Dukaten Goldmünze

Dukaten Gold aus Österreich

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Daten zuletzt geladen: 04.04.2020 - 11:33 Uhr


Die Golddukaten aus Österreich (Nachprägung)

Die Bezeichnung "Dukat" oder "Dukaten" wurde bei Goldmünzen bereits seit dem 13. Jahrhundert in Europa verwendet. Wichtige Vertreter dieser Zeit waren die Golddukaten aus Venedig (spätes 13. Jahrhundert), die nicht nur in Europa rasch an Bedeutung gewannen, sondern auch heute bei Sammlern noch sehr beliebt sind. Viele der Golddukaten, die sich heutzutage im Umlauf befinden, stammen jedoch aus österreichischer Prägung des 16. bis 20. Jahrhunderts. Sie weisen einen hohen Feingehalt von 986/1.000 ("Dukatengold") auf und wurden zur Erhöhung der Kratzfestigkeit durch eine Kupferlegierung ergänzt. Durch den sehr geringen Kupferanteil zeigt sich jedoch keine rötliche Schimmerung, wie sie etwa bei der Krügerrand Goldmünze anzutreffen ist.

Laut Informationen der österreichischen Münzprägeanstalt Münze Österreich galten die österreichischen Golddukaten als offizielles Zahlungsmittel, bis ihnen dieser Status 1858 aberkannt wurde. Da sie jedoch als Handelsgoldmünze zugelassen war, konnte sie anschließend - zunächst bis 1915 - weitergeprägt werden. Durch Auswirkungen des ersten Weltkrieges musste jedoch die Produktion vollständig eingestellt werden. Zwischen 1920 und 1936 wurden die Münzen als Nachprägung erneut hergestellt und schließlich ab 1950 bis heute. Alle modernen Nachprägungen weisen 1915 als Prägejahr aus und erzielen daher über den Materialpreis hinaus selten einen Sammlerwert.

Woher stammt der Begriff Dukat?

"Dukat" leitet sich von der lateinischen Bezeichnung "ducatus" ab und bedeutet Herzogtum. Auf dem Revers der ersten Dukaten war folgende Inschrift zu lesen: "Sit tibi Christe datus quem tu regis iste ducatus - Dir, Christus, sei das Herzogtum gegeben, welches du regierst". Man spricht seltener auch von 1-fach Dukat oder 4-fach Dukat.

Golddukaten Österreich - Abmessungen und Gewichte

Die österreichischen Dukaten aus Gold sind in zwei Größen erhältlich und weisen - analog zur Originalprägung - eine relativ geringe Münzstärke auf, wodurch sich die Münzen schnell verformen können.

NennwertFeinheitDurchmesserDickeGewichtGoldanteil
1 Dukat986/100019,75 mm0,75 mm3,491 g3,442 g
4 Dukaten986/100039,50 mm0,71 mm13,964 g13,768 g

Details zur 4 Dukaten Nachprägung

AusgabelandÖsterreich
PrägestätteMünze Österreich
"Nennwert"4 Dukaten
Material986er Gold
Feingewicht13,768 g
Raugewicht13,964 g
Durchmesser39,5 mm
DickeDicke bekannt? Hier Quelle mitteilen
Münzrandgekerbt
Text MotivseiteFRANC • IOS • I • D • G • AVSTRIAE IMPERATOR (zu dt. „Franz Joseph I. durch Gottes Gnaden Kaiser der Österreicher")
Text WertseiteLOD • ILL • REX A • A • 1915 HVNGAR • BOHEM • GAL •

Dukaten haben keinen Nennwert

Die verfügbaren Stückelungen werden auch als 1-fach-Dukat oder 4-fach-Dukaten bezeichnet, wobei es sich jedoch nicht um einen reellen Nennwert, sondern um den zwischen den Münzen liegenden Gewichtsfaktor handelt. Eine 4 Dukaten Münze wiegt dementsprechend 4 mal so viel wie eine 1 Dukaten Münze.

Motiv zeigt Franz Joseph I.

Die Vorderseite des 1-fach-Dukaten zeigt ein Portrait des österreichischen Kaisers Franz Joseph I. (1830-1916), der einen Lorbeerkranz auf seinem Haupt trägt. Dieses Motiv wurde 1872 erstmalig verwendet und bis heute beibehalten. Am Münzrand steht in großen Lettern: "FRANC IOS I D G AVSTRIAE IMPERATOR" (Franz Joseph I. durch Gottes Gnaden Kaiser der Österreicher). Diese lateinische Abkürzung wurde genutzt, da ein vollständiges Ausschreiben des Namens und des Titels eine vergleichsweise kleine Schrift zur Folge gehabt hätte.

Auf der Vorderseite des 4-fach-Dukaten wird das Portrait des Kaisers in Form einer Büste dargestellt und durch Teile seiner Uniform sowie seines Mantels ergänzt.

Die Rückseite des 1-fach-Dukaten zeigt das Wappen des Kaisertums Österreich - den doppelköpfigen Adler mitsamt Wappenschild. Über den Adlerköpfen ist die Rudolfskrone (Krone des österreichischen Kaisers) abgebildet, in den Krallen befinden sich sowohl ein Reichsschwert als auch ein Reichsapfel. Die Inschrift am Münzrand lautet: "LOD ILL REX A A 1915 HVNGAR BOHEM GAL" ( König von Lodomerien, Illyrien, Ungarn, Böhmen und Galizien).

Der 4-fach-Dukat zeigt ein aufwändigeres Wappenbild des doppelköpfigen Adlers (Doppeladler). Die Inschrift des Münzrandes wurde durch die in runde Klammern gesetzte 4 ergänzt. Sie bezieht sich auf den "Nennwert" bzw. Einheit der Goldmünze.

Preisentwicklung Dukaten

Dukaten Goldmünze Bewertung
5/5 (10)
obermaier 4.67/5
kann leicht getauscht werden von einer Unze kann man schwer was abschneiden, der Dukat eignet sich auch für kleinere Transaktionen
Helge 5.00/5
Jeder Händler hat eine Waage, ob Krügerrand oder Dukat, Gold ist Gold, wer anders argumentiert, lügt!
Wolfram Fischer 4.67/5
Dünne feingliedrige Münze, keine Fälschungen bekannt, hoher Goldgehalt, nur zu empfehlen. Für den Aufbau einer dauerhaften Anlage für Krisenzeiten unverzichtbar, da kleine Stückelung ohne großen Aufpreis gegenüber Barren.

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Handarbeit aus "Schwäbisch Sibirien"