Russland ist nicht nur eines der bedeutendsten Goldfördererländer der Erde, sondern kann auch auf eine Geschichte der Prägung von Goldmünzen zurückblicken, die ein Jahrtausend umspannt. Die erste russische Goldmünze entwickelte sich aus Imitationen byzantinischer Vorbilder und wurde als Zlatnik bezeichnet. Die Prägung von Silber- und Goldmünzen in der Währungseinheit Rubel begann im russischen Zarenreich und erreichte ab dem frühen 18. Jahrhundert erstmals nennenswerte Auflagen. Die heute problemlos im Handel erhältlichen Rubel-Goldmünzen stammen meist aus den Regierungszeiten der letzten drei russischen Zaren beziehungsweise Kaiser: Alexander II, Alexander III und Nikolaus II. Diese Goldmünzen mit einem Feingehalt von 900/1000 zeigen ein Portrait des Herrschers auf der Motivseite und den Nennwert sowie das Wappen des russischen Kaiserreichs auf der Wertseite.

Eine bei Sammlern beliebte Goldmünze aus sowjetrussischer Zeit ist der erstmals 1923 geprägte Tscherwonetz mit einem Gewicht von einer knappen Viertelunze und einem Wert von zehn Rubeln. Das Motiv zeigt einen Bauern vor einer Industrieanlage mit einer aufgehenden Sonne im Hintergrund. Auf der Wertseite ist das Wappen der Russischen Sozialistischen Föderativen Sowjetrepublik zu sehen. Originale Tscherwonetz-Goldmünzen von 1923 sind heute sehr selten und teuer. Die erschwinglicheren Prägungen stammen aus der Zeit von 1975 bis 1981 als der Tscherwonetz als Bullionmünze für Anleger verausgabt wurde.

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