Stand: 18.03.2021
Wie hoch ist die aktuelle Goldförderung weltweit, wie war die Entwicklung der letzten Jahre? Welches Land fördert am meisten, wer hat die größten Reserven im Boden? Was bedeutet AISC und Peak Gold? Aktuelle Zahlen, Fakten, Hintergründe.
Goldförderung: Aktuelle Zahlen, Fakten, Hintergründe
Goldförderung: Das Wichtigste in Kürze
  • 2020 förderten Goldminen weltweit gesamt 3.400,8 Tonnen Gold
  • Rückgang um -4% im Vergleich zu 2019
  • 2019 war Rekordjahr in der Goldförderung
  • China größter Goldförderer, Australien hat die meisten Reserven
  • AISC = wichtige Kennzahl über Förder- und Produktionskosten
Lies hier:

Goldförderung: Aktuelle Zahlen

Insgesamt 3.400,8 Tonnen Gold förderten alle Goldminen in 2020 weltweit zusammen. Diese Zahl veröffentlichte das World Gold Council, die Lobbyorgansiation der Goldminenindustrie, im jüngsten Jahresreport (1).

Im Vergleich zum Vorjahr 2019 stellt die aktuelle Fördermenge einen Rückgang um etwa 4% dar. Ursache sind vor allem die Auswirkungen der Corona-Pandemie.

Die stärksten Rückgänge in 2020 verbuchten Goldminen in Peru, Papua-Neuguinea und Argentinien. Es gab aber auch Länder, wo der Output der Goldminen anstieg. So verzeichneten die Türkei, Burkina Faso, Russland und Kasachstan ein Plus bei der Goldfördermenge. In der Summe konnte das den negativen Trend in 2020 freilich nicht ausgleichen.

Entwicklung

Goldförderung - Entwicklung und aktuelle Zahlen

Goldförderung: Entwicklung

Die Entwicklung in Zahlen:

Jahr Menge
2011 2.660,0 Tonnen(3)
2012 2.730,0 Tonnen(3)
2013 2.960,0 Tonnen(2)
2014 3.050,0 Tonnen(2)
2015 3.120,0 Tonnen(2)
2016 3.180,0 Tonnen(2)
2017 3.230,0 Tonnen(2)
2018 3.509,3 Tonnen(2)
2019 3.531,8 Tonnen(1)
2020 3.400,8 Tonnen(1)

Was genau heißt "Goldförderung"?

Als Goldförderung bezeichnet man den Prozess, das in der Erdkruste abgelagerte Gold zu gewinnen. Es ist also das, was Goldminen Jahr für Jahr zutage fördern. Bei tieferen Lagerstätten geschieht dies im Untertagebau, bei oberflächennahen Goldlagerstätten im Tagebau.

Die Definition ist deshalb relevant, da auch recyceltes Gold sowie Gold aus Producer Hedging auf den Markt kommt, wenngleich in deutlich geringerem Umfang.

Die aufsummierte Minenförderung ist auch die Grundlage der so genannten above-ground Stock Kennzahl. Damit gemeint ist alles Gold, was seit Anbeginn menschlicher Aufzeichnungen bis dato gefördert wurde. Diese Zahl wächst also jährlich um den Betrag des jeweils neu geförderten Goldes. Diese Menge wird gern veranschaulicht in einer Goldwürfel Berechnung.

Peak Gold erreicht?

Mit 3.531,8 Fördertonnen Gold markierte das Jahr 2019 den bisherigen Höhepunkt der Minenförderung. Schon in den Jahren davor wurden immer wieder Stimmen laut, die einen historischen Höchstwert in der Goldförderung sahen, auch Peak Gold genannt.

Wir haben Peak-Gold erreicht

Goldcorp-Chairman Ian Telfer im Mai 2018 in der Financial Post

Demzufolge seinen solche Fördermengen in Zukunft nicht mehr erreichbar. Begründung:

  • Alle leicht erreichbaren Goldvorkommen seien zum großen Teil bereits abgebaut, oder es wird aktuell dort gefördert. Der technologische Aufwand um neue Goldvorkommen zu erschließen würde immer höher
  • Generell würden immer weniger neue Goldvorkommen entdeckt
  • Der Goldgehalt der Lagerstätten, also die Golddichte innerhalb der abgebauten Erze, soll tendenziell rückläufig sein

Die Bestimmung des "Peak Gold" ist aber schwierig. Denn die wirtschaftliche Förderung von Gold hängt ab von diversen Einflussfaktoren, die sich nicht verlässlich vorhersagen lassen. Dazu zählen etwa Förderkosten, technologischen Entwicklungen oder der Goldpreis allgemein.

GOLD.DE Einschätzung: Ob Peak Gold oder nicht, es spricht viel dafür, dass Gold auf lange Sicht immer knapper wird. Gold ist, Stand heute, nicht künstlich herstellbar; der Abbau neuer Goldvorkommen dürfte technisch immer anspruchsvoller werden.

Goldlagerstätten: Definition, Typen

Mit einem Anteil von durchschnittlich einem Gramm pro 250 Tonnen gehört Gold zu den seltensten Elementen in der Erdkruste. Die Konzentration ist allerdings sehr uneinheitlich, so dass lokal deutlich höhere Ansammlungen vorkommen. Sind die Konzentration sowie die Goldmenge in einem begrenzten Gebiet ausreichend für den wirtschaftlichen Abbau, spricht man von einer (nutzbaren) Lagerstätte. Häufig wird Gold mit anderen Metallen wie Kupfer und Silber gefördert.

So listete eine Studie der Natural Resource Holding aus dem Jahre 2013 weltweit 580 Goldlagerstätten (englisch: deposits) auf mit Reserven von jeweils mehr als 1 Millionen Feinunzen Gold. Die durchschnittliche Golddichte in den Lagerstätten sei von etwa 4 Gramm pro Tonne um die Jahrtausendwende auf gut 2 Gramm im Jahr 2009 bis auf 1,01 Gramm im Jahr 2013 zurückgegangen. Zusammengenommen befänden sich demzufolge in diesen Lagerstätten 115.731 Tonnen Gold. Allerdings würden sich nach den Schätzungen dieser Studie nur 56.708 Tonnen, also knapp die Hälfte, wirtschaftlich abbauen lassen.

Goldseifen oder Placer

Als Goldseifen oder Placer werden oberflächennahe Goldablagerungen in Sedimenten bezeichnet, die häufig im Tagebau gefördert werden können. Die Ablagerung des Goldes in Seifen ist auf die langfristigen Einwirkungen von Strömungskräften wie Wind oder Wasser auf das Gold und die Erosion des umgebenen Gesteins zurückzuführen. Die weltweit größte Goldseife ist das Witwatersrand-Goldfeld in Südafrika, aus dem seit den 1880er Jahren über 50.000 Tonnen Gold gewonnen wurden. Das sind etwa 30 Prozent der historischen Gesamtfördermenge.

Bis Ende des 19. Jahrhundert wurde Gold zu einem großen Teil aus den mit vergleichsweise einfachen Mitteln ausbeutbaren Alluviale-Seifen oder Flussseifen gewonnen. Eine der bekanntesten Flussseifen befindet sich im Yukon Territorium, Kanada und löste 1896 den berühmten Klondike-Goldrausch aus. Das Gold stammte teils aus den Flüssen Klondike und Yukon selbst, größtenteils aber aus den Ablagerungen in den Gebieten der ehemaligen Flussläufe.

Auch in Deutschland gibt es kleinere Goldvorkommen in Flüssen und Bächen.

Goldquarzgänge

Goldquarzgänge sind mit Quarz, Salzen und gediegenem Gold aufgefüllte Gesteinsspalten und werden umgangssprachlich auch als "Goldadern" bezeichnetet. Diese Gänge können im Zuge der Gebirgsbildung entstanden sein und werden dann als orogene Goldquarzgänge (Orogenese = Gebirgsbildung) bezeichnet. Sie sind oft von beträchtlicher Länge und stark verzweigt. Im Vergleich zu anderen Goldlagerstätten zeichnen sich orogene Goldquarzgänge durch eine hohe Golddichte von teils mehr als 10 Gramm pro Tonnen aus. Einer der größten Goldvorkommen in Quarz ist die Muruntau-Lagerstätte, in Usbekistan. Die Muruntau-Mine galt lange als die größte produzierende Goldmine der Welt.

Neben den orogenen Goldquarzgängen wurden in erdgeschichtlich jüngeren Gebirgsbildungszonen subvulkanische Gänge gebildet. Sie sind durch die Auffüllung von Spalten durch aufsteigendes goldhaltiges Magma entstanden, das vor dem Erreichen der Erdoberfläche erstarrt ist. In Europa sind solche subvulkanischen Gänge unter anderem in den Karpaten und im Siebenbürgischen Erzgebirge zu finden.

Carlin-Typ

Als Carlin-Typ bezeichnet man eine Goldlagerstätte, bei der das Edelmetall in Karbongestein und überwiegend an Pyrit gebunden vorkommt. Das Edelmetall wird mittels der Zirkulation hydrothermaler Lösungen (=Wasseransammlungen im Gestein, die aufgrund der Druckverhältnisse bis über 300 °C flüssig bleiben) abgelagert. Die Verteilung des Goldes ist sehr fein und das Edelmetall mit dem bloßen Auge nicht zu sehen. Der Carlin-Typ ist nach dem Carlin-Komplex, und dieser wiederum nach Carlin im US-Bundesstaat Nevada benannt. Außerhalb der USA wurden Lagerstätten des Carlin-Typs unter anderem in China und Mazedonien gefunden.

Porphyrische Kupferlagerstätten

Porphyrische Kupferlagerstätten (Porphyr = Sammelbegriff für verschiedene vulkanische Gesteine) sind in den Subduktionszonen erdgeschichtlich junger Gebirge zu finden. Als Subduktion bezeichnet man das Unterschieben einer ozeanischen unter eine kontinentale tektonische Platte. In diesem Prozess kommt es zu einer teilweisen Verflüssigung des Erdmantels, der dann als Magma an die Erdoberfläche steigt und Vulkangebirge wie die Anden bildet. Dabei scheiden sich Metalle längs der Magmaströme ab und bilden schließlich die Lagerstätten, die neben Kupfer und Gold auch Silber, Blei, Zink und weitere Metalle enthalten.

Porphyrische Kupferlagerstätten zeichnen sich durch sehr große Erzlager aus, die mehrere Milliarden Tonnen an Erz enthalten können. Die Erzdichte fällt zwischen den einzelnen Lagerstätten sehr unterschiedlich aus, ist allerdings im Durchschnitt eher gering (Kupfer bis 1 Prozent, Gold zwischen 0,1 g und 1 g pro Tonne). Die größte porphyrische Kupferlagerstätte und zugleich der größte Tagebau der Welt ist Chuquicamata in Chile.

Die mit über 3.000 Tonnen größten Goldreserven in einer porphyrische Kupferlagerstätte befinden sich im Pebble Deposit in Alaska. Die indonesische Grasberg-Mine ist die größte produzierende Goldmine in einer porphyrischen Kupferlagerstätte und war 2015 mit einem Fördervolumen von 42,3 Tonnen die zweitgrößte produzierende Goldmine überhaupt.

IOCG-Lagerstätten

IOCG-Lagerstätten (Iron Oxide Copper Gold Ore Deposits) sind stark eisenhaltige Lagerstätten, die in magmatischen Gesteinen wie Granit vorkommen und sich unter Vulkanen gebildet haben. Neben Eisen enthalten sie Gold sowie Kupfer und sind auch für den Abbau von Metallen der seltenen Erden und Uran von Bedeutung. Hinsichtlich der Goldförderung fällt die Ergiebigkeit der IOCG-Lagerstätten mit Goldanteilen zwischen 0,1 und 3 Gramm pro Tonne sehr unterschiedlich aus. Eine der wichtigsten Lagerstätten dieses Typs ist Olympic Dam in Australien. Der Goldanteil der Reserven im Olympic Dam liegt bei 0,5 Gramm pro Tonne.

VMS-Lagerstätten

Als VMS-Lagerstätten (Volcanogenic Massive Sulfide Ore Deposits) bezeichnet man durch Vulkanaktivität entstandene Erzablagerungen am oder unter dem Meeresboden. Die VMS-Lagerstätten sind teils mehrere Milliarden Jahre alt, befinden sich heute oft auf dem Festland und sind insbesondere in Kanada häufig anzutreffen. Der Prozess der Bildung dieser Lagerstätten auf dem Meeresboden dauert bis heute an. Für die Goldförderung ist die Bedeutung der VMS-Lagerstätten mit einem Anteil von rund 2 Prozent an der weltweiten Fördermenge eher gering.

Rankings

Top 10 Goldförderländer

Stand: Jahresende 2020, Quelle: USGS - United States Geological Survey (Schätzwerte)

Platz Land geförderte Menge in Tonnen
1. China 380 t
2. Australien 320 t
3. Russland 300 t
4. USA 190 t
5. Kanada 170 t
6. Ghana 170 t
7. Indonesien 130 t
8. Peru 120 t
9. Mexiko 100 t
10 Kasachstan 100 t

Top 10 Länder mit vermuteteten Goldreserven

Stand: Jahresende 2020. Quelle: United States Geological Survey (USGS), Schätzwerte

Platz Land vermutete Reserven
1. Australien 10.000 t
2. Russland 7.500 t
3. USA 3.000 t
4. Süd-Afrika 2.700 t
5. Peru 2.700 t
6. Indonesien 2.600 t
7. Brasilien 2.400 t
8. Kanada 2.200 t
9. China 2.000 t
10. Usbekistan 1.800 t

Top 10 Goldlagerstätten nach Goldmenge Reserve

* Stand: 2013

Platz Goldlagerstätte Land Reserven in Tonnen*
1. Pebble Deposit USA 3.337 t
2. Natalka Russland 2.836 t
3. Grasberg Indonesien 2.669 t
4. South Deep Südafrika 2.530 t
5. Olimpiada Russland 2.408 t
6. Lihir Papua-Neuguinea 1.721 t
7. Mponeng Südafrika 1.582 t
8. Muruntau Usbekistan 1.555 t
9. KSM Deposit Kanada 1.511 t
10. Cadia Valley Australien 1.497 t

Top 10 Goldlagerstätten nach Golddichte

* Stand: 2013

Platz Goldlagerstätte Land Golddichte (g/t)*
1. TauTona Südafrika 27,99 g/t
2. Great Noligwa Südafrika 19,20 g/t
3. Moab Khotsong Südafrika 18,51 g/t
4. Dvoinoye Russland 17,47 g/t
5. Savuka Südafrika 17,45 g/t
6. Kirkland Lake Kanada 16,55 g/t
7. Bambanani Südafrika 16,39 g/t
8. Cerro Blanco Guatemala 15,52 g/t
9. Mponeng Südafrika 14,24 g/t
10. Suyai Argentinien 14,18 g/t

Top 10 Goldminengesellschaften nach Fördermenge

Stand: Ende 2018

Ranking Unternehmen Fördermenge in Millionen Unzen
1. Newmont 5,10
2. Barrick Gold 4,53
3. AngloGold Ashanti 3,40
4. Kinross Gold 2,45
5. Freeport McMoran 2,44
6. Polyus 2,44
7. Newcrest Mining 2,41
8. Goldcorp** 2,30
9. Gold Fields 2,04
10. Agnico Eagle 1,63
Quelle: www.rohstoffbrief.com.   ** Goldcorp wurde Anfang 2019 von Newmont Mining übernommen

Die Goldminenindustrie zeichnet sich insgesamt durch eine relativ gleichmäßige Verteilung der Fördermengen auf große, mittlere und kleine Privatunternehmen sowie staatliche Minengesellschaften aus. Unter den großen Minengesellschaften sind viele kanadische Unternehmen wie Barrick Gold, Goldcorp, Kinross Gold und Agnico Eagle Mines.

Förderkosten für Gold

Die Förderkosten für Gold werden von den Minenbetreibern in ihren Geschäftsberichten je Feinunze Gold ausgewiesen, damit eine direkte Vergleichbarkeit mit anderen Unternehmen für Investoren gegeben ist. Bis 2012 basierten die Förderkosten im Wesentlichen auf den direkten Cashkosten der Förderung, die allerdings die tatsächlichen finanziellen Belastungen der Unternehmen nur unzureichend widerspiegelten.

Dies änderte sich erst 2013 mit der Einführung der sogenannten All In Sustaining Costs (= AISC).

All In Sustaining Costs (AISC)

Die All In Sustaining Costs (= AISC) sind inzwischen Standard in der Goldminenindustrie. Sie enthalten nicht nur direkte Cashkosten der Förderung, sondern auch allgemeine Kosten wie Verwaltung, Kapitalaufwendungen für die Aufrechterhaltung des Förderbetriebs sowie Explorationskosten. Die Unterschiede zwischen den reinen Cashkosten und den All-in sustaining costs sind teils erheblich.

Bei einer rückläufigen Goldpreisentwicklung wie zum Beispiel im Zeitraum 2012 bis 2015 reagieren Unternehmen typischerweise mit der Senkung der Förderkosten, um Gewinne zu halten oder Verluste zu reduzieren. Diese betriebswirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen können allerdings zu Lasten langfristiger Förderkapazitäten führen, da Explorationsprojekte aus Kostengründen eingestellt oder zumindest aufgeschoben werden.

Vergleich Entwicklung AISC ausgewählte Unternehmen

Unternehmen AISC 2018 Veränderung gegenüber Vorjahr in %
AngloGold Ashanti 976 $/oz - 7 %
Yamana 843 $/oz - 5 %
Barrick 825 $/oz + 7 %
Goldfields 981 $/oz +3 %
Newmont 909 $/oz +2 %
Goldcorp 851 $/oz +3 %
Kinross 965 $/oz +1 %
Polyus 605 $/oz - 1 %
Stand: 2018. Quelle: Refinitiv "GFMS Gold Survey 2019" mit Zahlen für 2018. Werte gerundet, Angaben ohne Gewähr.

Quellen

  • (1) World Gold Council, Gold Demand Trends, Full Year Report 2020
  • (2) USGS (United States Geological Survey)
  • (3) BGS (British Geological Survey)
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von Draxinger | 02.09.2018, 21:40 Antworten

Zu "Zahlen, Fakten und Hintergründe" vermisse ich Angaben bzgl. Arbeitsbedingungen, Umweltbelastung etc... Eine Art Lieferantenranking in dieser Hinsicht würde mich sehr interessieren.

3 Antworten an Draxinger anzeigen
von Beate Hermann | 15.06.2019, 10:14 Antworten

Wenn ich das Ureinwohnervolk in Papa -Neuguinea sehe und höre , das diese Menschen Angst haben , dann würde ich sagen , das diese alten Völker viel mehr wert sind , als jeder Goldhaufen ??

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Handarbeit aus "Schwäbisch Sibirien"