Stand: 15.09.2017 von © Gold.de Redaktion AB/SH 22 Kommentare

Grenzenloser Geldverkehr ohne Banken? Echte Alternative gegen ein marodes Währungs- und Finanzsystem? Zockerparadies für Computer Nerds? Geldwaschanlage für Kriminelle? Keine Frage: Kryptowährungen sind der heißeste Trend überhaupt derzeit. Kaum etwas wird leidenschaftlicher und kontroverser diskutiert. Uns interessiert natürlich der direkte Vergleich mit Gold. Als Sparringpartner wählen wir Bitcoin, die bekannteste unter den Cyberwährungen. Ring frei also für Teil 4 unserer Vergleichsreihe “Gold vs…”.

Als Anfang März 2017 der Bitcoin Preis in Dollar zum ersten mal den Preis einer Feinunze Gold übertraf, war das nicht nur ein historischer Tag. Denn spätestens seit diesem Tag sehen viele in Bitcoins nicht mehr primär eine Währungsalternative, sondern eine Geldanlage, die astronomische Renditen einfährt. Bitcoin kaufen und Bitcoin verkaufen heißt seither die neue Losung. Und in der Tat sind die Kurse von Bitcoin, Ethereum, Ripple, Litecoin und Co. in diesem Sommer in einem Ausmaß durch die Decke geschossen, was mit “Wahnsinn” noch untertrieben beschrieben ist, gelegentliche heftige Kursrücksetzer inklusive.
Fakt ist: Heute (Stand 14.9.2017), also kaum sieben Monate später, beträgt der Bitcoin Kurs etwa das 3-fache einer Feinunze Gold. Dazu machen jede Menge Gerüchte die Runde, welche die Phantasien befeuern -  in die eine wie in die andere Richtung. Kommt bald der erste Bitcoin ETF? Wie ernst ist es China mit einem Verbot von Bitcoin Handel oder Initial Coin Offerings? 

Wo also geht es hin? Wir haben hierzu Oliver Flaskämper gefragt, Betreiber von bitcoin.de, Deutschlands bekanntester Bitcoin Börse:

“Der Wert eines Bitcoins wird - mit längeren Durststrecken und Seitwärtsbewegungen - langfristig weiter steigen und im Jahr 2030 gut 500.000 USD erreichen. Das klingt heute so utopisch wie 2012, als jemand beim Kurs von 2 USD meinte, der Kurs wäre bald bei 1.000 USD. Aber dieser Prognose liegt die Annahme zugrunde, dass in 13 Jahren alles digitales Gold genauso viel wert sein wird wie alles analoge Gold. Ich halte das für ambitioniert, aber nicht für utopisch.”

Kann man Bitcoin und Gold überhaupt vergleichen?

Die Frage ist berechtigt. Denn Bitcoin ist eine Kryptowährung und somit, wie der Name schon sagt, primär gedacht, um im Alltag damit bezahlen zu können. Gold dagegen ist heute eine klassische Form der Vermögensanlage, genauer: der Vermögensabsicherung.

Doch bei genauerer Betrachtung ergeben sich viele Gemeinsamkeiten. Beide sind keine offiziellen Zahlungsmittel, beide unterliegen keiner Kontrolle durch Zentralbanken, beides lässt sich nicht auf Knopfdruck beliebig vermehren, und beide gelten als Alternative zu Papiergeld, weil sie aufgrund ihrer Begrenztheit Wertstabilität versprechen.

Und so eint Gold- wie Bitcoinfans das Misstrauen gegenüber Banken und Finanzindustrie, die Angst vor Geldentwertung und Währungsmanipulation sowie die Überzeugung, etwas zu haben, was je nach Blickwinkel als Geld oder als Geldanlage funktioniert. Da treffen sich Wirtschaftslibertäre und Anarcho-Nerds zum Stelldichein. Ein Vergleich Bitcoin und Gold ist also legitim.

Was sind Bitcoins?

Die wichtigsten Punkte kurz zusammengefasst:

  1. Bitcoins unterstehen keiner Kontrolle von Notenbanken oder sonstigen Finanzbehörden. Sie gehören niemandem, können von niemandem beherrscht werden, und können nicht manipuliert werden.
  2. Bitcoins haben keine Zentralinstanz, sondern sind in einem peer-to-peer Netzwerk dezentral organisiert. Um Bitcoins zu speichern, zu senden und zu empfangen wird eine Client-Software benötigt.
  3. Bitcoins ermöglichen zwischen A und B einen Finanztransfer ohne vermittelndes Finanzinstitut. Jede Transaktion wird von der Community überprüft in einer Art digitalem Kassenbuch, der sogenannten Blockchain. Erfolgt ein Geldtransfer von A nach B, dann wird eine Nachricht an alle Clients im Netz gesendet, dass die Transaktion stattgefunden hat. Empfänger wie Zahler selbst bleiben völlig anonym.
  4. Verschlüsselung ist dabei ein wesentlicher Sicherheitsfaktor. Jeder Teilnehmer hat 2 Schlüssel, einen öffentlichen und einen privaten. Ein Geldtransfer ist nur dann gültig, wenn beide Schlüssel passen
  5. Da die Blockchain nichts anderes darstellt als eine dezentral organisierte Datenbank, ist dies ein weiterer wichtiger Sicherheitsaspekt. Es müssten schon alle Server weltweit gleichzeitig ausfallen, um die Blockchain auszuschalten. Dank Verschlüsselung und dezentralem Blockchain Konzept gelten Kryptowährungen als sicher
  6. Bitcoins sind virtuell, d.h. sie existieren ausschließlich im Internet. Sie lassen sich nicht anfassen wie Münzen, Geldscheine oder Gold. Man kann sie aber in bekannte Währungen zurücktauschen
  7. Bitcoins erlauben anonymen grenz- und staatenübergreifenden Geldverkehr
  8. Bitcoins werden nicht gedruckt, geprägt oder sonst wie hergestellt, sondern virtuell “geschürft”. Sie lassen sich aber auch nicht auf Knopfdruck beliebig vermehren, denn die erzeugbare Menge ist im System begrenzt. Bei Bitcoin liegt die Grenze bei 21 Millionen Einheiten.
  9. Die Anfänge von Bitcoin liegen im Jahr 2008. Es ist die älteste und derzeit bekannteste Kryptowährung. Inzwischen gibt es Hunderte weiterer Kryptowährungen.
  10. Von einigen Pionieren wie etwa Japan abgesehen, ist Kryptogeld als gesetzliches Zahlungsmittel (noch) nicht anerkannt.

Geldanlage Vergleich: Gold vs. Bitcoin

Nach Oldtimern, Immobilien und Aktien jetzt also unser Vergleich Gold vs. Bitcoin: Wer hat am Ende die Nase vorn? Wie gewohnt, werden wir die beiden Kontrahenten in einem “Battle” Runde für Runde gegeneinander antreten lassen. Bewertet haben wir folgende Einzeldisziplinen:

  • Vermögenssicherung
  • Diebstahlrisiko
  • Anonymität
  • Kriminalität
  • alltägliches Zahlungsmittel
  • Renditechancen
  • Volatilität/Kursrisiko
  • Gebrauchswert
  • Steuerung & Transparenz
  • Regelmäßige Erträge
  • Zukunft
  • Unabhängigkeit
  • Einfachheit
  • Energie & Umwelt
  • Anlagekosten & Lagerung
  • Währungsrisiko
  • Steuer
  • Verfügbarkeit & Mobilität
  • Fungibilität
  • Vertrauen & Akzeptanz
  • Emotionale Sicherheit
  • Asset Korrelation

 Runde 1: Vermögenssicherung

Jedes Vermögensportfolio muss Sicherheitsanker haben. Hier kommen Sachwerte ins Spiel. Da sie mit einem realen physischen Wert hinterlegt sind, gelten sie als klassische Form der Vermögensabsicherung, des Werterhaltes und des Schutzes vor Geldentwertung. Man hat einen realen Wert, der sich anfassen lässt, und ist deshalb unabhängig von politischen oder wirtschaftlichen Entwicklungen. Immobilien, Grund & Boden, oder Gold gelten als klassische Sachwerte, weil deren Wert nicht, wie etwa Fiatgeld oder Zinsprodukte, beliebig reproduziert oder verändert werden kann.

Beim Schutz gegen Inflation punkten beide. Gold bietet eine gute Absicherung gegen Geldentwertung. Auch Bitcoins sind, im Gegensatz zu Papiergeld, grundsätzlich werterhaltend, da ihre Menge begrenzt ist. Doch bieten beide auch Schutz vor Totalverlust?

Gold wird niemals seinen Wert ganz verlieren. Ein Totalverlust ist ausgeschlossen. Gold trotzt Erdbeben, Feuer, Wasser oder politischen Krisen. Es überdauert Jahrhunderte und hat in der Geschichte der Menschheit seine Funktion als Wertspeicher immer behalten.

Bitcoins dagegen können theoretisch einen Totalverlust erleiden. Kein Strom, kein Internet, keine Kryptowährung. Und was von Menschen programmiert ist, kann grundsätzlich durch Menschen manipuliert werden. Der Fachbegriff Single Point of Failure bezeichnet eine Schwachstelle innerhalb eines Systems, deren Ausfall einen Totalverlust des Gesamtsystems nach sich ziehen würde. Und: Auch wenn die Menge begrenzt ist, so ist Internetgeld kein Sachwert, sondern nur ein virtueller Nominalwert.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 2: Diebstahlrisiko

Wieder geht es um Sicherheit. Allerdings zielt diese Runde darauf ab, wie leicht das Investment entwendet werden kann. Hier gilt zunächst: Gold wie Kryptowährungen sind aufgrund ihrer Werthaftigkeit grundsätzlich begehrt bei Dieben. Sicherheitsvorkehrungen müssen also bei beiden getroffen werden.

Schließfach, Versteck oder Tresor sind die Klassiker bei Gold. Ein Safe kann aufgebrochen, ein Versteck kann gefunden werden.

Wie ist das bei Bitcoin? Das System selbst gilt als sicher. Doch es gab in der Vergangenheit schon Hackerangriffe, wie etwa auf die Bitcoin Börse Mt. Gox. Auch Wallets können gehackt werden. Und was passiert, wenn man den Zettel verliert, auf dem der privaten Verschlüsselungscode notiert ist? Und wer garantiert, dass eine Verschlüsselung, die heute als sicher gilt, auch morgen noch sicher ist?

Unser Fazit: Unentschieden. Wir vergeben keine Punkte

 Runde 3: Anonymität

Bis zu einem Betrag von 9.999,99 Euro kann man anonym Gold kaufen, auch beim Händler als sogenanntes anonymes Tafelgeschäft, und man kann Gold auch anonym verkaufen, dann allerdings nur privat.

Bei Bitcoin ist die Anonymität bei einer Transaktion zwischen A und B zu 100 % gewährleistet. Eine Obergrenze gibt es nicht.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 4: Kriminalität

Die Kehrseite der Anonymität ist die Kriminalität. Meist das erste Argument, wenn Bitcoin-Gegner den Ring betreten. Und es lässt sich auch nicht leugnen: Anonymität bietet den Raum, den Waffenschieber, Drogenhändler und andere Kriminelle mögen.

Aber auch bei Gold kann man nichts ausschließen. Despoten und Diktatoren hatten schon immer eine gewisse Affinität zu Gold. Und der Begriff “Blutgold” hebt ab auf Gold zweifelhafter Herkunft.

Dennoch: Da Bitcoin in der Runde “Anonymität” gepunktet hat, sehen wir hier auch das höhere Kriminalitätspotential.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 5: Alltagstauglichkeit als Zahlungsmittel

Da beide Assetklassen, auch, eine Schattenwährung darstellen, stellt sich die Frage, inwieweit man damit im Alltag bezahlen kann. Und da taugen beide nicht. Ob der Friseur um die Ecke, die Milch auf dem Wochenmarkt, oder mal den Tank vollmachen - bequem geht anders.

Bitcoin sehen wir aber klar vorn. Denn die Zahl der Onlineshops, Dienstleister, Hotels und Ladengeschäfte, die Cybergeld direkt akzeptieren, wächst. Branchenriesen wie Microsoft oder Dell sind bereits auf den Zug aufgesprungen. Auch Bitcoin Automaten werden immer populärer, vor allem in den USA.

Dem Goldbesitzer dagegen bleibt in der Regel der umständliche Rücktausch in eine klassische Währung nicht erspart, wenn er etwas bezahlen will.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 6: Renditechancen

Wobei die Betonung hier nicht auf Rendite liegt, sondern auf Chancen. Für einen aussagekräftigen Vergleich ist die Zeitspanne aber zu kurz. Denn als Startpunkt für einen Vergleich kann maximal das Jahr 2010 herangezogen werden, also das Jahr, wo sich der Markt für Bitcoin zu entwickeln begann. Anfangs lagen Bitcoinkurse bzw. Bitcoinpreise noch im einstelligen Dollar-Bereich.

Unsere Grafik beginnt daher erst 2011. An der grundsätzlichen Aussage ändert dies aber nichts. Hier also der Vergleich für den Zeitraum 31.12.2011 - 31.08.2017. Grundlage unseres Charts ist der Goldpreis und Bitcoin Kurs jeweils zum Jahresende.


Vergleich Bitcoinkurs Goldpreis

Die Wertentwicklung beim Bitcoin Chart ist eindeutig besser als beim Goldkurs.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 7: Volatilität / Kursrisiko

Volatilität meint die Stärke von Kursbewegungen nach unten wie nach oben. Wer schwache Nerven hat, der sollte zu Gold greifen.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 8: Gebrauchswert

Hat eine Geldanlage zusätzlich noch einen realen Gebrauchswert, dann ist das ein Extraplus. In einer Immobilie etwa kann man wohnen. Gold hat, neben seiner Funktion als zuverlässiger Wertspeicher, ebenfalls einen realen Gebrauchswert, denn außer der Investmentbranche haben auch Industrie und Schmuckbranche eine große Goldnachfrage. Das sorgt für zusätzliche Begehrlichkeiten.

Der Wert von virtuellen Währungen ist letztlich nur nominaler Natur.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 9: Steuerung und Transparenz

...oder: Wer ist 0x00A651D43B6e209F5Ada45A35F92EFC0De3A5184? Denn hinter diesem Kürzel verbirgt sich ein Kryptowährungshändler, der innerhalb weniger Wochen aus 55 Millionen Dollar 283 Millionen Dollar gemacht hat. Wenn man weiter davon ausgeht, dass es inzwischen sogar Bitcoin Milliardäre gibt, dann stellt sich also die Frage nach Transparenz. Denn ab einer bestimmten Größe ist eine Konzentration finanzieller Mittel gesellschaftlich relevant. Wer hinter einem Krypto-Schlüssel steckt, ist aber vollkommen anonym.

Weiterer Punkt: Steuerung. Komplexe Systeme brauchen Steuerung, egal ob es sich um ein Wirtschaftssystem, ein Unternehmen, einen Staat, eine Währung oder künstliche Intelligenz handelt. Die Frage dabei ist: Nach welchen Leitlinien findet die Steuerung statt, wer stellt diese auf, welches Gremium überwacht deren Ausführung, wer ist verantwortlich.

Im Idealfall sind die entsprechenden Organe transparent und demokratisch legitimiert. Im schlechten Fall dominieren mächtige Interessengruppen, wird verschleiert oder betrogen.

Nun operiert beim Blockchain Konzept keine Zentralinstanz, kein sonst wie geartetes Gremium, sondern ein automatisiertes Rechnernetzwerk, erschaffen von einem gewissen Satoshi Nakamoto, von dem bis heute niemand genau weiß, wer das ist. Denn “Satoshi Nakamoto” ist nur ein Pseudonym. Das wirft die Frage auf: Wer oder was steuert bei einem Bitcoin Crash? Wer hat die Verantwortung, wer greift regulierend ein, wie ist das mit Schadensersatz?

Aber auch die Goldbranche gilt nicht gerade als besonders transparent. Marktmanipulationen, Umweltsünden, ungeklärte Herkunft von Goldbeständen - auch Gold hat seine dunklen Seiten.

Unser Fazit: Unentschieden. Wir vergeben keine Punkte

 Runde 10: Regelmäßige Erträge

Weder Gold noch Bitcoins werfen Zinsen ab, oder bieten sonst wie regelmäßige Erträge. Einzig in den Kursbewegungen liegt die Möglichkeit für einen Zugewinn.

Unser Fazit: Unentschieden. Wir vergeben keine Punkte

 Runde 11: Zukunft

Es gibt nicht DIE Kryptowährung. Stattdessen konkurrieren eine Vielzahl von Kryptowährungen auf dem Markt. Fast täglich schießen neue Systeme wie Pilze aus dem Boden. Darunter auch Zweifelhaftes wie etwa OneCoin, die ins Visier der Finanzmarktaufsicht BaFin gerieten.

Auch wenn Bitcoin derzeit mit einem Marktanteil von knapp 50% der Platzhirsch ist - die Zukunft ist mehr als ungewiss. Wer oder was wird sich letztlich durchsetzen? Die kürzlich vollzogene Spaltung innerhalb der Bitcoin Gemeinde in Bitcoin Cash und Bitcoin ist da nur symptomatisch.

Gold dagegen ist - Gold. So banal das klingt, aber genau darin liegt seine Stärke.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 12: Unabhängigkeit von Interessen

Es gibt ein Argument, das die Anhänger beider Lager gleichermaßen teilen: Sie wollen das Geldmonopol nicht Staaten, Notenbanken oder der Finanzindustrie überlassen. Sie suchen bewusst eine Währung oder eine Form der Geldanlage, die unabhängig und nicht manipulierbar ist. Grundsätzlich trifft dies bei Gold und Bitcoin auch zu.

Dennoch sollte man nicht zu blauäugig sein. Auf beiden Märkten gibt es mächtige Interessengruppen. Banken wie Staaten haben Macht, und die kann durch Gesetze, Regelungen, Verbote, oder als reine Marktmacht auch ausgeübt werden. Interessant wird also sein, wie sich Banken und Staaten in Zukunft zu Bitcoin & Co positionieren werden. Auch hierzu haben wir Oliver Flaskämper von www.bitcoin.de befragt: 

“Mittelfristig muss man damit rechnen, dass wir noch mal eine Verbotsdebatte bekommen werden, weil die Zentral- und Notenbanken es mit der Angst zu tun bekommen werden, wenn Kryptowährungen demnächst mal 1 Billion Marktkapitalisierung (aktuell 152 Mrd.) haben werden. Aber: Gutes Geld lässt sich nicht wirksam verbieten und Kryptowährungen lassen sich schon rein technisch nicht verbieten. Dafür müsste man das Internet abschalten oder aber zumindest Verschlüsselung innerhalb des Internet kontrollieren können."

Dazu passt die kernige Aussage von JP-Morgan-Chef Jamie Dimon nur zu gut: "Bitcoin ist Betrug" wetterte er jüngst auf einer Investorenkonferenz in New York. Dies bestätigt unsere Meinung, dass Staaten und Banken eher versuchen werden, auf Bitcoin Einfluss zu nehmen, als auf Gold.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 13: Einfachheit

Eine alte Börsenweisheit sagt: “Investiere nur in Firmen, deren Geschäftsmodell Du verstehst.” Gold ist simpel, das versteht jedes Kind.

Ganz anders dagegen Kryptowährungen. Selbst wer sich länger damit beschäftigt, wird Mühe haben, alles bis ins letzte Detail zu verstehen. Der Nerdfaktor ist extrem hoch. Wer es nicht glaubt: Einfach mal den Wikipedia Artikel über Kryptowährungen lesen.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 14: Energieverbrauch / Umweltverträglichkeit

Auch wenn sich in der Goldbranche zunehmend ein Umweltbewusstsein durchsetzt: Die Goldförderung ist energieintensiv und belastet die Umwelt in einem erheblichen Maße.

Doch wer nun denkt, dass diese Runde klar an das Kryptogeld geht -  so eindeutig ist das nicht. Der Stromverbrauch für das Bitcoin Mining, also das Schürfen von virtuellem Geld, ist ebenfalls immens. So groß, dass heute nur noch professionelle Miner mit gigantischen Rechnerfarmen am Werk sind, die Tag und Nacht durchlaufen. Der Stromverbrauch einer solchen Rechnerfarm entspricht dem einer kleineren Kommune. Dennoch sehen wir diese Runde bei Bitcoin.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 15: Anlagekosten und Lagerung

Unter dem Begriff Anlagekosten wollen wir Faktoren einkalkulieren, die nötig sind, um in die Anlageform zu investieren, sie zu erhalten, zu lagern und zu verkaufen. Also all die Kosten, die on top zur eigentlichen Anlagesumme hinzugerechnet werden müssen.

Für Gold gibt es einen kleinen Handelsaufschlag. Dazu benötigt Gold etwas Platz sowie Sicherheitsvorkehrungen. Ein Safe oder ein Bankschließfach kosten Geld.

Bei Bitcoins sind Kosten und Gebühren geringer. Und Bitcoins brauchen gar keinen Platz.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 16: Währungsrisiko

Da der Goldpreis in Dollar notiert, wird immer wieder angemerkt, dass Goldanleger, die mit Euros in Gold investieren, immer auch ein prinzipielles Währungsrisiko eingehen. Je nachdem, wie der Euro-Dollar Wechselkurs gerade steht, kann ein Investment in Gold indirekt teurer oder günstiger werden.

Bitcoins sind eine digitale Währung, d.h. sie werden in keiner Referenz-Währung notiert. Sie existieren für sich, und können flexibel in jede gewünschte Währung getauscht werden.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 17: Steuer

Handelt es sich um private Veräußerungsgeschäfte, dann unterliegen beim Gold die Gewinne aus dem Verkauf nach einer Mindesthaltedauer von einem Jahr keiner Besteuerung mehr. Wird vor der Jahresfrist verkauft, dann gilt für Gewinne eine Freigrenze von 600 Euro. Wird diese Grenze überschritten, dann muss zum persönlichen Steuersatz versteuert werden.

Dasselbe scheint auch bei Kryptowährungen zu gelten. "Die Grenze gilt meines Wissen auch bei Bitcoin", so Mark Preuss von BTC-Echo, Deutschlands führender Medienplattform für digitale Währungen. "Ich bin jedoch kein Rechtsexperte. Wird ein Veräußerungsgeschäft innerhalb der einjährigen Haltefrist abgewickelt, greift zumindest noch eine Freigrenze von 600 Euro p.a. – die Freigrenze gilt allerdings für alle privaten Veräußerungsgeschäfte im betreffenden Jahr, bezieht sich also nicht nur auf Bitcoin-Geschäfte des Steuerpflichtigen. Es gilt das Fifo Verfahren", so Preuss weiter.

Das Thema ist also noch jung. Es bleibt abzuwarten, wie sich die steuerlichen Bewertung bei Bitcoin entwickelt. Und beim Mining gelten sowieso wieder andere Regelungen.  

Aber unter der Annahme, dass die steuerliche Bewertung für private Veräußerungsgeschäfte so weiter gilt, geben wir beiden einen Punkt. Denn so hat es jeder einfach, der nach Jahresfrist verkauft.

Unser Fazit: Unentschieden. Wir vergeben für beide einen Punkt

 Runde 18: Verfügbarkeit & Mobilität

Wer unerwartet liquide Mittel braucht, für den ist schnelle Verfügbarkeit und Mobilität wichtig. Dies bieten grundsätzlich beide Anlageformen. Gold muss allerdings physisch übergeben werden. Da ist das grenzenlose Cybergeld doch schneller, und man braucht auch beim Zoll nichts zu erklären.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

 Runde 19: Fungibilität

Fungibilität bedeutet, wie leicht ein Wert auch in großen Mengen handelbar ist.

Gold ist auf der ganzen Welt begehrt und leicht handelbar, zur Not auch Nachts im tiefsten Dschungel ohne Strom. Dazu ist die Marktkapitalisierung bei Gold um ein Vielfaches höher als bei Bitcoin. Gold hat, Stand 14.9.2017, eine Marktkapitalisierung von grob 6,7 Billionen Euro.

Demgegenüber steht eine Bitcoin Marktkapitalisierung von derzeit grob 54 Milliarden Euro. Auch das ist viel. Mit dieser Marktkapitalisierung wäre Bitcoin im oberen Drittel des Dax platziert - noch vor BMW. Doch wohlgemerkt: Es handelt sich um Buchwerte einer Idee, die noch nicht mal 10 Jahre alt ist. Da drängen sich Vergleiche zur “Dotcom Blase” geradezu auf.

Dennoch: Wir sehen hier für beide einen Punkt.

Unser Fazit: Unentschieden. Wir vergeben für beide einen Punkt

 Runde 20: Vertrauen & Akzeptanz

Eng mit Fungibilität verbunden ist Akzeptanz und Vertrauen. Man akzeptiert nur dann etwas, wenn auch genug Vertrauen besteht, dass das, was heute eingetauscht wird, auch morgen noch von Wert ist. Vertrauen ist aber immer aus der Vergangenheit abgeleitet, und nicht aus dem, was morgen sein könnte.

Das Vertrauen in Gold und dessen Funktion als Wertspeicher funktioniert seit Anbeginn menschlicher Aufzeichnungen.

Bitcoin hat keine Tradition. Bestenfalls eine ungewisse Zukunft. Verbreitung und Akzeptanz in allen Regionen und Gesellschaftsschichten stehen noch am Anfang.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 21: Emotionale Sicherheit

Rationale Argumente sind bei jeder Geldanlage wichtig. Aber sie sind nicht alles. Gold ist sinnlich. Der Glanz und die Wärme von Gold faszinieren die Menschen seit Jahrtausenden. Nicht zuletzt deshalb ist Gold so begehrt. Und man kann Gold anfassen. Man hat etwas, das einem unmittelbar gehört, und was sich ohne technische Hilfsmittel direkt greifen lässt. Diese Art der emotionalen Sicherheit sollte nicht unterschätzt werden.

Da kann eine virtuelle Währung nicht mithalten.

Unser Fazit: Punkt für Gold

 Runde 22: Korrelation mit anderen Anlageklassen

Korrelation meint: Eine Anlageform hängt direkt mit der Entwicklung einer anderen Anlageform zusammen. Dies gilt im positiven wie im negativen Sinn.

Gold beispielsweise hat, Ausnahmen bestätigen die Regel, eine negative Korrelation mit Aktien. Sinken Aktien in Zeiten wirtschaftlicher oder politischer Unsicherheit, dann steigt der Goldpreis.

Interessanter wird es bei Bitcoin. Hier gibt es nämlich so gut wie keine Korrelationen. Bitcoins zeigen eine ungewöhnlich hohe Unabhängigkeit von allen anderen Assetklassen.

Unser Fazit: Punkt für Bitcoin

Fazit: 11:10 für Gold

Vergleich Bitcoin Gold

Unser Vergleich fällt mit 11:10 für Gold knapp aus. Wie Gold, so ist auch Bitcoin begrenzt und begehrt. Dazu hat es eine Bezahlfunktion integriert. Hat Bitcoin also das Zeug zum Gold 2.0?

Wir sagen: Nein. Der Hauptpunkt ist letztlich der, dass Bitcoin noch (zu) jung ist. Deshalb stehen wesentliche Aspekte wie Zukunft, Vertrauen oder Sicherheit unter einem großen Fragezeichen - Aspekte, die wesentlich sind für Zahlungsmittel oder Geldanlagen. 

Vielleicht sollte man aber auch nicht in Gegensätzen denken, sondern in Ergänzungen. Weniger "Gegner", mehr "Partner"? Bitcoin mit Golddeckung? Bitcoin für Transfers, Gold für Vertrauen, Beständigkeit, Akzeptanz und Preise? 

Es bleibt spannend. Wir bleiben dran.

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Kommentare [22]
  • von bling bling | 14.09.2017, 17:24 Antworten

    echt klasse artikel!
    "...man kann Gold auch anonym verkaufen, dann allerdings nur privat"
    heißt das, beim händler meiner wahl (bank, münzhandlung, etc.) muss ich beim verkauf einer unze meinen pass zeigen?
    "Im Idealfall sind die entsprechenden Organe transparent und demokratisch legitimiert. Im schlechten Fall dominieren mächtige Interessengruppen, wird verschleiert oder betrogen"
    letzteres ist doch >state

    • von bling bling | 14.09.2017, 17:37 Antworten

      of the art, unabhängig von kryptowährung...
      "...Dazu passt die kernige Aussage von JP-Morgan-Chef Jamie Dimon nur zu gut: "Bitcoin ist Betrug"..."
      ich habe gelesen es ging noch sinngemäß weiter: "weil die währung aus dem nichts geschaffen wurde" - dabei wurde sie aus anderen währungen geschaffen, eingetauscht, und gewissermaßen globalisiert. das finde ich sehr demokratisch.
      "Der Hauptpunkt ist letztlich der, dass Bitcoin noch (zu) jung ist"
      da wird die rechnung ohne die generation I (i-phone) gemacht. kryptowährung ist DAS ding der jugend und kann als große welle schon sehr bald den globus fluten.
      gestern lief der film "in time", wo jeder in leuchtenden lettern zu- und abbuchbare lebenszeit implantiert im unterarm trägt. nichts anderes ist kryptowährung.

    •   Gold.de - Redaktion | 15.09.2017, 09:35 Antworten

      Hallo bling bling,

      zur Ihrer Frage: "heißt das, beim händler meiner wahl (bank, münzhandlung, etc.) muss ich beim verkauf einer unze meinen pass zeigen?"

      Ja! Kein anonymes Tafelgeschäft beim Goldverkauf

      Anonyme Tafelgeschäfte mit Gold sind grundsätzlich nur beim Kauf, nicht aber beim Verkauf möglich. Edelmetallhändler müssen in der Lage sein, die Herkunft ihres ihren Bestandes an Barren und Münzen jederzeit nachweisen zu können.

      Durch die Verpflichtung zur Identifikation soll der Ankauf von Hehlerware ausgeschlossen werden. Bei anonymen Ankäufen wäre ein solcher Nachweis nicht möglich. Rechtliche Grundlage für die Aufzeichnungspflicht des Händlers beim Wareneingang ist § 143 der Abgabenordnung.

      Sie finden weitere Informationen auch unter: https://www.gold.de/gold-anonym-kaufen/

      • von bling bling | 15.09.2017, 10:56 Antworten

        danke für die antwort!

  • von wurz | 14.09.2017, 18:54 Antworten

    Insgesamt nicht schlecht zusammengefasst, aber das mit der angeblichen Anonymität von Bitcoins hat der Autor wohl nicht ganz verstanden, und gegen Zins verleihen kann man die Dinger inzwischen auch. In Sachen Kriminalität/Diebstahl fehlt auf der Goldseite das Problem der Fälschungen - zumindest so kundig muß sich "jedes Kind" auch in Sachen Gold machen, sonst bunkert man nur Autobahngold. Und natürlich fehlt bei der ersten Umfrage die mögliche Antwort "beides" ;-)

    • von Golden Girl | 14.09.2017, 19:57 Antworten

      Wenn erstmal die Quantencomputer kommen, ist es eh vorbei mit der Anonymität!

      • von bling bling | 15.09.2017, 01:22 Antworten

        q-computing bedeutet schnelles, energiesparendes coin mining und zugleich q-kryptographie.

        • von wurz | 15.09.2017, 06:44 Antworten

          @GG + @bb
          beide Male nein.
          @GG Bitcoin ist pseudonym, nicht anonym, die öffentliche Blockchain ist ja ein entscheidendes Feature. Q-C. hin oder her.

          @bb Alles weitere hier: https://en.bitcoin.it/wiki/Quantum_computing_and_Bitcoin

          • von bling bling | 15.09.2017, 11:18 Antworten

            danke für den hinweis! alles aber unter vorbehalt des prognostizierten techn. fortschritts. ich selbst fing mit apple II e an und sehe heute q-forschung - militär außen vor.
            das wird sich schon iwie ausgehen.

      • von Horst | 15.09.2017, 06:58 Antworten

        Ja genau, als wuerde der Algorythmus auf der Entwicklerseite stehen bleiben, weil da keine Nerds sitzen...immer diese unwissenden Hater.

  • von Horst | 15.09.2017, 06:56 Antworten

    Gold hat eben KEINE Begrenzung, sondern es werden immer wieder neue Vorkommen erschlossen, genauso wie man ueber den Abbau von Edelmetallen auf Asteroiden forscht. Hingegen ist Bitcoin 100% Methematisch auf 21 Mio Stueck begrenzt. Demzufolge ist der Satz um Schlusswort falsch.

    • von blo-rakane | 16.09.2017, 08:46 Antworten

      Zitat Horst „Gold hat eben KEINE Begrenzung, sondern es werden immer wieder neue Vorkommen erschlossen „. Ich vermute, dass mit der Aussage von Horst , die falsch ist, ein bestimmter Eigennutz beinhaltet. D.h. , den ganzen „Krypto-Müll“ was sich Bicoin & Co. nennt, dem Bürger als Alternative zu den Edelmetallen als Wertaufbewahrung/Werterhalt-Funktion „schmackhaft“ zu machen.

      • von aybabtu | 20.09.2017, 16:48 Antworten

        Anstatt alles nur schwarz/weiß zu sehen, finde ich den Ansatz vom Autor viel interessanter: mal schauen, wie sich beides ergänzen kann. Es muss nicht immer entweder/oder sein. Und "Müll" ist das schon gar nicht: Satoshi Nakamoto hat mit Bitcoin ein bis dahin ungelöstes Problem gelöst: das der Byzantinischen Generäle: https://en.wikipedia.org/wiki/Two_Generals%27_Problem

        Das ist schon 'ne Leistung!

  • von iwbrar | 15.09.2017, 08:35 Antworten

    Und zack... Bitcoinbörse in China stellt auf Verlangen der Regierung den Handel mit Bitcoin ein.
    Minus 1.500$.
    Soviel zum Thema nicht manipulierbar.

    • von bling bling | 15.09.2017, 11:11 Antworten

      wer ist für diese manipulation verantwortlich? die gegenseite.
      q.e.d.
      ob btc dimon verklagen kann? ist btc eine juristische person / institution?

      • von Eric | 15.09.2017, 16:39 Antworten

        Btc eine juristische Person... der war gut! nochmal Punkt 9 lesen

  • von Peter L ustig | 18.09.2017, 17:51 Antworten

    BITCOIN = Zahlenkolonne mit Fiktivwert (ledigliches Versprechen einem Gegenwert zu entsprechen), welchen man nicht mal soeben mit seinen eigenen Händen in seine Hosentasche stecken kann und im notwendigen Falle damit überall hin verreisen kann (heißt jederzeitig Kontrolle darüber hat, wie über seinen Haustürschlüssel in seiner Hosentasche / "prüfen kann ob's reell noch da ist").

    Da reicht eine Manipulation im Sinne von "FORMAT-C" (wie beim Computer/Festplatte) und die User sitzen im Keller und dürfen sich zum Heulen treffen!

    Man kauft ja schliesslich auch keine "unsichtbare" Glühlampe um damit sein Wohnzimmer am Abend zu beleuchten oder ??? Denn dafür ist derzeitig (den Gesetzen der Physik folgend) immer noch eine reelle "anfassbare" Glühlampe notwendig !!!

    • von bling bling | 19.09.2017, 11:24 Antworten

      die beispiele sind sicher lustig, aber ich würde eine alternative metapher benutzen, die nicht weniger schildbürgerisch ist, jedoch mehr up-to-date:
      man kauft ein smartphone mit led (taschenlampe), diese geht allerdings nur mit der "taschenlampen-app"!
      desweiteren sind die zahlenkolonnen auf dem sparbuch / im onlinebanking genauso fragil gegenüber hackern.

    • von aybabtu | 20.09.2017, 17:24 Antworten

      …und trotzdem sind meine Bitcoins seit Kauf massiv im Wert gestiegen, ich kann damit hier und da bezahlen und sie auch in Fiatwährungen zurücktauschen.

      Ziemlich viel für eine "unsichtbare Glühlampe", nicht wahr? ;-)

      Und wer seine Bitcoins verliert, wenn ihm die Festplatte formatiert wird, der ist selbst schuld. Wenn man seine privaten Schlüssel für die Bitcoins entsprechend an verschiedenen Stellen sichert, dann stellt auch das kein Problem dar.

  • von Martin Zukunft | 18.09.2017, 22:20 Antworten

    Komisch das JP Morgen 19000 Bitcoins gekauft hat...Und nicht nur die sondern ganz viele andere Banken auch genau in dem Moment wo der Kurs sehr tief war...Ich kann nur empfehlen den Bitcoin nicht zu unterschätzen!
    In jedem Haushalt sollten Edelmetalle und Bitcoins und ausgesuchte Altcoins nicht fehlen.Noch besser und von Schwankungen beim Bitcoin unabhängig ist das Mining.
    Hardware erwerben in Island die für ein einmaliges Invest Bitcoins bzw.ausgesuchte Altcoins schürft.
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  • von aybabtu | 20.09.2017, 16:40 Antworten

    Hallo,

    ich bin absoluter Bitcoin-Fan, seit 2012 aktiv dabei. Da "bei uns" auch oft der Vergleich mit Gold fällt, ist ein Vergleich auch absolut angebracht.
    Meine 2 Gold-Cent / Satoshi dazu: wirklich lesenswert. Während in letzter Zeit nur noch wenige Artikel wirklich neutral berichten (entweder Bitcoin ist "das Ding" oder eben ganz böse), war es echt angenehm, mal einen sachlichen Vergleich zu lesen.

    Ich stimme in so ziemlich allen Punkten zu und hätte vermutlich mehr oder weniger genauso bewertet.
    Natürlich kann man Bitcoin an sich nicht direkt verbieten, aber die Ungewissheit, ob die Nutzung doch mal in mehreren Ländern für illegal erklärt wird, stört mich enorm.

  • von Dr. Schmidt | 20.09.2017, 19:02 Antworten

    Das wirklich spannende ist ja die Technologie dahinter, die sich auch auf andere Bereiche übertragen lässt, Stichwort Smart Contracts. Und das wird sich auf jeden Fall durchsetzen, Währungsalternative hin oder her.

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