Stand: 14.04.2017 von Martin Vitt 1 Kommentare

Wer beim Einkauf von mit Blattgold verzierter Schokolade die Zutatenliste liest, findet neben Zucker, Milch und Kakao oftmals auch den Hinweis "E175". Was bedeutet dieser Lebensmittelzusatzstoff und ist dieser unbedenklich?

Essbares Gold E175 im Lebensmittelgesetz

Es handelt sich in der Tat um mindestens 22-karätiges Blattgold, das im Lebensmittelgesetz beschrieben ist. Es kann ohne gesundheitliche Nebenwirkungen eingenommen werden. Der Organismus scheidet es wieder vollständig aus. So ist es den Herstellern von Süßwaren erlaubt, Schokolade, Pralinen und hochwertige Essware mit Gold zu verzieren.

Goldkur: Gold als Medizin im Mittelalter

Gold zu essen, ist seit altersher bekannt und wird seit über 800 Jahren ebenfalls in der Medizin angewandt. Die bekannteste Verwendung von Gold in Form von "reinem Flussgold" ist uns durch die sogenannte Goldkur der Hildegard von Bingen (1098-1179) überliefert. In ihrer "Physica"(6) beschreibt sie im Kapitel "Über die Metalle" ausführlich die Goldeinnahme:

"Ein Mensch, der nun unter Gicht leidet, nehme Gold, koche dieses, trenne den Schmutz davon, ohne daß etwas vom Gold verschwinde, nehme dies Pulver, indem er es mahle.... Dies esse der Mensch frühmorgens nüchtern." 

Blattgold auf EssenGold zu essen, ist seit altersher bekannt und wird seit über 800 Jahren ebenfalls in der Medizin angewandt. 

Die bekannteste Verwendung von Gold in Form von "reinem Flussgold" ist uns durch die sogenannte Goldkur der Hildegard von Bingen (1098-1179) überliefert. 

In ihrer "Physica"(6) beschreibt sie im Kapitel "Über die Metalle" ausführlich die Goldeinnahme:


Antibiotische Wirkung von Silber

Silber und Gold sind über die Jahrhunderte verwendet worden, um Entzündungen und Schwellungen zu heilen. Vor der Entdeckung der Antibiotika, war Silber das natürliche Antibiotikum in der Volksmedizin. Und wer es sich leisten konnte, nahm Gold um typische Alterskrankheiten zu kurieren. (1)

Danziger Goldwasser

Danziger Goldwasser

Bekannt ist auch, dass Alchemisten bei Hofe mit Hilfe des Steins der Weisen versuchten Verjüngungskuren zu entwickeln, die dem Herrscher ewige Jugend versprachen. Gold wurde dann ab dem 19. Jahrhundert wieder verstärkt verwendet. In der Schulmedizin nutzte man es für die Rheumabehandlung, in der alternativen Medizin für die Unterstützung des Körpers bei der Stressbewältigung. 

Es stellte sich schnell heraus, dass nur das Gold aus der Natur ganz im Gegensatz zu Goldsalzen oder Goldspritzen in der Schulmedizin ohne Nebenwirkung für den Menschen war. So nutzt die Naturheilkunde die Goldeinnahme zum Beispiel als potenzierten Stoff mithilfe von Globuli bei allen entzündlichen Beschwerden. (2)

Neben dieser Verwendung wurde in Fürsten- und Königshäuser, wo auch der Kakao seinen Siegeszug feierte, die ersten Schokoladengetränke und Pralinen vergoldet. Bei den Getränken hat das "Danziger Goldwasser" eine sehr spannende Entstehungsgeschichte: So landete einst in Danzig ein Schiff und ein übermütiger Kaufmann warf Goldmünzen in den dortigen Neptunbrunnen mit der Aufforderung, dass wer es schaffe, die Münzen aus dem Brunnen zu holen, ohne nass zu werden, diese behalten könne. Dieser Übermut sei dem Gott Neptun zu viel gewesen und er zerstörte daraufhin mit seinem Dreizack alle Goldstücke. 

Aus dem Wasser wurde Wein mit vielen Goldsplittern gemacht, der die Danziger bei einer späteren Krankheitsplage wieder gesunden ließ. Und so hieß es fortan: Das Danziger Goldwasser hat sie geheilt. Noch heute wird es verkauft und beim Genuss von Danziger Goldwasser sollte darauf geachtet werden, dass das Blattgold aus 24- karätigem Gold besteht. (3)

Essbares Gold - Schokolade, Pralinen und Eisbecher Essbares Gold: Eisbecher und Pralinen mit Blattgold veredelt

Blattgold - das Essbares Gold für Lebensmittel

Nahrungsmittel werden zur Zier gerne vergoldet. Dies kennt man vor allem bei Schokolade und Pralinen. Aber auch Würste, Steaks und Kaviar werden mit Blattgold versehen. Es sieht schön aus und ist leicht in den Herstellungsprozess einzuarbeiten, da Blattgold an "fetthaltiger" Ware haftet. Interessanterweise wird Gold auch in Nahrungsmittel "gemischt", um die hohe Wertigkeit der Ware zu unterstreichen. 

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Ideal für die Dekoration von Kuchen und Süßwaren, Schokolade etc.

Andererseits wird dadurch eben dem Organismus das Spurenelement Aurum zugeführt, das der Körper dringend benötigt. Von Geburt an besitzt der menschliche Körper winzige Spuren Gold in Herz und Gehirn und diese Depots können wieder angereichert werden. So wird in Deutschland handgewaschenes Rheingold zur Herstellung einer Goldtinktur verwendet, die dann auch um an diese alte Tradition zu erinnern, Senf und Pralinen beigemischt wird. (4)

Essbares Gold ist also mehr als nur eine "Verzierung" und ein "Herausputzen" hochwertiger Lebensmittel. In der medizinischen Anwendung zur Unterstützung der Heilung oder beim Genuss von mit Blattgold verzierten Nahrungsmittel ist Gold immer eine Möglichkeit, uns zu vergolden und unsere Kraft wieder zu gewinnen. 

Obwohl Gold selbst keinen Geschmack hat, verleiht es uns doch das Bewusstsein, etwas Einzigartiges zu uns genommen zu haben: Sternenstaub aus dem Universum, der aus der Erdkruste oder aus den Flüssen mühselig gewonnen wurde und uns mit dem All verbindet. So werden Momente des Genießens von edlen Speisen zu goldenen Erlebnissen. (5)

Wer essbares Gold kaufen möchte, findet im Internet diverse Anbieter oder kann sich direkt an den Autor wenden, der unter www.naturgold.de einen Onlineshop für exklusive Goldprodukte betreibt. Wenn Sie statt Gold zu essen, es doch lieber als Anlage nehmen möchten, können Sie hier Gold kaufen.

Quellen:

Essbares Gold
Martin Vitt (comVita Beratung) - Der ausgebildete Finanzdienstleister (senior consultant, freier Makler IHK) Martin Vitt publiziert seit Jahren zum Thema ökologisches Gold und Goldförderung in Deutschland. Darüber hinaus arbeitet er in eigener Praxis zum Thema alternative Medizin und Burn-out Prävention. Sein Buch „Gold als Medizin“ ist Auftakt zu einer Reihe gesundheitsinformativer Schriften. Er berät erfolgreich die Verbindung von Wohlstand und Gesundheit. Sein Motto lautet: „Gold und Lachen können das Alter zur Jugend machen“ (biblische Auslegungstradition).
Webseite des Autors:
www.comvita-beratung.de
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Kommentare [1]
  • von Christian | 06.01.2015, 13:46 Antworten

    Wir haben essbares Blattgold zu Weihnachten serviert. Hatte einen super tollen Effekt. Wichtig ist der Anhebepinsel von Credo gewesen, dann war das Dekorieren ganz einfach.

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