| GOLD | 4.748,73 $/oz | 4.051,65 €/oz | 130,26 €/g | 130.264 €/kg |
| SILBER | 75,99 $/oz | 64,99 €/oz | 2,09 €/g | 2.089,48 €/kg |
Deshalb sind reine Ausstellungsstücke mit extrem hohen Gewichten nicht in unserem Ranking vertreten. Ihr Wert spiegelt keine Verkaufspreise und folglich auch kein Sammlerinteresse wider, sondern einfach den Preis des enthaltenen Goldes. In diese Kategorie fällt das folgende Trio der Schwergewichte (Goldwert Stand Dezember 2025).
Ebenfalls nicht aufgenommen wurden mehrere Varianten derselben Münze, sondern nur das jeweils teuerste Exemplar. Zum Beispiel fehlt der Saint Gaudens Double Eagle Ultra High Relief 1907, weil der höherpreisige Saint Gaudens Double Eagle 1933 bereits im Ranking vertreten ist.
Wurde der Verkauf in einer anderen Währung als US-Dollar abgewickelt, haben wir den Preis zum Zweck der besseren Vergleichbarkeit in der US-Währung angegeben. Als Basis für die Umrechnung dienten die Wechselkurse im Dezember 2025. Alle Preise sind auf 100.000 US-Dollar gerundet.
| Ranking | Name | Preis in US-Dollar |
|---|---|---|
| Platz 1. | Saint Gaudens Double Eagle 1933 | 18,9 Millionen |
| Platz 2. | Brasher Doubloon 1787 | 9,4 Millionen |
| Platz 3. | Half Eagle Capped Head 1822 | 8,4 Millionen |
| Platz 4. | Paquet Liberty Head Double Eagle 1861 | 7,2 Millionen |
| Platz 5. | Indian Princess Head 1870 | 5,5 Millionen |
| Platz 6. | Proof Eagle Draped Bust Plain 4 1804 | 5,3 Millionen |
| Platz 7. | Umayyaden Dinar 723/724 | 5 Millionen |
| Platz 8. | EID-MAR Aureus des Brutus 43/42 v. Chr. | 4,3 Millionen |
| Platz 9. | Single 9” Pond 1898 | 4,0 Millionen |
| Platz 10. | Segovia-Centén 1609 | 3,5 Millionen |
Verkauft 2021 für 18,9 Millionen US-Dollar

Saint Gaudens Double Eagle wurde von 1907 bis 1933 geprägt und gilt als die berühmteste Goldmünze der USA. Mehrere Exemplare haben Preise oberhalb der Grenze von einer Million Dollar erzielt. Der klare Spitzenreiter ist der Saint Gaudens Double Eagle von 1933.
Infolge des US-Goldverbots unter US-Präsident Roosevelt wurde in diesem Jahr die Ausgabe von Goldmünzen gestoppt.
Die bereits geprägten Double Eagles von 1933 kamen nie in den Umlauf und wurden fast alle eingeschmolzen. Die meisten der 14 bekannten existierenden Exemplare befinden sich heute in staatlichen Besitz. Nur ein einziges Stück fand jemals den Weg in ein Auktionshaus.
Bereits im Jahr 2002 wurde dieses eine Exemplar zum stolzen Preis von 7.6 US-Dollar verkauft. Neckisches Detail: Die 20 Dollar on top waren für den Nennwert.
2021 erzielte das kostbare Stück dann bei Sotheby’s New York den fantastischen Preis von 18,9 Millionen US-Dollar. Damit ist Saint Gaudens Double Eagle 1933 nicht nur die teuerste jemals verkaufte Goldmünze, sondern aktuell die teuerste Münze der Welt überhaupt. Dieser Titel gebührte bis 2020 einer Silbermünze, dem berühmten Flowing Hair Dollar von 1794.
Hier die Top 10 der teuersten Silbermünzen der Welt anschauen!
Verkauft 2021 für 9,4 Millionen US-Dollar

Die Brasher Doubloon (Brasher Dublone) von 1787 ist eine amerikanische Goldmünze, die nach der Unabhängigkeitserklärung der USA, jedoch vor Einführung einer einheitlichen Münzwährung im Jahr 1792 geprägt wurde. Sie ist daher weder ein „Eagle“ noch ein „Dollar“, sondern eine „Doubloon“, angelehnt an eine spanische Dublone im Wert von 8 Escudos.
Ihr Schöpfer und Namensgeber Ephraim Brasher prägte die Goldmünze privat in New York. Privatprägungen waren damals möglich, da es noch kein einheitliches, nationales Münzwesen gab. Das teuerste Exemplar wechselte 2021 bei Heritage Auctions für 9,4 Millionen US-Dollar den Besitzer. Von der Münze existieren insgesamt sieben Exemplare in zwei Varianten.
Verkauft 2021 für 8,4 Millionen US-Dollar

Der Half Eagle Capped Head Left wurde in den Jahren 1813 bis 1834 von der United States Mint geprägt. Von den 17.796 Exemplaren des Jahrgangs 1822 existieren gesichert nur noch drei Stück. Zwei davon befinden sich in staatlichem Besitz und werden in der National Numismatic Collection der Smithsonian Institution verwahrt. Das dritte Exemplar erzielte im März 2021 bei Stacks Bowers den stolzen Preis von 8,4 Millionen US-Dollar.
Verkauft 2021 für 7,2 Millionen US-Dollar

Der Paquet Double Eagle 1861 verdankt seinen Namen Anthony C. Paquet. Der Graveur führte im Jahr 1860 eine Neugestaltung der Wertseite des Liberty Head Double Eagles durch. Kurz nach dem Prägebeginn im nächsten Jahr stellte sich heraus, dass der Rand der Münze sehr schmal war. Man befürchtete schlechte Abnutzungseigenschafen.
Die US Mint kehrte zu dem vorherigen Design zurück. In der Filiale in San Francisco wurden 19.250 Münzen mit dem schmalen Randbereich geprägt. Für Philadelphia sind nur zwei Exemplare bestätigt. Das besser erhaltene Stück kam im August 2021 bei Heritage Auctions unter den Hammer und wechselte für 7,2 Millionen US-Dollar den Besitzer.
Verkauft 2023 für 5,5 Millionen US-Dollar

Von dem 3-Dollar-Goldstück mit dem Design „Indian Princess Head“ des Jahres 1870 ist nur ein einziges Exemplar mit dem Münzzeichen „S“ für San Francisco bekannt. Es wurde am 5. Januar 2023 bei Heritage Auctions versteigert.
Ein zweites Stück soll der Überlieferung nach in einer Kassette im Grundstein der San Francisco Mint liegen. Ob es tatsächlich existiert oder je existierte, ist umstritten, sodass die Münze für den Sammlermarkt praktisch als Unikat gilt.
Verkauft 2021 für 5,3 Millionen US-Dollar

Der Proof Eagle Draped Bust Plain 4 1804 ist eine US-amerikanische Goldmünze, die Mitte der 1830er Jahre geprägt wurde. Für die Motivseite mit der Liberty kamen jedoch überarbeitete, ältere Stempel zum Einsatz, die den Jahrgang 1804 in die Münze prägten.
Der Namenszusatz „Plain 4“ bezeichnet eine einfache Darstellung der „4“ in der Jahrgangsangabe, während die Ausgaben mit dem tatsächlichen Prägejahr 1804 einen zusätzlichen Strich in der Zahl zeigen. Es wurden nur vier Exemplare dieser Münze geprägt, die als diplomatische Geschenke Verwendung fanden.
Von diesen vier Exemplaren existieren heute nachweislich noch drei Stück. 2021 wurde bei Heritage Auctions ein Exemplar zu einem Preis von 5,3 Millionen US-Dollar versteigert. Ursprünglich gehörte das wertvolle Stück vermutlich zu dem Sultan-von-Maskat-Set, das der Sultan von Maskat und Oman zum Geschenk erhielt.
Verkauft 2011 für 5 Millionen US-Dollar

Der Umayyaden Dinar ist eine berühmte islamische Goldmünze, die in der Zeit des Umayyaden Kalifats geprägt wurde. Das Prägejahr 105 im islamischen Kalender kann dem Jahr 723 oder 724 in unserer Zeitrechnung entsprechen. Heute existieren noch etwa ein Dutzend Exemplare gesichert.
Neben der Seltenheit ist die Münze wegen der Inschrift „Mine des Befehlshabers der Gläubigen im Hedschas“ bemerkenswert. Es ist der erste bekannte Fall einer islamischen Münze mit einer Angabe der Herkunft im heutigen Saudi-Arabien.
Zudem ist der Hedschas die Region der Heiligen Städte wie Mekka und Medina, die im islamischen Glauben eine zentrale Rolle spielen. Im Jahr 2011 wurde bei Morton & Eden in London ein Exemplar versteigert und erzielte einen Preis von umgerechnet 5 Millionen US-Dollar. Der Umayyaden Dinar ist damit aktuell die teuerste nicht US-amerikanische Goldmünze.
Verkauft 2020 für 4,3 Millionen US-Dollar

Marcus Iunius Brutus machte keinen Hehl daraus, wie stolz er auf seine führende Rolle bei der Ermordung Cäsars war. Er widmete dem Ereignis eigens Gold- und Silbermünzen, die heute zu den gefragtesten numismatischen Schätzen der Antike zählen. Das gilt besonders für den EID·MAR Aureus des Brutus von 43/42 v. Chr.
Ein Exemplar dieser Münze wurde 2020 bei einer Auktion von Roma Numismatics Limited in London für 4,3 Millionen US-Dollar verkauft. Die Bezeichnung „EID·MAR“ steht für Eidibus Martiis (an den Iden des März). Gemeint ist damit der 15. März 44 v. Chr., das Datum der Ermordung Cäsars.
Spannender Fakt: Die Münze stellt zwei Dolche und die Kappe eines Freigelassenen dar – aus Sicht von Brutus ein Symbol für die Befreiung der Römischen Republik vom Tyrannen Cäsar. Diese Kappe wurde später häufig auf US-Münzen als Freiheitssymbol verwendet, zum Beispiel als Kopfbedeckung der Liberty.
Verkauft 2010 für 4 Millionen US-Dollar

Die Goldmünze "Single 9" Pond 1898 gilt als die Königin der südafrikanischen Numismatik. Sie wurde während des Zweiten Burenkrieges zwischen der Südafrikanischen Republik Transvaal und dem Oranje-Freistaat auf der einen und dem Britischen Weltreich auf der anderen Seite geprägt. Auf der Wertseite zeigt sie den Jahrgang 1898, die tatsächliche Prägung fand aber 1899 statt.
Die Transvaal Mint in Pretoria hatte keine 1899er-Prägestempel zur Verfügung und die im Deutschen Reich georderten Stempel wurden abgefangen. Als Notbehelf markierte man den Jahrgang einfach hemdsärmelig-praktisch mit einer einzelnen „9“ auf der Bildseite mit Paul Kruger.
Nun stellte sich aber heraus, dass die „9“ zu groß geraten war. Man ersetzte sie durch eine doppelte Punzierung mit einer kleineren „9“, also „99“. Von der Version mit der einzelnen „9“ gibt es nur ein einziges Exemplar. Es wechselte im Jahr 2010 für rund 4 Millionen US-Dollar den Besitzer.
Der Preis entspricht der verbreiteten Schätzung von Fachleuten, da es sich um einen Privatverkauf ohne harte Verkaufsbelege handelte. Auch der Name des Käufers und der heutige Aufenthaltsort der Münze sind nicht öffentlich bekannt.
Verkauft 2025 für 3,5 Million US-Dollar

Im November 2025 wurde der Segovia Centén (spanisches Hundert-Escudos-Stück) bei einer Auktion der Numismatica Genevensis in Genf versteigert. Die historische Prestige-Prägung aus dem Jahr 1609 war nie für den Umlauf bestimmt.
Sie wurde ursprünglich für König Philipp III. von Spanien angefertigt und galt für Jahrhunderte als verschollen. Der Preis von 3,5 Million US-Dollar macht den Segovia Centén zur teuersten jemals auf dem europäischen Kontinent verkauften Goldmünze.
Sechs der zehn teuersten Goldmünzen in unserem Ranking stammen aus den USA. Würde man Varianten derselben Münze einbeziehen, wären es sogar neun von zehn. Die Dominanz der US-Münzen hat eine Reihe von Gründen. Dazu gehören das ausgeprägte Geschichtsbewusstsein und der Patriotismus vieler US-Amerikaner, der sich in einer hohen symbolischen Wertschätzung der eigenen Währung widerspiegelt.
Hinzu kommt die Verknappung historischer amerikanischer Münzen durch Einzug und Einschmelzen, im besonders großen Umfang ab 1933 unter Präsident Roosevelt. Eine typisch amerikanische Jagd nach Superlativen, ein großer numismatischer Sammlermarkt, weltbekannte Auktionshäuser und viel mediale Aufmerksamkeit begünstigen Spitzenpreise für Goldmünzen zusätzlich.
Im Gegensatz zu klassischen Anlagemünzen wie dem Krügerrand, deren Wert sich nahezu vollständig am aktuellen Goldpreis orientiert, folgen Sammlermünzen einer eigenen Wertlogik.
Entscheidend ist hier nicht das Metallgewicht, sondern die numismatische Bedeutung. Hohe Preise entstehen vor allem durch Seltenheit, historische Relevanz und besondere Merkmale. Dazu zählen frühe Prägungen, Münzen aus kurzen Ausgabezeiträumen, außergewöhnliche Erhaltungsgrade oder belegte Fehlprägungen. Ebenso wertsteigernd wirken nachweisbare Entstehungsgeschichten, historische Schlüsselereignisse oder eine besondere Stellung innerhalb einer Münzserie.
Der Marktwert solcher Stücke kann den reinen Materialwert deutlich übersteigen, meist um ein Vielfaches. Ausschlaggebend sind dabei vor allem:
Sammlermünzen sind daher keine Rohstoffanlage, sondern kulturelle und historische Zeugnisse, deren Preis sich aus Angebot, Nachfrage und ihrer numismatischen Einordnung ergibt.
Der Euro wird sterben:
Jeder der heute sein Gold verkauft begeht einen "RIESEN" fehler. Hütet es und sagt keinem das Ihr welches habt. Es gibt genügend neider und verräter in diesem Deutschland.
kann manbrot damit kaufen und wieviel
Indian Head 1907 (10 Dollar) in meinem Besitz.
Angebote?