Gold: 3.644,39 € -0,50 %
Silber: 53,71 € -1,50 %
Stand: 21.07.2025
UPDATE: Ein Blick hinter die Kulissen bei GOLD.DE zeigt: immer mehr Frauen entdecken Anlagegold für sich. Aktueller Trendunterschied: Laut The Royal Mint ist der Anteil weiblicher Kunden zwischen 2018 und 2024 von ca. 8 % auf über 26 % gestiegen – etwa ein Dreifach‑Zuwachs. Auch in Deutschland sehen wir ähnliche Steigerungen.
Frauen & Geldanlage: Goldbarren statt Schmuck?
Das Wichtigste in Kürze
  • Frauen übernehmen immer häufiger ihre Finanzen selbst
  • Trend zu „Female Finance“ unterstreicht diese Entwicklung
  • Immer mehr Frauen investieren gezielt in Gold
  • Auf GOLD.DE sind Frauen derzeit noch unterrepräsentiert
Frauen und Geldanlage: Zahl der Goldanlegerinnen wächstFrauen und Geldanlage: Zahl der Goldanlegerinnen wächst

„Female Finance“ – mehr als nur ein Trend

Schon länger kursiert ein trendig klingender Begriff in der Öffentlichkeit: Female Finance. Er umschreibt die Tatsache, dass die Zahl der Finanzberaterinnen, Coachings oder Influencerinnen, die sich explizit dem Thema Finanzen für Frauen widmen, stark gewachsen ist.

Damit einher ging eine Zunahme einschlägiger Websites, Social-Media-Kanäle, Communities, Podcasts, Ratgeber oder Kurse speziell für Frauen. So wird etwa ein „Female Finance Day” veranstaltet, die altehrwürdige Zeitschrift „Brigitte” bietet eine „Masterclass Finanzen” an und auch Comedy hat das Thema für sich entdeckt: Carolin Kebekus parodiert mit „Let's talk about Female Finance”.

Natürlich waren auch schnell die üblichen kritischen Stimmen zur Stelle, die dahinter nur Geschäftemacherei in rosarot sehen wollten. Angesichts von Preisen für Finanzcoachings, die gern auch mal im vierstelligen Bereich liegen, auf den ersten Blick verständlich.

Aber wo eine Nachfrage ist, ist auch ein Angebot. Nicht jede Frau möchte in einer Beratungssituation von einem männlichen Gegenüber gönnerhaft erklärt bekommen, wie die Dinge laufen. Deshalb hat Finanzberatung für Frauen Konjunktur. Freilich gilt auch hier: Teure Angebote sollten kritisch geprüft werden. Denn grundsätzlich sind alle Informationen zur individuellen Vermögensplanung auch frei verfügbar – im Internet, im Fernsehen, in Ratgebermagazinen oder sonstigen Medien.

Fest steht jedenfalls: Frauen kümmern sich immer häufiger selbst um ihre Geldanlage. Und das ist auch gut so. Die historischen Ursachen und deren Folgen sind bekannt: Stichworte sind hier Gender Pay Gap, der überproportional hohe Anteil an Alleinerziehenden oder die unentgeltliche „Care Arbeit”. Akademische Studien dazu gibt es genug.

Was hat Gold damit zu tun?

Zunächst ist das ein Trend, den wir auf GOLD.DE bestätigen können. Während der Anteil unserer Besucherinnen auf unserem Portal im Jahr 2017 noch bei 15 % lag (hier: „Ist Gold zu wenig pink?”), waren es im ersten Halbjahr 2025 bereits 30,2 %. Diese Zahl ist repräsentativ, denn GOLD.DE ist Deutschlands größtes Vergleichsportal für Gold und Edelmetalle.

Aktive GOLD.DE Nutzer nach Geschlecht (1. HJ 2025):

Aktive GOLD.DE Nutzer nach Geschlecht

Hieraus darf geschlussfolgert werden, dass die Zahl der Goldbesitzerinnen wächst. Was die Zahl der Besucherinnen auf GOLD.DE angeht, bleibt jedoch ein deutlicher Gender Gap bestehen. Somit der etwas nachdrücklichere Denkanstoß an alle Anlegerinnen: Denken Sie beim nächsten Goldkauf nicht (nur) an Goldschmuck, sondern auch an Anlagegold! Also physisches Gold in Form von Münzen oder Barren. Aus unterschiedlichen Gründen ist Goldschmuck nicht die beste Geldanlage.

Der Kauf von Anlagegold ist kinderleicht. Es braucht weder ein teures Coaching noch kompliziertes Börsenwissen, sondern lediglich den Gang zum nächsten Edelmetallhändler. Die Anlageempfehlung für Gold ist so einfach, dass sie jeder versteht, egal ob Mann, Frau oder Divers:

  • Physisches Gold in Form von Münzen oder Barren ist ein wichtiger Bestandteil jeder Vermögensplanung.
  • Der Anteil sollte zwischen 5 und 15 Prozent des Gesamtvermögens betragen.

Münzen gelten oft immer noch als Sammler‑Hobby – nicht als Investment. Öffentlichkeitsarbeit sollte deshalb stärker vermitteln: Bullionmünzen sind keine Hobbymünzen, sondern echte Anlagewerte. Gerade jetzt, wo Zinsprodukte kaum Rendite bieten, sind physische Alternativen gefragter denn je.

Bekanntestes Beispiel: Der Krügerrand – eine Goldmünze mit einer Feinunze Gewicht, deren Wert sich direkt am weltweiten Goldpreis orientiert. Weitere Stückelungen (½ oz, ¼ oz, 1/10 oz) sowie Goldbarren komplettieren das physische Anlageangebot. Hier finden Sie die aktuell beliebtesten Top-10-Anlageprodukte.

Warum Gold als Investment?

Der Sinn von physischem Gold als Investment liegt darin, dass es zur Diversifizierung des persönlichen Vermögensportfolios beiträgt. Gold als Investment hat eine Reihe spezifischer Eigenschaften, die es von anderen Anlageklassen wie Aktien, Fonds, ETFs, Zinsprodukten, Anleihen oder Immobilien unterscheiden.

Vorteile im Überblick:

  • Totalverlust nahezu ausgeschlossen – Gold kann nicht insolvent gehen
  • Relativ stabile Wertentwicklung
  • Kein Gegenparteirisiko – kein Emittentenrisiko
  • Häufig inverse Wertentwicklung zu Aktien & Fonds
  • Kompakt & portabel, hohe Wertdichte
  • Anonymer Kauf bis 1.999,99 € in Deutschland erlaubt
  • Gewinne steuerfrei nach 12 Monaten Haltedauer

Nachhaltigkeit bei Gold ist kein Randthema – Zertifikate und Siegel belegen verantwortungs-bewusste Förderpraktiken. Ein breit aufgestelltes Portfolio ist stabiler – und Gold gehört dazu.

Weiterführende Informationen zu Gold:

Service: Links & Adressen

AdresseAngebotAnsprechpartnerin
geldfrau.deKurse, Coachings, Blog, InfosDani Parthum
finmarie.deAkademie & CoachingKarolina Decker und weitere
damensache.atInfos, Beratung, Verein (Österreich)Dr. Marietta Babos (Direktorin)
her-financial-planning.deWebinare, BlogLisa Hassenzahl
Female FinancePodcastMit Janine Ullman
femalefinanceforum.deKurse, Infos, BlogClaudia Müller
madamemoneypenny.deMentoring, Podcast, BlogNatascha Wegelin
frauenfinanzberatung.deBeratung, Vorträge, Workshops mit Sitz in StuttgartBarbara Rojahn
finanzfachfrauen.deBeratung, Infos, VeranstaltungenVerein mit Sitz in Bonn
youtube.com/@CarolaFerstlYouTube Kanal rund um Geldanlage: Infos, Tipps, MarktberichteCarola Ferstl
helma-sick.deFachfrau für Finanzen, Referentin, AutorinHelma Sick
hermoney.deFinanzportal für Frauen: Coaching, Infos, Akademie, VeranstaltungenAnne Connelly
frauenfinanzgruppe.deUnabhängige Finanzberatung für Frauen, InfosSusanne Kazemieh, Hamburg
Geldanlage: Was Frau wissen mussArtikel zum ThemaVerbraucherzentrale
"Let's talk about Female Finance"Comedy (ARD Mediathek)Carolin Kebekus
capa.agFinanzberatung (nicht nur) für Frauen, KölnPetra Ahrens und weitere
fortunalista.deFinanzblog, Academie, InfosGegründet von Margarethe Honisch
aktienfuerfrauen.deAktienwissen, VergleicheVon Jenny Dressel
fondsfrauen.deNetzwerk, Wissen, Brancheninfos, BlogAnne E. Connelly, Anke Dembowski
asgoodasgoldwomen.comEdelmetall-Plattform, die sich gezielt an Frauen richtetCarmelle Pavan (EN)
Auch interessant: Goldschmuck verkaufen

Studien, Fakten & Zahlen:

  • pro aurum: Studie/Artikel zur großen Kluft zwischen Männern und Frauen beim Gold-Investment und wie Frauen aufholen (Studie 2023).
  • Statistisches Bundesamt: Gender Pay Gap: Deutschland bleibt eines der EU-Schlusslichter.
  • Consorsbank: Nachhaltiger, risikobewusster, erfolgreicher – was Frauen bei der Geldanlage von Männern unterscheidet (Studie 2024).
  • JP Morgan: Frauen ist eine "nachhaltige Anlage" wichtiger als Männern. In: "Frauen und Geldanlage"
  • Deutsches Aktieninstitut: "Die Aufholjagd der Frauen beim Aktiensparen bleibt (bisher) aus."
  • Fidelity International: Frauen, die sich selbst als Anlegerinnen bezeichnen, sind selbstbewusster und fühlen sich sicherer. In: "Frauen und Finanzen”, Umfrage 2021
  • Mastercard: Jede dritte Frau in Deutschland fühlt sich finanziell abhängig. In: "Womenomics-Studie", 6. März 2023
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von popig | 18.01.2024, 13:07 Uhr Antworten

OMG, auch hier das alte Märchen vom PayGap. Und denkt doch nicht, dass Frauen nur das Beste anderer Frauen wollen, während Männer keine Ahnung haben oder sie abzocken. Es gibt bei beiden Geschlechtern "gute" und "schlechte" Berater. Da sind auch schon viele auf die Nase gefallen, weil sie geglaubt haben, eigene Landsleute meinten es besser als andere. Um Finanzielles sollte man sich immer selbst kümmern, bei immer mehr Singlehaushalten wird das natürlich auch immer mehr Thema für Frauen. Auch, weil die zunehmend eben sehr gut verdienen.

von Claus | 21.04.2023, 16:45 Uhr Antworten

In einem klassisch geführten Familienhaushalt sind die Finanzen, also auch der Goldkauf (!), seit jeher Frauensache.

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