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Goldankauf - Gold verkaufen

In Zeiten von Goldpreisen über 1.300 Euro pro Unze oder 41 Euro pro Gramm trennt sich mancher gerne von Omas geerbter Goldkette, einer alten Uhr oder zusammengesammeltem Zahngold. So schnell wie der Kurs nach oben geht, schießen auch die Firmen aus dem Boden, die „unschlagbare Höchstpreise“ im Fernsehen, Radio oder Internet bewerben.

Die Verbraucherzentrale und Goldexperten raten bei solchen Lockangeboten zu äußerster Vorsicht. Preise vergleichen und mehrere Angebote einholen ist hier die einzige Möglichkeit, nicht auf schwarze Schafe der Branchen hereinzufallen.

Ein guter Mix aus Edelmetallhändler (lokal oder Onlineshop), Juwelier, Hausbank, Scheideanstalt (im Internet zu finden), Pfandleihhaus oder Auktionshaus (bei wertvollem Schmuck) dürfte Ihnen ein gutes Ergebnis liefern und Sie können einschätzen, wer seriös arbeitet und Ihnen einen gerechten Gegenwert für Ihre Goldmünzen, Altgold oder Zahngold zahlt und erste eigene Erfahrungen mit Goldankauf sammeln.


Was wird alles angekauft?

Goldmünzen Goldmünzen jeder Art, Form oder Feinheit werden von Ankäufern gerne angenommen und werden teils weiterverkauft (z. B. bei handelsfähigen Goldmünzen), teils eingeschmolzen und weiterverarbeitet.
Goldbarren Barren sind aufgrund der aufgeprägten Feingold-Angabe leicht zu bestimmen und werden gerne von Ankäufern in Zahlung genommen. Guterhaltene Barren, die dem LMBA-Standard entsprechen, werden häufig auch weiterverkauft.
Goldschmuck Goldringe, Goldketten, Golduhren und andere Arten von Goldschmuck können eingeschmolzen werden. Auf den ideellen Wert oder den Fertigungswert wird bei Scheideanstalten keine Rücksicht genommen. Eventuell eingefasste Edelsteine werden meist nicht in Zahlung genommen. Schmuck wie eine goldene Taschenuhr, ein Goldarmband, Ehering oder Ohrring aus Gold kann auch einen höheren Wert haben als der reine Goldwert, wenn es sich um ein edles oder antikes Stück oder ein Designerstück handelt. In diesem Fall wäre ein Juwelier als Ankäufer geeigneter.
Altgold, Bruchgold Jede Art von Goldresten, kaputter Schmuck, Golddraht, Plättchen, Schmelzreste, goldene Einzelteile, Granulat etc. kann ebenfalls eingeschmolzen und wiederverwendet werden.
Zahngold Es wird häufig nach folgenden Dentallegierungen unterschieden: Gelbes Zahngold (50 - 90 % Gold), weißes Zahngold (hochwertige Gold-Platin-Legierung), Gelb mit Keramik, Weiß mit Keramik.
Besteck Das am meisten verwendete Edelmetall bei Bestecken ist Silber. Goldbestecke sind sehr selten, können jedoch auch recycelt werden. Vergoldete Bestecke sind jedoch für die Wiederverwertung ungeeignet, da in der hauchdünnen Vergoldung kaum Gold enthalten ist.
Legierungen Weißgold, Rotgold oder auch seltenere Legierungen wie Grüngold können in der Regel verwertet werden. Auch hier zählt nur der reine Edelmetallgehalt.
Elektroschrott Elektronische Bauteile, Handys, Platinen werden von manchen Ankäufern ebenfalls angekauft, jedoch nur in großen Mengen.


Wo kann man Gold verkaufen?

Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, Gold zu verkaufen. In jedem Fall sollten mehrere Preise verschiedener Ankäufer eingeholt werden und Werbeversprechen kritisch unter die Lupe genommen werden. Wichtig bei Ankäufern sind immer Transparenz: Nur wenn angegeben ist, für wieviel Gramm in welcher Feinheit ein bestimmter Betrag gezahlt wird, kann objektiv verglichen werden. Seriöse Händler erwarten auch von ihren Kunden Seriösität und verlangen einen Lichtbildausweis zusammen mit der zu verkaufenden Ware (§ 2 GWG, Geldwäschegesetz). In der folgenden Liste finden Sie mögliche Ankaufstellen:

Scheideanstalt In so genannten Scheideanstalten werden Bruchgold, Altgold, Goldschmuck, Münzen, Barren, Elektroschrott etc. eingeschmolzen und das darin enthaltene Gold rückgewonnen. Beispiele: Scheideanstalt.de, Allgemeine-gold.de, Scheideanstalt.org, Aurum-edelmetalle.de
Edelmetallhändler Viele Händler bieten neben dem Verkauf von Edelmetallen auch deren Ankauf an. Edelmetallhändler, die diesen Service anbieten sind u. a. Geiger Edelmetalle, Münzversand Kleiner, proaurum und Edelmetalle Heubach.
Goldankäufer Es gibt eine Vielzahl an Gold-Ankäufern, die entweder lokal vor Ort, telefonisch oder online den Ankauf von Gold anbieten. Es sollte generell darauf geachtet werden, dass klar angegeben wird, wieviel in EUR pro Gramm in einer bestimmten Feinheit gezahlt wird. Fehlt diese Angabe und wird stattdessen nur mit Verkaufs-Floskeln geworben, ist meist davon auszugehen, dass für Ihre Ware wohl nicht die besten Preise gezahlt werden. Da es drastische Unterschiede zwischen den Ankaufspreisen der einzelnen Ankäufer gibt, ist es ratsam, mehrere Preise verschiedener Ankäufer einzuholen und zu vergleichen. Bei Teleshopping-Firmen und vermeintlich attraktiven Angeboten in TV-Spots ist Vorsicht geboten, da sich einige als schwarze Schafe entpuppen könnten.
Banken Banken kaufen nur handelsfähige Standardware wie bestimmte Goldmünzen oder Goldbarren an. Beispiele für handelsfähige Goldbarren sind Barren der Hersteller Heraeus, Degussa, Umicore und viele mehr sowie bei den Goldmünzen Krügerrand, Wiener Philharmoniker, Maple Leaf, American Eagle, um nur einige zu nennen.
Juweliere Juweliere kaufen neben Schmuck teilweise auch Goldmünzen, Barren, Altgold oder Zahngold an. Für hochwertigen Goldschmuck ist ein Juwelier meist die bessere Wahl.
Pfandleihhaus Gold kann an Pfandleihhäuser verkauft oder verliehen werden. Meist sind die Konditionen aber relativ ungünstig.
Sonstige Teilweise bieten auch einige wenige Barrenhersteller für Privatpersonen den Ankauf von Gold an, das dann für die Herstellung von Barren wiederverwendet wird. Wer Zahngold besitzt oder wenn dieses entnommen werden soll, kann auch bei seinem Zahnarzt anfragen, ob dieser das Zahngold in Zahlung nimmt.


Gold Feinheit

Die Feinheit von Gold wird entweder in Tausendsteln oder in Karat angegeben. Bei Goldmünzen oder Goldbarren ist eine Feingold-Angabe in Tausendsteln üblich wie z. B. 900 (= 900/1000). Der Anteil beträgt in diesem Fall also in Prozent ausgedrückt 90,0 % Feingold und 10 % andere Bestandteile. Bei Goldschmuck sind sowohl die Angabe in Tausendsteln als auch in Karat geläufig. Beispiel: 333er Gold oder 8 Karat. 1 Karat Gold entspricht dabei einem Goldanteil von 4,166 %. Von reinem Feingold spricht man ab einer Feinheit von 999 oder 24 Karat. Inzwischen gibt es sogar noch reineres Gold mit den Feinheiten 999,9 oder 999,99. Die Herstellung von 100 % reinem Gold ist technisch nicht möglich. Die Begriffe Goldgehalt, Feingoldanteil, Feingehalt sind gleichbedeutend mit Feinheit - sprich, wie hoch der Anteil des reinen Edelmetalls enthalten ist. Diese Kennzeichnung gilt auch für Silber, Platin, Palladium und andere Edelmetalle.

Wenn Sie die Feinheit ermitteln möchten, sind Sie auf die jeweilige Angabe auf dem Material (Münze, Goldring, Kette etc.) angewiesen. Hier wird die Feingold-Angabe eingestempelt oder eingeprägt. Beispiele hierfür wären: 333er, 24K, 900, 999 etc. Wenn kein Stempel oder keine Prägung auf die Feinheit hindeutet, so ist es für Laien nicht möglich, den Goldgehalt zu bestimmen. Häufig deutet eine fehlende Feingold-Angabe aber auch darauf hin, dass es sich nicht um Gold handelt.

Feinheit: Karat: Beispiele:
999 24 Karat z. B. Maple Leaf, Wiener Philharmoniker, Gold Panda
950 23 Karat  
916,6 22 Karat z. B. Krugerrand, American Eagle, Britannia
900 21,6 Karat  
833 20 Karat  
750 18 Karat  
585 14,04 Karat  
583,33 14 Karat  
375 9 Karat  
333 8 Karat  


Gewicht

Für eine grobe Gewichtsbestimmung eignet sich auch eine handelsübliche digitale Briefwaage oder teilweise auch Küchenwaagen. Professionelle Messgeräte und Waagen sind entsprechend teuer, um einen ungefähren Anhaltspunkt zu bekommen aber auch nicht notwendig. Exakte Ergebnisse können natürlich nur von präzisen Waagen beim Fachmann erwartet werden.

Bei Münzen oder Barren ist das Gewicht immer entweder in oz (Unze), Gramm oder Kilogramm angegeben. 1 Unze entspricht dabei 31,103 Gramm. Anhand einer Beispielrechnung soll nun verdeutlicht werden, wie der Goldpreis berechnet werden kann.

Beispiel: Eine 20 Gramm schwere Kette, die aus 585er Gold besteht:

Gesamtgewicht Feinheit/1000 Goldpreis* reiner Materialwert
20 g × 0,585 × 28,00 EUR = 327,60 EUR
* Goldpreis gerundet, Stand April 2010

Bitte beachten: Der reine Materialwert dient nur als Orientierung. Für den Ankäufer entstehen durch Faktoren wie das Einschmelzen, Arbeitszeit u. a. weitere Kosten, die an den Kunden weitergegeben werden, weshalb der Ankaufspreis merklich geringer ausfallen wird.



Mit welchen Gebühren/Versandkosten muss man rechnen?

So wie die Preise bei den verschiedenen Gold-Ankaufstellen variieren, können auch die Konditionen unterschiedlich sein. Normalerweise ist die Begutachtung und Bewertung von Schmuck oder Münzen kostenlos. Ob Sie die Ware zum Ankäufer schicken müssen oder ob der Juwelier, Edelmetallhändler oder die Scheideanstalt sie abholen lässt, kommt auf den einzelnen Anbieter an. Es gibt z. B. folgende Möglichkeiten:

  1. Ab einem gewissen Wert (500 Euro, 1000 Euro, je nach Händler) kann die Ware von einem Werttransport bei Ihnen zuhause abgeholt werden.
  2. Sie erhalten vom Ankäufer einen frankierten Umschlag, den Sie mit Ihrem Gold befüllen und kostenfrei zur Bewertung einschicken (Achtung, diese Kosten muss der Anbieter irgendwie wieder hereinbekommen, was zu einem geringeren Preis für Ihre Ware führen könnte).
  3. Sie verpacken das Gold selbst. Auf keinen Fall in einem normalen Briefumschlag, sondern in einem Luftpolsterumschlag oder noch besser in einem stabilen Karton. Den verschicken Sie als versichertes Paket (nicht als Päckchen). Bis zu welcher Höhe der Versand versichert ist, hängt vom Dienstleister ab. Derzeit (Stand April 2010) sind Pakete folgendermaßen versichert: bei DHL bis 500 Euro, DPD bis 520 Euro, GLS bis 750 Euro. Wichtig: Immer beim jeweiligen Versand-Anbieter abklären, ob Edelmetalle auch versichert sind, da dies bei vielen Anbietern ausgeschlossen wird.

Ergo: Schauen Sie sich das „Kleingedruckte” jedes Anbieters genau an und vergleichen Sie neben den Goldpreisen auch die Nebenkosten.



Wie und wann erhalte ich die Vergütung für das verkaufte Gold?

Auch bei der Vergütung verfahren die Anbieter unterschiedlich. Da der Goldpreis ständig in Bewegung ist, sind die auf den Homepages angegebenen Zahlen nur Richtlinien. Eine mögliche Vorgehensweise eines Goldankäufers, Edelmetallhändlers, Juweliers oder einer Scheideanstalt kann sein:

  1. Sie wiegen Ihre „Schätze” zuhause und berechnen einen ungefähren Preis anhand des aktuellen Goldpreises.
  2. Sie kontaktieren den Händler (per E-Mail, Fax, Telefon) und holen ein Angebot ein.
  3. Der Händler teilt Ihnen sein Angebot mit (am besten schriftlich geben lassen).
  4. Wenn Sie mit dem Preis einverstanden sind, schicken Sie die Ware an den Anbieter.
  5. Die Ware trifft beim Ankäufer ein und wird begutachtet, getestet, der Wert anhand des aktuellen Goldpreises ermittelt. Der Ankäufer teilt Ihnen schriftlich mit, wieviel er Ihnen zahlen kann. Da sich der Goldkurs in den vergangenen Tagen geändert haben dürfte, erhalten Sie wahrscheinlich mehr oder weniger als beim ersten Angebot.
  6. Sie haben eine gewisse Bedenkzeit (Länge hängt vom Anbieter ab), der Preis bleibt jedoch fixiert. Sobald Sie den Ankäufer zusagen, gibt er Ihre Vergütung in Auftrag. Das kann z. B. als Banküberweisung geschehen, in Form eines Verrechnungsschecks, als Gutschrift auf Ihr Kundenkonto beim Edelmetallhändler oder der Betrag wird beim Kauf von neuen Münzen, neuem Schmuck verrechnet. Wenn Sie das Angebot ablehen, wird Ihre Ware an Sie zurückgeschickt (evtl. müssen Sie dafür das Porto übernehmen).


Wie erkenne ich, ob es sich um Gold handelt?

Ein einfaches Ausschlussverfahren ist, zu prüfen, ob der vermeintliche Gold-Gegenstand von einem Magnet angezogen wird. Ist er magnetisch, so handelt es sich nicht um Gold. Dies ist jedoch nur ein Indiz. Einige Metalle sehen goldfarben aus und sind ebenfalls nicht magnetisch, bestehen aber nicht aus Gold, wie z. B. Messing. Es gibt zudem noch Vergoldungen bei Münzen, Gegenständen etc. Begriffe wie Goldauflage, Feingoldauflage, vergoldet oder Gold-Applikation bedeuten lediglich, dass das Material (z. B. eine Goldmünze) vergoldet ist. Der Wert der Vergoldung ist vernachlässigbar, da eine Vergoldung nur eine hauchdünne Goldschicht ist.

Ein Anhaltspunkt können eingeprägte Stempel sein wie: 999, 24K, 333er etc. (siehe Feinheit). Eine exakte Bestimmung, ob es sich um echtes Gold handelt und welche Feinheit es besitzt, kann allerdings nur vom Fachmann durchgeführt werden.





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