Stand: 02.03.2018 von Egmond Haidt 48 Kommentare

Der Goldpreis hat zuletzt etwas nachgegeben. Selbst die heraufziehenden Börsenturbulenzen konnten das Edelmetall nicht beflügeln. Das frustriert viele Anleger.

Mit Kursen von knapp über 1.300 Dollar je Unze ist die Goldpreisentwicklung auf das Niveau von Anfang Januar gesunken. Für Gegenwind hat zuletzt die Erholung des Dollar gesorgt.

So ist der Dollar Index, der die Entwicklung des Dollar gegenüber sechs wichtigen Währungen, wie Euro, Yen, britischem Pfund und Schweizer Franken widerspiegelt, auf das höchste Niveau seit Mitte Januar gestiegen.

Der Grund:

Zuletzt haben Investoren begonnen zu spekulieren, dass die US-Notenbank Fed unter ihrem neuen Chef Jay Powell die Zinsen 2018 möglicherweise vier Mal anheben könnte, während die Fed bislang lediglich drei Erhöhungen angekündigt hat. 

Das hat den Dollar beflügelt.

US-Aktien sinken bei steigenden und bei fallenden US-Zinsen

Bemerkenswerterweise hat der Goldpreis aber nicht von den heraufziehenden Börsenturbulenzen profitiert. Zuerst hatten Investoren nach Powells Rede vor dem Kongress Sorge vor zu starken Zinserhöhungen in den USA, was den US-Aktienmarkt belastet hat.

Goldpreis in US-Dollar 1 Monat Chart

Kurz darauf hatten Investoren nach anhaltend schlechten Daten vom US-Häusermarkt Sorge, dass die gestiegenen Zinsen die Wirtschaft deutlich stärker belasten könnten als erwartet, woraufhin die Zinsen für zehnjährige US-Anleihen und der Aktienmarkt deutlich nachgegeben haben.

Die Börse war also sowohl bei steigenden als auch bei sinkenden Zinsen unter Druck. Und dennoch hat der Goldpreis nachgegeben. Das macht absolut keinen Sinn, zumal sich die Korrektur am Aktienmarkt in den nächsten Monaten deutlich ausweiten könnte. Der DAX ist ohnehin merklich im Rückwärtsgang.

Apple-Chef ist gegen Bargeld

Während Gold-Fans den Preis im Auge behalten, sollten sie über die jüngsten Worte von Apple-Chef Tim Cook gut nachdenken.

„Ich hoffe, dass ich es noch erleben werde, dass Bargeld abgeschafft wird“, sagte Cook zuletzt.

„Warum braucht man das Zeug? Warum soll man es teuer drucken lassen und dann wird es von einigen Leuten gestohlen und man muss sich Sorgen wegen Fälschungen und all diesen Dingen machen?“, so der Apple-Chef.

Damit stößt er ins gleiche Horn wie viele Notenbanker und andere „Experten“. Sie behaupten immer, dass man Bargeld abschaffen müsse, um so gegen Korruption, Drogenhandel und Geldwäsche vorgehen zu können.

Der tatsächliche Grund für die Abschaffung des Bargelds ist aber nur, dass uns der Staat mit Strafzinsen „beglücken“ möchte. Das ist der einzige Grund. Zuletzt hat die ehemalige Chefin der US-Notenbank Janet Yellen gesagt, dass sich die USA auf ein Szenario von Strafzinsen vorbereiten sollten.

Offenbar ist es auch Yellen klar, dass nach der Schuldenexplosion der vergangenen Jahrzehnte das US-Schuldenhaus im nächsten Wirtschaftsabschwung nur noch mit Strafzinsen aufrechterhalten werden kann. So weit ist es trotz der „hervorragenden“ Geldpolitik der US-Notenbank gekommen.

Bargeld schützt gegen Strafzinsen

Andrew Haldane, der Chefvolkswirt der englischen Notenbank und Kenneth Rogoff, Wirtschaftsprofessor an der Harvard University, haben offen gesagt, dass das Bargeld abgeschafft werden sollte, weil nur es die Notenbanken und die Regierungen davon abhalte, ihre Politik durchzusetzen.

Cook hat klar gesagt, warum er für die Abschaffung von Bargeld ist, es geht um deren Bezahlsystem Apple Pay.

„Wir haben eine Lösung für die Verbraucher, die einfacher und bequemer ist. Man braucht kein Portemonnaie mehr mit einem Haufen von Karten.“

Bargeldloses Bezahlen ist völlig in Ordnung, auch ich bezahle an der Tankstelle mit der Debit-Karte, oder im Urlaub den Mietwagen mit der Kreditkarte. Ansonsten möchte ich aber selbst entscheiden, ob ich bar bezahle, oder nicht.

Umso mehr bin ich gegen die Abschaffung des Bargelds. Es ist einer der ganz wenigen Möglichkeiten, um sich gegen die Strafzinsen der EZB (Europäische Zentralbank) zu schützen. Je mehr Notenbanker und andere „Experten“ in den nächsten Jahren die Abschaffung des Bargelds fordern, umso mehr müssen alle Warnlampen angehen, denn das dürfte auf das Heraufziehen der nächsten Krise und damit auf Strafzinsen hindeuten, die noch weiter im negativen Bereich sein dürften als derzeit ohnehin schon.

Was die Wahl in Italien am kommenden Sonntag, 4. März angeht, sind viele Investoren sehr entspannt, weil sie wissen, dass notfalls EZB-Chef Mario Draghi eingreifen und die Lage unter Kontrolle bringen dürfte.

Ich befürchte, dass Draghi und die anderen Notenbanker in den nächsten Jahren den Kampf gegen das Bargeld weiter vorantreiben werden. In dem Umfeld könnten Anleger möglicherweise verstärkt auf Gold ausweichen, um ihr Vermögen zu erhalten und zu schützen.

Goldpreis - Apple-Chef Cook strebt Bargeld-Abschaffung an
Egmond Haidt - Nach der Bankausbildung und dem BWL-Studium begann Egmond Haidt im Jahr 2000 als Redakteur bei BÖRSE ONLINE. Seit dem Verkauf von BÖRSE ONLINE an den Finanzen Verlag im Januar 2013 arbeitet Egmond als freier Finanzjournalist und schreibt über Themen wie Wirtschaft, Aktien, Währungen, Rohstoffe und Edelmetalle. Seit der 2008er-Schuldenkrise beschäftigt er sich intensiv mit dem Thema Gold.
Weitere Beiträge:
MEISTDISKUTIERTE ARTIKEL
MEISTGELESENE ARTIKEL
Kommentar zum Artikel schreiben
Sicherheitsfrage: wie viele Münzen sehen Sie?
Fragen über Fragen
Ich stimme zu, dass mein Kommentar zur Veröffentlichung auf gold.de gespeichert wird. Sie können Ihre Einwilligung jederzeit für die Zukunft per Mail an info@gold.de widerrufen.
Hier finden Sie unsere Datenschutzerklärung.
Kommentare [48]
  • von Sven | 09.04.2018, 11:01 Antworten

    Solange die Banken verpflichtet sind, den Staat über Kontostände zu informieren, bevorzuge ich Bargeld und Gold im Safe.

    • von barney.hase | 16.05.2018, 03:53 Antworten

      Ich bevorzuge auch Gold, aber bitte nicht im Bank-Safe ! Dort kann es unser Schuldenmacher-Staat nämlich jederzeit enteignen, indem er den Safe-Inhabern einfach den Zutritt verwehrt und die Banken zur Ablieferung des Inhalts verpflichtet... Ist leider in der Wirtschaftsgeschichte schon mehrere Male passiert !

  • von Anetsberger Erich | 03.04.2018, 08:42 Antworten

    Als vor Tagen ein Kunde mit Karte Benzin bezahlen wollte da funktionierte seine Karte nicht. Der Tankwart sagte: Nur Bares ist Wahres ! Wenn sie nicht bezahlen können, dann lassen sie ihr Auto hier, oder ich hole die Polizei zur Feststellung der Personalien. usw. Und wenn die Bank kein Geld mehr hat, egal jetzt aus welchen Gründen, dann hast du eben Pech gehabt. Du kannst dir mit Zahlen nicht mal den Hintern Putzen. Sicher ist nur , dass wir sterben müssen . Es gibt zwar ein Eigentumsrecht, aber das ist sehr einseitig !

    • von Graf von Henneberg | 03.04.2018, 16:00 Antworten

      Wo der Tankwart recht hat, hat er recht.

  • von Chris | 16.03.2018, 12:32 Antworten

    Früher war meist Silber Geld, später auch Gold und auch beides Geld !
    Dann kam Goldgedeckte Noten /Münzen.
    In Deutschland bis 1914 Goldgedeckt ! dann fing die Geld Druckerei an
    In den USA wurde die Golddeckung 1968 - 1971 Abgeschaft Also Weck mit dem inneren Wert. Wäre Jede Wärung Gold Silber gedeckt gäbe es keine riesen Schuldenberge und
    somit auch weniger bzw kürzere Kriege.
    Die Abschaffung des Bargeldes ist die nächste Stufe . gegen Negativzinsen kann sich keiner mehr wehren da man sein Geld nicht abheben kann , bei einer Bankenpleite braucht der Staat nicht mehr eingreifen da es kein Banken-rann mehr geben kann.
    Was keinen inneren wert hat ist kein Geld sondern nur ein "zahlungsversprechen" !
    Im Falle einer Bargeldabschaffung bitte ich jeden sein Geld in Silber oder Gold zu Tauschen, bringt keine Zinsen, kostet aber auch keine !

  • von Goldmann | 13.03.2018, 17:35 Antworten

    Ohne Bargeld ginge es den Nationalstaaten so wie vielen Staaten jetzt im Euro sie können nicht mehr abwertend um der Schuldenfalle zu entkommen

  • von bling bling | 10.03.2018, 14:59 Antworten

    tatüü tataa - zu späät zu späät

  • von hansi | 10.03.2018, 10:51 Antworten

    Warum Bargeld für den freien Menschen Bestand haben muß wissen wohl inzw. alle, die ihren Verstand nicht der Mainstream-Indoktrination geopfert haben. Deswegen auch keine Wiederholung ...Was aber mal deutlich herausgekehrt werden muß, ist die Tatsache, mit welcher Selbstherrlichkeit und egomanen Psychopathie einige wenige allen anderen ihren Dreck aufzwingen wollen und DIE es dann auch noch mit sich machen lassen ! Sollen die vermeintl. Bargeldabschaffer sich den RFID in ihr Zentralhirn pflanzen und dort untereinander ihre bargeldfreien Spielchen treiben. Leute: "Wir sind das Volk"!!! Laß euch nicht von der Mischpoke als Nutzvieh versklaven....

  • von Toytony | 09.03.2018, 07:35 Antworten

    Ihr solltet nicht so naiv sein und euch einer Illusion hingeben. Die Krypto-wahrung wird nutzlos, weil 1) sie nur die Währung ersetzt die wir heute schon besitzen, 2) Wenn kein Strom => keine Währung, also nicht Kriesensicher, zumindest nicht wirklichen Katastrophensicher. Wir hatten doch auch vor kurzem das Problem mit der Stromversorgung, wo die elektronischen Uhren nach gingen.

  • von Volker | 09.03.2018, 07:19 Antworten

    Die richtig Reichen spielen sich auf, die Gesellschaft und vor allem die Politik zu manipulieren, damit die 99% nicht die Frage stellen, warum die wenigen eigentlich so reich sind und immer reicher werden. Und daß die Manipulation funktioniert, sieht man hier schon in den Kommentaren, wenn gefragt wird, warum ich Gold kaufen soll, wenn es kein Bargeld mehr gibt. Vielleicht, weil ich es auch in Krisenzeiten gegen alles tauschen kann, auch ohne Bargeld oder Geld. Was wird mit unserem Digitalgeld bei einem immer warscheinlicher werdenden Blackout. Nur weil man sich es nicht vorstellen kann, heißt das noch lange nicht, daß es das nicht gibt. Übrigends hat man z.B. in der ehemaligen DDR für Gold oder Westmark alles bekommen, obwohl oder trotz Staatssicherheit und Westgeldbesitzverbot für DDR-Bürger.

  • von bling bling | 08.03.2018, 20:52 Antworten

    gesperrtes konto, weil man gegen die obrigkeit aufbegehrt (siehe russland) - ah zum glück noch nen koffer voller geld im schrank!

    • von bling bling | 08.03.2018, 21:43 Antworten

      peso aufm giro plötzlich nix mehr wert? - ah zum glück noch dollar, rubel und euro im schrank!
      griechenland in der krise? - ah zum glück ganz vorne in der schlange vorm geldautomaten!

  • von blo-rakane | 08.03.2018, 17:09 Antworten

    Also ich würde den Disput „Pro/Contra“ Bargeld nicht so ideologisch führen. Ich bin der Verfechter von beiden Optionen und Ich würde mir wünschen ,dass es so bleibt!. Es ist eher die Frage zu stellen, warum wird immer das (Bargeld), was sich bewährt hat, dauernd in Frage gestellt und wer hat eigentlich bei einer Abschaffung von dem Bargeld den größten Nutzen

    • von blo-rakane | 08.03.2018, 17:22 Antworten

      Teil2:Der Konsument , der Staat bzw. das Finanzsystem ?
      Ich vermute, dass bei einem nur noch bargeldlosen Bezahlen (Buchgeld), in summa summarum das Finanzsystem der „Winner“ ist.

      • von Fritzthecat | 08.03.2018, 19:42 Antworten

        Die Verfechter der Bargeldabschaffung haben hauptsächlich zwei Bedenken:
        1. Der eh schon gläserne Verbraucher ist - was sein Konsumverhalten betrifft- damit absolut überprüfbar. Zigaretten, zu fettem oder zu süßem Konsum könnten z. B. auf die Krankenkassenbeiträge aufgeschlagen werden.

        2. Das Argument kann schwer wiegen: Eine Bargeldabschaffung würde Tür und Tor für Negativzinsen öffnen. Im Fall einer Rezession, die oftmals in eine Deflation mündet, würden die Leitzinsen eventuell weit in den Negativbereich gedrückt. Damit würden Guthaben mit vielleicht mehreren Prozent Minuszinsen belastet. Man wäre quasi gezwungen zu konsumieren.Gegen die Art Enteignung wäre kein Kraut gewachsen- ein Alptraum für Sparer.

  • von Theoretischerwiderstand | 08.03.2018, 15:28 Antworten

    Bargeld ist Freiheit! Wer hat diesen Satz als erstes benutzt? Sich zu informieren hat wohl nur den Nachteil, daß man sich am meisten über sich selber ärgert, weil man es schon viel früher hätte machen können! Wer seine Feinde nicht kennt, der hat auch keine Freunde!

  • von Eric | 08.03.2018, 05:03 Antworten

    Also wenn man sich hier die Beiträge so anschaut, schon merkwürdig, (fast) alle dieselbe Meinung??? Oder sind hier nur 1-2 Trolle unterwegs, die versuchen, hier Meinungsmache betreiben um ihren Verschwörungtheoretischen Blödsinn ablassen?

    An solche "Bargeldfanatiker" nur mal Folgendes:

    Wie bezahlst Du die Kreditraten deines finanzierten Autos? Bar?
    Wie bekommst du deine monatliche Gehaltsabrechnung? Bar?
    Wie hast Du deinen letzten Shoppingeinkauf im Internet bezahlt? Bar?
    Wie bezahlst Du deinen Strom? Bar?
    Wie bezahlst du dein morgendliches Zeitungsabo? Bar?
    Wie hast Du deinen letzten Arztbesuch bezahlt? Bar?
    Wie bezahlst du die monatliche Handyrechnung? Bar?

    Ich weiß ja nicht, in welcher Welt solche Leute Leben. Bei mir jedenfalls laufen meine Finanztransaktionen zum allergrößten Teil digital, vom Brötchenholen morgens beim Bäcker, oder einem Gang ins Kino mal abgesehen. Und das finde ich auch sehr bequem und angenehm. Und wenn es nach mir ginge, dann könnte das alberne Bargeld lieber heute als morgen abgeschafft werden, und die digitalen Bezahlmöglichkeiten noch besser und einfacher werden. Handy zum Bezahlen reicht doch, warum ständig so ne Geldbörse noch rumschleppen. Ansonsten empfehle ich mal einen Gang nach Skandinavien, die sind da schon viel weiter.

    Natürlich ist mir bewusst, dass hierüber Daten gesammelt werden und Kontrolle ausgeübt werden kann. Aber dann dürfte ich auch nicht im Internet surfen (Achtung: Daten Sammlung), Reisen (Achtung: Grenzkontrollen) oder auf die Strasse gehen (Achtung, Ü-Cams).

    Mich erinnert das an Diskussionen, die so alt wie die Menschheit sind. Immer wenn es neue Technologien gab, gab es ein paar Ewig-Gestrige, die genau diesen Fortschritt zum "Teufelszeug" erklärten. Buchdruck? Teufelszeug! Erfindung der Eisenbahn? Teufelszeug! Erfindung des Fernsehens? Teufelszeug! Internet? Teufelszeug! Und jetzt als das digitale Geld? Vorsicht, die "dunkle Macht"? Man, was sind hier für Spinner unterwegs.

    Leute: Nicht die Technik an sich ist "böse", sondern die Menschen dahinter, die böse Absichten haben, und das zu ihren Zwecken missbrauchen wollen. Also verteufelt doch nicht derart platt die Annehmlichkeiten des menschlichen Fortschritts. Oder um es anschaulich zu sagen: Nicht das Messer an sich ist "böse", sondern die Hand dahinter, die es mit böser Absicht führen will.

    Also Bitte. Wir leben in einer hochkomplexen Gesellschaft, da kann man nicht alles in bar bezahlen, und das wird in Zukunft noch weniger werden. Die Welt vernetzt sich immer mehr, da ist digitales Geld nur die logische und sinnvolle Konsequenz. Ansonsten geht auf ne einsame Insel, schaltet Strom und Internet ab, macht eure archaischen Tauschgeschäfte mit Goldklumpen, die ihr hinter eurer Holzhütte verbuddelt habt, und erzählt euch abends am Lagerfeuer dann die netten Verschwörungstheorien-Gruselmärchen.

    Und noch was: Der Satz "Bargeld ist Freiheit" ist Quatsch. Solch zynische Sätze können nur Gutverdienende absondern, die genug Geld haben um sich genau so nen Blödsinn auszudenken. "Bargeld ist Freiheit"?? Hä?? Erzähl das mal einem Hartz Empfänger oder ner alleinerziehenden Frisörin mit 7 EUR Stundenlohn.








    • von OlePeters | 01.11.2018, 22:28 Antworten

      Achso, ihr Hartzer und die (natürlich) alleinerziehende Friseuse mit weniger als Mindestlohn haben also digital mehr Geld als wenn es Bargeld wäre? Das Prinzip bleibt doch immer das gleiche.

    • von Peter | 09.03.2018, 18:17 Antworten

      Wenn jemand schon im ersten Satz das Modewort von der "Verschwörungstheorie" benutzt - ähnlich sinnreich und gehaltvoll wie "Fake News" oder "Hetze", wenn man sonst nichts vor zu bringen hat -, sollte man gaaanz vorsichtig werden. Diese dümmliche Floskel wird immer dann gern genutzt, wenn die eigene Argumentationsdecke ziemlich dünn ist. Vielleicht informiert sich der eine oder andere einfach mal darüber, woher diese Vokabel stammt und wer sie warum ins Spiel geworfen hat. Kleiner Tipp: die Herkunft dieses Wortes hat etwas mit einem Geheimdienst, Ablenkung von existierenden Fakten und der gezielten Streuung von Desinformation zu tun. Und zum gesamte Rest des Beitrags von "Eric": genau so argumentieren entweder die nützlichen xxxx der Draghis, Schäubles oder Junckers oder deren Profiteure.

      • von Katze | 09.03.2018, 18:53 Antworten

        Richtig Peter.
        Ich hätte es auch netter sagen können.....aber mir platzt der Kragen wenn ich so was höre....wenn Menschen " Vernichtungskeulen" benützen um andere Menschen zum schweigen zu bringen, dann ist das hoch gefährlich.........in Europa/ Deutschland darf man nichts mehr sagen obwohl der Wahrheit entsprechend, grausam. Siehe neuster Fall von Uwe tellkamp und der Suhrkamp Verlag, scheußlich........und da sind dann auch die kleinen vielen "Erics"......die Bodentruppen, die digitalen Saubermacher....die, und da bin ich mir ganz sicher.....dich sofort denunzieren würden, wenn sie Gelegenheit dazu finden ( so war es im Dritten Reich.... stimmt's Guido Knopp?.....achso, du zeigst lieber nur Leichen? Sorry )......... Wenn man einem die Geschichte madig macht, dann kann man keine Parallelen ziehen und der gröbste Unfug wird geglaubt.

        • von Fritzthecat | 09.03.2018, 19:31 Antworten

          Hallo Peter und Katze
          Ich würde den Kommentar von "Eric" nicht überbewerten und auch nicht sonderlich ernst nehmen.
          Eric ist in erster Linie ein Mensch, der es bequem haben möchte und das ist es nunmal beim bezahlen mit Karte, Smartphone usw. Er hat einfach nicht den Horizont die eventuellen Folgen einer Bargeldabschaffung zu sehen.
          Nicht böse sein Herr Eric aber vielleicht sind Sie ein RTL 2 Mainstream nutzer. Dort und auch Anderswo wird in der Art Gehirnwäsche betrieben.
          Gefährlich wird es nur dann wenn es zu viel "Erics" werden

          • von bling bling | 09.03.2018, 20:19 Antworten

            wie eric richtig schrub hat es bei björn und silke ja schon geklappt.

    • von Moses | 08.03.2018, 15:38 Antworten

      Wer heute alles mit Karte bezahlt verliert sehr schnell den Überblick über seinen Kontostand.
      Jede Buchung kostet Geld.
      Am Monatsende gibts noch Überziehungszinsen.
      Ich kenne einige die nur mit Karte zahlen,die können mit Geld nicht umgehen
      Ein lieber Verwandter,23 Jahre alt,alles mit Karte bezahlt,am Monatsende immer pleite und ständig am jammern.
      Heute benutzt er seine Karte nur noch 2x im Monat am Geldautomaten.Die Dinge des täglichen Lebens zahlt er bar.
      Seine Geldprobleme ist er los

    • von Graf von Henneberg | 08.03.2018, 11:41 Antworten

      Ein Zitat von Schopenhauer: "Das Neue ist selten das Gute, weil das Gute nur kurze Zeit das Neue ist"

      Übrigens:
      Auto => wird bar bezahlt, ohne Kredit, im Internet wird nichts gekauft, Handyrechnung gibt es mangels Handy keine, usw.

    • von Fritzthecat | 08.03.2018, 08:57 Antworten

      Lieber Herr Eric
      Ihren Zeilen entnehme ich, daß Sie nichts aber auch gar nichts verstanden haben

      • von Der schwarze Michel | 09.04.2018, 21:02 Antworten

        Lieber Eric,
        früher gab es die Lohntüte , die Banken waren noch klein und fein, sie konnten auch nicht soviel Buchgeldschöpfung machen. Da hatten die Unternehmer noch mehr Macht und waren nicht aufgekauft von sonderbaren Hedgefonds und anderen dubiosen ausländischen Gesellschaften . Es gab keine Finanzkrise, Schuldenkrise, Eurokrise usw. Die Staaten waren nicht so extrem verschuldet, Geld hatte noch einen Wert. Bargeldlos wird früher oder später in die Enteignung münden. Gold und Silber gibt es seit es das Geldwesen existiert.

  • von bling bling | 07.03.2018, 18:21 Antworten

    kann man das zum bargeldlosen bezahlen verwendete smartphone von der steuer absetzen?

  • von Moses | 06.03.2018, 12:01 Antworten

    Bargeldabschaffung ist Unsinn,wird es in den nächsten 50 Jahren auch nicht geben.
    Abschaffung von 1 und 2 Centmünzen wäre vielleicht sinnvoll,Auf- oder Abrunden des Gesamtbetrags an der Supermarktkasse wäre ok.
    Ich zahle stehts bar,mit Kartenzahlung verliert man schnell den Überblick,jede Buchung auf dem Giro kostet Geld.

    • von Urabus | 07.03.2018, 10:54 Antworten

      Da würde ich absolut jede Wette dagegen halten..... wobei ich wohl keine 50 Jahre mehr leben werde :-)
      Das das Bargeld abgeschafft wird ist beschlossene Sache. Man schaue sich nur an was auf der Welt passiert.
      Das wir in Deutschland hinterher sind, weil hier in Deutschland "noch" relativ viel mit Bargeld gezahlt wird ist eine andere Sache. Umgesetzt wird diese Plan hier aber trotzdem.....und ich mit meinen fast 50 Jahren werde das sicher noch miterleben.

      Was kann man dagegen tun???? Wahrscheinlich nicht viel ausser bei jeder Möglichkeit bar zu zahlen und nicht die Augen vor der Realität verschliessen.

  • von Silberhaar | 06.03.2018, 00:55 Antworten

    Gold und Silber behalten ihren Wert schon die ständig steigenden Förderkosten bedingen das. Manipulationen am Terminmarkt brechen irgendwann zusammen. Insbesondere Silber bleibt auch wenn es keine bedruckten Versprechen der Notenbank mehr gibt. Es gibt doch schon lange Buchgeld auf den Konten, wir lesen unseren Saldo und nach der Bargeldabschaffung wird es nicht anders sein. Es war auch ein Weg von der Lohntüte zum Konto für jedermann.

  • von Siberhaar | 06.03.2018, 00:38 Antworten

    Bargeld ist noch das einzige rechtlich mit Annahmezwang versehene Zahlungsmittel. Jedoch haben nach mir zugetragenen Informationen fast alle großen Supermärkte und Discounter, die Möglichkeit erhalten, ihre gesamten Systeme bei der Zahlung auf Bargeldlosigkeit umzustellen. Das wäre die Bargeldabschaffung durch die Hintertür.

    • von Fritzthecat | 06.03.2018, 16:06 Antworten

      Auch in Deutschland? Würde mich interressieren von welchen Quellen Sie die Infos haben?

  • von Katze | 04.03.2018, 20:30 Antworten

    Gold ist Geld, Silber ist Geld.........wenn es aber kein Geld mehr gibt.........was macht wir mit DEM Geld? Wir reden hier doch von der Abschaffung des Geldes oder nicht? Die Monopole befindet sich in der Endphase ihrer Konzentrierung...... sobald dies geschehen ist , ist es vorbei. Was glaubt ihr, warum über das " Bürgergeld" diskutiert wird?.....weil es wertlos ist, dass kann man ruhig verschenken.........ja, die Rockefeller und der Herr Soros plus ein paar andere "Familien" planen gut und sicher für ihre Zukunft....... klingt alles sehr dunkel, ist aber so......... Möge aus unseren Gebeinen ein Rächer entstehen

    • von Graf von Henneberg | 05.03.2018, 14:17 Antworten

      Ich kann Ihnen nur zustimmen.

  • von Dornkaart | 04.03.2018, 15:08 Antworten

    Bei der Bargeldabschaffung geht es um Strafzins, Verhinderung von Bankenruns, Überwachung der Bürger und Steuerung der Öffentlichen Meinung.
    Ohne Bargeld ist der € nichts besser als Bitcoins: Ein Knopfdruck und Vermögen löst sich in Nichts auf. Und wer hat die Hand am Drücker? Niemand der unsere Interessen vertritt, soviel ist wohl klar.
    Spätestens nach der Abschaffung des Bargelds wird es auch ein Goldverbot geben. Als Tauschmittel sehe ich ohnehin Silber vor Gold. Gold ist eher ein Wertspeicher, wenn man ein gutes Versteck hat.
    Ein kg Brot beim Bäcker könnte man vielleicht mit einer 1/4oz. Silbermünze bezahlen. Wie soll das mit Gold gehen?

    • von bling bling | 04.03.2018, 19:16 Antworten

      die bauarbeiter, die man so drauf anspricht, würden auch gold nehmen. silber nimmt zu viel platz weg und man zahlt den BÜRGEN-ver-TRETERN die märchensteuer. lieber gold hinterlegen und dafür nen monat brötchen, eier und fleisch kaufen ohne jedesmal zu wechseln.

      • von Dornkaart | 06.03.2018, 17:55 Antworten

        Ist auch was dran, kommt wohl auf einen vernünftigen Mix an. Und es stimmt: Eine Vorratshaltung an Wasser, Lebensmittel, Tauschmittel (Tabak, Alkohol, Klopapier...) ist zu empfehlen.

  • von Katze | 04.03.2018, 05:28 Antworten

    Ich kann nur an alle appellieren : Hört auf mit Karte zu zahlen, den je mehr Kartenzahler es gibt um so höher ist die Wahrscheinlichkeit, daß unsere Kaiser und Fürsten dies als Argument nützen um diese üble Schweinerei zu durchführen. Redet mit eurer Familie und Freunde..... überzeugt sie, dass Kartenzahlung in diesem Sinne nicht gut ist....... dann haben wir eine Chance.

    • von Sabine | 11.03.2018, 19:45 Antworten

      Sehr gut nachgedacht.
      Da ist schon lange etwas von denen eingefädelt um uns komplett an die Leine zu legen.
      Aber was, mit Karte zu zahlen ist doch so bequem und schön,
      das wird uns immer so verkauft und überall schmackhaft gemacht.
      Und die dummen Leute finden es cool und toll und werden wie die dummen Schweine ins Schlachthaus getrieben.
      Liebe Leute, ich kann es nur empfehlen: lest mal was Max Otte und einige andere wie auch Thorsten Schulte dazu sagen!

  • von alpha_bln | 03.03.2018, 20:25 Antworten

    Ich bezahle in den letzten zwei Jahren grundsätzlich nur noch in bar...

  • von Silberhaar | 03.03.2018, 00:17 Antworten

    Die Frage ist nur noch wann das Bargeld abgeschafft wird. Wer Smartphones und Wlan nutzt mit den ganzen Spionageanwendungen und sich bei Facebook präsentiert, dem kann doch eh nicht mehr geholfen werden. Wer hier A sagt muss auch B sagen, wie Bargeldabschaffung. Gold und Silber kann man ja als Anlage und Wertspeicher kaufen und bei verkauf wird es dann registriert.

  • von Klaus | 02.03.2018, 13:12 Antworten

    Die Schlussfolgerung des Artikel kann ich nicht nachvollziehen.

    Wenn das Bargeld abgeschafft werden soll, warum sollte ich dann Gold kaufen? Das kann ich doch dann eh nur bei der Notenbank eintauschen. Denn einen freien (Tausch-)Markt gibt es dann nicht mehr.

    Die Schlussfolgerung wäre somit: Finger weg vom Gold. Ein Kauf lohnt nicht.

    • von Fritzthecat | 02.03.2018, 13:26 Antworten

      Natürlich macht Goldkauf Sinn, aber dann rechtzeitig vor der Bargeldabschaffung, denn Edelmetalle werden als Ersatzwährung an Bedeutung gewinnen ( und natürlich als Tauschwährung dienen)
      Rechtzeitig desshalb, da Edelmetalle schon allein bei der Ankündigung der Abschaffung spürbar ( ich glaube fast explosionsartig) an Wert gewinnen werden.

      • von irgendwo aus dem nirgendwo | 02.03.2018, 14:17 Antworten

        Herr lass Hirn vom Himmel.
        Damit könnte man, wenn man ein wenig vorher nachdenkt, dass zum tauschen verwenden nur mal so als Beispiel. ES gäbe sicherlich noch mehr Möglichkeiten.

  • von Kalle | 02.03.2018, 12:34 Antworten

    Nur Bares ist Wahres - und alle die es abschaffen wollten, wollen nur die Datenkraken weiter füttern und hin zut totalen Überwachung - weiter so dann sind wir bald beim Orwellschen Überwachungsstaat!

    • von Dr. Müller | 13.03.2018, 15:31 Antworten

      Da sind wir doch bereits längst angekommen!
      Big Data ist keine Fiktion sondern weltweit Realität und die Menschen machen fleissig mit bei diesem Totentanz.

  • von Graf von Henneberg | 02.03.2018, 12:04 Antworten

    Geld als virtueller Gegenstand im Netz? Damit ist es jederzeit möglich, durch einen übergeordneten Zugriff die Menschen zu enteignen - per Knopfdruck. Das ist das was die dunkle Seite der Macht will: jederzeitige Beeinflussung und hörige Fernsteuerung der Massen.
    - Die Warnlampen sind schon lange an. Bargeldabschaffung darf nicht zugelassen werden. Gold kann helfen Vermögen zu sichern.

  • von Theoretischerwiderstand | 02.03.2018, 11:25 Antworten

    Bargeld ist Freiheit! Alle die das nicht verstehen: schön weiterschlafen, Pause gibts auch noch.

Copyright © 2009-2018 by Gold.de - Alle Rechte vorbehalten

Konzept, Gestaltung und Struktur, sowie insbesondere alle Grafiken, Bilder und Texte dieser Webseite sind urheberrechtlich geschützt. Missbrauch wird ohne Vorwarnung abgemahnt. Alle angezeigten Preise in Euro inklusive MwSt. (mit Ausnahme von Gold), zzgl. Versandkosten, sofern diese anfallen. Verfügbarkeit, Abholpreise, Goldankauf und nähere Informationen über einzelne Artikel sind direkt beim jeweiligen Händler zu erfragen. Alle Angaben ohne Gewähr. Sie betrachten die Seite: Gold.de - Gold und Silber kaufen im Preisvergleich

Handcrafted with in Baden-Württemberg, Germany