Stand: 11.02.2018  20 Kommentare

Der von GOLD.DE einmal jährlich ermittelte „Gold-Mac-Index“ (=GMI) ist im Vergleich zum Januar 2018 leicht gestiegen. Aktueller Wert, Stand Januar 2019: 3,30.

 Aktueller GMI 2019:
3,30
Stand Januar 2019. GMI © by Gold.de
Chart Diagramm GMI
Lies hier:

Was ist der Gold Mac Index?

Der GMI ist eine von GOLD.DE einmal jährlich im Januar errechnete Kennzahl, die einen anschaulichen Vergleich der Kaufkraftentwicklung von Euro und Gold darstellt, bezogen auf den bekannten McDonalds Burger. Liegt der Wert über 1 (= gestrichelte grüne Linie), dann hat Gold die bessere Kaufkraft. Liegt der GMI unter 1, dann hat der Euro die bessere Kaufkraft. Je höher der GMI über der grünen Linie liegt, desto höher die Kaufkraft von Gold im Vergleich zum Euro.

Im betrachteten Zeitraum hat sich die Kaufkraft von Gold deutlich besser entwickelt als die des Euro. Oder anders: Für Gold bekam man im Laufe der Zeit "mehr" Big Mac als für Euros. Aktuell (Januar 2019) liegt der GMI bei 3,30. Damit ist er im Vergleich zum Vorjahr wieder etwas gestiegen.

Gold Mac Index: Die Berechnung

Bildbeschreibung --> was es zu sehen gibt


"Burgernomics" by GOLD.DE - so haben wir gerechnet: Beginnend mit 2002 wollen wir zunächst in Jahresabständen wissen, was der Big Mac gekostet hat. Dankenswerterweise hat uns das bekannte Wirtschaftsmagazin “The Economist“ diese Arbeit bereits abgenommen, denn die weltweiten Big Mac Durchschnittspreise werden dort seit Jahren regelmäßig veröffentlicht. Inzwischen gibt aber auch Statista die Preise des Burgers bekannt.

Im nächsten Schritt brauchen wir für die betreffenden Zeiträume den Preis für ein Gramm Gold. Wir bleiben dabei in der Währung Euro. Da der Goldpreis im Gegensatz zum Big Mac Preis täglich schwankt, haben wir unsere umfangreiche Datenbank abgefragt und für die betreffenden Monate jeweils das mathematische Mittel errechnet. Für eine grobe Orientierung sollte das reichen.

Derart gerüstet können wir nun in Erfahrung bringen, wie viele Big Mac man zum jeweiligen Zeitpunkt umgerechnet mit einem Gramm Gold hätte kaufen können.

Das Ganze sieht in der Übersicht dann so aus:

Datum Preis Big Mac
im Euroraum*
Preis für 1 g Gold
in Euro***
Für 1 g Gold
gab es somit...
Apr 2002 2,67 € 10,98 € 4,11 Big Mac
Apr 2003 2,71 € 9,72 € 3,59 Big Mac
Mai 2004 2,74 € 10,27 € 3,91 Big Mac
Jun 2005 2,92 € 11,39 € 3,90 Big Mac
Jan 2006 2,91 € 14,58 € 5,01 Big Mac
Jan 2007 2,94 € 15,62 € 5,31 Big Mac
Jun 2008 3,37 € 18,37 € 5,45 Big Mac
Jul 2009 3,31 € 21,33 € 6,44 Big Mac
Jan 2010 3,36 € 25,19 € 7,45 Big Mac
Jan 2011 3,44 € 35,30 € 10,26 Big Mac
Jan 2012 3,49 € 41,13 € 11,79 Big Mac
Jan 2013 3,59 € 40,50 € 11,28 Big Mac
Jan 2014 3,66 € 29,30 € 8,00 Big Mac
Jan 2015 3,68 € 34,40 € 9,35 Big Mac
Jan 2016 4,00 € 32,36 € 8,09 Big Mac
Jan 2017 3,90 € 36,05 € 9,24 Big Mac
Jan 2018 3,95 € 35,10 € 8,89 Big Mac
Jan 2019** 4,64 € 36,34 € 7,83 Big Mac
* Quelle: The Economist
** Quelle: Statista
*** eigene Berechnungen, Goldpreis in Euro im Monatsdurchschnitt, gerundet

Nun wollen wir ja einen Vergleich. Und für einen Vergleich braucht es immer einen einheitlichen Ausgangspunkt, eine Referenz. Hierzu nehmen wir 10,98 EUR als Basis. Warum? Unsere GMI Berechnungen beginnen mit April 2002. Dieses Datum ist bewusst gewählt, denn 2002 war das Jahr, wo die Umstellung von DM auf Euro endgültig vollzogen wurde. Zu diesem Zeitpunkt belief sich der Kurs für 1 Gramm Gold auf 10,98 EUR im Schnitt. Dafür konnte man genau 4,11 Big Mac kaufen. Also ausgehend von diesen 10,98 EUR im April 2002: Wie hat sich die Kaufkraft des Euro im Vergleich zu Gold im Lauf der Jahre verändert?

Für 1 g Gold gab es... Für 10,98 EUR gab es…
Apr 2002 4,11 Big Mac 4,11 Big Mac
Apr 2003 3,59 Big Mac 4,05 Big Mac
Mai 2004 3,91 Big Mac 4,00 Big Mac
Jun 2005 3,90 Big Mac 3,76 Big Mac
Jan 2006 5,01 Big Mac 3,77 Big Mac
Jan 2007 5,31 Big Mac 3,73 Big Mac
Jun 2008 5,45 Big Mac 3,26 Big Mac
Jul 2009 6,44 Big Mac 3,31 Big Mac
Jan 2010 7,45 Big Mac 3,26 Big Mac
Jan 2011 10,26 Big Mac 3,19 Big Mac
Jan 2012 11,79 Big Mac 3,14 Big Mac
Jan 2013 11,28 Big Mac 3,06 Big Mac
Jan 2014 8,00 Big Mac 3,00 Big Mac
Jan 2015 9,35 Big Mac 2,98 Big Mac
Jan 2016 8,09 Big Mac 2,74 Big Mac
Jan 2017 9,24 Big Mac 2,81 Big Mac
Jan 2018 8,89 Big Mac 2,78 Big Mac
Jan 2019 7,83 Big Mac 2,37 Big Mac

Das Ganze bringen wir nun in einen Chart:

Chart Diagramm Vergleich Kaufkraft Gold Euro

“Burgernomics” by Gold.de

Was sagt uns der Vergleich? Im Gegensatz zum Euro, der im betrachteten Zeitraum über ein Drittel an Wert verliert, behält Gold nicht nur seine Kaufkraft in Bezug auf Big Macs, sie steigt sogar deutlich. Konnte man im April 2002 für ein Gramm Gold umgerechnet 4,11 Big Mac kaufen, so bekam man im Januar 2019 für dasselbe Gramm Gold 7,83 Big Mac.

Umgekehrt der Euro: Ausgehend von den 10,98 EUR, die man im April 2002 für 4,11 Big Mac hinblättern musste, bekam man für dieselben 10,98 EUR im Januar 2019 nur noch 2,37 Big Mac.

Aber wir sind noch nicht fertig. Ein Index braucht eine griffige Kennzahl. Also teilen wir den Big-Mac Preis in Gold durch den Big-Mac Preis in Euro. Das Ergebnis ist dann unser Gold Mac Index, der GMI. Für das Referenzjahr 2002 bekommen wir eine glatte “1”. Logisch, hier ist ja Parität, da es für 1 g Gold genau dieselbe Menge an Big Mac gibt wie für 10,98 Euro. In den folgenden Jahren wird der Wert je nach Kaufkraftentwicklung mal unter 1, mal über 1 liegen.

Für 1 g Gold gab es... Für 10,98 EUR gab es… GMI**
Apr 2002 4,11 Big Mac 4,11 Big Mac 1
Apr 2003 3,59 Big Mac 4,05 Big Mac 0,89
Mai 2004 3,91 Big Mac 4,00 Big Mac 0,98
Jun 2005 3,90 Big Mac 3,76 Big Mac 1,04
Jan 2006 5,01 Big Mac 3,77 Big Mac 1,33
Jan 2007 5,31 Big Mac 3,73 Big Mac 1,42
Jun 2008 5,45 Big Mac 3,26 Big Mac 1,62
Jul 2009 6,44 Big Mac 3,31 Big Mac 1,95
Jan 2010 7,45 Big Mac 3,26 Big Mac 2,29
Jan 2011 10,26 Big Mac 3,19 Big Mac 3,21
Jan 2012 11,79 Big Mac 3,14 Big Mac 3,75
Jan 2013 11,28 Big Mac 3,06 Big Mac 3,69
Jan 2014 8,00 Big Mac 3,00 Big Mac 2,67
Jan 2015 9,35 Big Mac 2,98 Big Mac 3,14
Jan 2016 8,09 Big Mac 2,74 Big Mac 2,95
Jan 2017 9,24 Big Mac 2,81 Big Mac 3,29
Jan 2018 8,89 Big Mac 2,78 Big Mac 3,20
Jan 2019 7,83 Big Mac 2,37 Big Mac 3,30
** Werte gerundet

GMI richtig interpretieren

Als wir 2017 an dieser Stelle erstmalig unseren Gold-Mac-Index präsentierten, war es nur eine kleine Rechenspielerei. Doch die große Resonanz hat uns derart überrascht, dass wir seitdem unsere Berechnungen regelmäßig einmal im Jahr hier an dieser Stelle veröffentlichen, jeweils im Februar. Inzwischen ist der GMI landesweit bekannt.

Unser GMI erhebt keinen wissenschaftlichen Anspruch. Er ist ein anschauliches Gedankenspiel. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Natürlich sind diverse Unschärfe-Faktoren nicht berücksichtigt. So gibt es auch beim Goldkurs Schwankungen, der betrachtete Zeitraum ist relativ kurz, und nicht berücksichtigt sind Zinsberechnungen für Fiat Geld. Dazu kommt, dass auch ein Big Mac nur bedingt als ein standardisiertes Produkt angesehen werden kann.

An der wesentlichen Aussagen ändert das aber nichts: Gold macht den besseren Job als Wertspeicher.

Vorgeschichte: Der Big-Mac-Index

Wie kommt man überhaupt dazu, Kaufkraft Berechnungen zu Gold und Euro mithilfe eines Burgers anzustellen? Inspiriert hat uns der sogenannte Big Mac Index von Pam Woodall, Redakteurin des renommierten britischen Wirtschaftsmagazins “The Economist”. 1986 brütete sie über einen Artikel zum Thema Wechselkurse und Kaufkraft des Geldes. Kompliziertes Thema, dachte sie. Wie bitte schön soll man das dem Leser leicht verständlich nahe bringen? Ein Index musste her.

Big-Mac-Index

Woodalls Überlegung: Wenn man etwas vergleichen will, dann braucht es einen Standard. Geht man nun von der Theorie der Kaufkraftparität aus, wonach ein gleiches Produkt überall auch gleich viel kosten muss - warum dann nicht den Big Mac als Referenz? Den McDonalds Burger gibt es schließlich auf der ganzen Welt, mit (annähernd) demselben Gewicht und denselben Zutaten.

Gesagt, getan, die Idee nahm ihren Lauf und wurde rasch populär.

Seither ermittelt das Magazin “The Economist” regelmäßig die Preise eines Big Mac in den verschiedenen Währungen, rechnet diese in den aktuellen Dollarkurs um und veröffentlicht dann zweimal im Jahr das Resultat als Big Mac Index, um so einen Indikator für die Kaufkraft einzelner Währungen darzustellen. Welche Währung ist im Vergleich zum Dollar überbewertet, welche unterbewertet?

Uns hatte aber nicht die Bewertung der Kaufkraft diverser Währungen interessiert. Wir wollten wissen, inwieweit Gold seinem Ruf als universelles und wertstabiles Tauschmittel gerecht wird, und zwar im direkten Vergleich mit dem Euro. Hat die Kaufkraft von Gold im Vergleich zum Euro über die Jahre zugenommen, oder abgenommen?

Die Big Mac Index Berechnungen vom Magazin "The Economist" waren also eine willkommene Steilvorlage, die wir auf Gold angewendet haben: Wie viele Big Macs bekommt man wann (umgerechnet) für Gold, wie viele für Euro?

Das Ergebnis ist eindeutig.

Mahlzeit!

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Kommentare [20]
  • von blingbling | 25.02.2019, 21:02 Antworten

    der bigmac mutiert hier zutatenbedingt zu einer dienstleistung bzw. luxusgut. rein kalorisch wäre der vergleich mit einem hamburger einfacher (regelmäßig 1 euro).
    mit energiewende, gesundheitsorientierten krankenkassenbeiträgen, und den schadstoffgrenzwerten entwickelt die gesellschaft unverkennbar und auch vernünftiger weise immer mehr eine kalorische weltanschauung. das ist auch eine art globalisierung, denn sie zeigt wie sehr viele völker zugunsten weniger ausgenutzt werden. der kreis schließt sich bei "gold".

  • von Gottfried | 25.02.2019, 14:20 Antworten

    Der Index ist als Orientierungshilfe durchaus brauchbar, als Argumentationshilfe willkommen und vor allem leicht verständlich. Wer sich (beispielsweise) einmal mit den Preisindizes für Einfuhr- und Ausfuhr von Wirtschaftsgütern näher beschäftigt hat, weiß was gemeint ist.

  • von Bonnie | 05.03.2018, 20:25 Antworten

    Artikel war interessant, aber muß er deshalb 4 Wochen ganz oben stehen???
    Man könnte ihn mal wieder aus der Leiste nehmen.
    Andere interessante Artikel, welche viele Kommentare auslösen sind leider schon nach 2 Tagen verschwunden.

    • von Hansi | 06.03.2018, 11:38 Antworten

      ja der steht echt schon etwas länger!
      wäre mal schön wieder mehr über Münzen zu lesen
      der Sovereign Bericht war Klasse davon könnte ruhig mehr kommen

    • von Schröder | 05.03.2018, 21:43 Antworten

      genau das dachte ich mir auch, steht ja schon ewig da

  • von Karsten | 13.02.2018, 14:21 Antworten

    Es fehlt noch die McDonalds Aktie zum Vergleich. Die hat sich mehr als verdoppelt zgl. fetter Dividende.

  • von Bonnie | 11.02.2018, 16:40 Antworten

    Interessant wäre für mich auch die letzten 3 Jahre vor Einführung des Euro.

  • von Christian G | 11.02.2018, 10:54 Antworten

    Erst mal an alle, die die Regionalität von McD und die Produktionskosten anführen: Unwichtig! Der Preis richtet sich nach dem, was verlangt werden kann. Die Gewinnmarchen sind so groß, dass beim halben Preis immer noch was hängen bleibt.
    Der Preis ist das, was die Leute bereit sind zu zahlen, hat aber nichts mit Herstellungskosten zu tun.

    Allgemein: Ein Index müsste für jeden Menschen individuell erstellt werden, denn jeder hat einen anderen Warenkorb. Wer in der Stadt eine Wohnung hat, hat eine hohe individuelle Inflation. Bei einem Haus auf dem Land sieht es wieder anders aus, da kommen dafür andere Werte in den Korb... Mobilität z. B.
    Es gibt immer Waren, die günstiger und andere, die teurer werden.

    • von Joe | 01.03.2018, 14:06 Antworten

      Schon richtig, aber wenn man schon mit der Gewinnmarge argumentiert, sollte man sie wenigstens richtig schreiben können...

  • von Christian F. | 19.09.2017, 13:48 Antworten

    Die Berechnung legt schonungslos offen, dass die Kaufkraft unser Fiatwährung im Vergleich zu Waren bzw. hier Nahrungsmittel peu a peu zurück geht. Sparen im klassischen Sinne und wie wir es noch als Kinder gelernt haben lohnt sich nicht mehr. Minizinsen und steigende Preise enteignen schleichend die Bürger und diejenigen die auf Geldwerte setzen. Die kommende Rentergeneration wird von dieser Entwicklung besonders hart betroffen sein. Aber im Politikgeschäft zählt eben meist nur kurzfristige Versprechen und die Ausblicke auf die nächste Wahlen!

  • von Walter von der Vogelweide | 12.09.2017, 10:38 Antworten

    Also der Artikel ist ja nicht verkehrt, jedoch hinkt das doch alles etwas, etwas zu vergleichen, was nicht wirklich zu vergleichen ist, Qualität und Herstellung der Produkte so unterschiedlicher gar nicht sein könnte. Es fängt mit einfachen Zutaten, wie Salat an, welcher wird den im Amiland verwendet und welcher in unserem Land, und was ist bei der Aufzucht erlaubt schnelles Wachstum bis hin zu Pestiziden --> somit auch die Grundkosten der Herstellung und die Einkaufspreise anders und das wirkt sich doch alles auf den Verkaufspreis aus. Dann sind doch noch viele andere Faktoren.
    Wer diesen Big Mac Index erstellt hat, der nicht seine Lebenszeit vertan?

  • von Hr. Rosendorf | 10.08.2017, 13:28 Antworten

    Endlich mal ein Vergleich, der sich sehen lassen kann!
    Nun kann man hier schön sehen, wie sich der Preis bei Gold in anderen Ländern verhält, echt klasse Danke weiter so!
    Super, endlich mal ein wenig Transparenz bei dem ganzen.

  • von MM | 01.08.2017, 07:51 Antworten

    Schon wieder so ein Index, man habt Ihr nichts besseres zu tun?
    Es wäre schön wenn man mehr über Münzen lesen würde, welche waren die mit der

  • von Hr. Unhold | 31.07.2017, 10:35 Antworten

    Wie aussagekräftig ist der Gold-Mac-Index? Bleiben nicht Über- und Unterbewertungen der Währungen? Oder sollte hier durch ein Fairer Preis enstehen?

  • von Vercingetorix | 27.07.2017, 07:16 Antworten

    Interessant mal den Goldpreis in Relation zu einem realen und vom Durchschnittsbürger genutzen "Wert" zu sehen. Frage mich aber schon, ob es tatsächlich nicht andere Werte oder Produkte gibt, die als Indikatoren herhalten können. Durch die weltweite Verbreitung von Mc hat es aber als Indikator durchaus seinen Reiz und Informationswert.

  • von Eric | 17.06.2017, 17:43 Antworten

    Ja, Ok. Aber das hinkt doch. Die Produktionskosten für einen Big Mac dürften in z.B. Ägypten deutlich niedriger sein als in Euroland. Und auch innerhalb der Eurozone sind sowohl Lohnkosten als auch Preise für eingekaufte Zutaten (Salat, Tomaten...) unterschiedlich. Ich vermute, dass in Portugal ein Big Mac in der Herstellung viel billiger ist als in D. Und soweit ich weiß, kauft Mac D. die Zutaten auch möglichst regional. Also der Salat für den "bayrischen" Big Mac käme auch aus Bayern....

  • von Dr. Schmidt | 16.06.2017, 10:48 Antworten

    Interessante Berechnung. Und auch erhellend.

  • von inflationär | 15.06.2017, 10:22 Antworten

    Zum Thema Inflation haben ich neulich eine nette Seite gefunden:

    [Anmerkung Redaktion: *]

    Hier sieht man ganz schön wie die Preis für alltägliche Dinge stark gestiegen sind. Weit über den Anstieg der Löhne hinaus. Schön auch der IKEA-Billy-Index.

  • von Sir John | 14.06.2017, 23:30 Antworten

    Ergo! wer seine Ersparnisse in Geldwerten parkt, die keine oder wenig Zinsen abwerfen wird durch die schleichende Inflation der Preise auch künftig peu a peu an realer Kaufkraft auf sein Kapital verlieren. Wobei sich der Big Mac ja eigentlich wenn man die Preisentwicklung betrachtet sehr moderat entwickelt hat, zumindest im Vergleich zu Mieten, Honorarstunden, Zeitschriften, Gebühren, Restaurantpreise etc. Mit Immobilien, Liegenschaften und anderen Sachwerten hätte man natürlich ähnliche Ergebnisse erzielt. Sehr anschaulich gemacht!

  • von MW | 14.06.2017, 18:03 Antworten

    Spannend wäre jetzt, zum Vergleich auch noch den US-Dollar, das britische Pfund und ggf. vielleicht noch den japanischen Yen dagegen zu stellen. Dann hätte man nämlich nicht nur die Aussage, dass Gold in den letzten Jahren im Kurs gestiegen ist (und zwar > Inflation), sondern auch noch einen Vergleich zu den anderen großen Währungen. Weltweit wird Gold ja eher in USD gehandelt.
    Wenn ich mir die Entwicklung von USD und GBP in den letzten Jahren so ins Gedächtnis rufe, müsste der Euro eigentlich noch ganz gut dastehen.

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