Stand: 29.10.2017 von Markus Köhren 72 Kommentare

Meistens wenn man in den Medien etwas zum Thema Gold sieht oder liest, dann bin ich zutiefst begeistert. Denn sehr oft trifft nahezu unglaubliches Expertenwissen auf einen Missionierungsauftrag, den grundsätzlich dummen und unmündigen Anleger vor einem Investment in Gold zu bewahren.

Egal ob Verbraucherschützer, Journalisten, Banker oder so mancher Politiker: Alle wissen zum Thema Gold etwas zu sagen und sind sich sicher, dass ein Investment in Gold hoch riskant ist.

Als Numismatiker, Geldgeschichtler und Kenner des Goldmarktes bin ich hin und her gerissen. Regt man sich auf, oder lächelt man anhand soviel Unwissenheit und Dummheit?

Das muss jeder für sich selber entscheiden. Ich schaue mir dann meistens bei einem guten bayrischen Bier (Qualität hat sich auch seit 1516 nicht verändert) meine 1500 Jahre alten byzantinischen Goldmünzen an. Goldmünzen stellen seit Jahrtausenden das Urmaß jeglichen wirtschaftlichen Wertes dar. Gold hält, unter Schwankungen seit Jahrhunderten seine Kaufkraft. Gold kauft, wenn nichts anderes mehr kauft. Da ich davon überzeugt bin, lächle ich und rege mich nicht auf.

Jetzt möchte ich Sie einladen, mit mir die 10 häufigsten "Totschlagargumente“ gegen Gold etwas genauer anzusehen.

Die 10 häufigsten Argumente, warum Sie kein Gold kaufen sollten

  1. Gold kann man in einer Krise nicht essen

    Diese Argument gehört zu den absoluten Highlights der Antigold-Argumentation. Es fängt grundsätzlich schon damit an, dass dieses Argument sachlich falsch ist. Unter der Zusatzstoffnummer E175 ist Gold als Nahrungsmittelzusatz zugelassen. Man kann Gold also sehr wohl essen.

    Ernsthaft betrachtet ist dieses Argument jedoch erst recht absolut lächerlich. In jeder Krise, in jedem Krieg kauften Sachwerte und hier ganz besonders Gold wertvolle Nahrungsmittel und andere überlebenswichtige Dinge. In diesen Extremsituationen wurden ungedecktes Papiergeld, Schuldscheine und Derivate jeglicher Art wertlos und sie besaßen keine Kaufkraft mehr. Für Gold konnte man aber immer etwas kaufen. Wer einen kleinen golden Schatz sein eigen nannte, der musste weder unter freiem Himmel schlafen noch verhungern.

    Ich wünsche den ganzen schlauen Experten guten Appetit, wenn Sie in einer Krise Ihren "griechischen Staatsanleihenauflauf" oder Ihr "€-Papiergeldmousse" essen müssen.

  2. Gold bringt keine Zinsen

    Stimmt. Gold bringt keine Zinsen. Gold kostet aber auch keine Zinsen (Stichwort Negativzinsen).

    Wer Zinsen einnimmt bezahlt immer das Ausfallrisiko seines Schuldners. Wer physisches Gold besitzt hat keinen Schuldner.

    Gold ist ein Wert ohne Ausfallrisiko. DAS ist der Sinn eines kleinen goldenen Schatzes. Physisches Gold gehört dem Besitzer. Geld haben und Geld kriegen ist eben nicht dasselbe.

  3. Gold ist spekulativ

    Stimmt. Der Goldpreis schwankt. Deswegen sollte man sein Papiergeld nicht in Gold investieren sondern es in Gold sparen. Seit der Aufhebung der Goldbindung des US-Dollars am 15.08.1971 oder der Einführung des € als Buchgeld am 01.01.1999 steigt der Goldpreis grob im Schnitt p.a. um 8%. Er macht genau das was es soll. Gold macht nicht reich aber es schützt vor einem Totalverlust seines Vermögens.

    Man sollte das Geld in Gold sparen das man wirklich übrig hat und nicht unbedingt kurzfristig braucht wenn einem die Waschmaschine um die Ohren fliegt. Gold erhält langfristig die Kaufkraft. Nicht mehr aber eben auch nicht weniger.

  4. Legen Sie nur 5-10% Ihres Vermögens in Gold an

    Diese Aussage ist genauso sinnvoll wie die Aussage „kaufen Sie sich nur einen Kombi“. Wenn ich eine 4-köpfige Familie habe macht das Sinn. Wenn ich wohlhabender Single bin, nicht.

    Jeder muss sein Goldinvestment auf seine finanzielle Situation zuschneiden. Haben Sie viele Sachwerte wie Immobilien usw., dann reicht vielleicht ein etwas geringer Goldanteil im Portfolio. Haben Sie nur Papierwerte und Ansprüche (Lebensversicherungen, Sparguthaben usw.), dann ist ein höherer Goldanteil empfehlenswert.

    Denken Sie immer daran. Wenn Ihr Bankberater mit einem Nettoverdienst von 2500€ im Monat den finanziellen Durchblick hätte, säße er in diesem Augenblick nicht vor ihnen, sondern läge in Monaco am Strand mit einem Wodka-Martini (gerührt und nicht geschüttelt).

  5. Gold verursacht hohe Lagerkosten

    Eine Zigarettenschachtel aus reinem Gold wiegt über zwei Kilo und hat einen Wert von über 70.000€. Gold vereint großen Wert auf kleinem Raum. Man kann es überall verstecken.

    Sie sind phantasielos und wollen oder können es nicht verstecken? Kein Problem. Ein Schließfach bei einer Bank kostet je nach Größe und Bank zwischen 40 und 100 € im Jahr. Für jedes Aktien-Depot bezahlt man Gebühren für Kauf/Verkauf. Bei jedem Fonds bezahlt man den Verwalter. Bei jeder Immobilie bezahlt man die Grundsteuer. Nur bei Gold sind die Lagerkosten schlimm? Entscheiden Sie selbst.

  6. Bei Gold macht man große Verluste zwischen An- und Verkauf

    Stimmt. Aber nur wenn man es absolut idiotisch anstellt. Je kleiner die Stückelung desto größer ist der Unterschied zwischen An und Verkauf. Bei eine Unze Gold beträgt der Spread ungefähr 3,5%. Nicht viel. Auch hier muss jeder den Goldkauf seiner finanziellen Situation anpassen.

    Haben Sie jeden Monat 10.000€ übrig? Haben Sie 100€ übrig? Völlig egal. Kaufen Sie Ihr Gold ab einer 1/2 Unze und Sie sind, was den Unterschied zwischen An und Verkauf angeht, auf der sicheren Seite. Wenn Sie keine (aktuell 600€) für eine 1/2 Unze Gold haben, sparen Sie halt solange bis es passt.

    Finger weg von Kleinstmünzen/Barren zu 1g oder gerade aktuell bei einem Münzhändler im TV Shop gesehen zu 1/200 Unze.

    Und nicht vergessen!!! Anlagegold ist in Deutschland MWST-frei, nach einem Jahr Haltefrist abgeltungssteuerfrei und anonym zu erwerben.

  7. Gold ist altmodisch

    Stimmt. Ich bin auch altmodisch. Ich trage nicht Opa's Kleidung auf und mein Lieblingslied ist nicht Preußens Gloria. Aber was sich als Wertaufbewahrungsmittel Jahrtausende bewährt hat kann nicht falsch sein. Haben Sie den Mut bei Ihrer Geldanlage ein bisschen altmodisch zu sein.

  8. Der Goldpreis wird manipuliert

    Der Goldpreis wird heute hauptsächlich durch die Terminmärkte bestimmt. Auf 1 Unze physisch vorhandenes Gold kommen ca. 300 Papierunzen und Lieferansprüche, die real überhaupt nicht existieren.

    Schon immer haben die, die das Monopol hatten zu bestimmen was Geld ist, versucht den Goldpreis zu manipulieren.

    Im Mittelalter wurde der Goldgehalt der Münzen gesenkt. Später die Bindung des Papiergeldes an Gold aufgehoben. Gold wurde verboten, besteuert und verteufelt. Es hat sich immer und immer wieder durchgesetzt. Man kann auf Dauer keinen Preis künstlich unten halten oder nach oben pushen.

    Der Markt setzte sich immer durch. Die Nachfrage nach echtem, physischem Gold wird sich meiner Meinung nach auch diesmal durchsetzen.

  9. Gold ist totes Kapital

    Stimmt. Gold macht nichts. Es investiert nicht. Es fördert nichts. Es ist unpolitisch. Es liegt nur rum. Es liegt nur rum und hält seine Kaufkraft. Ich empfinde das als Vorteil und nicht als Nachteil.

  10. Gold kaufen ist gefährlich, es gibt so viele Fälschungen

    Stimmt. Aber man kann sich leicht schützen. Kaufen Sie bei bekannten Edelmetallhändlern und Sie können sicher sein, dass Sie echte Ware erwerben.

    Wenn Sie misstrauisch sind kaufen Sie sich Testgeräte, die jede Fälschung entlarven kann (auch Wolfram Fälschungen).

    Die sichersten Methoden zur Überprüfung sind:

    a) die Überprüfung der elektrischen Leitfähigkeit

    b) die Überprüfung mit einer Magnetwaage

    c) die Überprüfung der Ultraschallgeschwindigkeit

    Mit diesen Methoden kann JEDE Fälschung entlarvt werden. Weder Banken noch große Edelmetallhändler können es sich leisten ihnen Fälschungen zu verkaufen. Sie verfügen über diese Möglichkeiten der Überprüfung.

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Magnetwaage-Dichtewaage Goldtest

Ich hoffe ich habe mit diesem Artikel dazu beigetragen, dass auch Sie demnächst mit einem guten Glas Bier oder Wein über die Argumente der angeblichen „Goldexperten“ lächeln können und verbleibe mit freundlichen Grüßen

Herzlichst Ihr

Markus Köhren

Meine Lieblingsargumente gegen Gold
Markus Köhren - Markus Köhren beschäftigt sich seit über 25 Jahren mit den Themen Numismatik, Geldgeschichte und Fragen rund um die physische Goldanlage. Er ist Moderator in Deutschlands größtem Forum für Münzsammler und legt zusammen mit Dr. Schön die Preise für Reichsgoldmünzen und Schweizer Goldmünzen in "Der Kleine Deutsche Münzkatalog" fest, der eine Gesamtauflage von über 1.000.000 Stück hat. Er gibt regelmäßig Interviews zu den o. g. Themen (z. B. Metallwoche von Frank Meyer) und hat auch selber im Münzfachhandel gearbeitet. Er ist Mitglied in der Gesellschaft für internationale Geldgeschichte und der Deutschen Numismatischen Gesellschaft. Seine numismatische Bibliothek umfasst mittlerweile über 2000 Publikationen.
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Kommentare [72]
  • von Herbert Huber. | 26.10.2018, 21:30 Antworten

    Bravo Markus Köhren. Sie haben den Nagel auf den Kopf getroffen. Ich bin voll Ihrer Meinung.

  • von Pueblo | 06.10.2018, 22:39 Antworten

    Die grösste Gefahr in einer Kriese ist ein staatliches Goldverbot wie nachweislich schon öfter vorgekommen ist.

  • von Eric | 16.08.2018, 21:00 Antworten

    Einfach nur köstlich und lesenswert auf den Punkt gebracht!!!!!

  • von K. Weiß | 15.08.2018, 14:07 Antworten

    Leicht und amüsant verständlich; fundiert; verlässlich; anregend; interessenfrei!
    Nur eins: Gold ist beileibe nicht altmodisch! Überall sehe ich goldene Ringlein, goldene Armreifen, goldene Kettchen, goldene Ührchen (falls echt), ja sogar goldene Ohr- und Nasenringe an den Menschlein.

  • von Goldanleger in Spe | 02.05.2018, 18:46 Antworten

    In der aktuellen Finanzsituation tendiere ich auch zu Gold. Der Artikel hat mich insofern bestärkt. Falsche Kommas stören mich dabei nicht :).

  • von Carl Friedrich | 26.04.2018, 08:39 Antworten

    Guter Texte mit treffenden Argumenten; allerdings grauenhafte Rechtschreibung wegen fehlender Kommas. Ein Komma sieht so aus : "," .
    Es strukturiert in einem Satz die Sinnabschnitte und zählt mitnichten zu den unerschwinglichen Luxusgütern. Also kann man ein Komma oder sogar ihrer viele ohne Wertverlust immer wieder gebrauchen.

    Wie bitte? Nein, bin kein Lehrer, nur jemand, der einen Text flüssig lesen möchte. Also bitte hinsetzen und den Text verbessern oder bei anhaltendem Unvermögen jemanden bitten, das zu tun.

    • von annasoit | 21.09.2018, 15:42 Antworten

      Wenn man sich schon über mangelnde Grammatik (!) kenntnisse beschwert,sollte man wissen, das Mehrzahl von Komma Kommata sind! Peinlich und kleinlich,nicht klug(gesch
      issen)!

    • von Graf von Henneberg | 26.04.2018, 13:06 Antworten

      Wie wichtig ein Komma sein kann, zeigt das Beispiel:
      "Hängt ihn nicht, begnadigt." oder "Hängt ihn, nicht begnadigt."

  • von Gerhard Heim | 20.04.2018, 14:02 Antworten

    In 2004 kaufte ich über meine Hausbank 30 Krügerrand, damals zum Preis von ca 500.-€ . Mein "Bankberater" erklärte mich für ein wenig verrückt: Wie kann man nur in Gold investieren war seine Aussage. Es wäre doch viel besser in einen unserer Deka-Fond Produkte zu investieren.

    Heute wie gestern bin ich mein eigener Berater und bin bis jetzt sehr gut damit gefahren !

    • von Wolga66 | 21.04.2018, 22:33 Antworten

      30 Krügerrand 2004 zu je 500€ gekauft,Anlagesumme damals 15000€,dafür gibt es heute beim Händler 33060€( je 1102€)
      Gewinn: 18060€.
      Alternativ:
      Deka Fonds CF.
      Anlagebetrag 15000€,Ausgabeaufschlag 5%,Laufzeit: 1 Jan.2004 bis 20 Apr. 2018 Auszahlungsbetrag: 39159€
      Gewinn: 24159€

      • von Steffen | 17.05.2018, 12:42 Antworten

        Wenn man beim Fonds noch die 25 % Abgeltungssteuer abzieht kommt es auf's gleiche raus

        • von Wolga66 | 19.05.2018, 10:00 Antworten

          Falsch.
          Anlage vor 2009,keine Kapitalertrgssteuer(Abgeltungssteuer) auf den Gewinn.

  • von peter bochert | 11.03.2018, 17:16 Antworten

    na,ich hoffe das viele ihren artikel lesen und vorallem begreifen.

  • von Goldhans | 06.03.2018, 13:41 Antworten

    Auch bei Gold kommt es auf die Stücke an. Münzen meist schon zuteuer erworben sollte man nur kaufen wenn der Wert ,den man zahlt nahezu dem entspricht was gerade der Goldpreis ist. Barren sond gut aber eben auch auf Stückelung achten. In einem Notfall will man ja nicht gleich alles verkaufen,sondern nur soviel wie man Geld oder Ware (zB.Essen) benötigt.Schaden hat Gold noch nie beim Normalgebrauch angerichtet.

  • von Oberhofer Werner | 08.02.2018, 08:46 Antworten

    finde ihre Komentare sehr interesant bin auch schon lange Gold Fän habe auch viele Fehler gemacht beim Münzen und Goldkauf aber bin immer noch Begeistert und man lehrnt mit der Zeit DANKE für die interesanten Komentare schöne Grüße aus Südtirol

  • von F. | 28.01.2018, 15:22 Antworten

    Alles soweit richtig !!!!!
    Eine Frage stelle ich mir jedoch seit Jahren.
    Man kann physisches Gold unter sehr großem technischen Aufwand herstellen.
    (Kernspaltung/Kernfusion)
    Was passiert, wenn die technische Goldgewinnung viel kostengünstiger wird ?
    Ich sehe diese Fragestellung aber nur langfristig.

    • von AccesRogue | 26.04.2018, 20:16 Antworten

      Ich arbeite an einer Forschungseinrichtung.

      Durch Spaltung von Kernbrennstoffen wie Uran 235 erhält man mit der höchsten Wahrschenlichkeit deutlich "leichter" Elemente als Spaltprodukte, in der Regel viel kleiner als Atommasse 140, Gold (Atomasse 196).

      Die Wahrschnlichkeit gegengerechent mit dem Marktwert des Kernbrennstoffes ist vernachlässigbar. Zumal man sich dann um die radioaktiven Isope und Aufbereitung der Abfälle kümmern müsste. Gold so herzustellen währe sehr sehr teuer. sicher mehr als 1000 fache des Kernbrennstoffwertes. (Vieleicht sogar um einiges meh. Ist jetzt ma geschätzt.)

      Der Kernbrennstoff der notwenig ist um Gold (aus einem Quecksilbernuklid durch Neutroneneinfang) herzustellen übsteigt den Marktwert um einges mehr als das 1000 fache.

      Sinvoller Gewinne kann man erziehlen in dem man damit Strom erzeugt, oder Forschung betreibt oder Radiopharmaka herstellt. Und diese dann verkauft oder nutzbringend anwendet.

      Kernfussion erzeugt (abgesehen am Ende der Supernova eines Sterns) in unseren Fussionsrekatoren keine schweren Element. Also nur gerinatomige Elemente wie zum Beispiel Helium.

      Auser Strom für den den Bergbau zu produzieren ist wahrscheinlich auf Generation die günstigste Möglichek an Gold oder jegliche anderen Edelmetall heranzukommen.

      Zumal bei Fussionskraftwerken bei Eisen das energetische Minimum errreicht währe hätten wir diese überhaupt und kein "schwereres" Element erzeugt wird. Zumal man sich auch hier um radioaktiven Abfall kümmern, muss.... (wenn auch anderer Art als bei Kernkraftwerken)

      Währe der Strom aus Kraftwerken/Windkraftanlagen/Solaranlagen nahzu umsonst => kann man noch über ander Verfahren an Edelmetalle herankommen, Osmoseanlagen aus Meerwasser. Bei den aktuellen Strompreisen und alleine den Instandhaltungskosten für Windräder, Solaranlagen oder Kraftwerken,.... währe das aber eine reine Utopie und wird es wohl auch in den nächsten Generationen bleiben.

      Sorry aktuell gibt es keine sinvolle technisch anwendbare Methode in in der Nukleartechnik an vergleichsweise günstiges Berbaugold zu kommen.

      Wenn ich mal Zeit hab, rechne ich mir privat aus Spaß mal aus wieviel Gold man mit den aktuell besten Methoden unsere Kernbrennstoff in Gold umwandeln kann. Um den Marktwert des Urans mit dem Gold gegenzuverrechen xD Wird sicher lustig.

  • von Kimchi | 15.01.2018, 16:49 Antworten

    Zu 3. 8% im Schnitt gestiegen pro Jahr. Naja, aber wer 1980 gekauft hat, musste knapp 30 Jahre warten, bis Gold wieder etwa den gleichen Preis hatte. Was dann aber trotzdem ein Wertverlust war, weil man mit der gleichen Anzahl Dollar dann natürlich weniger kaufen konnte. Wertzuwachs S&P 500 im gleichen Zeitraum - ~1300% - gehört auch zur Wahrheit.
    Da niemand genau weiß wie es weitergeht würde ich sagen: in beides investieren

  • von Mr. Silver | 12.01.2018, 12:53 Antworten

    Erst einmal wurden in Berlin bei einer Bank die Schließfächer geräumt. Doch wieviel Wohnungseinbrüche gibt es pro Jahr? Wenn sich politisch etwas dreht, geht es auch nicht von heute bis morgen. Auch in Griechenland kamen die Veränderungen nicht von heute auf morgen. Die Wohlhabenden Leute haben Ihr Geld in die Schweiz geschafft.Man darf nicht blind durchs leben gehen.

  • von Cooly | 29.12.2017, 20:46 Antworten

    Prima

  • von Peter | 16.12.2017, 18:25 Antworten

    Am Golde hängt zum Golde drängt doch alles.

  • von Cato | 12.12.2017, 12:26 Antworten

    Physisches Gold zu Hause aufbewahren ist riskant. Einbrecher können geheime Verstecke geradezu riechen. Mitwisser erhöhen das Risiko. Mein Schließfach bei der Bank ist bis 25 000 € versichert, bei einer jährlichen Gebühr (Miete) von knapp 65 €. Einziges Problem: man muss im Versicherungsfall den Inhalt nachweisen. Dazu genügt ein Foto! Wer an das Schließfach will braucht einen der beiden Schlüssel. Ein Bankmitarbeiter muss vorschließen. Zugangsberechtigt sind nur 2 Personen (meine Frau und ich) und jeder "Besuch" wird schriftlich dokumentiert. Der Zugang ist nur während der Öffnungszeiten möglich.
    Der An- und Verkauf von Edelmetall läuft ebenfalls über die Bank. Bestellungen sind telefonisch möglich. Ich habe also kein Risiko beim Transport. Sicherer, bequemer und diskreter geht es wohl kaum.
    Ich bin was die Goldpreisschwankungen angeht, deutlich weniger nervös als bei meinem Aktiendepot.
    Natürlich besteht das Risiko, dass die Bank ihre Kunden an den Staat meldet, wenn dieser es so bestimmt. Oder die Bank im Extremfall geschlossen bleibt. Aber mir ist keine Anlageform bekannt, die in so einem Weltuntergangsszenario sicherer sein soll als Gold!? Ich denke aber, dass solche Extremsituationen absehbar sind und ich spekuliere auch gar nicht darauf.
    Ich bin in Gold investiert, weil Gold eine ideale Ergänzung zu allen anderen Anlageformen darstellt, u.a. weil die Kapitalerträge steuerfrei sind. Spätestens, wenn man seinen Kapitalertragssteuerfreibetrag voll ausgeschöpft hat, sollte man ernsthaft über Gold nachdenken.

    • von Henning | 19.01.2018, 09:38 Antworten

      Die Banken und Sparkassen sind verpflichtet, jedes Bankschließfach dem Staat zu melden, nix mehr inkognito! Zudem meine ich im "Aktionär" mal gelesen zu haben, dass bei der Zypernkrise neben der täglichen "Bargeldabhebungsobergrenze" eben doch auch die Bankschließfächer verschweißt wurden, damit keiner mehr dran kommt....

  • von Carsten Bunk | 10.12.2017, 08:16 Antworten

    Kommentar absolut in Ordnung !!!

  • von Golddukat | 24.11.2017, 00:58 Antworten

    Ein schöner Artikel. Ein Bankschließfach resp. dessen Inhalt dürfte bei Überfall / Raub nicht versichert sein ... also Pech gehabt. Ein Tresor ist super für Einbrecher - da wissen die gleich, wo was zu holen ist.
    Also : warum nicht mittels einfachem Versteck im Boden / Wand etc. , was gegen die gängigen Metalldetektoren abgeschirmt ist, ggf. das Mini-Depot auch nur tief genug sein müsste ;-), die Reserve verbergen - und zwar ohne "Unkosten" und fremde "Mitwisser", welche letztendlich auch den staatlichen Stellen Informationen zukommen lassen (können). Denn im "Ernstfall", sollte man da noch etwas übrig haben, dürfte Gold offiziell eingezogen werden, wie schon häufiger praktiziert... .

  • von Hackiwat | 14.11.2017, 22:57 Antworten

    14. 11. 2017: Ungeheuerlich mit welcher Selbstverständlichkeit heute eine Handvoll Bankster wieder einmal unbehelligt die Finger im Spiel (im Markt) haben und über Nacht für einen Goldabsturz sorgen konnten.
    Sobald sich der Goldpreis auch nur annähernd erholt, wird in bestens-kalkulierter, betrügerischer Einflussnahme mithilfe von Scheinverkäufen ordentlich Digitalgold auf den Markt geworfen - und schon hat man den Preis wieder da, wo man ihn haben möchte. Und erzähle mir bitte Niemand noch etwas vom freien Markt!
    Man stelle sich vor, das würde in solch offensichtlich-unverfrorener Weise am Aktienmarkt geschehen?!
    Wie schrieb ein Edelmetallhändler vor nicht langer Zeit recht verzweifelt: "Es ist schon sehr praktisch, wenn man seinen eigenen Goldpreis bestimmen kann". Wie lange wird dieses verbrecherische Hütchenspiel wohl noch gut gehen und vom Volk geduldet?
    Eines Tages gibt es die Quittung für diese unverfroren- ungeahndeten Betrügereien....

    • von Markus Köhren | 15.11.2017, 08:40 Antworten

      Ärgern Sie sich nicht über manipulierte Märkte. Sie sind, wie der Name es schon vermuten läßt, manipuliert :) Bis zum 15.08.1971 war der Goldpreis in Dollar festgeschrieben. Es gab auch keinen freien Goldpreis. Viele Menschen haben trotzdem gespürt, dass der festgeschriebene Goldpreis nicht dem Preis entsprach, der für Gold gerechtfertigt gewesen wäre. Es wurden immer mehr Papierdollars gedruckt. Die Goldmenge erhöhte sich nicht in gleichem Maße. Der Preis für Gold jedoch blieb gleich. Immer mehr Staaten merkten, dass etwas faul war, und fingen an ihre Dollars in Gold zu tauschen. (Charles de Gaulles tauschte damals die französischen Papierdollar Reserven in Gold). Das System brach zusammen. Der Goldpreis explodierte. Heute ist der Goldpreis nicht festgeschrieben. Heute wird er am Terminmarkt mit Papiergold nach unten manipuliert. Auch dieses System, wie alle anderen Versuche in der Geschichte, den Goldpreis festzulegen oder zu manipulieren, wird scheitern. Das ist sicher. Den Zeitpunkt vorherzusagen ist jedoch nicht möglich.

  • von Dr. Werner Schmidt | 13.11.2017, 13:30 Antworten

    endlich einmal eine darstellung, die es sich leistet, von der manipulierten geldanlagetips abzuweichen. man sollte seinen bankberater auch fragen, warum die zentralbanken dieses nutzlose metall einlagern. und dies besonders jetzt!!

  • von Hackiwat | 11.11.2017, 20:33 Antworten

    Danke Herr Köhren.
    Die meisten Menschen hierzulande wollen fundierte Fakten nicht hören, denn es stört die bei den meisten Leuten von Medien, Banken und Politik erfolgreich verhinderte, eigene Meinungsbildung - und eben die eigene Komfortzone.
    " Staatsschulden in unvorstellbarer Höhe, Bevölkerungszuwachs, Finanzskandale, ungezügeltes Geld drucken ohne jegliche Wertunterlegung und offensichtliche, unbestreitbar-beweisbare Manipulationen " - werden einfach ignoriert.
    Perfide und unmoralisch - aber konsequenzenfrei! Alles entlarvende will nicht gesehen und gehört werden.
    Erst wenn die Börse crasht, uns das Papiergeld wieder seinen wahren Wert zeigt, uns und Anderen die untilgbaren Schulden um die Ohren fliegen werden, erst dann besinnen sich Alle wieder auf die echten Werte: Edelmetalle wie Gold und Silber.
    Die eigene leidliche Erfahrung von Inflation und Totalverlust waren immer das Bitterste, aber wollen wohl immer erst bewusst erlebt werden!
    Übrigens, ich bleibe bei meiner Meinung, das das von unseren Eltern erwirtschaftetes, deutsches Gold in New York längst weg ist!
    Das will aber Niemand wissen, denn wie sonst muss die Angst derart groß sein, nach mehr als 50 Jahren seine eigenen Staatsgoldreserven ja nicht einmal ansehen zu dürfen.
    Wer da nicht misstrauisch wird, dem ist wirklich nicht mehr zu helfen.
    Bin weiterhin gern Verschwörungstheoretiker, Schwarzmaler und Pessimist (ohne Komfortzone).
    Eines Tages kommt ein ganz bitterer Reset.
    Aber viel Vergnügen weiterhin mit beliebig nachgedrucktem Papiergeld, Bitcoins und digital erschaffenem Geld für die Ewigkeit... ! Da stört das blöde Gold doch nur....
    Danke für den Beitrag Herr Markus Köhren.
    Leider trauen sich heutzutage immer weniger Menschen die Dinge beim Namen zu nennen.
    Wohl auch aus Angst vor dem von Finanzjongleuren, Politikern und gut situierten Bankern ausgelöstem Shitstorm.
    Ein seit Jahrtausenden stabiles Wertprodukt zu verteidigen ist keine Verschwörungstheorie!

  • von Goldklaus | 10.11.2017, 00:05 Antworten

    Der Artikel ist gut, aber die korrekte Benutzung von Kommata würde das Lesen deutlich erleichtern. Zeichensetzung ist keine Hexerei.

  • von Niko | 09.11.2017, 19:23 Antworten

    Sehr guter Artikel!

  • von Didi F. aus R. | 08.11.2017, 13:39 Antworten

    Ist schon gut beschrieben und auch stichhaltig. Ich bin zwar auch Gold-Fan, aber trotzdem besteht die Gold-Werthaltigkeit zum grossen Teil darin, dass so viele daran glauben, denn es besitzt so gut wie keinen inneren Wert.

    • von Horry | 08.11.2017, 19:21 Antworten

      Sehe ich genauso. Da in kein Unternehmen investiert wird, dessen Erfolg man messen kann, ist Gold reine Spekulation. Bisher lief es langfristig nach oben, aber muss das so bleiben?

      • von Michael Voge, Geologe | 08.11.2017, 21:33 Antworten

        Solange Arbeit erforderlich ist Gold zu fördern wird der Goldpreis nur in sehr absonderlichen Fällen unter den "Herstellubgspreis" Fällen. Somit entspricht der innere Wertsockel des Goldes der Arbeitsleistung die zur Gewinnung erforderlich ist. Nur wenn Gold zu nichts anderem erforderlich wäre, wäre der Goldpreis reine Spekulation.

        • von weiter.denken | 26.01.2018, 16:16 Antworten

          Ist nicht ganz richtig. Das stimmt nur, solange für diesen Preis mehr als die Gesamtmenge Gold (187.200 Tonnen) nachgefragt ist. Pelzmäntel waren auch mal wertvoll und sind schwer herzustellen. Aufgrund von Mode- und Moralgründen will/kann sie kaum mehr jemand tragen und die einst wertvollen Pelzmäntel sind plötzlich quasi wertlos.

  • von Michael S | 06.11.2017, 16:54 Antworten

    Die Wahrheit...gepaart mit viel Humor....

  • von Maria | 06.11.2017, 03:29 Antworten

    Danke für diese "mundgerechte " Zusammenfassung der wichtigsten Argumente. Das mit dem Schließfach hätte ich auch moniert, aber da war schon jemand schneller.
    Ansonsten habe ich es aber bis auf ein paar wenige Ausnahmen von Menschen, die mir echt am Herzen liegen, aufgegeben zu agitieren. Wer will, kommt auch allein auf den Trichter und ansonsten braucht niemand mehr zu wissen, dass mich EM interessieren. Die Leute reden zu viel an Orten wo es vielleicht nicht so klug ist, darüber zu reden...
    Ist einfach meine Erfahrung. Und falls doch mal jemand fragt, mit dem ich darüber gesprochen habe als ich meinen Mund noch nicht halten konnte, dann erzähl ich demjenigen die Story : EM lagert im Schließfach meiner Oma. Dafür ist ein Bankschliessfach - wenn auch nur fiktiv dann wieder vernünftig.

  • von Werner Dorson | 04.11.2017, 09:47 Antworten

    Mit einer der besten Artikel in diesem Jahr auf Gold.de, vielen Dank! Hoffe weitere in dieser Qualität folgen.

  • von Die Ute | 03.11.2017, 20:57 Antworten

    Jau! Endlich mal das zusammengefaßt, was mir längst auf der Zunge lag!
    Erst recht, wenn Banker einem immer wieder dringend von Gold abraten - leicht zu durchschauen: es wirft keine Provisionen ab für den Vermittler (bzw. nur 1x, beim Verkaufen, ca. 20,-€ pro Unze; aber dann nie wieder) - im Gegensatz zu Wertpapieren & Co., die erst recht hochspekulativ sind, zumal man selbst keinerlei Einfluß auf das Firmenmanagement hat, und viel eher zum Totalverlust führen können als Gold!

    • von Doreau | 04.11.2017, 02:28 Antworten

      Tja jetzt will ich mal "den" Banker in Schutz nehmen.
      Gold respektive andere Edelmetalle haben schon ihre Berechtigung, aber die Bank will schon verkaufen. Und zwar Produkte, die Geld bringen (Dem Kunden und dem Verkäufer)
      Gold, bei aller Lobhudelei hier, ist kein Investment, welches viel Geld bringt. Es ist ein solider Geldspeicher ohne großes Risiko.
      Nicht mehr, nicht weniger.

      • von bling bling | 04.11.2017, 18:11 Antworten

        die anlage in aktien ist aber immer auch eine anlage gegen mich selbst, denn was diese unternehmen mitunter nach meiner finanzierung an den mann bringen wollen zieht es mir dort wieder aus der tasche (oder baut mir ein hochhaus vor den ausblick).

      • von Markus Köhren | 04.11.2017, 04:41 Antworten

        Seit der Aufhebung der Goldbindung des Dollars am 15.08.1971 ist der Goldpreis in $ im Schnitt um ca. 8% p.a. gestiegen. Seit der Einführung des € als Buchgeld ist der Goldpreis in € ebenfalls um ca. 8% p.a. gestiegen. Die meisten Produkte die mir von der Bank angeboten wurden konnten da nicht mithalten.

  • von Der Saarlaender | 03.11.2017, 09:37 Antworten

    Sehr gut geschrieben

  • von Knut 57 | 02.11.2017, 15:18 Antworten

    Endlich mal jemand der kein Blatt vor den Mund nimmt und schreibt was er denkt

  • von Goldfinger | 02.11.2017, 09:09 Antworten

    Sehr guter Artikel!!!

  • von M. Melzer | 02.11.2017, 08:45 Antworten

    Guter Beitrag. Man merkt

    GUTER Beitrag. Sie wissen wovon Sie reden. Macht Lust auf mehr INFO. Weiter so!


  • von Möchte ich nicht angeben. | 01.11.2017, 13:35 Antworten

    Ich gebe Ihnen in allen Punkten Recht. Mein Vater war ein armer Schuster, hat es aber trotzdem zu einer Anzahl Krugerrand gebracht, zu Zeiten als das Kilo Gold noch zu 5000 DM zu haben war. Den heutigen Wert wissen Sie selst.

  • von blo-rakane | 31.10.2017, 15:36 Antworten

    Guter Artikel , der solide Grundwissen über das echte Geld (Gold/Silber) vermittelt. So schlecht kann Gold nicht sein, sonst würden die („Großen“) Banken & Co bestimmt nicht in Gold investieren.
    Also,wandelt eure „Finanzprodukte „ in reelle Sachwerte z.B Edelmetalle Gold/Silber (Wertspeicher) um. Dadurch wird euer Vermögen im Falle eines möglichen „Worst-Case-Scenario“ gesichert.

  • von bling bling | 31.10.2017, 15:34 Antworten

    vielleicht erfahre ich hier warum das "schließfach" paris leergeräumt wurde?

  • von Raphael | 31.10.2017, 12:49 Antworten

    Sehr gute Argumente. Sie könnten auch ein Fachbuch über Anlegen in Gold schreiben. Was die meisten Deutschen nicht wissen ist, dass Deutschland seit 1971 von den USA ausgebeutet wird. Der wahre Wert eines US-Dollar ist nach meiner Meinung maximal 0,20 €. Das Gold das Deutschland hat, ist wegen des Exportüberschusses der Jahre 1949 bis 1971. Seit 1971 liefert Deutschland Porsche-, Mercedes-, Audi- und BMW-Autos in die USA und bekommt dafür nahezu wertlose Buchgeld-Dollars :(

    • von RangKor | 31.10.2017, 13:07 Antworten

      Top Artikel, vielen Dank. Bestätigt auch meine Sichtweise, gibt also doch genug Menschen, die ihrem gesunden Verstand folgen, bravo.
      Zu Raphael: Deutschland wird seit Ende des 1. Weltkrieges systematisch ausgebeutet und ausgedünnt. Machen Sie sich schlau, handeln Sie. Wir befinden uns nun im letzten Schritt zur Endphase.

      • von Joe | 31.10.2017, 21:49 Antworten

        War ja klar, dass es nicht lange dauert, bis wieder Reichsdeppen und sonstige Verschwörungsspinner aus ihren Löchern gekrochen kommen...

  • von frank_stgt | 31.10.2017, 12:42 Antworten

    Bei der Anlage in physischem Gold würde ich immer darauf achten keine Barren oder reine Anlagemünzen mit Massenauflage zu erwerben sondern für ein paar Euro mehr Münzen mit begrenzter Auflage zu erwerben wie z.B. Lunar Serie II, Perth Mint Schwan, 150J Kanada etc. Hat sich bisher immer gelohnt beim Wiederverkauf wenn man mal Geld braucht. Bestes Beispiel Känguru 2014 25 Jahre. Die Ankaufspreise sind dann immer höher als der Spotpreis.

  • von Dagobert Duck | 31.10.2017, 12:09 Antworten

    Hervorragender Artikel! Aber, sehr geehrter Herr Köhren, bitte, bitte, gebrauchen Sie doch, bitte, Kommas! Danke.

    • von Markus Köhren | 31.10.2017, 14:15 Antworten

      Oh, wie schön. Sogar Lehrer lesen meine Artikel. Wie immer auf das Wichtigeste fokussiert.

      • von Carl Friedrich | 26.04.2018, 08:28 Antworten

        Ich bin kein Lehrer und sage ebenfalls: Ihnen fehlt das grundsätzliche Verständnis für Rechtschreibung und Syntax, weil Sie von Kommasetzung rein gar nichts verstehen.
        Ansonsten gilt: Gute Texte mit guten Argumenten.

      • von Lao-Tse | 16.11.2017, 09:46 Antworten

        Zeige einem klugen Menschen einen Fehler, und er wird sich bedanken. Zeige einem dummen Menschen einen Fehler, und er wird dich beleidigen.

  • von Lucki | 31.10.2017, 11:33 Antworten

    Der Klang von Gold ist für den Laien die einfachste Methode die Echtheit zu prüfen.
    Unverwechselbar schöner wohltönender Klang. ( München )Meinen ersten Kruger Rand kaufte ich zu DM 145.
    Meien 10 $ Liberty (1/2 Unze ) aus 1901 war damal genau 10 $ wert. Heute kostet er ca. 750 $.
    Einen Irrtum gleich ausgeräumt: nicht der Liberty ist 75 x mehr wert als 1901 sondern der Papierdollar ist nur noch 1,4 % von damals wert.
    Inflation des Papierdollars also satte 88,6 $ seit 1901. Fragen ?

  • von Jörg | 31.10.2017, 10:40 Antworten

    wie kann man nur empfehlen sein Gold in einem Schliesfach bei einer Bank aufzubewahren da fällt mir nichts mehr zu ein ansonsten guter Artikel

    • von EN | 11.12.2017, 19:15 Antworten

      Das Schließfach bei der Bank ist in der Regel nicht für höhere Beträge versichert. Das sollte man vielleicht bedenken.

    • von gernot | 18.11.2017, 16:16 Antworten

      es war keine empfehlung, sondern ein vergleich, was es kosten würde, wenn man für lagerkosten bezahlt, im vergleich zu anderen werten. wenn man es zuhause lagern kann, kostet es null, aber nicht jeder kann das, besonders wenn man nicht in eigentum wohnt. und in diesem fall fallen mir nicht viele lagermöglichkeiten ein

    • von Markus Köhren | 31.10.2017, 14:19 Antworten

      Da haben sie grundsätzlich recht. Es gibt auch gute Möglichkeiten sein Gold bei privaten Firmen und namenhaften Goldhändlern im Schließfach, außerhalb des Bankensystems, sicher zu lagern. Allerdings wurde selbst in Zypern und Griechenland die Bankfächer der Privatkunden nicht angetastet. Trotzdem ist das natürlich keine Garantie das das auch in Zukunft so bleibt.

      • von Niko | 09.11.2017, 19:28 Antworten

        Garantien kann einem eh niemand geben. Grundsätzlich ist es aber eben nun mal so, dass nicht jeder das nötige Kleingeld für einen eigenen Tresor hat, der ausreichend Gewicht/Sicherheit bietet. Ein Schließfach bei einer Bank ist da nach meinem Kenntnisstand tatsächlich die wohl günstigste Alternative.

  • von foxxly | 31.10.2017, 10:29 Antworten

    ....... wenn gold gefährlich sein soll, dann kauft halt silber!!

  • von Peter L ustig | 31.10.2017, 03:26 Antworten

    Endlich mal jemand,der meine Einstellung und Sichtweisen in Sachen Kaufkraftabsicherung und Werterhalt teilt, die gängigsten Totschlagargumente mal unter die Lupe nimmt und klare Ansagen vertritt.
    Es gibt zu viele Zweifler und Verteufler, welche einem die Absicherung seiner Vermögenswerte in Edelmetallen abspenstig machen wollen...die Zeit hat gezeigt,dass es immer mal Wertzuwachs-sprünge nach oben und unten gab,jedoch über langfristigen Zeitraum gebunkerte Menge der Wertzuwachs zu verzeichnen war und ist.

    Es sollte jeder selbst einmal die langfristigen Kurse und zurückliegenden Epochen vergleichen um sich ein Bild von der Wertentwicklung machen zu können!

    Solange man nicht zu Spitzenzeiten (höchster Kurs) einkauft, sondern zu günstigen Kaufzeitpunkten (langfristig betrachtet 5-10-jahres Spanne) die letzten Jahre betrachtet, so findet man einfach-und schnell heraus...wann ein Kaufzeitpunkt vorliegt oder nicht.

    Guter Artikel vom Autor, welcher den Unentschlossenen unter den Privat-klein-Anlegern eine kleine Hilfe anbietet.

  • von M. Peters | 31.10.2017, 01:27 Antworten

    Sehr schön geschrieben. Bekräftigt die Entscheidung, auf Edelmetalle zu setzen.

  • von A. Schmid | 30.10.2017, 18:57 Antworten

    Sehr guter Artikel. Fundiertes Fachwissen, kurzweilig geschrieben und insbesondere für Einsteiger in die Materie sehr interessant.

  • von Sebastian | 30.10.2017, 18:10 Antworten

    Schöner Artikel, nicht nur für Goldfans.

  • von A.Blumenthal | 30.10.2017, 17:01 Antworten

    ....ich lächele gerade mit.

    • von lucki | 31.10.2017, 11:34 Antworten

      seit 1974 lächle ich ununterbrochen.

  • von Hans W. Thelen | 30.10.2017, 10:01 Antworten

    Trifft Sprichwörtlich den Nagel auf den Kopf

  • von Tom | 30.10.2017, 09:06 Antworten

    Sehr gut beschrieben. Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.

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