Stand: 02.07.2021 von © Gold.de Redaktion AB/SH
Die große GOLD.DE Reihe "Sachwerte im direkten Vergleich": Wir lassen jeweils einen bestimmten Sparringspartner gegen Gold antreten, dann wird das Duell Runde für Runde nach vorgegebenen Kategorien analysiert. Wer punktet wo? Diesmal im Ring: Bitcoin.
Gold vs. Bitcoin: Der Vergleich
Das Wichtigste in Kürze
  • Duell der beiden Unbestechlichen
  • Battle fällt überraschend knapp aus
  • Bitcoin punktet vor allem mit Renditechancen
  • Unklare Zukunft aber großer Nachteil
  • Gold punktet mit Tradition & Sicherheit

Bitcoin als Geldanlage

Auch wenn Kryptowährungen nicht wirklich als Sachwert gelten, sondern als Nominalwert, so soll der Vergleich Bitcoin vs. Gold hier nicht fehlen. Warum? Nicht wenige sehen Gold und Kryptogeld als Brüder im Geiste. In beiden Communities finden sich in weiten Teilen ähnliche Ansichten, wie etwa die Kritik an einem als marode empfundenen Finanzsystem, der Wunsch nach einem unbestechlichen, nicht inflationierbarem Geld oder die Unabhängigkeit von Zentralbanken.

Der Bitcoin ist auch die bekannteste Kryptowährung. Eigentlich zunächst gedacht als alternatives Geld, ist Bitcoin schnell als Geldanlage ins öffentliche Interesse gerückt aufgrund teils sagenhafter Kursgewinne.

Mehr: Bitcoin ausführlich erklärt, Kurse, Charts, Hintergründe

Bitcoin vs. Gold: Der Vergleich

 Runde 1: Sicherheit

Die Geschichte zeigt: Bei Gold ist ein Totalverlust ausgeschlossen.

Anders bei Bitcoin: Kein Strom, kein Internet, keine Kryptowährung. Und was von Menschen programmiert ist, kann grundsätzlich durch Menschen manipuliert werden. Außerdem ist die Kryptowährung einfach zu jung, um einschätzen zu können wohin die Entwicklung geht.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 2: Diebstahlrisiko

Schließfach, Versteck oder Tresor sind die Klassiker bei Gold. Ein Safe kann aufgebrochen, ein Versteck kann gefunden werden.

Das Bitcoin System selbst gilt als sicher. Doch Börsen oder Wallets können gehackt werden. Und was passiert, wenn man den Zettel verliert, auf dem der privaten Verschlüsselungscode notiert ist?

Unser Fazit: Unentschieden.

 Runde 3: Anonymität

Man kann Gold anonym kaufen, aber nur bis zu einem Betrag von 1.999,99 Euro.

Bei Bitcoin ist die Anonymität bei einer Transaktion zwischen A und B zu 100 % gewährleistet. Eine Obergrenze gibt es nicht.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 4: Kriminalität

Es lässt sich nicht leugnen: Anonymität bietet den Raum, den Kriminelle mögen.

Bei Gold kann man nichts ausschließen. Da Bitcoin aber in der Runde “Anonymität” gepunktet hat, sehen wir hier auch das höhere Kriminalitätspotential.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 5: Alltagstauglichkeit als Zahlungsmittel

Ob der Friseur um die Ecke oder Onlineshopping: Für den Alltag taugt Gold nicht.

Bitcoin zwar auch noch nicht wirklich, hat aber klar Potential. Denn die Zahl der Onlineshops und Dienstleister, die Cybergeld akzeptieren, wächst. Außerdem wird sowieso immer mehr digital bezahlt.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 6: Renditechancen

Unser Chartvergleich beginnt 2011, also das Jahr wo Bitcoin bekannter wurde. Davor war Bitcoin in der breiteren Öffentlichkeit praktisch nicht existent. Grundlage unseres Vergleichs ist der Gold- und Bitcoinkurs jeweils zum Jahresende in Euro. Das Ergebnis ist eindeutig:

Vergleich Bitcoinkurs Goldpreis

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 7: Volatilität / Kursrisiko

Volatilität meint die Stärke von Kursbewegungen nach beiden Seiten, also unten wie nach oben. Bitcoin hat enorme Kursausschläge. Vergleiche zur “Dotcom Blase” drängen sich geradezu auf. Wer schwache Nerven hat, der sollte zu besser Gold greifen.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 8: Gebrauchswert

Hat eine Geldanlage zusätzlich noch einen realen Gebrauchswert, dann ist das ein Extraplus. Gold ist nicht nur ein Wertspeicher, sondern wird auch in der Industrie und der Schmuckbranche benötigt. Das sorgt für zusätzliche Begehrlichkeiten.

Der Wert von Bitcoin ist dagegen rein nominaler Natur.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 9: Steuerung und Transparenz

Gesellschaftlich relevante Systeme brauchen Leitlinien, egal ob es sich um ein Wirtschaftssystem, ein Unternehmen, einen Staat, eine Währung oder künstliche Intelligenz handelt. Das wirft die Frage auf, wer diese aufstellt, welches Gremium deren Ausführung überwacht und wer letztlich verantwortlich ist.

Im Idealfall sind die entsprechenden Organe transparent und demokratisch legitimiert. Im schlechten Fall dominieren mächtige Interessengruppen, wird verschleiert oder betrogen.

Nun operiert beim Blockchain Konzept ein automatisiertes Rechnernetzwerk, erschaffen von einem gewissen Satoshi Nakamoto, von dem bis heute niemand genau weiß, wer sich hinter dem Pseudonym verbirgt. Wer oder was steuert also bei einem Bitcoin Crash? Wer hat die Verantwortung, wer greift regulierend ein, wie ist das mit Schadensersatz?

Aber auch die Goldbranche gilt nicht gerade als besonders transparent. Marktmanipulationen, Umweltsünden, ungeklärte Herkunft von Goldbeständen, Blutgold - auch Gold hat seine dunklen Seiten.

Unser Fazit: Unentschieden.

 Runde 10: Regelmäßige Erträge

Weder Gold noch Bitcoins werfen Zinsen ab oder liefern sonst irgendwelche regelmäßigen Erträge. Einzig in den Kursbewegungen liegt die Möglichkeit für einen Zugewinn.

Unser Fazit: Unentschieden.

 Runde 11: Zukunft

Es gibt nicht DIE Kryptowährung. Stattdessen konkurrieren eine Vielzahl von Kryptowährungen auf dem Markt. Fast täglich schießen neue Systeme wie Pilze aus dem Boden, andere verschwinden. Wie wird sich Bitcoin entwickeln?

Gold dagegen ist - Gold. Bekannt seit Jahrtausenden. So banal das klingt, aber genau darin liegt seine Stärke.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 12: Unabhängigkeit von Interessen

Es gibt ein Argument, das von Anhängern beider Lager immer wieder beschworen wird: Die Unabhängigkeit von staatlichen oder zentralistischen Instanzen.

Dennoch darf man nicht blauäugig sein. Auf beiden Märkten gibt es mächtige Interessengruppen, Manipulationsversuche und Einflussnahmen. Banken, Zentralbanken oder Staaten haben Macht, und die kann durch Gesetze, Regelungen, Verbote oder als reine Marktmacht auch ausgeübt werden. Hierzu äußerte sich Oliver Flaskämper von www.bitcoin.de bereits 2017 uns gegenüber wie folgt:


“Mittelfristig muss man damit rechnen, dass wir noch mal eine Verbotsdebatte bekommen werden, weil die Zentral- und Notenbanken es mit der Angst zu tun bekommen werden, wenn Kryptowährungen eine gewisse Marktkapitalisierung haben werden. Aber: Gutes Geld lässt sich nicht wirksam verbieten und Kryptowährungen lassen sich schon rein technisch nicht verbieten. Dafür müsste man das Internet abschalten oder aber zumindest Verschlüsselung innerhalb des Internet kontrollieren können."


Aktuelle Entwicklungen und Diskussionen bringen uns aber zu der Annahme, dass Staaten wie Notenbanken eher versuchen werden auf Bitcoin Einfluss zu nehmen als auf Gold.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 13: Einfachheit

Gold versteht jedes Kind. Der Nerdfaktor bei Bitcoin ist dagegen hoch.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 14: Energieverbrauch / Umweltverträglichkeit

Auch wenn sich in der Goldbranche zunehmend ein Umweltbewusstsein durchsetzt: Die Goldförderung ist energieintensiv und belastet die Umwelt in erheblichem Maße.

Aber auch der Stromverbrauch für das Bitcoin Mining ist immens. Schätzungen gehen davon aus, dass der Stromverbrauch aller Bitcoin-Rechnerfarmen zusammen dem der Niederlande entspricht. Dennoch sehen wir diese Runde bei Bitcoin. Zumindest in der Theorie lässt sich Strom nachhaltig erzeugen.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 15: Anlagekosten

Hierunter fallen Kosten, die nötig sind, um in die Anlageform zu investieren, sie zu erhalten, zu lagern und zu verkaufen.

Für Gold gibt es einen kleinen Handelsaufschlag. Dazu benötigt Gold etwas Platz und Sicherheitsvorkehrungen wie etwa einen Safe.

Bei Bitcoins sind Kosten und Gebühren geringer. Und Bitcoins brauchen gar keinen Platz.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 16: Währungsrisiko

Da der Goldpreis in Dollar notiert, gibt es zumindest in der Theorie ein Währungsrisiko, auch wenn es in der Praxis für Anleger irrelevant ist, solange sie beim Kauf und Verkauf in der Währung Euro bleiben.

Bitcoins sind dagegen eine digitale Währung, werden also in keiner Referenz-Währung notiert.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 17: Steuer

Die steuerlichen Regelungen bei Anlagegold sind einfach, klar geregelt und für Anleger vorteilhaft: Gewinne aus dem Verkauf sind nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr steuerfrei.

Dasselbe gilt derzeit auch bei Kryptowährungen. "Die Grenze gilt meines Wissen auch bei Bitcoin", so Mark Preuss von BTC-Echo, Deutschlands führender Medienplattform für digitale Währungen.

Das Thema ist aber noch jung. Unter der Annahme, dass die steuerliche Bewertung für Bitcoin so bleibt, geben wir beiden einen Punkt.

Unser Fazit: Unentschieden.

 Runde 18: Verfügbarkeit & Mobilität

Gold ist klein, überall akzeptiert und somit hoch mobil. Aber es muss physisch übergeben oder transportiert werden. Da ist das grenzenlose Cybergeld doch schneller. Und man braucht auch beim Zoll nichts zu erklären.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 19: Fungibilität

Fungibilität bedeutet, wie leicht ein Wert auch in großen Mengen handelbar ist.

Gold ist auf der ganzen Welt akzeptiert und leicht handelbar, zur Not auch Nachts im tiefsten Dschungel ohne Strom. Dazu ist die Marktkapitalisierung bei Gold um ein Vielfaches höher als bei Bitcoin. Gold hat, Stand Stand Juli 2021, eine Marktkapitalisierung von über 11 Billionen Dollar.

Demgegenüber steht eine Bitcoin Marktkapitalisierung von grob 580 Milliarden USD (Stand Juli 2021). Allerdings ist dies der Buchwert einer Idee, die kaum mehr als 10 Jahre alt ist. Dafür spricht für Bitcoin die leichte und schnelle Handelbarkeit im Internet.

Unser Fazit: Unentschieden. Wir vergeben für beide einen Punkt

 Runde 20: Vertrauen & Akzeptanz

Eng mit Fungibilität verbunden ist Akzeptanz und Vertrauen. Man akzeptiert nur dann etwas, wenn genug Vertrauen besteht, dass das, was heute eingetauscht wird, auch morgen noch von Wert ist.

Das Vertrauen in Gold und dessen Funktion als Wertspeicher funktioniert seit Anbeginn menschlicher Aufzeichnungen.

Bitcoin hat (noch) keine Tradition, aus der sich ein Vertrauen ableiten lässt.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 21: Emotionale Sicherheit

Der Glanz und die Wärme von Gold ist sinnlich. Man kann Gold anfassen und es gehört einem. Diese Art der emotionalen Sicherheit sollte nicht unterschätzt werden.

Da kann eine virtuelle Währung nicht mithalten.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 22: Korrelation mit anderen Anlageklassen

Korrelation meint: Eine Anlageform hängt direkt mit der Entwicklung einer anderen Anlageform zusammen. Dies gilt im positiven wie im negativen Sinn.

Gold beispielsweise hat, Ausnahmen bestätigen die Regel, eine negative Korrelation mit Aktien.

Bitcoin zeigen praktisch gar keine Korrelationen, somit eine ungewöhnlich hohe Unabhängigkeit von allen anderen Assetklassen.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

Fazit

Vergleich Bitcoin Gold

Unser Vergleich fällt mit 11:10 für Gold knapp aus. Hat Bitcoin also das Zeug zum Gold 2.0?

Vielleicht sollte man bei der Beantwortung dieser Frage nicht in Gegensätzen denken, sondern in Ergänzungen. Mögliche Ansätze: Bitcoin mit Golddeckung. Oder: Bitcoin für Transfers, Gold für Vertrauen, Beständigkeit, Akzeptanz und Preise?

Der Hauptpunkt ist, dass Bitcoin keine Tradition hat. Deshalb stehen Punkte wie Zukunft, Vertrauen oder Sicherheit unter einem großen Fragezeichen. Das sind aber wesentliche Aspekte für Zahlungsmittel oder Geldanlagen. Es bleibt spannend.

Weitere Sachwert-Vergleiche

Hier die anderen Battles aus der GOLD.DE-Reihe:

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von tomas | 16.09.2021, 10:56 Antworten

Sehe Gold dennoch etwas deutlicher vorn.
Bitcoin ist eher trendy - Gold ist mehr der Ruhepol insofern 12:10 bei mir

von Zampano1960 | 04.04.2019, 18:48 Antworten

Bitcoin ist nur Schmu, hier verdient nur der Provider bzw. der Herausgeber, alle anderen Anleger werden ausgenommen und verarscht!

2 Antworten an Zampano1960 anzeigen
von Robin | 30.08.2021, 01:21 Antworten

Huiuiuiuiui, der Beitrag ist ganz schön wild. Ich weiß nicht ob hier böswillig gegen Bitcoin gewettert wird oder ob der Verfasser schlichtweg zu wenig Grundkenntnisse erworben hat.

Ich weiß gar nicht wo ich anfangen soll. Allein bei Transparenz von einem Unentschieden zu sprechen ist absoluter Wahnwitz. Bitcoin ist ein 100% Transparenter Markt. Die Menge an Coins ist fest. Jede Transaktion und jede Zeile Code kann von jedem eingesehen und validiert werden. Inwiefern soll der Goldmarkt da mithalten? Niemand weiß wie viel Gold (global/interstellar) existiert und wo wieviel davon wirklich irgendwo im Keller liegt. Achja: Gold kann fake sein. Btc ist immer Btc.

Dann noch die klassischen Fehler wie "Bitcoin ist anonym" und "Es gibt nicht DIE Kryptowährung". Beides absoluter Unfug. Bitcoin ist selbst mit dem Taproot Update nicht anonym. Im besten Fall kann man hier von Pseudoanonym sprechen. Silkroad, der größte Darknet shop, ist gerade wegen der Nutzung von Bitcoin aufgeflogen.

Damit direkt zum nächsten Eigentor: Kriminalität. Wenn man als Krimineller zu 100% erwischt werden möchte, dann nutzt man Bitcoin. Jeder andere mit Verstand nutzt Bargeld, Rohstoffe oder online dann z.B. Monero.

Noch kurz zum oben angesprochenen "es gibt noch ganz viele andere Coins, niemand weiß ob BTC der dominante standard bleiben wird". Das ist wie als würde man sagen Email oder HTTP wird sich nicht durchsetzen, denn es gibt ja viele Alternativen. Natürlich kann ich auch mit einem alternativen Protokoll arbeiten, aber gerade bei Bitcoin ergibt so etwas keinen Sinn. Wieso sollte es 2 offene Weltwährungen geben? Es gibt nur einen ersten Platz.

Bitcoin ist der einzige Coin, der nicht turing complete ist. Er ist der einzige Coin mit genug PoW Hashrate, um Staaten zu entmachten. Er ist der einzige wirklich dezentral nutzbare Coin. Diese Eigenschaften zu kopieren ist jeden Tag unmöglicher als den Tag davor. Natürlich KANN es einen besseren Bitcoin geben. Die Wahrscheinlichkeit liegt nur irgendwo im Bereich, dass morgen die Sonne explodiert. Nicht 0%, aber auch nicht wirklich viel mehr.

Altcoins sind nette Spekulationsmittel als Beimischung. Bitcoin ist die letzte Währung der Menschheit. Was so etwas Wert ist, muss jeder selbst wissen. Aktuell sind es 40.000€.

von Dieter Kath | 08.06.2021, 08:58 Antworten

Im zukünftigen, kurz vor Einführung des Digitalen Zentralbankkontos, glaube ich nicht an die Zulassung von Bitcoin oder jedes andere Zahlungsmittel nennen wir es ANY--coin, das den Zentralbankern zuwider ist. Angekündigt haben sie das schon und die Macht dafür haben sie auch. Technisch ist der Ausschluss von ANY ..coin absolut unproblematisch. Unter diesen Hintergrund glaube ich an die Kurzlebigkeit aller Krypto Systeme die die Zentralbanken nicht haben wollen.

von Sicherheitsgeneigter | 03.12.2020, 17:39 Antworten

Bitcoins haben sicherlich schwerwiegende Vorteile im Vergleich zu Währungen. Auch der Gesichtspunkt Diversifizierung spricht für Bitcoins ( Anteil von 3-10% ) . Wenn jedoch die Politiker ernsthaft fürchten Steuereinnahmen und finanzpolitische Macht zu verlieren, dann werden Verbote und Einschränkungen folgen. Was wären die USA ohne den Dollar? Was wären unsere Regierungen ohne Geldschöpfung aus dem Nichts und Geldschöpfung durch Schulden?

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Handarbeit aus "Schwäbisch Sibirien"