Stand: 25.10.2017  25 Kommentare

Bei Anlagegold ist Deutschland Weltmeister: Kein Land der Welt hat pro Kopf eine höhere Goldnachfrage als die Deutschen. Aber warum ist das so? Geht den Deutschen Sicherheit vor alles? Über "German Angst", interessante Ansätze der Sozialpsychologie, und warum sich Geschichte nicht wiederholt.

“Die deutsche Gier nach dem Gold” (Wirtschaftswoche), ”Die mysteriöse Flucht der Deutschen ins Gold” (WELT): Dies sind stellvertretend nur zwei Schlagzeilen von vielen, die Anfang Oktober 2017 als Reaktion auf zuvor veröffentlichte Zahlen des World Gold Council (WGC) zu lesen waren. Die WGC Zahlen hatten gezeigt, dass 2016 kein Land pro Kopf mehr Geld für Goldbarren, Goldmünzen und Goldschmuck ausgegeben hat als die Deutschen.

Da vieles dafür spricht, dass dies auch in nächster Zeit so bleibt, haben wir von Gold.de uns auf die Suche nach Gründen gemacht.

Höchste pro Kopf Goldnachfrage weltweit

Bemerkenswert ist die WGC Studie ja nicht nur deshalb, weil Deutschland 2016 bei der pro Kopf Nachfrage mit über 1,4 Gramm Gold Platz 1 belegt, gefolgt von der Türkei mit knapp 0,9 Gramm, sowie China und die USA auf den Plätzen. Umgerechnet in Euro hat also jeder Bundesbürger für knapp 50 Euro Gold gekauft, wie unser Goldpreisrechner ermittelt (Stand Mitte Oktober 2017). Interessant ist vor allem der Vorsprung, mit dem Deutschland führt. Dieser beträgt über 50% vor der zweitplatzierten Türkei. Das ist deutlich.


Anlagegold Deutschland Weltweite Pro Kopf Goldnachfrage 2016 für Münzen, Barren und Schmuck. Nicht eingerechnet sind ETCs

Dabei sind die aktuellen WGC Zahlen gar nicht so überraschend. Schon für das Jahr 2015 hatte eine Studie der ReiseBank und des CFin Research Centers der Steinbeis-Hochschule Berlin festgestellt, dass sich die privaten Goldschätze in Deutschland auf Rekordhoch befinden. Demzufolge belief sich alles Gold, was die Deutschen über Jahre hinweg in privaten Safes oder Schließfächern angesammelt haben, auf fast 8700 Tonnen. Auch diese Angaben beziehen sich auf Goldmünzen, Goldbarren und Goldschmuck. Würde man “Papiergold”, also ETCs und ähnliches, noch dazurechnen, wäre die Gesamtmenge sogar noch höher.

Zum Vergleich: 8700 Tonnen Gold sind mehr als die US-Notenbank “Fed” hat, also die Zentralbank mit den weltweit die größten Goldreserven.

Aber auch die deutschen Bundesbank hortet fleißig Gold. Im Ranking der Notenbanken liegt sie seit Jahren nach der Fed auf Platz zwei bei den offiziellen Goldreserven.

Geldanlage Gold Deutschland Goldbesitz deutscher Privatanleger im Vergleich

“Jeder Deutsche über 18 Jahren besitzt im Schnitt 58 Gramm Goldschmuck, 69 Gramm Gold in Form von Barren oder Münzen sowie 636 Euro in goldbezogenen Wertpapieren”, so die Studie weiter. Wir haben das umgerechnet: Ausgehend von einer weltweiten Gesamtmenge an Gold von 186200 Tonnen bedeutet dies, dass Privathaushalte in Deutschland schon in 2015 umgerechnet fast 4,7 % der weltweiten Goldmenge besaßen. Eine aussagekräftige Zahl, wenn man in Betracht zieht, dass der deutsche Anteil an der Weltbevölkerung nur etwa 1 % beträgt.

Die Liebe der Deutschen zum Anlagegold

Gold ist nicht gleich Gold. Das meiste Geld der Deutschen fließt in Barren und Münzen. Die in der WGC Studie auf Platz zwei liegende Türkei gilt dagegen als klassisches Schmuckland. Hier darf davon ausgegangen werden, dass der prozentuale Anteil derjenigen, die lieber Goldschmuck statt Anlagegold kaufen, im Vergleich zu Deutschland höher liegt. Die Deutschen lieben also vor allem klassisches Anlagegold.

Die Gründe

Angst vor Geldentwertung, Angst vor Euro-Crash, Schuldenkrise im Euro Raum, Skepsis gegenüber einem als marode angesehenen Finanzsystem gelten gemeinhin als gute Gründe, warum Anleger schon länger in Gold investieren, genauso wie eine als Vermögensvernichtung empfundene Negativzins-Politik.

Doch diese Motive greifen nicht allein als Erklärung für die Liebe der Deutschen zum Gold, da sie prinzipiell auch für andere Länder gelten. Es muss also noch etwas “spezifisch deutsches” geben, warum Deutschland sich zur führenden Goldnation gemausert hat.

Sind die Deutschen ein Volk von Angsthasen?

Ausgehend von der Annahme, dass Anlagegold primär der Absicherung von Vermögen dient, dann muss von der These ausgegangen werden, dass es hierzulande offensichtlich ein überdurchschnittlich hohes Bedürfnis nach Absicherung gibt. Oder anders formuliert: Die Angst vor Vermögensverlust scheint ausgeprägter zu sein als in anderen Ländern.

Erste Hinweise gibt die WGC Studie selbst. 48% bestätigen, dass Gold ihnen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt. 42 % aller Deutschen trauen Gold mehr als den üblichen Papierwährungen. In dieses Bild passt auch, dass im Vergleich zu anderen wohlhabenden Ländern die Aktienkultur hierzulande relativ schwach ausgeprägt ist.

Deutlicher wird da schon eine Studie, die das Ipsos Marktforschungsinstitut in Zusammenarbeit mit dem Opaschowski-Institut für Zukunftsforschung im Sommer 2017 präsentierte. Demnach ist der gefühlte Wohlstand der Deutschen aktuell auf Rekordhoch. Paradoxerweise wachsen aber auch Zukunftsängste hierzulande. Wie geht das zusammen? Alles in Butter, aber die Deutschen blasen Trübsal?

Wenden wir uns jetzt der akademischen Forschung zu. Unter Sozialpsychologen und Historikern ist “Emotionsgeschichte” inzwischen als eigenständiger Forschungszweig etabliert. Dabei werden spezifische Emotionslagen als mitbestimmend für soziales Handeln gesehen. Manche Forscher, wie etwa Prof. Dr. Biess, gehen sogar explizit der Frage nach, inwieweit die jüngere deutschen Geschichte sich auch als eine “Geschichte der Angst” begreifen lässt.

Forscher in den Niederlanden wollen herausgefunden haben, dass sich Angst-Erfahrungen im Erbgut manifestieren, also vererbbar sind. In ähnliche Richtung arbeiteten auch Forscher am Max-Planck-Institut für Psychiatrie in München.

Wie sehr das nun zutrifft, lassen wir mal offen. Entscheidend für ein sicherheitsorientiertes Verhalten bei der Geldanlage ist aber schon, ob Zukunft potentiell als beängstigend eingeschätzt wird.

German Angst

Im angelsächsischen Sprachraum kursiert der Begriff "German Angst" schon lange als geflügeltes Wort. Dort gelten die Deutschen als ein Volk ausgestattet mit einem diffusen Gefühl des Unbehagens, was von der Zukunft nichts Gutes erwartet.

Sind die Deutschen tatsächlich ein einig Volk von Angsthasen?
Ein Volk von Vollkaskoversicherten, die ohne Fahrradhelm nicht auf die Straße gehen?
Ein Volk von Bedenkenträgern, stets davon überzeugt, dass das nächste Unheil sowieso kommt?
Ein Volk von Pessimisten, die stets die Krise sehen und nie die Chance?

German Angst

Natürlich sind das Überspitzungen. “Den ängstlichen Deutschen” als Pauschalgattung gibt es nicht, genausowenig wie “die Deutschen”. Aber es gibt ängstliche Stimmungslagen, die hierzulande verbreiteter sind, und dafür gibt es spezifische Ursachen.

Stunde Null als reale Erfahrung

Viele Ältere haben den zweiten Weltkrieg mit Bomben, Vertreibung, totalen Vermögensverlusten, Enteignungen, ja sogar unmittelbare physische Gewalt noch selbst erlebt. Diese “Stunde 0” Erfahrungen sind reale Ängste, und sie sind ein Spezifikum der deutschen Geschichte. Sie haben sich tief ins kollektive Bewusstsein eingebrannt, wo sie dann von Generation zu Generation weitergegeben wurden.

Ältere haben den zweiten Weltkrieg mit Bomben, Vertreibung, totalen Vermögensverlusten erlebt Dresden 1945 © Deutsche Fotothek CC BY-SA 3.0 de, via Wikimedia Commons. Fotograf: Richard Peter

Streng genommen gab es sogar zweimal eine Stunde “Null”. Denn auch das Ende des ersten Weltkriegs mit der indirekten Folge einer Hyperinflation 1923 wurde damals als Zäsur empfunden. Auch diese Ängste wurden an die nächste Generation weitergegeben.

HyperinflationHyperinflation 1923: Billionen Mark Scheine in Deutschland; Geldscheine geringeren Nennwertes wurden sogar als Tapete verwendet

Deutsche Geschichte: Sicherheit gab es nie

Die Bevölkerung in Deutschland hat in den letzten 100 Jahren zwei Weltkriege erlebt, die beide mit totalen Zusammenbrüchen endeten. Die Folge waren jeweils gigantische Wertvernichtungen und einschneidende Wechsel der politischen Ordnungen. Dabei ist es wichtig festzuhalten, dass der Wechsel der politischen Ordnungen nicht von innen heraus erfolgte, sondern Resultat der Weltkriege war.

1918 beendete nicht ein breiter Wunsch der Bevölkerung nach Demokratie das alte feudale System von Kaiser Wilhelm, sondern ein nicht mehr zu gewinnender Krieg. Die darauf folgende Weimarer Demokratie wurde dann von Anfang von Extremisten bekämpft, woran sie schließlich auch scheiterte. In manchen anderen Ländern war die Idee eines modernen bürgerlichen Staates schon viel weiter und gefestigter, wie etwa USA, England oder Frankreich.

Auch 1945 hat nicht ein breiter Wunsch der Bevölkerung nach Demokratie den Nationalsozialismus beendet. Den politischen Wechsel haben die Siegermächte herbeigeführt, indem sie das NS-Regime buchstäblich wegbomben mussten. Der deutschen Bevölkerung war es nicht gelungen, sich aus eigener Kraft vom Nationalsozialismus zu befreien.

Augenfälliger Ausdruck der Zusammenbrüche sind auch die extrem vielen Währungswechsel in der jüngeren Geschichte Deutschlands. Mit Ausnahme des Euro waren diese alle mehr oder weniger Folge der Kriege.

Im Detail:

  1. Goldmark (bis 1923)
  2. Rentenmark 1923 - 1924 (formal sogar bis 1948)
  3. Reichsmark 1924 - 1948)
  4. Militärmark (1944 -1948)
  5. Mark (DDR, 1948 - 1990)
  6. D-Mark (1948 - 2001)
  7. Euro seit 1999/2002 (Buchgeld/Bargeld)

Nicht zu vergessen diverses Notgeld, das vor allem während der Hyperinflation 1923 in großem Maße von vielen Gemeinden, Städten und Kreisen herausgegeben wurde.

Da wundert es nicht, warum hierzulande viele auch heute noch “offizielles Geld” als nicht sicher empfinden, oder dass manche Goldmünzen, wie etwa die Goldmünzen des deutschen Kaiserreiches, über alle Währungswechsel hinweg als Ersatzwährung im Umlauf waren. Diese Goldmünzen, weit über 100 Jahre alt, hatten zu jeder Zeit Kaufkraft und somit verlässlich Werte über sämtliche Krisen transportiert.

Und hier sind auch die Ursachen zu sehen für ein tiefes Misstrauen gegen ”die da oben”, verbunden mit einer diffusen Gefühlslage, wo nichts als sicher empfunden wird, und Zukunft primär als bedrohlich antizipiert wird.

Ängste sind aber, wie jede Charaktereigenschaft, nicht Ausdruck eines feststehenden “Nationalcharakters”. Verbreitete emotionale Stimmungslagen sind die Summe geschichtlicher Erfahrungen und tradierter Werte, und somit prinzipiell veränderbar. Es gibt keine Geschichte, die sich wiederholt. Es gibt nur die Angst, dass sie sich wiederholt.

Fazit

Erst das Zusammenspiel mehrerer Gründe erklärt, warum gerade die Deutschen so viel Gold kaufen und damit inzwischen die Weltmeister-Rolle einnehmen.

  1. Deutschland ist ein wohlhabendes Land, dazu kommt seit einigen Jahren ein Wirtschaftsaufschwung. Auch wenn dabei die Schere zwischen Arm und Reich zu berücksichtigen ist, so gilt: Nur wer Besitz hat, der macht sich auch Gedanken über die Absicherung von Besitz. Und dafür ist Gold gut geeignet.

  1. Deutschland ist nicht nur aktuell ein wohlhabendes Land, sondern ist dies schon seit Jahrzehnten. Lange galt die D-Mark national und international als sehr stabile und harte Währung und bot attraktive Verzinsungen. Mit der Einführung des Euros hat sich das geändert. Zinsen für Spareinlagen gingen kontinuierlich bergab. Geld, oftmals angespart zu “guten alten D-Mark Zeiten”, wirft heute heute überhaupt keine Erträge mehr ab. Es gibt also einen Wohlstand, der sich in einer hohen Liquidität auf Konten und Sparbüchern äußert. Dieses Geld sucht sich schon seit langem attraktivere Anlageformen.
    "Wir werden oft gefragt, wie lange die Niedrigzins-Phase noch anhält. Wir befürchten japanische Verhältnisse. Die Japaner leben seit 20 Jahren mit den Niedrigzinsen sehr gut und haben sich scheinbar damit arrangiert. Kein Entscheidungsträger in Wirtschaft und Politik - weltweit - hat scheinbar ein Interesse daran, das zu ändern. Die Staaten entschulden zu Lasten der Bürger. Die Sparbuch-Mentalität ist in Deutschland sehr tief verwurzelt. Geldanleger werden umdenken müssen, wenn Sie ihr Kapital erhalten wollen", so Joachim Kraus, Anlageberater und Geschäftsführer von KrausFinanz.

  1. Eine Investition in Sachwerte war zu Zeiten der harten D-Mark wenig populär. Als klassisches Land der Sparer hat man früher eher “in Geldwerte” gespart denn in Immobilien oder Gold. So ist im Vergleich zu anderen Ländern, wie etwa Spanien, der Anteil derer, die hier zur Miete wohnen, noch immer überdurchschnittlich hoch. Auch hier hat seit Längerem ein Umdenken eingesetzt.

  1. In den letzten Jahren kamen weitere neue für den Goldanleger interessante Produkte auf den Markt, die ebenfalls zur steigenden Popularität von Gold beigetragen haben. Mit physischem Gold hinterlegte börsenhandelbare ETCs wie etwa Xetra Gold bieten eine Alternative zum klassischen physischen Goldinvestment, und werden steuerlich genauso einfach behandelt wie physisches Gold.

  1. Vorsorge in Gestalt von Vermögensaufbau ist in Deutschland weit verbreitet. Und wer etwas für später anspart, der will diese Geldanlage auch sicher wissen. In anderen Ländern ist diese Wertvorstellung teils weniger ausgeprägt. Entweder zeigt man sich dort konsumfreudiger, wie etwa in den USA, oder es gilt als erstrebenswerter, viele Kinder zu haben, wenn es um Vorsorge und Alter geht, anstatt Geld auf die hohe Kante zu legen. 

Doch erst die Verbindung dieser Aspekte mit jener spezifischen “German Angst”, gespeist aus realen Erfahrungen aus der Geschichte, erklärt in der Summe, warum privater Goldbesitz in Deutschland aktuell so populär ist wie sonst nirgendwo auf der Welt.

Keine überraschende Erkenntnis

Die vom WGC präsentierten Zahlen haben uns von Gold.de nicht überrascht. Dass die Deutschen seit der weltweiten Finanzkrise 2007/8 verstärkt Gold kaufen, ist uns am besten bekannt. Auch die geplatzte Dotcom-Blase einige Jahre zuvor hat viele kalt erwischt und sicher mit dazu beigetragen, dass viele die Vorzüge von Gold entdeckt haben. Gold hat kein Ausfallrisiko (innerer Wert), es kann anonym erworben werden, es ist wertstabil, weltweit akzeptiert, und sollte daher im Rahmen der Diversifizierung in keinem Vermögens-Portfolio fehlen. Man kann es zudem gut an nachfolgende Generationen vererben.

Dass Deutschland darüber hinaus auch führend ist in der Dichte von online Shops, Plattformen und Edelmetallhändlern, die einen einfachen Goldkauf per Mausklick ermöglichen, ist da nur noch Fakt am Rande und eher Begleiterscheinung denn Ursache. “Industry contacts estimate there are now 100-150 non-bank bullion dealers nationwide”, so das WGC in seiner Studie zum deutschen Goldmarkt. “These gold dealers have embraced the digital revolution.”

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Kommentare [25]
  • von Pappenheimer | 16.04.2019, 16:52 Antworten

    Ich würde mal eher sagen, die Deutschen sind krisenerprobt! Wenn das, was uns vom Tier unterscheidet - nämlich vorausschauendes Handeln im Hinblick auf durchaus mögliche Gefahren - Angst ist... dann bin ich sehr gerne ein Angsthase. Kurios ist aber immer, dass die Tapferen, welche zu blöde waren Gefahren auszumerzen, immer bei den vorausschauenden Schnorren wollen, wenn es soweit ist. Siehe Köln kurz nach dem ersten Weltkrieg: Explosionsartig Hungersnot, Bandenbildung, Überfälle, Raubzüge aufs Land, wo sich die Bauern mit Waffen zur Wehr setzen mussten... Tja, wer all das erlebt hat, weitergegeben hat, kann halt vorausschauend handeln... oder hat in den Augen der Dummen "ANGST" :-)

  • von Theo der Teddy | 29.08.2018, 00:11 Antworten

    Ja so ist es, mit Worten Recht haben und im Sinne Unfug und Verderben. Wie die Politiker. Wenn man sie hört ... alle reden doch irgendwie, als seien sie überzeugt von dem was sie sagen, aber was führen sie im Schilde ? Da ist mir des "Bürger Stimme" mehr wert als irgendeine der "Presse", der "Statistik" oder wie einer richtig sagte der grauenhaften "Quatschforen".

  • von Detleff Schröder | 19.07.2018, 07:16 Antworten

    Zu den Details: In Deutschland wurde die Einlösepflicht Banknoten gegen Gold in den ersten Augusttagen des Jahres 1914 aufgehoben. Die damals gültige "Mark deutscher Reichswährung" galt weiter und wurde im Oktober 1924 außer Kurs gesetzt. Die "Goldmark" war eine papierne Rechnungseinheit, die 1924 zur Devisenabrechnung eingeführt wurde; sie existierte nicht physisch.
    In der DDR hatten wir mehrere Währungswechsel. Es begann mit der DM -Ost (1948 -1964; 1965 außer Kurs). Nach 1. August 1964 galt die "Mark der Deutschen Notenbank" (MDN), die am 1. Januar 1968 zur "Mark der DDR" umbenannt wurde. Die MDN-Scheine wurden erst in den 1970ern abgelöst. Desch

  • von Ein Interessierter Leser | 29.03.2018, 23:29 Antworten

    Der Artikel ist sachlich sehr Aufschlussreich, dem ist nichts weiter hinzuzufügen.
    Was Müller, Meier,Schulze, mit Ihren Ersparnissen machen und tun ist als Kommentar
    nicht relevant, auch was sie politisch denken oder wie sie die politische Lage sehen hat mit der Thematik nichts zu tun. Wer das Bedürfnis hat seine facbook-mannie hier zu frönen ist
    in falschem Forum. Ich habe alle Kommentare gelesen, schade um die Zeit. Das ist auch ein Kommentar der hier nicht eingestellt werden sollte sorry !!

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