden. Da für das Recycling spezialisiertes Equipment erforderlich ist, gibt es deutlich weniger Ankäufer als bei Altgold.
Typische Akteure sind:
Obwohl Palladium etwas häufiger vorkommt als Gold oder Platin, gilt es dennoch als seltenes Edelmetall. Die größten Förderer sind Russland, Südafrika, Kanada und die USA. Südafrika soll über die größten Palladiumreserven verfügen. Mit Norilsk Nickel hat jedoch Russland den Weltmarktführer (ca. 40 Prozent).
Hier einige der physikalischen und chemischen Eigenschaften, die den Rohstoff Palladium für die Industrie begehrt machen bzw. NOCH machen (Dieselkatalysatoren):
Seine besonderen chemischen und physikalischen Eigenschaften machen Palladium vor allem für die Automobil- und Elektro-Industrie sowie für die den chemischen Sektor interessant. Die guten katalytischen Eigenschaften prädestinieren Palladium für Verwendungen, wo chemische Reaktionen unterstützt bzw. beschleunigt werden sollen.
So eignet sich Palladium für Hydrierungen bzw. Dehydrierungen, da es die höchste Absorptionsfähigkeit aller Elemente für Wasserstoff aufweist. Die aktuell bekannteste Palladium Verwendung dürfte aber der Einbau bei Fahrzeug-Katalysatoren sein (speziell in Dieselaggregaten), auch Selbstzünder genannt).
Zudem lässt sich Palladium, ähnlich wie Gold, sehr dünn auswalzen und gut verarbeiten. Nicht zuletzt deshalb ist Palladium-Schmuck in den letzten Jahren populär geworden. Aktuell erwacht der Palladiumpreis aus seinem über einjährigen „Dornröschenschlaf”, da Palladium aufgrund der hohen Goldpreise (Ende Juni 2025 knapp 3.300 US-Dollar pro Unze) und der um knapp 30 Prozent höheren Platinpreise als Substitutionsmetall fungiert.
Neben der Schmuck- und Autoindustrie findet Palladium unter anderem auch in der (Zahn-)Medizintechnik, der Nanotechnologie, der Elektroindustrie und für Brennstoffzellen Verwendung.
Die Annahme, der industrielle Bedarf an Palladium habe sich durch das Auslaufen der Nachfrage nach Dieselkatalysatoren erledigt, ist demnach irreführend.
Es wird allerdings einige Zeit dauern, bis die sukzessive wegbrechende Nachfrage aus diesem speziellen Anwendungsbereich durch neue Technologien wie Brennstoffzellen kompensiert wird.
Derzeit liegt der große Vorteil von Palladium für Anleger, die Industrie und den Schmucksektor im vergleichsweise günstigen Preis gegenüber Platin und Gold.
Hoffentlich haben die 2022 Käufer noch nicht verkauft. So wie Palladium anzieht, kommen wir an die Werte bald wieder hin. Ich darf mich zu denen zählen, welche wieder im Plus-Bereich sind :-) Ende 2023 ein Unzelchen beigemischt. Wer noch?
Meinem Kommentar vom 20.12.23 ist eigentlich nichts mehr hinzuzufügen, als dass sich der Preis nochmals um fast 50% reduziert hat und bei 1143 € liegt. Platin bei 813 €. Der Weg sollte klar sein, denn wer schnell stieg, kann auch noch schneller sinken.
Paladium - die „beste“ Anlage um durch den hohen Spread vorerst auf Gewinne zu verzichten. Da sich Platin und Paladium in der Anwendung sehr ähneln, erscheint der Preisunterschied unangemessen, wenngleich Pd von seinem High um über 50% abgeben hat
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Stand: 08:15:02 Uhr